StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Sa
6
Jan '07

Giessen-Blog: Gaspreise der SWG

Meine Mitbewohnerin und ich beziehen Strom (oder was auch immer) auch von den SWG (Stadtwerke Gießen) und haben seit längerem die Ahnung, dass die SWG (ich dachte bei meinen ersten Wohnungsbesichtigungen ja echt, dass SWG in den Wohnungsanzeigen für Strom, Wasser, Gas steht; man lernt nie dazu) im oberen, wenn nicht sogar im obersten Preissegment liegen.

Und diesen Gedanken hatten wohl auch einige Gasbezieher in Gießen und Umgebung, denn in den letzten Tagen gingen einige Beschwerden bei den SWG ein.
Das Kartellamt hat eine neue Liste veröffentlicht, anhand der man die Gaspreise der verschiedenen Anbieter vergleichen kann. Die SWG wurden nicht aufgelistet.
Dadurch rechneten viele nach und kamen dann auf einen überteuerten Preis.
Die SWG behaupten aber, dass sie im “günstigsten Drittel” lägen.
Des Rätsels Lösung: Die Verbraucher haben Netto- mit Bruttopreisen vergleichen.

Quelle: Gießener Allgemein

Giessen-Blog: Rätsel

Gestern hörte ich ein für mich neues Wort. Pulloverschwein. Was das wohl ist?
Wer’s weiß, kriegt ‘nen Keks.

Rathenow-Blog: Maikäfer im Januar

Obwohl die Maikäfer in unserer Region seit Jahren zu den Raritäten gehören, ist gestern Vormittag in Rheinsberg (Ostprignitz) ein putzmunteres Exemplar in der freien Natur gefunden worden. Dieses war heute auf einem Foto in der MAZ zu sehen.

Rathenow-Blog: Steckelsdorfer Kita ausgezeichnet

Die AWO-Kita “Seesternchen” hatte erforgreich an einem bundesweiten Wettbewerb eines führenden Margarine-Herstellers teilgenommen. Dafür erhielt sie 5000 Euro, die für die Anschaffung einer Rutsche verwendet wurden. Nun nahmen die Steckelsdorfer wieder an einem Wettbewerb teil, den das Brandenburger Sozialministerium und das Bildungsministerium gemeinsam initiiert hatten. Bei diesem ging es vor allem um die Zusammenarbeit der Kindereinrichtungen mit den Eltern. Und da konnten die Steckelsdorfer wieder gut abschneiden, weil hier Erzieherinnen und Eltern bei allen Vorhaben eng zusammenarbeiten und viele Absprachen und Vorbereitungen außerhalb der üblichen Betreuungszeiten erfolgen. Von allen Kitas, die sich beworben hatten, wurden durch eine Jury 24 ausgezeichnet und erhielten jeweils 500 Euro. Neben der Steckelsdorfer Kita war auch die Premnitzer Einrichtung “Waldhaus” unter den Ausgezeichneten.

Giessen-Blog: Weihnachtsbäume werden abgeholt

Langsam wird’s Zeit, die Weihnachtsbäume wieder loszuwerden. Und damit kann man auch was schönes tun.
Vom 8. – 12. Januar werden die Bäume jeweils an dem Tag abgeholt, an dem auch die Biotonne geholt wird.
Es wird darum gebeten, die Bäume am jeweiligen Tag die Bäume ab 6 Uhr nach draußen zu bringen. Sie sollten so hingelegt werden, dass sie für Fußgänger und Radfahrer ungefährlich sind. Lametta und sämtlicher anderer Schmuck sollte davor entfernt werden. Ansonsten wird der Baum nicht mitgenommen.

Die Stadt sagt, dass durch die Weihnachtsbaumsammelaktion jährlich ungefähr 30 Tonnen kompostierbarer Abfall in den Naturkreislauf zurückgeführt.
Da fühlt man sich doch gleich besser, oder?
Ich erwähne nur meinen letzten klugen Spruch: Jeden Tag eine gute Tat!

Bielefeld-Blog: Strudeln bei Knigge

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.. da war´s doch recht gemütlich heut in der vollen verqualmten oberen Etage des Café Knigge an der Bahnhofstraße. Aber von der Dame des Hauses spendierter Topfenstrudel und der Apfelstrudel mit Vanillesauce waren schon nebst Cappuccino eine kleine Sünde wert und entschädigten für zuvorige Einblicke in furchtbarstes Bielefeld. Nein, den Appetit möchte ich Ihnen heute Abend nicht mehr verderben. Das tu ich ein ander Mal.

