Die Bundestagsabgeordnete Diana Golze (Linkspartei) ruft die Jugendlichen aus ihrem Wahlkreis zur Teilnahme am Wettbewerb “Zivilcourage vereint” auf. Die Jugendlichen sollen Wettbewerbskonzepte gegen Rechtsextremismus entwickeln. Mögliche Beiträge wären zum Beispiel Plakate, Transparente, Video-Clips, Theateraufführungen, Filme, Internetseiten oder ähnliches. Den Gewinnern winkt während der Ferien im April 2007 eine Reise nach Spanien ins Ebro-Tal. Nähere Informationen gibt es unter www.zivilcourage-vereint.de.
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
In der Nacht zum Mittwoch hatten sich Unbekannte Zutritt verschafft zu einem Betriebsgelände an der Milower Landstraße. Hier brachen sie die Tanks von zwei Lastwagen auf und pumpten Diesel ab.
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Im Naturschutzgebiet “Havelländisches Luch” gab es erfreulichen Zuwachs bei den vom Aussterben bedrohten Großtrappen. Die Zählung im Schutzgebiet zwischen Buschow, Buckow, Garlitz und Liepe im Frühjahr ergab einen Bestand von 53 Tieren. Im Herbst sind nun 58 Trappen im Luch vorhanden.
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Hartz IV ist ein erheblicher Einschnitt in die bürgerlichen Rechte der Armutsbevölkerung. Bei Strafe der Leistungskürzung verordnete Eingliederungsvereinbarung verletzen die Vertragsfreiheit. Gepaart mit erheblichen datenschutzrechtlichen Verstößen bei der Datenerhebung mittels Fragebogen handelt es sich um eine fragwürdige Aushebelung demokratischer Grundrechte für einen großen Teil der Bevölkerung, nur
weil dieser von der Einkommenserzielung durch Arbeit oder Vermögen ausgeschlossen ist.
Hartz IV zielt auf die Senkung der Einkommen der Erwerbstätigen. Die Mischung aus weiteren erheblichen Leistungskürzungen gerade bei Menschen mit beruflichen Qualifikationen und daraus resultierendem Durchschnittseinkommen auf Sozialhilfeniveau mit der Abschaffung des bisherigen Schutzes der Zumutbarkeitsregelung zwingt zur Arbeit zu jedem Preis.
Hartz IV zielt auf die Erhöhung der Profite. Unternehmen, denen mit Hilfe der Hartz Gesetze billigste Lohnarbeiter angeboten werden können die Lohnkosten weiter senken. Sinken die Kosten für den Lohn, steigen die Gewinne , kleines einmaleins der Betriebswirtschaft.Für die Senkung des Spitzensteuersatzes von 47 auf 42 Prozent in gleicher Milliardenhöhe. Hier kann allenfalls Brecht bemüht werden “Armer Mann … wärst Du nicht reich wär ich nicht arm”.
Hartz IV schafft neue Arbeitslosigkeit. Das Millionenheer der Prämieninjobber wird reguläre sozialversicherungspflichtig bezahlte Arbeit verdrängen. Niemand als Betriebsleitungen selbst, kann kontrollieren wo die Zusätzlichkeit der Injobber aufhört und Regelaufgaben beginnen. Betriebsleitungen werden aber ein gesteigertes Interesse daran haben genau diese Verdrängung zu organisieren zum Wohl ihres Betriebsergebnisses.
Hartz IV bringt Armut – betroffen etwa 2,5 Millionen Kinder und Senkung der Löhne in Folge der neuen Zumutbarkeit reduzieren die Kaufkraftnachfrage. Weniger Konsumnachfrage zieht sinkende Produktion und damit neue Stellenstreichungen nach sich.Und obendrein kommt ja nächstes Jahr die Goldene MWS erhöhung.
Hatz IV dient einzig der Umverteilung. Weniger Leistung zu schlechteren undemokratischen Bedingungen für die einen und bessere Möglichkeiten der Profiterzielung für die anderen.
