Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Die Justus-Liebig-Universität feiert in diesem Jahr ihren 400. Geburtstag.
Und man muss sagen, man sieht ihr das Alter nicht an (mal abgesehen vom lieben Philosophikum II, in dem momentan Stromkabel von der Decke hängen, im Gebäude B der Raum 030 langsam beginnt auseinander zu fallen und der Außenweg, auf dem das kleine zimtsternchen liebend gerne in die Löcher der fehlenden Bodenpflasterung stolpert). Aber dank meinem mehrzeiligen eingeklammerten Text sieht man vielleicht, dass sich die gute Uni bestimmt über schöne Geburtstagsgeschenke freut und diese sicherlich auch dringend benötigt.
Geldzuwendungen in Form von Spenden sind bestimmt gerne gesehen.
Die Bibliothek und die Studenten freuen sich aber auch über neue Bücher.
Und genau darüber kann man sich in der Thalia Bibliothek im Seltersweg informieren. Dort liegt wohl eine Liste aus mit Büchern, die dringend benötigt werden und über die sich jeder freut. Man kann also was Gutes tun. Und wir wissen ja: Jeden Tag eine gute Tat! Also auf!
Es gibt eine öffentliche, digitale Pressemappe für die Gegend.
Da finden sich auch sämtliche Mitteilungen zu dem Fall des seit dem 23.12.2006 vermissten Geert Steffens.
Zeugen und Leute, die auch nur irgendwas wissen oder irgendwie zur Aufklärung beitragen können, werden also nach wie vor noch dringend gesucht.
Der Hausdetektiv eines Rathenower Supermarktes stellte am Dienstag einen Ladendieb. Der alkoholisierte 34-Jährige versuchte mehrfach zu flüchten. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden Polizeibeamte ein Messer. Er wurde zur Blutprobe gebracht und musste den Rest des Tages zur Ausnüchterung im Gewahrsam der Rathenower Wache verbringen.
gelesen in der MAZ
Das erste Baby des Jahres 2007 wurde am 2.Januar um 8.28 Uhr im Paracelsus-Krankenhaus geboren. Es ist ein kleines Mädchen und heißt Merle Göhner. Es wog bei der Geburt 2655 g, war 48 cm groß und kam in der 35. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Es ist das erste Kind von Anja Göhner(34 Jahre) aus Parey. Herzlichen Glückwunsch!
gelesen in der MAZ
Im Jahr 2006 gab es in Rathenow 366 Geburten, darunter waren dreimal Zwillinge. Das sind nach dem langersehnten Hoch von 2005 mit 410 Geburten nun wieder deutlich weniger Neugeborene. Ob das neue Elterngeld Auswirkungen auf die Zahl der Babies haben wird, bleibt abzuwarten.
Da muss ich doch mal in die Vergangenheit zurückgehen: Am 3. März 1974 wurde in Rathenow das 96. Baby des Jahres geboren, obwohl seit knapp zwei Jahren Schwangerschaftsabbrüche in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen in der DDR legal waren. Damals hatten Skeptiker den Rückgang der Geburten befürchtet. Im Gegenteil: Am 30. März 1976 erblickte bereits Baby Nummer 202 des Jahres das Licht der Welt im Paracelsuskrankenhaus. Und es ging über Jahre so weiter. Am 4. Juni 1981 wurden nach meinem Wissen mindestens fünf Kinder in Rathenow geboren. Das mittlere dieser Neugeborenen hatte die Nummer 384/1981. Aber damals gab es auch noch sehr viele junge Familien in unserer Stadt, gab es für jedes Kind einen Krippen- und Kindergartenplatz und mussten Mütter keine Angst haben, nach der Geburt oder dem Babyjahr ohne Arbeit dazustehen.
,den polnischen Staatspräsidenten nämlich, in Essen dulden sollten. Es sollte hier, wenn er hier ankommt, um vielleicht städtebaulich etwas von dieser Stadt zu lernen oder wozu auch immer, nicht anders sein als in Hamburg.
