StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
20
Nov '06

Kiel-Blog: … hat wieder keiner gesehen!

Holstein hat gewonnen!!! Ich hatte Tränen in den Augen, als ich folgende Zeilen las: “Ausgerechnet bei Holstein Kiel erwischte es Osnabrück. Der bisherige Tabellen-17. war zuvor sechs Mal sieglos geblieben, gewann aber nun gegen den Spitzenreiter mit 2:0. ‘Wir haben dem VfL total den Schneid abgekauft’, sagte Trainer Stefan Böger, der seinen ersten vollen Erfolg mit Kiel bejubeln durfte. Osnabrücks Coach Claus-Dieter Wollitz zollte den Gastgebern Anerkennung: ‘Kiel hat alles gegeben. Meine Mannschaft fand dagegen nie ihren Rhythmus und zeigte keine Zielstrebigkeit.’”

Dann legte ich das Zwiebelmesser beiseite und begann, die Bohnen zu schneiden.

Kiel-Blog: Der erste Schnee

Unwillkürlich lächle ich, als die erste Schneeflocke mich auf die Nasenspitze trifft. “Märchenhaft”, denke ich.
Er hatte sich schon lange angekündigt, der erste Schnee. Seit Tagen fror es, und sein Geruch lag in der Luft. Seit heute morgen standen die Wolken tief am Himmel, dunkel und so schwer, als würden sie vom Himmel fallen wollen. Windstill war es, doch die Luft so klar, dass sie mich zu diesem Waldspaziergang verführt hatte.
Raschelnd fuhren meine Füße durch das trockene Herbstlaub; ein wenig holperig zu gehen war der gefrorene Waldweg rund um das Kieler Freilichtmuseum. Wie kleine Nebelwölkchen stob mein Atem aus dem Mund und stieg empor, so, dass mein Blick, der ihm folgte, durch die kahlen Wipfel der Buchen immer wieder den fruchtbaren Himmel erblickte.
Still war es, als hätten die Tiere sich in warme Behausungen zurück gezogen – selbst die Luft schien still zu stehen. Die erste Flocke spürte ich auf der Nase, die weiteren sah ich auf mich zufliegen – verhalten erst und ziemlich klein. Wenn man genau hinhörte, vernahm man das feine Rascheln der Schneeflocken im Laub.
Doch die Flocken wurden dicker. Fett und fruchtig und in immer größerer Zahl sanken sie um mich herum zu Boden, wurden dort zu einem feinen Schleier, der, umso dichter er wurde, die Farben des Unterholzes mehr und mehr verbarg.
Ich freute mich auf die Zeit des Nach-Schneiens – auf jene kurze Spanne, in der die Welt wie unberührt da liegen würde in ihrem weißen Kleid. Das Kind in mir würde Spuren in den Schnee treten wollen oder toben in dem feinen Pulver, das noch zu jung wäre, um aus ihm einen Schneemann zu formen.
In der Stadt würde dieser Schnee schon bald die Kinder von den Spielekonsolen ins Freie locken. Der Schlitten wäre wieder eines der Spielzeuge, das sich über Generationen bewahrt hat. Und der Verkehrslärm wäre angenehm gedämpft.
Ich muss an weiße Weihnachten denken – an das Gedicht von Matthias Claudius und einen Spaziergang durch die Straßen, die gerade am Heiligen Abend wie ausgestorben scheinen. Die Fenster, die goldenes Licht auf die Straße werfen und hinter denen man so manchen erleuchteten Baum sieht. Friedlich wirkt das, wenn man nicht darüber nachdenkt, wie es Menschen “unfriedlich” geht. Der alten Frau zum Beispiel, die ich Samstags beim Einkaufen treffe und von der ich weiß, dass sie eigentlich niemanden hat außer dem kleinen kläffenden Hund, mit dem sie spricht. Fühlt sie jetzt friedlich? Oder die Schwester im Städtischen Krankenhaus, die kranken Menschen das Sterben erleichtern hilft. Der abgerissene Mann, der mich vor ein paar Tagen anbettelte “Hast’ ma’ ‘n Euro?” Oder auch die Frau, die angstvoll ihren Mann erwartet, der wieder betrunken aus der Kneipe nach Hause kommen wird? Was denken Kinder in solchen Momenten und was denken die Kinder, die Weihnachten als Waisen in Wohneinrichtungen erleben?
Was denkst du, die in meinen Gedanken am erleuchteten Wohnzimmerfenster steht und auf den Marktplatz hinunter blickt? Ja, jetzt, gerade jetzt kann ich dich sehen. Siehst du die schemenhafte, dunkle Gestalt, die still im Schneefall verharrt? Ich wünsche mir sehr, dass du mich siehst. So, wie ich dich und die anderen Menschen sehen will…
Es ist kalt geworden, die Dämmerung setzt ein und die Kälte kriecht über meine Beine den Körper hinauf. “Ich bin froh, dass es dir gut geht,” denke ich und lenke meine Schritte heimwärts, deren Spuren der fallende Schnee schon bald überdeckt.