Hartz IV fordert Arbeit um jeden Preis – auch ohne Bezahlung. Die neuen Zumutbarkeitsregeln zwingen Arbeitslose Jobs mit einer Bezahlung bis zu 30% unter Tarif anzunehmen.
Hartz IV verbaut Kindern und Jugendlichen aus den betroffenen Familien ihre Zukunftschancen und raubt Älteren ihre Ersparnisse. Millionen Erwerbslose können gegängelt und bestraft werden.
Hartz IV spielt den rechten Rattenfänger immer mehr Menschen in die Hände.Angst, Unsicherheit und Verarmung waren schon in der deutschen Vergangenheit der Nährboden auf dem nationalistische und rassistische Ideologie besonders gut gedeiht.
Hartz IV ist eine reine Katastrophe den hier fehlen immernoch notwendige Klarheiten.Was die anhäufung von Klagen auf dem Sozialgericht beweist.
Hartz IV ist der Aufschwung für Personal-Service-Agenturen die ihre Daseinberechtigung nur durch diese schlechte Arbeitsmarktpolitik hat.
Zugleich finde ich ungerecht, dass die Einsparungen, die diese Reform erbringen soll, ziemlich genau dem Betrag entspricht, der den Besserverdienenden durch die Absenkung des Spitzensteuersatzes erlassen wird.
Deutschland steht an einem Abgrund. Eingemauert in fesselnde und überholte Bündnisse, regiert von Korruption und Unfähigkeit ist dieses Land aller Möglichkeiten beraubt, sich zu erneuern.
Ein Netz restriktiver Gesetze, ein Heer von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern sowie eine unerträgliche Besteuerungspolitik lasten schwer auf dem Volk.Eine aufgeblähte Bürokratie hat sich in unserem Land etabliert und zementiert jegliche Dynamik.
Hartz IV muss weg!
Den heutigen Sonnenaufgang und gleichzeitig sichtbaren Regenbogen über Rathenow muss ich einfach mal zeigen. Leider sind meine fotografischen Fähigkeiten nicht so entwickelt, dass es mir gelungen wäre den vollkommenen Regenbogen komplett und mit entsprechender Belichtung einzufangen. Es war jedenfalls ein beeindruckender Anblick.

Die Bielefelder Pollizwei testet seit mehreren Wochen ein neuartiges, zweiteiliges Dienstfahrrad. Dieses in Zusammenarbeit mit der Universität Köln, Fachbereich Sport und mehreren Bielefeldern Zweiradmechanikern entwickelte Fahrzeug wurde für die schnelle Strafverfolgung jugendlicher Mountain-Bike-Fahrer konzipiert, die in der Vergangenheit häufig nach Diebstählen duch den Jahnplatztunnel in die Fußgängerzone flüchteten.
Da das Befahren der Fußgängerzone mit Zweirädern nach wie vor verboten ist und die örtliche Pollizwei mit gutem Beispiel vorangehen möchte, kommt dieses in keiner Starßenverkehrsordnung verzeichnete Dienstfahrrad nun vorrangig in diesem sensiblen Bereich zum Einsatz! Abgesehen von leichten Autoritätsproblemen und einem mangelnden sportlichen Ehrgeiz auf Seiten der Einsatzbeamten konnten bereits erste Erfolge bei der Verfolgung verdächtiger Personen verzeichnet werden.
“Der kleine David möchte aus dem Småland abgeholt werden”, schallte es heute nachmittag aus den Lautsprechern des gelbblauen Möbelhauses am Bielefelder Südring. Davd? Doch nicht etwa unser Oberbürgermeister, der spielend und Kottbullar essend nachfragen will, warum ausgerechnet dieses Möbelhaus im Gegensatz zu seinen bundesdeutschen Kollegen nicht um 22 Uhr sondern 20 Uhr zumacht?
Das Hamburg-Blog hat es ebenso in sich wie das Flensburg-Blog.
