StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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So
19
Nov '06

Halle-Blog: Zur Beschlussvorlage – Gegendarstellung


Psychische Folter gegen politische Opfer der SBZ/DDR in Sachsen- Anhalt, Kommission für Menschenrechte der EU um Hilfe angerufen.

Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Aufarbeitung SED- Unrecht
Peter Trawiel
Wintergartenstraße 02- 20.6
04103 Leipzig
Tel. Fax 0341-4811484

Stadtrat der Stadt Halle a. d. Saale
An alle Stadträte der Stadt
Marktplatz 01
06100 Halle Leipzig, den 03. Oktober 2006

Zur Beschlussvorlage – Gegendarstellung -

Vorlagen-Nummer IV/2006/06014
Datum 06.9.2006
Verfasser: Fachbereich Recht

Besteht ein Lügenkartell von Beamten in der Stadtverwaltung Halle a. d. Saale?

————————————————————————————————————————————————————–
Beratungsfolge Termin Status

Hauptausschuss 18.10.2006 nicht öffentlich
Vorbereitung

Stadtrat 25.10.2006 nicht öffentliche
Entscheidung
————————————————————————————————————————————————————–

Betreff: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Oberbürgermeisterin

Skrupellos, wahrheitswidrig zur Sachlage ist o. g. Beschlussvorschlag vom Rechtsamt der Stadt dem Hauptausschuss vorgelegt worden, um die Dienstaufsichtsbeschwerde von Herrn Trawiel vom 26.07.2006 gegen Frau Oberbürgermeisterin Häußler zurückzuweisen.

Eine jahrelange Kommunalarbeit von Lüge und Betrug, ohne ein Unrechtsbewusstsein zu Recht und Moral, von Ent-scheidungsträgern der Verwaltung der Stadt Halle gegenüber Opfern der SED- Diktatur zu erkennen, soll mit dieser Be-schlussvorlage fortgesetzt werden, in dem den Stadträten ein falscher Sachverhalt durch dass Rechtsamt vorgegaukelt wird.
Blatt II
IV/2006/06014

Sehr geehrte Stadträte,
sehr geehrte Damen und Herren,

der Hauptausschuss des Stadtrates wird hier vorsätzlich zur Sach- und Rechtslage durch dass Rechtsamt der Stadt getäuscht, und soll damit den Stadträten die Empfehlung geben, die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die OB Häußler zurückzuweisen.

Es ist Strafanzeige bei der Staatanwaltschaft, bzw. Generalstaatsanwaltschaft von SA gegen den Verantwortlichen der vorsätzlich und wahrheitswidrig zur Sachlage diese Begründung zur DAB Häußler gefertigt hat, ergangen.

Dem Rechtsamt der Stadt ist zu seiner vorsätzlichen einseitigen, wahrheitswidrigen Begründung der DAB, gegenüber dem Hauptausschuss unbestreitbar bekannt, dass es um Verletzung von Bundesgesetzen durch Bedienstete der Stadt geht. Die Verletzung von Rehabilitierungsgesetzen des Bundes für ehem. politische Häftlinge der SED- Diktatur seit 1999, (vorrübergehende Leistungen nach dem BSHG) und führte zur rechtswidrigen Eingestellung durch die Stadt.
Erst Gerichte korrigierten die jahrelangen willkürlichen rechtswidrigen Praktiken von Beamten der Stadt
( Az. 5 A 272/02 HAL vom 10.10.2002 und Az. 4 A 471/01 HAL vom 26.06.2003) dem rechtssuchenden Bürger gegenüber.
Die Rechtsverletzungen der Stadt wurden mir gegenüber vorsätzlich durch angebliche anonyme hinweise herbeigeführt, in einer gesundheitlichen Situation der Wehrlosigkeit, die auf grund meiner Haftfolgeschäden von Fall zu Fall auftreten, (ich bin 80 % durch Haftfolgen schwerbeschädigt).
Das war dem Amtsleiter des Rechtsamtes Borries, infolge Willecke, der BM Szabados, der OB Häußler seit dem Jahr 2000 unbestreitbar bekannt.