Bielefeld-Blog: Im Sparrenexpress unterwegs!

Sparrenexpress

Bielefelds Party-Bahn “Sparrenexpress” ist eine historische Straßenbahn aus zwei Original-Waggons der Jahre 1959 und 1962 und wurde mit Ideenreichtum und viel Liebe zum Detail gestaltet. Mit 26 Meter Länge bietet der “Sparrenexpress” den wohl außergewöhnlichsten Partyraum Bielefelds.

Betriebsschutzmitarbeiter Fritzenkötter hat heute dort als Zugbegleiter für Ordnung gesorgt! (siehe Foto!) Das war auch nötig, denn in dieser Straßenbahn darf geraucht und getrunken werden. Die Fahrgäste hört man dann auch bei geschlossenen Türen gröhlen und wenn zum Lüften einmal an einer Endhaltestelle die Türen geöffnet werden, haben Passanten den Eindruck, die Waggons brennen aus…

Das nächste Mal sollte besser Oberwachtmeister Riemenschneider mitfahren…

Dresden-Blog: Räsel NR. 2

5 Autos unterschiedlicher Farbe und unterschiedlichen Fabrikats aus verschiedenen Städten stehen nebeneinander auf einem Parkplatz. In jedem Auto befindet sich eine andere Musik-CD und die Besitzer der Autos haben unterschiedliche Berufe.

- Der Ferrari ist rot.
- Dem Lehrer gehört das silberne Auto.
- Im VW liegt eine Madonna-CD.
- Der BMW kommt aus München und steht neben dem blauen Auto.
- Das Auto aus Hamburg steht neben dem braunen Auto.
- Der Metzger hat eine Abba-CD in seinem Auto.
- Das Auto mit der Beatles-CD steht neben dem Auto des Lehrers.
- Das Auto aus Köln gehört dem Notar.
- Neben dem blauen Auto steht ein Smart.
- Der Ford gehört dem Schreiner.
- Das grüne Auto kommt aus Hamburg.
- Neben dem Auto aus Berlin steht das Auto des Bäckers.
- Das Auto mit der Eminem-CD ist das vierte auf dem Parkplatz.
- Neben dem Auto aus Stuttgart steht kein BMW.

Die Frage: Wo befindet sich die Heino-CD und welche Farbe hat dieses Auto? Welches Fabrikat? Und aus welcher Stadt kommt der Besitzer und welchen Beruf hat er?