Und in Hamburg ist es so, wie es in den Forderungen von Gerald L. steht.:
Gut, nicht wahr?
Inzwischen aber ist noch wesentliches dazugekommen: Bekanntlich hat eine “Preußische Treuhand” geklagt, um irgendwelche in Revanchistenphantasieen existierenden Rechte geltend zu machen. Die Bundesregierung distanzierte sich davon, und sogar der Bund der Vertriebenen, weil der halt verzweifelt darum ringt, ernstgenommen zu werden.
Dennoch machte die polnische Führung eine Staatsaffäre aus dieser polenbezogenen Klage jenes Häufleins, das auf den Namen Preußische Treuhand hört.
Herrschaften, ist es denn zu fassen?
Nein, diese Typen können tatsächlich, und damit wird die Frage abschließend beantwortet, auch in Essen nicht geduldet werden.
“Pfiff” ist ein Forderverein zur Hilfe von Pflegekindern und ihrer Familien. Nun sucht der Verein dringend Familien in Hamburg, die sich vorstellen knnten ein Kind in einer schwierigen Lebenslage fr eine begrenzte Zeit aufzunehmen.
Am 17. Januar veranstaltet “Pfiff” einen Informationsabend in den Pfiff-Rumen im Holsteinischen Kamp 62. Interessenten werden intensiv auf ihre Aufgaben als Pflegefamilie vorbereitet und bekommen eine professionelle psychologische Begleitung. Ein angemessenes Honorar ist auch angesetzt.
Quelle: abendblatt.de
132255 Arminia-Fans beteiligten sich an der Abstimmung zum “Arminen der Hinrunde“. 22,9% der Stimmen entfielen auf den schmalen Polen, dessen Tore entscheidender Beitrag zum guten Vorrundenabschneiden des Bundesligisten waren. Weiter so, “König” Artur.
Auf der A40 kam es zu einem schrecklichen Zwischenfall. Ein Gefahrgut Transportet kam aus noch ungeklrter Ursache auf der Strecke richtung Venlo von der Fahrbahn ab und kippte auf die Seite. Der Fahrer konnte leider nur noch tot aus dem Fahrerhuschen gerettet werden. Der Silo-LKW war mit Natriumhydroxid beladen, estritt aber laut Polizei kein Gefahrgut aus. Die Sperrungen dauern noch an.
Quelle: express.de
Mail von Rüdiger :
Es macht mich sehr traurig, das Niemand es für notwendig hält, die Geißlreiter Mail gebührend abzustrafen.
Da lässt mir quasi einer der mächtigsten Männer aus Osterode eine Mail zukommen,indem er mir an meinem 34 HS Tag “mehr als deutlich” zu verstehen gibt, das ich ein Trottel bin, der jeden Bezug zur Realität verloren hat, und den er “ohne” auch nur einen Finger zu rühren, eiskalt verrecken lässt, weil er seine Position als 1. Kreisrat noch immer missversteht!
“Menschliches” Handeln sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit in soeiner Position sein, aber bei dieser Aussage wird eines überdeutlich, ein GuterMensch, ein verantwortungsvoller Mensch, handelt ganz sicher anders.
Er hat sicherlich einen kleinen Spielraum, und hätte mir längst mit z. b. ein
paar QM Holz (vom Bauhof etc.) oder mit einer kleinen finanziellen Beihilfe
unter die Arme greifen können, aber nichts von dem geschah.
Und jetzt diese Mail…
Nicht, das ich so etwas nicht erwartet hätte, natürlich habe ich!
Aber das so etwas nicht umgehend durch die Presse aufgegriffen,
und entsprechend gewürdigt wird, stimmt mich sehr traurig.
Niemand scheint dabei wohl die große Chance zu erkennen, die er uns mit dieser Mail geliefert hat.
Habe langsam aber sicher das Gefühl, das ich aufgrund der Dummheit anderer sterben muss, damit man mich dann wenigstens „nach“ meinem Tot versteht.
In den Diskussionen um meine Person, kommt immer wieder ein Irrtum zum Vorschein der die Tatsachen verdreht.