Kaum von einer Stadt der Bundesrepublik Deutschland konnte die ungelöste Versorgungsfrage für Opfer, die der poli-tischen Verfolgung der SED und ihrer Stasi ausgesetzt war, so öffentlich gemacht werden, dass Entscheidungsträger einer Verwaltung, wie in der Stadt Halle. Manipulationen, Aktenunterdrückung, die Verletzung der Wahrheitspflicht, die der Bürger in zahlreichen Beschwerden vorträgt, verfälscht, unterdrückt, und nicht zur Kenntnis genommen werden.
Eine Klärung von Rechtsverletzungen einer Verwaltung wird verhindert durch diskriminierende Praktiken einer Kommu-ne bei Verletzung von Bundesgesetzen für den politisch Verfolgten des SED-Regimes, das dieser Vorgang belegt.

Die Stadträte der Stadt Halle sollen nun diese rechtswidrigen, in hohem Maße unmoralischen Praktiken durch eine sachtäuschenden Beschussvorlage IV/2006/06014 des Rechtsamtes, bestätigen.

Wie zu SED-Zeiten ergebene Staatsdiener, nun teils linke Gefolgschaften aus den alten Ländern, vereiteln diese die Aufklärung der Rechtsverletzungen der OB Häußler wie in der vorliegenden DAB Trawiel. Unter anderem durch den Amtsleiter des Rechtsamtes erst Borries, in folge Willecke. Ohne Skrupel oder moralischer bedenken ist ihnen das rechtswidrige Handeln als Juristen unbestreitbar bekannt. Ein Lügenkartell von Beamten der Stadt deckt mit Sachver-drehungen, durch Verfälschung der Sach- und Rechtslage, unbeeindruckt von gerichtlichen Entscheidungen diese Ver-fahrensweise einer Verwaltung. Eine BM Szabados kann daher durch Verletzung ihrer Wahrheitspflicht im Vorgang, diese rechtswidrige Verfahrensweise, die man früher durch die Stasi als Zersetzungsmaßnamen des Bürgers bezeich-nete, bis in das Innenministerium des Landes SA fortsetzen, was bei diesem Kartell offensichtlich zur Normalität gehört.

Bewusst geht dass Rechtsamt auf den Inhalt der DAB gegen die OB Häußler in seiner Begründung nicht ein.
Ich bitte die Stadträte zur DAB OB Häußler, als Anlage meinen Brief zur Deutschen Einheit vom 03.10.2006, die Anlage DAB vom 19.09.2006 gegen Szabados mit Beweisen zu vergleichen. Es ist kein einziger Hinweis in der DAB Häußler zu dem Kommunalen Schadensausgleich zu finden, wie Ihnen das in der Beschlussvorlage fälschlich vorgetragen wird.
Dass Rechtsamt versucht hier wiederholt, den Sachverhalt zur DAB Häußler mit dieser Begründung zu verfälschen.

Sachverdrehend stellt dass Rechtsamt in der Begründung zu der DAB, den Kommunalen Schadensausgleich in den Vordergrund, dass ein rechtliches Fehlverhalten der OB nicht vorliegt.