Viel spaß dabei…

grussi……….

die Lösung………abba nisch nachguggen…………..:

http://img129.imageshack.us/img129/7179/parkplatzlsungls9.png

Rathenow-Blog: Und wieder ein Jubiläum

Seit fünfzehn Jahren besteht das evangelische Jugendhaus Oase in der Rathenower Bergstraße. Dieses Jubiläum wurde natürlich gebührend gefeiert. Zuerst fanden eine Festveranstaltung und eine Andacht in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche statt. Pfarrer Wolf Schöne gab einen Überblick über die zurückliegenden Jahre in der Oase. Vorher gab es einen Treffpunkt im heutigen Kirchencafe. Dieser wurde schnell zu klein. Bevor die Jugendlichen das Gebäude in der Bergstraße nutzen konnten, mussten sie erst mal tüchtig helfen beim Renovieren. Heute ist es unter anderem Heimstätte für fünf Bands und eine Trommelgruppe. Verschiedenste Anlässe laden die Jugendlichen zu gemeinsamen Aktivitäten ein. Eine Fotoausstellung gibt einen kleinen Überblick. Die Jugendlichen nennen ihren Treffpunkt liebevoll “Wols Revier”, sicher nicht zuletzt aus Dankbarkeit gegenüber ihrem Pfarrer, der sich engagiert für sie einsetzt.
gelesen in der MAZ

Rathenow-Blog: Basketballer nun Schlusslicht

Nach der 67:75- Niederlage gegen Basket Brandenburg nehmen die Rathenower Herren in der Oberliga nun den letzten Platz ein. Es kann eigentlich nur noch besser werden, wenn der Kampfgeist endlich erwacht. Also macht euch auf und zeigt den Anderen, was in euch steckt!

Kiel-Blog: Nachts unterwegs mit der KVG

Wenn man am Wochenende nachts mit der KVG unterwegs ist, wie ich neulich vom Hauptbahnhof nach Heikendorf, dann gibt es einiges, das nervt:
Betrunkene machen Krach, randalieren und drohen einander immer mal wieder Prügel an.
Dann erbrach sich auch noch einer hinten in den Bus.
Wenig später hielt der Busfahrer an und schaute nach.
Wie zu erwarten, entspann sich ein geistreicher Dialog:
“Hast Du da hingereihert?”
“Ich hab da nich hingereihert, der is eben ausgestiegen.”
Usw.
Nach erheblicher Verzögerung ging es weiter, aber natürlich war die Weiterfahrt nicht eben angenehm.
In Heikendorf ausgestiegen, konnte ich endlich wieder durchatmen.
In so einem Fall fragt man sich:
Muß man sich das wirklich antun?
Villeicht sollte man zu diesen Zeiten wirklich auf andere Verkehrsmittel umsteigen.
Die Busfahrer, die in Wochenendnächten Dienst haben, können einem jedenfalls leidtun.
Daher ein kleiner Tip an die KVG-Fahrer zur Minimierung des Riskos:
Sanft fahren, nicht scharf in die Kurven gehen, keine Vollbremsungen riskieren – damit das Essen bei jedem drin bleibt.

Kiel-Blog: Hanne Pries schreibt

Hanne Pries ist Sängerin der Kieler Band Tiffany.
Daneben schreibt sie eine Kolumne im Stadtmagazin Kielerleben. Wer da das übliche Gesülze erwartet, wir überrascht.
Unterhaltsame, erhellende Betrachtungen aus dem Kieler Leben sind das, gut gebaute Texte, an denen der Leser sein Freude haben kann.
Tatsächlich ein Grund, sich diese Zeitschrift zu holen. Kostet ja nix.

Kiel-Blog: Erneuter Hinweis auf Ila Stuckenberg

Wann, wo und womit Ila Stuckenberg demnächst in Kiel zu bewundern sein wird, darüber war hier schon zu lesen:

Jetzt fällt mir noch ein, was an diesem Gesicht so faszinierend ist.
Natürlich ist die Ausdrucksintensität der Augen enorm, aber noch erstaunlicher als das ist, WAS sich in ihnen ausdrückt.
Sagte nicht mal jemand, der Mensch sei eine Mischung aus Tier und Engel?
Der hatte jedenfalls recht.
Aber Ila Stuckenbergs Augen sind SOWOHL engelsgleich ALS AUCH animalisch: von Mischung keine Spur, beides ist klar geschieden.
Es scheint also nichts Menschliches an ihr zu sein, und das ist auch gut so.