Da vertreten die Menschen die Meinung, das ein Hungerstreiker den Staat erpressen würde.
Was passiert aber tatsächlich?
Wenn ein 1Euro-Job nicht angetreten wird, dann kann die Arge zuerst eine 30%-Kürzung bewirken.
Ist das keine Erpressung, diese Drohung die Existenzgrundlage teilweise zu entziehen?
Es kann auch zu einer vollständigen Entziehung der Existenzgrundlage führen.
Ist das keine Erpressung?
Erpresse ich den Staat?
Nein, ich werde nicht mal wahrgenommen!!!
Selbst mein Hungerstreik hat in den Augen dieses Herrn Geißlreiter keinerlei menschliche Züge erkennen lassen!
Der Staat erpresst uns!!!
Und er sitzt am längeren Hebel.
Per Gesetz inklusive Verfassungbruch legitimiert er Zwangsarbeits-Bedingungen, und die sind ebenfalls nach dem Grundgesetz verboten.
Für mich wird’s jetzt wirklich eng.
Lieben Gruß RS
Post von Herrn Geißlreiter
Von: Gero Geißlreiter
Datum: 03.01.2007 11:48:13
An: ‘Rüdiger Steinbeck’
Cc: Heinz Lohrengel *); Gabi Gooß *)
Betreff: AW: Sehr geehrter Herr Geißlreiter
Zitat
Sehr geehrter Herr Steinbeck,mit Ihrem Forderungskatalog vom 27.12.2006 haben Sie die beiderseitige Verfahrensvereinbarung vom 23.12.2006 geradezu postwendend aufgekündigt und auch Herrn Professor Dr. Grottian, der sich sehr für Sie eingesetzt hatte, desavouiert. Nicht nur nach dem Eindruck, den Ihr „Forderungskatalog“ hinterlassen hat (Auftreten „für sämtliche Hartz IV-Betroffene“, Abschaffung von „Hartz IV“ bis „spätestens Sommer 07“, gemutmaßtes übermäßiges Interesse der Boulevardpresse, „vorsätzlicher Mord“, Verweis auf das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal), hat sich bei Ihnen in Ihrem „Gefechtsstand Badezimmer“ leider eine Bunkermentalität ausgeprägt, die an den Realitäten vorbeigeht.Das Job-Center prüft zur Zeit, ob die seit kurzem vorliegende Rechtsprechung des Bundessozialgerichts die Übernahme höherer Kosten der Unterkunft (Heizung) rechtfertigt. Wegen der Einzelheiten (Nachweisführung) erhalten Sie von dort weiteren Bescheid.Die Ablehnung einer Tätigkeit nach § 16 Abs. 3 SGB II hat die gesetzlichen Folgen des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. d SGB II: Das Arbeitslosengeld II wird unmittelbar kraft Gesetzes unter Wegfall des Zuschlags nach § 24 SGB II in einer ersten Stufe um 30 % Ihrer Regelleistung nach § 20 SGB II für 3 Monate abgesenkt; der Beginn ist in Ihrem Fall für Februar vorgesehen. Die Ihnen angebotene Tätigkeit in den Büroräumen der Samtgemeindeverwaltung Walkenried war präzise auf Ihre Interessen, Fertigkeiten und gesundheitlichen Einschränkungen zugeschnitten; sie war „im öffentlichen Interesse liegend und zusätzlich“ und kann von der Samtgemeinde aus organisatorischen und finanziellen Gründen leider nicht als regulärer Arbeitsplatz ausgestaltet werden.In Ihrem „Forderungskatalog“ richten Sie auch Forderungen an den Gesetzgeber –als Vertreter einer gesetzesausführenden Behörde werde ich hierauf nicht eingehen. Diesen Diskurs mögen Sie bitte im politischen Raum führen (z.B. in Mainz).Im übrigen mögen Sie sich bitte an die zuständigen Gerichte wenden, wenn Sie meinen, dass Ihnen durch Gesetze oder Verwaltungsmaßnahmen Unrecht geschieht.Unterlassen Sie es auch bitte, mich privat zu kontaktieren..Mit freundlichen Grüßen,Gero Geißlreiter
Kommentar meinerseits :
Das zeigt doch das wahre Gesicht dieses Politikers!