Bielefeld-Blog: Das Plakatlösungsmonster an der Alten Hauptpost ihrem vernagelten Tor

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Heute reizte es noch einmal, die Kamera auf das zugenagelte Haupttor der Alten Hauptpost zu richten. Die dick aufgeklebten Plakate hatten sich massenweise gelöst und robbten sich langsam auf das Trottoir zu. Viele Passanten hielten im Vorbeihasten innen und starrten kopfschüttelnd auf das seit Monaten bekannte Plakatlösungsmonster in unmittelbarer Nähe zur Hauptfußgängerzone. Ein gewisser Herr Holtkamp scheint hier nicht vorbei zu kommen. Es bliebe nämlich die Frage im Raume stehen, wo in Bielefeld “Image” beginnt ….

Schwerte-Blog: 10 Jahre ist es gez schon her…. Die MuseumsStraßenbahn in Schwerte

In Dortmund hat dat ganze mit dat sammeln von olle Straßenbahn 1992 am Beginnen gefangen. So is ja früher auch die Elektrische 20 von Hörde nach Schwerte gerumpelt, bis dat der Bus die gute alte Tram abgelöst hat. Omma Kowalzek erzählt die Storris vonne gute alte Zeit ja auch heute noch gerne im Seniorentreff vonne AWO.

Vonne alte Hörder Kreisbahn, die damals nach Schwerte gefahren ist, ist heute nix mehr übrig. Nur dat alte Depot in Hörde gibts noch. Von die Museumsstraßenbahn, die von 1996 bis 2000 einen Teil von dat ehemalige EAW bereichert hat, ist auch in Schwerte noch wat zu sehn: Reste von die verschrotteten Museumsstücke…

Herr Kasperski, wieso wurden die Museumsbahnen denn überhaupt verschrottet?- Brauchte Schwerte keine Attraktion?-
Ja nee, also dat ganze war so. In Dortmund wollte man aus dem ältesten Straßenbahnbetriebshof vonne Stadt, der auch als Denkmal in die Liste eingetragen ist, kein Straßenbahnmuseum machen und auch nicht zulassen, dat andere sowat am machen fangen. Getreu dem Motto, wat 100 Jahre lang den gleichen Zweck gehabt hat und darum zum Denkmal wurde, muss verändert werden, damit die Kohle aus der Stadtkasse bloß gut am verballern gefangen wird…
Somit ist dann eigentlich zwangsläufig der erste Straßenbahnzug nach Schwerte gekommen,- dat war nach 40 Jahren wieder de erste Straßenbahn in Schwerte. Später kamen noch drei weitere Bahnen in den Schwerter Güterbahnhof zur Mainschen Feldbahn.
Dort mußten die Bahnen draußen im freien am stehen bleiben und nicht nur dat Wetter sondern auch die Chaoten, die et schaffen, Scheiben zu zerdeppern haben anne Bahnen ihr Unwesen am treiben gefangen.
Dat Geld für eine ordentliche Halle war nicht da und dat et keine großen öffentlichen Zuschüsse für neue technische Museen gibt, dat war auch dem Verein schon vorher klar, schließlich happta ja seit die 70ér Jahre nicht kapiert, dat SPD und CDU Gift für de deutsche Politik is und die immer wieder fleißig am wählen gefangen.
Im EAW gab dat dann die olle Dampflokanheizhalle, die früha für dat Anheizen von die schwatten Stinkmonster gebraucht wurde und seit die 80ér als Müllhalde für die Leute gebraucht wurde, die die Kohle für die ordentliche Müllentsorgung sparen wollten.

Ich kann Euch sagen, dat hat et ausgesehen, der schwatten Helma is fast dat Essen aus´m Gesicht gefallen und de Dritten wärn dann auch mit raus, sach ich Euch.
Wenn Ihr dat sehen wollt, also nich dat Essen und de Zähne vonne Helma, sondern dat Gelände, dann könnt Ihr dat auf die Webseite sehen oder Ihr lartscht direkt zu dem Grundstück, denn inzwischen sieht es da fast genauso aus, wie vor 10 Jahren. Wat vonne Straßenbahn is auch noch da…

Na gut Herr Kasperski, aber das kann doch nicht der Grund dafür sein, dass es diese Museumsbahn nicht mehr gibt – oder?-