Kiel-Blog: Ocean´s Twelve im Hansafilmpalast

Der Film von Steven Soderbergh, Sequel von Ocean´s Eleven, läuft am Dienstag, dem 28.11. um 20.30 Uhr im Hansafilmpalast.
Auch hierzulande war er erfolgreich, und das völlig zurecht:
eine originelle Komödie mit mehr Stars (von Clooney bis Julia Roberts), als jeder andere Film der letzten Jahre hatte. Und ein mosaikhafter, geradezu experimenteller Film.
Das Experiment ist gelungen.
Zur Freude von Millionen von Zuschauern.
Und am 28. kommen in der Hansastraße hoffentlich noch um die hundert hellauf begeisterte hinzu.

Kiel-Blog: Klaus Lage Trio in Kiel

Das Klaus Lage Trio gibt sich am 28.11. um 20.00 Uhr in der Stadtgalerie die Ehre.
Die heutige Formation ist noch nicht lange zusammen, Klaus Lage aber ist ein alter Bekannter.
Vielleicht zu alt – oder zumindest liegen seine großen kommerziellen Erfolge für die Jüngeren unter uns zu weit zurück. In den Achtzigern hatte er einige Hits:
“Tausendmal berührt”, “Faust auf Faust”, “Die Liebe bleibt” (nach Duke Ellingtons “As Time goes by”).
Auch mit diesen unerwarteten Charterfolgen entfernte sich Lage nicht gar zu weit von dem ihm gemäßen proletarischen Blues Rock.
Sehr erdig wirkt er auch heute noch, und er geht nicht als Has-Been auf Oldie-Tour, sondern macht eben nach wie vor die Musik, die ihm am nächsten liegt – und zeigt dabei einiges an Seele (auch Soul genannt).

Kiel-Blog: Harry Potter im Hansafilmpalast

Harry Potter und der Stein der Weisen – dieser Film läuft am Sonntag, dem 26. November im Hansafilmpalast, kindgerecht schon um 10.30 Uhr.
Na, warum nicht.
Alfred Hitchcock zufolge ist in diesem Fall allerdings nicht unbedingt zum Kinobesuch zu raten.
Als der erste Harry-Potter-Film – und das ist eben dieser – produziert wurde, war Hitchcock schon 20 Jahre tot, werden nun einige einwenden.
So ist es, aber in dem berühmten Mammut-Interview, das Truffaut mit ihm führte, sagte Hitchcock, er würde nie ein literarisches Meisterwerk verfilmen.
Das leuchtet ein.
Der betreffende Stoff hat dann eben schon die ihm gemäße Form gefunden.
Mir ist tatsächlich kein filmisches Meisterwerk bekannt, das auf einem literarischen Meisterwerk basiert.
Das gilt auch für “Krieg der Welten”: ohne Zweifel ein großartiger Film, dessen berühmte literarische Vorlage von H.G. Wells nur wie eine Stoffsammlung wirkt.
Und, Herrschaften, Ihr ahnt es schon:
Natürlich ist auchHarry Potter und der Stein der Weisen ein literarisches Meisterwerk.
Inhaltlich wie formal vermittelt J. K. Rowling dort ihre Vision von Humanismus und Geistadel.
Im Kern ist das Buch übrigens realistischer als der allerneoneorealistischste Trübsinnskram.
Übrigens ist vielen Lesern (ich meine jetzt die erwachsenen) offenbar nicht aufgefallen, daß Rowling in ihren Roman eine Ebene über den Nationalsozialismus eingezogen hat.

Also, wie gesagt, Hitchcock zufolge kann der Film kein Meisterwerk sein.
Aber warum sollten die Kinder nicht dennoch ein wenig Spaß damit haben können?