Die Krone der Schöpfungen der Hamburger Publikation aber ist ein Artikel über den polnischen Staatspräsidenten Kaczynski:
http://hamburg-blog.de/08.11.2006/korrupter-kindskopf-kaczynski-raus-aus-hamburg/
Trotz aller Schärfe bleibt der Autor immer bei der Sache.
Und was er schreibt, ist eigentlich noch nicht einmal überzogen.
Der homophobe Kaczynski ist wirklich nicht mit der Kneifzange anzufassen.
Und die Schlußfolgerung, die der Autor (Gerald L.) zieht, ist ebenso überraschend wie schlüssig:
So ein Mensch darf in Hamburg nicht offiziell empfangen werden, sagt er.
Tatsächlich ist das das probate Mittel, hier präventiv tätig zu werden – statt immer nur gegen etwas zu demonstrieren, das eben schon nicht mehr zu verhindern ist.
Prävention als Mittel einer direkt von Bürgern gestalteten Politik.
Auch hier in Flensburg. Dazu komme ich noch.
Prävention also auch als direktes Element im Rahmen unserer ansonsten bewährten repräsentativen Demokratie.
Gerald L. hat hier tatsächlich ein neues Mittel gefunden, das vor einigen Jahren noch nicht praktikabel gewesen wäre.
Erst die Blogosphäre macht es möglich.
Aber die allein reicht noch nicht. Denn es ist wahr, daß da immer vieles untergeht. Das ist aber bei diesen Stadtbogs eben nicht der Fall.
Die Blogs beginnen sich zu vernetzen, wie eben in genau diesem Artikel hier.
Und spätestens da wird doch klar, daß SOLCHE Blogs kein privates, belangloses Geblubber mehr produzieren, sondern ein Mittel der Aufklärung, ja der politischen Aktion sind.
Was nun Flensburg und Kaczynski betrifft:
Ich kann mir zwar im Moment keinen Anlaß denken, aus dem der polnische Staatspräsident unsere schöne Stadt aufsuchen sollte.
Aber ausschließen kann man es ja nicht. Und da sollte eben für Flensburg gelten, was auch für Hamburg gilt:
Ein solcher “Volksvertreter” kann hier nie und nimmer geduldet werden!
Es gilt tatsächlich, die Menschen dafür zu sensibilisieren. Manche Leute glauben halt einfach:
Andere Länder, andere Sitten.
Mit anderen Worten: Wenn Polen ins Mittelalter zurücksinkt, dann ist das deren Sache.
Oh nein, das ist es nicht. Wir befinden uns in einer Union.
Der Europäischen Union.
Und derartige Ausfälle und fatale Rückfälle können in einer Gemeinschaft wie dieser nicht geduldet werden.
Weil die Union eben mehr ist als eine Wirtschaftsgemeinschaft.
Nämlich eine Wertegemeinschaft.
Wenn in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, in Dänemark, auf einmal Demokratie und Menschenrechte mit Füßen getreten würden, wäre uns das egal?
Wenn man in Kopenhagen auf einmal Stimmung gegen Deutsche machen würde, nur weil eine winzige Minderheit die “Rückgbe” Nordschleswigs an Deutschland fordern würde?
Das würde uns unmittelbar betreffen.
Aber ebenso betrifft es uns, wenn polnische Politiker und Medien das gesamte deutsche Volk verdammen, nur weil der revanchistische “Bund der Vertriebenen” ein “Zentrum gegen Verteibungen” will.
Hier ist tatsächlich der einzelne Bürger gefordert, zur Deeskalation beizutragen.
Und wie gesagt, dank der offensichtlichen Vernetzung der Stadtblogs verläuft das nicht im Sande.
Der Beitrag von Gerald L. hat in Hamburg und darüber hinaus schon hohe Wellen geschlagen. Vielleicht leiste ja auch ich hiermit einen winzigen Beitrag für eine Welt ohne Kaczynskis.