Und auch wenn ich mir eine Anzeige für das veröffentlichen des Namens und der folgenden Emailaktion einhandel tue ich es trotzdem,weil ich die Schnauze voll habe von solchen Pseudopolitikern!
Und Rüdiger hat mein tiefsten Respekt für seine Aktion!
Also hiermit rufe ich zur Emailprotestaktion auf.Schreibt dem Herren doch ein paar Zeilen um seinen Horizont zu erweitern und möge Er dadurch zur Erleuchtung gelangen die Ihm zeigt was Menschlichkeit ist!
Also wie schon mal erwähnt das was Rüdiger hier tut ist absolut zu Respektieren und sollte ein gutes Beispiel für alle sein!
Den er tut es aus Überzeugung!
Wer soweit geht sollte doch auch Unterstüzt werden!
Das mindeste was jeder tun kann ist doch sich an der Protestaktion in Form von Emails zu beteiligen!
Er ist ein Vorblid für alle die etwas bewegen wollen.
Ich zolle meinen grössten Respekt diesem Mann der lieber Sterben will als sich weiter Unterdrücken zu lassen.
Und ehrlich gesagt wenn ich so Recht überlege wird es es Zeit mal anders zu Reden mit dem sogenannten Volkszertretern!
Ich bin unsäglich ausgebrannt und auch erschöpft durch die Arbeit im Internet die zwar einen Teil gegen Hartz4 beiträgt aber immer wieder unsäglich lange im Nirvana verschwindet.Eine Art Routine macht sich breit.
Und ich weis nicht wie lange ich das ganze noch machen werde.
Ich will mehr!
Mehr Aktionen,mehr Gerechtigkeit,bessere Politik!
Vor Ort , im Netz , ganz Deutschland!
Alle Verbände, Gruppierungen , alle Bürger!
mfg Dirk
Gegen 22.30 Uhr wurden Klner Polizisten auf einen jungen Mann aufmerksam, der am Mauenheimer Grtel am Seitenstreifen auf einer San Yan “Flash” sa. Eine berprfung ergab, dass sowohl das Kennzeichen, als auch das dazugehrige Moped geklaut waren.
Der 18-jhrige gab an, den Roller von einem Freund als Pfand fr eine geringe Summe Geld die er ihm schuldet bekommen zu haben. Als die Beamten nach Name und Adresse des Kumpels fragten konnte der Jugendliche keine Angaben machen. Zu alledem behauptete er auch noch nicht gefahren zu sein, sondern lediglich den Motor kurz gestartet zu haben.
Der heigelaufene Auspuff verriet den Tter. Er wurde mit auf die Wache genommen, weil er sich weder ausweisen konnte, noch eine Fahrerlaubnis vorzuweisen hatte.
Auf dem Revier stellten die Gesetzeshter ebenfalls fest, dass der junge Mann unter Alkoholeinfluss stand.
Quelle: polizeipresse.de
Am 15.01.2007 findet ein Gesprächskreis mit Heidemarie Schwermer statt. Hier stellt sie ihr Projekt Leben ohne Geld vor und stellt es zur Diskussion. Frau Schwermer selber lebt seit 10 Jahren ohne Geld und hat ihre Erfahrungen mit dem Tauschen und Weitergeben in ihrem Buch das Sterntalerexperiment beschrieben. Weitere Infos hierzu unter http://projekte.free.de/gibundnimm/
Die Verantstaltung findet im Cafe der Arbeitslosenini in der Iltisstr. 39 in Kiel Gaarden statt und zwar um 18:00.
Musik gibt es auch, Viktor Braun spielt vor, zwischen und dabei Gitarrenimpressionen.
Gestern war es mal wieder, und auch wenn die Session in der Räucherei immer mal wieder totgesagt wird, so lebt sie doch weiter und macht viel Spaß. Jeden 1. Mittwoch im Monat können sich hier Musiker ausprobieren und wer nicht selber spielt kann einfach interessante Musik geniessen.