Kiel-Blog: Attraktion im Kulturforum

Am 29. November ab 19.30 Uhr bietet man im Waisenhof am Kleinen Kuhberg 14 eine besondere Attraktion: Die Schauspielerin Ila Stuckenberg zeigt ein Solo-Stück. “Brief einer Unbekannten”.
Der Titel kommt bekannt vor. Und wirklich liegt dem Monolog die gleichnamige Novelle Stefan Zweigs (des Autors auch der genialen “Schachnovelle” und der ebenso genialen Erzählung “Ein brennendes Geheimnis”) zugrunde.
Ila Stuckenberg ist übrigens eine durchaus atemberaubnde Erscheinung.
Also, wer da hingeht, kann an sich nichts falsch machen.

Kiel-Blog: Talentwettbewerb in der Halle 400

Am 25. November ab 21.00 Uhr kann man in der Halle 400 ein paar Talente der hiesigen Rockmusik hören.
Im Rahmen des John Lennon Talent-Wettbewerbs resp. der John Lennon Talent Awards.
Ob sich dort tatsächlich jemand als so talentiert erweist wie John Lennon, Paul McCartney, Ray Davies, Keith Richards, Pete Townshend, Elvis Presley, Chuck Berry, Little Richard, Buddy Holly, Jerry Lee Lewis oder Gustav, bleibt abzuwarten.

Kiel-Blog: Götz Alsmann und Band im Schloß

Am 22. November um 20.00 Uhr.
Ob es wohl noch Karten gibt?
Jedenfalls ist Alsmann populär genug, um das Schloß zu füllen.
Alsmann studiert offenbar beständig die Musikstile des 20. Jahrhunderts, um dann als Sänger und Pianist gemeinsam mit seiner Band seine eigenen Versionen zu präsentieren.
Noch bekannter denn als Musiker ist er sicher einigen als TV-Entertainer.
Die Sendung Zimmer Frei gehört zu den Dauerbrenneren im TV.
Alsmann hatte und hat natürlich auch darüber hinaus TV-Präsenz.
Hier nun eine Alsmann-Anekdote:

In einer Show hatte er ein junges, außerordentlich kindisch wirkendes männliches Mitglied des Bundestages von der CDU zu Gast, dem er eine Falle stellte, indem er sagte:
“Sie waren 29, als Sie in den Bundestag gewählt wurden.”
Der kindische CDU-Mann korrigierte:
“28.”
Darauf Alsmann mit hintergründigem Lächeln:
“Wahrscheinlich 28einhalb.”

Tja, so ist er, der Alsmann.
Auch bei seinen Musikansagen im Schloß wird man wohl einiges an Komik erwarten können.

Bielefeld-Blog: Über 20 x weltweit nachgedacht

Über 20 Bronze – und Gipsabgüsse gibt es von Auguste Rodins zwischen 1880 und 1882 entstandener Skultur “Der Denker” weltweit. Die Bielefelder Vision sinniert vor dem Haupteingang der Kunsthalle Bielefeld. Z.B., warum es heute nur so um die 3 Grad sind und die Blätter nun doch immer schneller fallen.

Der Denker

Dresden-Blog: Wer weiß es…

Ein Mann wohnt im 14. Stock eines Hochhauses. Jeden morgen geht er aus der Wohnungstür, steigt in den Fahrstuhl, fährt hinab und geht zur Arbeit. Gegen Abend kommt er wieder steigt wieder in den Fahrstuhl, fährt bis zum 10. Stock und geht die letzten 4 Etagen zu Fuß bis zu seiner Wohnung. Warum tut er das….??