Nee, da hamse Recht. Den ganzen Müll und Dreck ham zwei 13 Jährige Junx zusammen mit dem Vereinsgründer und zwei andere Leute weg gemacht, weil sonst die Bahnen ja nicht in die Halle reingepasst hätten. Am Anfang fand de Ulla von Schwerte, also nich die vonne SPD mit keine Ahnung vonne Gesundheit, sondern die alte Bürgermeisterin, dat mit der Idee von dat Straßenbahnmuseum total gut. Ein lebendiges Museum mit kleinen Familienpark mit dat Konzept, dat der Besucher zugucken kann, wie dat ganze am entstehen fängt super gut.
Der Verein hat schnell die ollen Eisenbahngleise für die Straßenbahn umgebaut und weil die Batteriefirma Hoppecke dat ganze auch gut fand, hatse Batterien gesponsert, für dat die Bahnen die Leute durch de Gegend kutschieren konnte. Erst war´n et nur so 150 Meter, zum Schluss sogar fast ein ganzer Kilometer! Allet in Handarbeit verlecht und angepasst, so wie auf eine Modellbahnplatte.

Irgendwann hat Rechtsanwalt Perplies ein Auge auf dat Grundstück geworfen. Mit einem Kredit für die Erschließungskosten für sein schon ersteigertes Gelände im EAW konnte er die Stadt am locken fangen und wat so noch an Vitaminspritzen für den Stadtrat geflossen ist, dat kann ich ja auch nur vermuten. “Gez gibt´s neue Hallen und viele neue Arbeitsplätze” stand in die Zeitung und dann (w)sollte dat Amt für öffentliche Unordnung auf einmal die Museumsbahn den Saft abdrehen.
Auflagen über Auflagen gab et… Also die Anheizhalle war früher eine Reparatur und Wartungshalle für schienengebundene Fahrzeuge. Die Straßenbahn is ja auch so anne Schienen gebunden, aber früher hat die Bude dem Staat gehört und gez einem Privatverein,- also muss ein Bauantrag her. Änderung vonne Nutzung und so.

Woher dat Geld dafür, war natürlich nich Sache der Stadtverwaltung. Auffe letzte Minute kam der Bauantrach in die Baubehörde. Dat Ding kannze auch aufé Hompätsch am spinksen fangen.

Gez sollte dat Grundstück gekauft werden, sonst gilt der Bauantrach nicht. Dat Gelände wurde aber nicht verkauft, weil et kein genehmigten Bauantrach mit Genehmigung gegeben hat…. Also Beamtenwahn in Rheinkultur anne Ruhr.

Das klingt ja sehr suspekt, Herr Kasperski…strong>

Watt heißt denn hier bitte Suschpeckt???- Also ährlich. Suschpekt war doch, dat die Deutsche Bahn AG 1996 dat Grundstück für die Museumsbahn zur Verfügung gestellt hat und in Aussicht gestellt hat, dat allet für 1/4 Million Mark gekauft werden kann.
1997 wußte man nix mehr davon, denn dat Grundstück gehörte garnicht die Bahn AG, sondern dat Eisenbahnimmobilienvermögen!
Würde ich dat Haus von mein Nachbarn verschachern…. ich kann Dich sagen, dat gäbe Hauhe….

Und wie ging es weiter, Herr Kasperski?-

Neuer Bürgermeister wurde der Bockelühr, der vor der Wahl auch für dat Museum gewesen ist. Schwerte brauchte damals Attraktionen wie dat Elsebad und die olle Hütte anne Schützenstraße. Wie gesacht, dat war vor seine Wahl.
Baudezernet Kluge, der Anfangs vonne Museumsleute nach Gleisnägel und Schienenstücke für seinen Garten gefracht hat und sich die teure Museumszeichnung als Vorlage für seine Spur N Modellbahn unterm Nagel gerissen hat, konnte auf einmal Lügen und die Leute verarschen,- ich sach Euch watt.
Muss mal vorstellen. Im Fernsehn spricht er von eine Gefahr für Leib und Leben vonne Besucher und vonne Mitglieder und später lädt genau dieser Kluge Herbert einen Fanclub zur Versteigerungsparty in die Halle ein. Auf einmal ist keine Gefahr mehr da!
Sogar mit schweren Maschienen zu die Verschrottungsparty war die Halle stabil genuch. Die Fernsehauftritte vom Klugen Herbert und vom Straßenbahnherr gibt´s auf DVD zum Nachgucken.