Wirklich eine rundherum tolle Einrichtung. Wäre schön wenn viele mal den Weg finden würden.
Die Ausschreibungen fr den Umbau laufen momentan noch, bis Mrz soll die Prfung der Angebote fertig sein und bereits im Sommer diesen Jahres mit dem Umbau des Dortmunder Hauptbahnhofes begonnen werden kann.
Der Umbau des in die Jahre gekommenen Bahnhofes hat ein Investitionsvolumen von 520 Millionen Euro.
Mit der Umgestaltung soll der Bahnhof zu einem hochmodernen Verkehrsknotenpunkt mit angeschlossenem Einkaufs- und Freizeitpark werden.
Quelle: wdr.de
Momentan ist an Sommer und Open-Air Konzerte bei dem Schmuddelwetter in der Hansestadt wohl kaum zu denken. Trotz alledem werden momentan schon fleißig die Stars für die kommende Stadtpark-Saison 2007 gebucht.
Den Start auf der Stadtpark-Bühne macht Sasha am 19. Mai, sein Gig im Februar im Hamburger Docks ist schon restlos ausverkauft. Am 1. Juni kommt das Berliner Duo Rosenstolz in die Hansestadt. Die derben Gestalten von In Extremo werden am 08.Juni ihren düsteren Rock im Stadtpark präsentieren.
Garant für ein ausverkauftes Konzert sind Revolverheld, die Hamburger Pop-Überflieger mit Sänger-Darling Johannes Strate rocken am 16. Juni.
Neben vielen kleineren Acts können sich Pur-Fans vor allem auf den13. Juli freuen, denn da treten die unvergleichbaren Pur Open-Air unterm Hamburger Sternehimmel auf.
Wir sind Helden will es nach der Babypause noch einmal wissen und wird am 31. August den Park füllen.
Das Ende macht dann die Kelly Family am 02. September.
Wir können uns jetzt schon auf einen klasse Sommer in unserer Hansestadt mit vielen sehenswerten Auftritten freuen.
Quelle: mopo.de
Die Tannenbaumabholer Bielefelds halten nichts vom schwedischen “Knut”, an dem angeblich die Tanne aus dem Fenster geworfen wird. Wohl auch nichts von “3 Könige”, bis zu dem das geschmückte Teil in den Wohnungen stehen kann, soll, darf. Das Abschmücken des Tannenbaumes muß dann wohl leider heute sein. Auch eine Tanne aus der Patthorst verliert nach einer gewissen Zeit ihre Blätter.

Für den endlosen Sanierungsfall TuS Celle FC habe er momentan keine Zeit, weil er erst einmal in Goslar gebraucht werde, enttäuschte er den neuen Vorstand des Niedersachsenligisten. Schlagzeilen machen hat der 53-Jährige nicht verlernt. Für die jüngsten sorgte Franz Gerber in Wilhelmshaven. Der gewiefte Mann heuerte beim abstiegsgefährdeten Regionalligaverein SVW als Berater an. So viel Zeit hat er also doch noch …
Nun sitzt Franz Gerber wohl in seinem Haus bei Celle, das Telefon vor sich und das Notizbuch auf dem Schoß: “Die in Wilhelmshaven brauchen Verstärkungen für den Klassenerhalt. Wie lange hat eigentlich X noch Vertrag?” Und morgen schleppt er Spieler aus der Region Hannover an? Möglich wäre es, denn bei Franz Gerber ist stets vieles möglich gewesen – in die Vergessenheit reibungsloser Zusammenarbeit versinkt er nie. Fans von Hannover 96 haben ihm sogar ein Denkmal aus stürmischen Zeiten im Jahre 1997 gesetzt: “Er machte aus dem Nichts und einem Regionalliga-Verein vor dem Aus einen Anwärter auf den Bundesligaaufstieg. Bei seiner Arbeit für Hannover hat er seine eigenen Interessen in den Hintergrund gestellt und wurde so vom Manager zum Trainer. Die erste Intrige durch Ex-Präsident Utz