Na dann stengt mal Eure kleinen grauen Zellen an, verteilt werden weiter Punkte auf dem Weg zur Überraschung…

Dresden-Blog: Pauli kommt…

Liebe Leute, das Spiel des Jahres steht vor der Tür. Heimspiel meine ich. Denn St. Pauli kommt nach Dresden, um sich mit unseren Dynamos zu messen. Samstag ist es soweit, 14.oo gehts los. Neben dem Spiel gegen die Amateure aus Bremen wohl das einzige Spiel, wo ich überlege in den Gästeblock zu gehen. Aber am Ende kriege ich das dann doch nicht hin, und gehe in die Gegengerade. Dort gefällt es mir eigentlich am besten. Es sind Sitzplätze. Man hat eine gute Sicht auf beide Tore, die Preise sind okay, 13,- Euro sind echt in Ordnung. Wenn ich gestern gelesen habe, dass die Karten in Mallorca gegen Barcelona bei 73,- Euro losgegangen sind, dann frag ich mich auch, ob die noch ganz bei Trost sind. Okay, da kommt Barcelona, aber die billigste Karte über siebzig Euro. Dann sind die Fans, ich sag mal vorsichtig, die auch vor Pöbeleien und Schlägereien nicht zurückschrecken weit genug entfernt, und die die die gute Stimmung machen aber noch nah genug dran. Dann müssten sich nur die 22 Akteure bemühen, denn einen echten Favoriten in diesem Spiel hab ich nicht. Hauptsache es wird ein schönes Spiel…

Bielefeld-Blog: Vier Bi-Azubis geehrt

Der Ministerpräsident von NRW, Jürgen Rüttgers, hat die besten Auszubildenden des Jahrgangs 2006 der 16 Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen geehrt. Darunter vier Bielefelder, ein Junge, drei Mädels.

Bielefeld-Blog: Müller-Haus von 1485

Im Kern aus dem Jahre 1485 stammt das sogenannte Müller-Haus am Beginn der Obernstraße. Ende des 19. Jahrhunderts gab es hier die Bäckerei Müller, wo Dr. August Oetker seine Backexperimente durchführte. Es ist das älteste Bielefelder Haus.

Müllerhaus

Bielefeld-Blog: Die Keimzelle der Stadt

An der Welle 61 im Altstadtkern Bielefelds liegt der Waldhof. Ein aus dem Mittelalter stammender Adelshof, dessen Fundamente auf einem der Höfe stehen sollen, die noch vor der Stadtgründung bestanden. Heute ist hier das Museum Waldhof untergebracht, das zeitgenössische Kunst in Malerie, Bildhauerei, Fotografie oder Zeichnungen zeigt. Träger ist der Bielefelder Kunstverein e.V. Derzeit läuft noch bis zum 27. Dezember die ansehenswerte Ausstellung “Out of the Camera. Analoge Fotografie im digitalen Zeitalter”.

Der Waldhof

Bielefeld-Blog: Nochmal Armina

Wieder nicht verloren und doch gewisse Unzufriedenheiten in der Vereinsspitze von Arminia Biefeld. Es sind die verbalen Attacken des Vorstandes und der Geschäftsführung und die logischen Retourkutschen des Trainers. Wie wärs mit einem Maulkorb für alle?

Dresden-Blog: Casino Royal

Das wird wohl der nächste Film sein, den ich sehe. Zuletzt habe ich ja geschwankt zwischen Borat und dem Fußballfilm Deutschland ein Sommermärchen. Borat ist es geworden. Denn das Sommermärchen soll schon im Dezember auf ARD ausgestrahlt werden. Borat wird überall sehr viel gelobt. Mir hat er persönlich nicht so gut gefallen. Ist irgendwie eine Mischung zwischen Roadmovie und Dokumentation, also Easy Rider und irgendwas von Michael Moore oder Supersize me. Aber vielleicht ist es einfach nicht mein Humor. Denn etwas muss ja schon dran sein, wenn so viele Leute den Film gut finden. Empfehlen würde ich ihn aber nicht. Aber auf Donnerstag freue ich mich schon. Als alter Bond Film Fan. Im Internet kursieren schon wieder die Kopien, aber ich warte lieber. Die sind alle von der Leinwand abgefilmt und haben einen schlechten Ton. Da lohnt es sich nicht die 5-6 Euro zu sparen. Außerdem ist der natürlich auf Englisch. Sonst ziehe ich eigentlich immer die kleineren Kinos vor. Aber der Bond wird sehr wahrscheinlich nur in den großen Kinos starten, und da ist das Cinemaxx immer noch mein Favorit.