Und nun, Herr Kasperski?-

Ich fang schon wieder bald am aufregen und will gez bei Trudchen erstmal lecker Gullasch essen gehen. Zwischenzeitlich könnt Ihr Euch die Geschichte ja unter http://www.paradise-ruhr.de/tram-aktuell/smsfoto.htm am spinksen fangen und Bilder angucken. Den Bauantrach, den es nich gibt, gibts da auch zu sehn.
Vieleicht erzähl ich demnächst weiter. Ein Paar Kriminalgeschichten mit und ohne Blut hat dat ja auch da gegeben. Schwerte ist ja grün und lebendich.

Gez hap ich aber Hunga,- wenn Ihr wollt, gehts bald weiter mit die Geschichte!

Bielefeld-Blog: Mann mit Zivilcourage

Da lesen wir doch heute in der NW Neue Westfälische eine gar köstliche Geschichte. “Bürger verwarnt Stadt”. Das ist glatt wie “Mann biß Hund”. Aber korrekt: Am 20. Dezember des vergangenen Jahres parkte Bernd Sewing mit einem gültigen 50-Cent-Parkschein an der Friedrich-Ebert-Straße. Obwohl dieser noch nicht abgelaufen war, klemmte eine eilfertige BI-tesse ein Knöllchen unter Sewings Scheibenwischer. Doch der reagierte sauer und stellte der Stadt seinen Ärger mit 14 Euro plus Mahngebühr in Rechnung. Und war wohl im Recht, denn sein Parkschein war bis 2.112 UIhr gültig, das Knöllchen datiert auf 12.02 Uhr.

Lakonischer Kommentar des beamteteten Leiters der Bielefelder Bußgeldstelle, Bernd Jodeit: “Wir werden uns kümmern”. Das könne aber bei 200.000 Verwarnungen im Jahr dauern und der Parkschein könne ja schließlich auch verdeckt gewesen oder von einem anderen Parker im Nachhinein beschafft worden sein.

Oha, Autofahrer sind also a priori erstmal schuldig? Der Bürger als “latent vortzuzbestrrfehnder Sünder”? Lieber Bernd Jodeit, nur weil eine städtische Politesse was auf ein Zettelchen schreibt, muß das noch lange nicht stimmen und ein Beamter hat nicht von vornherein Recht, weil er Beamter ist. Nicht die Bürger sind für die Verwaltung da sondern umgekehrt. Schon vergessen?

Bernd Sewing jedenfalls läßt sich nicht vom Amt vergeigen und hat mittlerweile eine mit Mahngebühr auf die 14 Euro bewehrte Mahnung an die Stadt verschickt. Frist: 1 Woche.

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Ludwigshafen-Blog: Fest für Hilfsbedürftige in Ludwigshafen am Rhein

Fest für Arme!

Weihnachtsfeier für obdachlose, arme, kranke und alleinstehende Bürger in Ludwigshafen am Rhein am 22. Dezember im Kulturzentrum “Das Haus”, Bahnhofstrasse

Eine engagierte Ludwigshafenerin, führte zum 2.Mal in Eigeninitiative eine Feier für Bedürftige durch.
Die Feier begann geg. 12.00 Uhr mit Mittagessen, welches die Initiatorin
für ca. 70 Menschen selbst liebevoll zubereitet hat.
Dank privater Unterstützung von vielen Aktiven die von dieser Aktion erfahren hatten, wurde dieser Nachmittag ein voller Erfolg.
Es gingen Spenden in Form von Geschenken, Kuchen und Getränken ein.

Einzig der Südwestfunk rief zur Unterstützung dieser Aktion auf !
Die Stadt Ludwigshafen wollte sich, trotz Anfrage,an dieser Aktion nicht beteiligen.

Unsere Anerkennung gilt Elvira Fabian-Comer und Ihrem Teamfür Ihr Bürgerengagement!
Und Herrn Andreas Klamm für seine Arbeit als Journalist

Ludwigshafen-Blog: RNV: Preiserhöhung für immer schlechteren Service!