Claassen konnte Gerber zusammen mit den Fans überstehen. Die zweite allerdings, als ihm Manager-Yuppie von Heesen vor die Nase gesetzt wurde, brachte Gerber und Hannover 96 auseinander. Daran konnte auch eine groß angelegte Demo der Fans gegen Gerbers Entlassung nichts ändern. In der Aufstiegssaison 2002 gehörte Franz Gerber zu Saisonbeginn als Sportdirektor wieder zum Team hinter dem Team. Die Wege trennten sich in der Winterpause der Spielzeit aber endgültig und mehr oder weniger friedlich. Gerber war aber nicht nur ein großartiger Manager bzw. Trainer bei 96. Gerber war auch der Kapitän der Aufstiegsmannschaft ’85! Aus den USA zurückgekehrt, hatte Gerber maßgeblichen Anteil daran, daß die Elf der Namenlosen in den Achtzigern Fußballgeschichte schrieb. Insgesamt spielte Gerber 62 mal für die Roten und erzielte dabei 14 Treffer.” Die Bilder sind unvergessen: Ein Eiskalt-Sanierer wie Ulf Claassen, von dem niemand in Hannover etwas Rechtes wusste, musste mit ansehen, wie Anhänger der “Roten” den am 15. August 1997 vor dem Pokalspiel in Mönchengladbach entlassenen Gerber auf ihren Schultern über die Aschenbahn des Niedersachsenstadions trugen. Zehntausende skandierten: “Claassen raus!” Wochenlang eierten die Verantwortlichen herum, der gefeuerte Manager arbeitete weiter in der 96-Geschäftsstelle. Das alles ist Fußball-Schnee von gestern, aktuell sei dem Hauptsponsor des SV Wilhelmshaven Albert Sprehe geraten, fortan ein wachsames Auge auf die Feinkost-Szene zu haben. Denn Franz Gerber, das wissen sie in Hannover, das wissen sie in Celle, das wissen sie in Hamburg…denkt auch gern mal an sich!
Zur Person
Franz Gerber war von 1989 bis 1996 Manager bei TuS Celle, in dieser Zeit auch mehrmals Interimstrainer und war Trainer der A-Jugend in der Verbandsjugendliga. Anschließend arbeitete er bei Hannover 96 (Manager von 1996 bis August 1997 und von September 1997 bis 1999, zudem Cheftrainer von Januar bis Juni 1999). Es folgte eine Episode als Manager beim BV Cloppenburg (Januar bis Dezember 2000). Von Januar bis Juni 2001 und von April bis Juni 2002 war er sportlicher Berater beim VfB Oldenburg, von Juli bis Dezember 2001 wieder bei Hannover 96, diesmal als Sportdirektor. Diese Zeit endete mit einer Disharmonie, weil Gerber in den Verdacht geriet, seine Tätigkeiten als Vereinsangestellter und Spielerberater nicht immer ganz sauber trennen zu können.
2002 kehrte er zum FC St. Pauli zurück, wirkte dort von Juli bis Dezember als Manager sowie zwischen Januar 2003 und März 2004 als Cheftrainer. In der Zweitliga-Rückrunde 2002/03 gehörte auch sein Sohn Fabian (17 Spiele/8 Tore) dem Kader von St. Pauli an, der vorher, wie sein Vater, auch schon bei Celle und Hannover aktiv war.
Seit Dezember 2006 hat Franz Gerber das beratende Amt für den GSC 08 im Harz inne und soll den Verein aus der Krise führen. Er hat einen Vertrag bis 2007 mit einer Option für ein weiteres Jahr.Quelle: Wikipedia, genutzt unter der GNU-Free-Documentation-Lizenz.
…warten wir mit dem Schreiben von Beiträgen mal, bis hier wieder “geordnete Verhältnisse” herrschen. Sonst siehts am Ende so aus:
(Direktübertragung aus dem Studierzimmer eines 16-jährigen ostwestfälischen Gymnasiasten)


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