Hier ist er, der westfälische Duden. Mit Pömpeln, Pöltern und Pinöckeln….. Damit Sie mal nachlesen können, was die Altherren-Riege da bildlich phallisiert hat.


(Auszug aus der “Kleinen Pömpologie”, erschienen 2006)
Hab neulich im HamburgBlog einen wunderbaren Aufruf gelesen, diesen verdammten Kartoffelkopp nennen wir ihn der Einfachheit halber Katschinski nicht in die Stadt zu lassen, falls die Gefahr bestünde.
Das würde ich ohne zu zögern unterschreiben. Ich selbst binbisexuell, und fühle mich in Berlin weitesgehend geborgen.
Dass aber ähnlich gepolte
Menschen, durch von der Politik geschürten Hass, um ihre Gesundheit bangen müssen, treibt mir die Zornesröte ins Gesicht. Aber nicht nur die Haltung gegenüber Schwule und Lesben, sondern überhaupt die gesamte erzkonservative Einstellung und das Bestreben die Todesstrafe wieder einzuführen ist doch inakzeptabel, wie konnte so etwas gewählt werden?
Polen tut mir echt leid. Verdammte Kaczynskibrut.
Neulich fragte ein kesser Berliner einen Bielefelder, was denn mit Bielefeld passiere, wenn die Klimaerwärmung das Wasser bis nach hier schwappen lassen würde. “Hmmm”, darauf der Nachfahre Hermann des Cheruskers, “dann saufen wir ab”.
Ich kann den Mann beruhigen, Bielefeld liegt 114 Meter über dem Meeresspiegel, wie ein Pinnokel (westfälischer Ausdruck) am alten Rathaus belegt. Das Ding ist der Mitte mit dem “HP”, das ist der Pinnokel.
Gegen die Winterkälte hilft nicht nur angemessene Oberbekleidung! Auch lange Unterhosen sind wieder “in”. Um kalten und nassen Füßen vorzubeugen, hat die Schuhindustrie nun Winterschuhe mit extrem hohen Absätzen entwickelt.
Das Foto zeigt den durch die hohen Absätze entstehenden Größenunterschied am Beispiel eines handelsüblichen Fahrzeugs! In Bielefeld machen sich bisher nur wenige Fußgänger die Vorteile dieses orthopädischen Profi-Schuhs zu Nutzen.
Arminia Bielefeld spielt am kommenden Samstag bei Chelsea-Bezwinger Werder Bremen. Früher wär da nichts zu gewinnen gewesen, jetzt könnte das ein wenig anders aussehen. Und mit Ahanfouf, Masmanidis und Borges stehen auch drei starke Spieler nach langen Verletzungen wieder zur Verfügung. Also 3-Punkte-Goldfund am Weserstrand? We shell see.
Auf jeden Fall bauen immer mehr Fans der Arminen “auf Blau”, wie die von der SEB-Bank aufgelegte Fananleihe heißt.
Es ist alles bereit in der beliebten Brasserie “Alex” am Bielefelder Niederwall gegenüber dem Theater. Die Heizwärmer sind geschaltet und auf den Tischen stehen alle wichtigen Accessoires. Aber niemand kommt und setzt sich.
Bei nicht mal 5 Grad gestern auch nicht weiter verwunderlich. Oder?
Venedig hat vierhundertvierundvierzig Brücken. Darunter die Ponte dei Sospin (Seifzerbrücke), die Dogenplalast mit Bleikammern und Gefängnis verbindet. Ganz so dramatisch ists bei Bielefelds Straßenbrücken weder von der Quantität noch der Geschichte her. Obwohl, die Dürkopp-Brücke, die zwei ehemalige Produktionshallen hinter dem Niederwall miteinander verbindet, wird so manchen Seufzer der Männer und Frauen gehört haben, die für wenig Geld viel Gewicht ziehen mußten. Aber vielleicht gabs da auch schon Brückentage?


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