Wie in jedem Jahr, wurden die Preise für die Tickets
erhöht. Besonders in diesem Jahr frage ich mich,
wieso eigentlich? Es wurden die Bahnfahrten ab 21.00
Uhr in Ludwigshafen eingestellt. Es fahren weit weniger
Busse und am Abend und am Wochenende werden einige
Haltestellen überhaupt nicht mehr angefahren.
Morgens „stapeln“ sich mittlerweile die Fahrgäste in
Bus und Bahnen und werden eher auf die Arbeit und in die
Schule „gekarrt“, als befördert. Oft werden an Haltestellen
wg. Überfüllung keine Fahrgäste mehr aufgenommen und kommen
deshalb auch nicht mehr pünktlich auf Ihren Arbeitsplatz.
Selbst das neu angelegte Gewerbegebiet Oggersheim, mit
Geschäften wie Globus, Metro, Hornbach usw. wird nur bis 20.00 Uhr
angefahren, dann ist Schluss!
Was ist mit den Angestellten, die nach Ladenschluss
ja auch nach Hause möchten?
Für all diese Unverschämtheiten, zahlen wir auch noch mehr!
Wie lange lassen wir Kunden uns eigentlich alles gefallen?

Giessen-Blog: Ereignis 2006

Der neue Marktplatz. Jeder Gießener kennt ihn. Und die meisten finden ihn wohl abscheulich.
Laut der Gießener Allgemeinen Zeitung stimmten für dieses Ereignis 117 Leute, von denen 82 das Ereignis mit “schlecht” bewerteten.
Soweit ich das mitbekommen habe, findet die Marktplatzumgestaltung auch einen Platz auf der Liste zu Steuerverschwendungen.

Ich persönlich find den Marktplatz auch nicht wunderbar. Man kann sich nicht wirklich unter die Wartehäuschen stellen, weil’s durchzieht, ohne Ende. Und reinregnen tut’s bei entsprechendem Wind auch.
Das “Farbenspiel” ist abends/nachts nicht wirklich überzeugend und mindestens einmal in der Woche stehen Leitern und “Bauarbeiter” herum, weil man wieder irgendwas nicht stimmt.
Alles in Allem also eine super Sache.

Giessen-Blog: Fotografen/Modelle gesucht!

Mittlerweile bin ich doch schon einige Zeit in Gießen.
Hab schon das ein oder andere erlebt, viele neue liebe Leute kennengelernt, aber eins fehlt noch: Zuhause in Freiburg hatte ich so meine Leute, die regelmäßig auf Fototouren gingen. Durch die Stadt. Street-Fotografie. Und das macht mit mehreren Leuten einfach mehr Spaß, als alleine.
Daher nun meine Frage:
Gibt es in Gießen Menschen, die die Fotografierleidenschaft mit mir teilen? Die auch ein wenig freakig darin sind und eine entsprechende Ausrüstung besitzen?
Habt ihr Lust, euch einfach mal zu einem Treffen zu überwinden und ein wenig gemeinsam in der Stadt und der näheren Umgebung fotografieren zu gehen?
Ich würde mich sehr darüber freuen und meine Kamera, die momentan beginnt, in der Fototasche zu verstauben, freut sich sicherlich auch. Durch mein Fotoblog könnt ihr euch ein Bild davon machen, wie und was ich gerne fotografiere. Und auch das würde sich natürlich freuen, wenn mal wieder ein Update käme. Fototechnisch gesehen.
Aber es sind auch Leute gesucht, die sich gerne mal fotografieren lassen wollen. Mit der Zeit kommt man ein wenig aus der Übung und ich würde mich gerne mal richtig an Portraitfotografie versuchen. Viele Menschen sind aber soooo fotoscheu. Total traurig.

Wer also Interesse hat: Kommentar hinterlassen oder sich in meinem Blog melden.

Ludwigshafen-Blog: Müntefering und seine falschen Zahlen!

Keiner weiß, wie viele Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger es gibt.
Denn die Hartz-Gesetze haben zu einem statistischen Chaos geführt, in dem niemand mehr den Durchblick behält.

Die offiziellen Statistiken sind eher verwirrend. Vergangenes Jahr ist die Zahl der Arbeitslosen um knapp 600.000 gesunken, aber bis Ende Oktober sind komischerweise nur 392.000 neue sozialversicherungspflichtige Stellen entstanden. Wie passt das mit dem Aufschwung den zusammen?

Bei der Arbeitslosenzahl sind die Gestaltungsspielräume aber extrem groß.