MFG
Gandalf

Berlin-Blog: Parteitage von SPD und Linkspartei.PDS billigen Koalitionsvertrag

Nachdem sich beim SPD-Sonderpateitag am Samstag schon deren Vertreter fast einstimmig (eine Gegenstimme bei rund 200 Delegierten) für die Annahme des Koalitionsvertrages ausgesprochen und damit einer Fortführung von Rot-Rot in der Hauptstadt zugestimmt hatten, votierte am gestrigen Sonntag auch der alte und neue Koalitionspartner dafür. Auf dem Landesparteitag der Berliner Linkspartei im Rathaus Schöneberg stimmten 83,5 Prozent der rund 130 Delegierten für die Annahme der ausgehandelten Koalitionsvereinbarung. Neben den 111 Ja-Stimmen gab es jedoch auch 11 Gegenstimmen, weitere 11 Delegierte enthielten sich ihrer Stimme. Das Ergebnis spiegelt die Umstrittenheit des Koalitionsvertrages sowie die Skepsis bei so manchem in der Linken wieder, durch das Spardiktat per Karlruhe-Urteil könne sich die Linkspartei.PDS dem von SPD-Seite ausgeübtem Druck zu Einschnitten auf die Dauer nicht entziehen und würde so an Profil und wohl auch an Zustimmung verlieren. Zwar hatten sich viele Spitzenpolitiker der Linkspartei auf dem Parteitag für die Koalition ausgesprochen, doch gab es mit Oskar Lafontaine, WASG-Vorstand und Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag, auch eine gewichtige Stimme, die von der Koalition abriet. Sein Kollege in der Fraktionsführung, Gregor Gysi, vertrat dagegen die Ansicht, dass es in Berlin keine Alternative gebe, wenn man eine soziale Politik in der Stadt umsetzen wolle. Auch Lothar Bisky, Bundesvorsitzender der Linkspartei.PDS, äußerte sich in diese Richtung als er sagte, im ausgehandelten Koalitionsvertrag erkenne er seine Partei durchaus wieder._

Berlin-Blog: Kleist-Preis 2006 verliehen

Den Literaten und Leseratten dürfte wahrscheinlich nicht entgangen sein, dass am gestrigen Sonntag in Berlin der Heinrich-von-Kleist-Preis verliehen wurde. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr der Schriftsteller Daniel Kehlmann. Er erhielt die von der Kleist-Gesellschaft vergebene und mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung im Rahmen einer Matinee-Veranstaltung im Berliner Ensemble. Der 31 Jahre alte Kehlmann dürfte bei vielen Lesern durch die zuletzt von ihm erschienenen Bücher „Ich und Kaminski“ sowie „Die Vermessung der Welt“- einer Geschichte zur Entstehung der modernen Wissenschaft um die Forscher Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß- noch in Erinnerung sein, mit denen er auch international großen Erfolg hatte.
Kehlmann habe mit seinen letzten Büchern nicht nur große Erfolge gehabt, sondern habe darüber hinaus auch „große Bücher“ geschrieben. Mit der Vergabe des diesjährigen Kleist-Preises an den geborenen Münchner und heutigen Wiener sollten Kehlmanns epische Werke Auszeichnung finden, da sie „sich ebenso spielerisch wie humorvoll in naturwissenschaftlichen und philosophischen Wissengebieten bewegen”.
Die vom Autor, dessen Werk immerhin schon rund ein Dutzend Romane und Erzählungen umfasst, erschienenen Bücher wurden weltweit sogar schon in etwa zwölf Sprachen übersetzt.