Ein Beispiel: Wenn man die Bezieher von Arbeitslosengeld I und II zusammenrechnet, dann hat sich ihre Zahl letztes Jahr nur um 257.000 vermindert. Aber die registrierten Arbeitslosen sind – wie gesagt – um knapp 600.000 gesunken. Hier tut sich eine Lücke von rund 340.000 Menschen auf, die irgendwie aus der Arbeitslosenstatistik verschwunden sind.

Wo sind sie nur hin? Gibt es eine dritte Dimension?

Oder eine andere Parallelwelt?

Selbst die Regierung versteht Ihre eigene Reform nicht mehr!
Und gerade Herr Müntefering gibt Presseerklärungen heraus die total falsch sind!

Noch ein Beispiel : Ende November haben die Arbeitsagenturen 30.000 Arbeitslose weniger gezählt, die sie betreuen. Daraus hat dann Müntefering gemacht, dass es 30.000 Arbeitslosengeld-I-Empfänger weniger geben würde. Ein Irrtum, weil nicht jeder Arbeitslose auch Arbeitslosengeld I erhält.

Gibt es noch andere solcher amtlichen Irrtümer?

Eher lustig war, dass einige Landkreise immer wieder ausgewiesen haben, dass die allein erziehenden Hartz-IV-Empfänger zu 50 Prozent männlich seien. Das widerspricht natürlich jeder Lebenserfahrung. Ein Computerfehler, wie sich dann herausstellte: Jetzt werden für diese Landkreise gar keine Zahlen mehr zu Alleinerziehenden angegeben. Oder mit einer Fußnote versehen: “Software-Fehler”.

Vielleicht endet das Chaos, wenn alle Computerprogramme der Bundesagentur laufen?

Das ist unwahrscheinlich. Denn das Chaos wird von den Hartz-Gesetzen selbst gestiftet, die zwei Klassen von Arbeitslosen geschaffen haben und gleich drei Verwaltungsinstitutionen: Arbeitsagenturen, Arbeitsgemeinschaften und optierende Kommunen. Und zwischen diesen werden die Arbeitslosen hin- und hergeschoben.

Man könnte zum Beispiel denken, dass wenigstens der Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Stellen eine relativ verlässliche Zahl sei. Aber es irritiert, dass immer mehr Beschäftigte mit regulären Jobs nebenher noch Hartz-IV beziehen müssen. Offenbar nehmen vor allem Teilzeitstellen und Niedriglohnjobs zu.

Ich muss wirklich sagen “Hartz4 ein durchaus gelungenes Konzept das vieleicht gerade noch so als Früchstückslektüre ala Bild taugt”!

Bielefeld-Blog: Altstadtpflaster wird Dampf gemacht

Lang ist´s ja noch nicht her, seit stolz nach unendlichem Palaver die chinesischen Granitlinge – sprich Altstadtpflaster – dem gemeinen Volke zum Betreten übergeben wurden. Übergeben haben sich bei den diversen Festitivitäten danach einige, Kippen und Pommes mit Majo in die Steine getreten und auch sonst allerlei Unrat auf das Wohnzimmerpflaster geworfen. Dementsprechend sieht es jetzt aus und wird mit einer Dampfreinigungsmaschine aus Kleve behandelt. Sollte die Stadt Bielefeld eine solche Maschine kaufen, müßte sie 80.000 Euro hinlegen (Ähm, schon mal was von Leasing gehört?). Die Folgekosten betrügen jährlich 100.000 Euro…….. Tssssttt…. Wie das? Das Rathaus setzt doch sicher urclever 1-Euro-Jobber ein und läßt sich das Reinigungsmittel nebst Strom und Dampf von den Altstadtkaufleuten sponsern. Oder? Motto: “Wer das Altstadtpflaster betritt soll auch sehen, daß es sauber bleibt”….

Nur mal so zur Erinnerung: Übrigens gab es bundesweit jede Menge nicht grad positive Erfahrungen mit dem China-Granit.

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Bielefeld-Blog: Die heiligen 3 Könige

teilten sich seinerzeit vor Bielefelds Toren auf. Nur einer ging in die Stadt und brachte statt Weihrauch, Myrrhe und Gold “Tulpen aus Amsterdam” , Natürlich nicht von der recht hochpreisigen Bielefelder “Floraqueen” sondern Blumen-Polz, Quelle. Und wie sagte die Dame? “Nicht der Preis zählt, sondern die Geste”. Ob das schon der erste positive Hilfspunkt in 2007 ist?

Tulpen aus Amsterdam