In seiner weiteren Begründung zur DAB bestätigt das Rechtsamt teils sachwidrig, und damit wahrheitswidrig die Verfeh-lungen der Stadt, die ich in mehreren diversen Dienstaufsichtsbeschwerden der OB jahrelang vorgetragen hatte. Dazu hat das Rechtsamt und weitere Ämter der Stadt den Sachverhalt im Vorgang Trawiel unterdrückt, um offensichtlich eine Klärung zu verhindern. Erst das Gericht musste die rechtswidrigen, willkürlichen Bescheide, Widerspruchsbescheide der Stadt zu ihrem jahrelangen, rechtswidrigen Handel aufheben (siehe dazu vorgenannte Az, 5 A 272/02 und Az. 4: A 471/ 01 des Verwaltungsgerichtes Halle). Demokratiefeindlichkeit einer Verwaltung ist, den Bürger den Rechtsstaat über den Rechtsweg zu vermitteln, so das dieser, diese vermittelte Demokratie bereits in weiten Teilen der neuen Länder ablehnt. .
Weiter trägt dass Rechtsamt in seiner Begründung unwahre Behauptungen zu einer Geltendmachung eines Amtshaf-tungsanspruchs vor. Dazu ist in meiner Dienstaufsichtsbeschwerde nichts vorgetragen und somit nicht Teil dieser DAB.
Dieser Abschnitt in der Begründung zur Beschlussvorlage wird lediglich vom Rechtsamt vorgetragen, um wieder von dem eigentlichen Sachverhalt der DAB abzulenken. Dieser Prozess ist noch nicht entschieden, also kann darüber auch nicht gesprochen werden.
Blatt III
Dass Menschen wegen ihrer politischen Verfolgung durch ein Unrechtsregime, in einer Kommune der neuen Länder wegen der rechtswidrigen Verfahrensweise zu Bundesgesetzen angewandt werden, klagen muss, verweist auf die Moral einer Kommune. Hierzu ist aber das Land, der Bund von den Opferverbänden nach der Entscheidung vor dem Ober- Landgericht, zu den noch außenstehenden Entscheidungen der Generalstaatsanwaltschaft SA gefragt, und nicht eine Kommune, die Recht beugt, weil einzelne Entscheidungsträger kein Unrechtsbewusstsein gegenüber den Opfern der SED- Diktatur haben.
Also ist diese dem Hauptausschuss vorgetragene sachverdrehende Beschlussvorlage IV/2006/06014 vom 06.09.2006 des Rechtsamtes zur Sachlage, derzeit auch nicht Gegenstand meiner DAB.

Wegen dem wahrheitswidrigen Vortragen des Rechtsamtes in der Beschlussvorlage IV/2006/06014 vom 06.09.2006 zur Begründung meiner DAB gegen die OB Häußler, präzisiere ich nochmals den Sachverhalt.

- Verletzung meiner Menschenwürde

Nachvollziehbar liegt der Stadt Halle, dem Landesverwaltungsamt SA, dem Land SA, Bundesbehörden, der General-staatsanwaltschaft SA, der Menschenrechtskommission der EU, eine vorsätzliche, rechtswidrige, diskriminierende, menschenverachtende Verfahrensweise, durch Verletzung von Bundesgesetzen gegenüber einem politischen Opfer des SED-Regimes, wegen seiner verfolgungsbedingten gesundheitlichen Schäden vor.
Der OB Häußler war seit dem Jahr 2000 unbestreitbar bekannt, dass ich wegen anonymer hinweise, die zu Manipula-tionen, Sachunterdrückung, der Verletzung der Wahrheitspflicht von Beamten der Stadt führten, klagen musste, um erst durch gerichtliche Entscheidungen das rechtswidrige Verhalten von Beamten der Stadt, bereinigen zu lassen.
Der OB Häußler ist die Sach- und Rechtslage unbestreitbar bekannt, der Vorgang hätte von ihr inner-städtisch als eine Entgleisung ihrer Beamten bereinigt werden müssen, dazu verweigerte sich die OB. Meine Menschenwürde wurde nach Artikel 1 des Grundgesetzes, vorsätzlich verletzt.

- Beleidigung und Volksverhetzung der Opfer des kommunistischen Regimes der SED

Der OB Häußler war seit dem Jahr 2000 unbestreitbar bekannt, dass es sich um die Verletzung von Bundesgesetzen um ein politisches Opfer des SED-Regimes handelte. Der Antragsteller hatte gegen keine Gesetze verstoßen, die eine Anspruchsberechtigung der Gesetze ausschließt, es sei denn, die Gesetzesverletzer der Stadt haben angebliche Rechtsverletzungen des Anspruchsberechtigten vorsätzlich (um ihre eigenen Verfehlungen zu decken) herbeigeführt. Diese Gesetzesverstöße der Stadt waren aber in mehreren Schreiben und DAB der OB nachvollziehbar vorgetragen, die ihr Rechtsamt Ignorierte. Erst durch mehrere gerichtliche Entscheidungen mussten diese vorsätzlichen Rechts-verletzungen aufgehoben werden. Weiter zeigt die Aktenführung der Stadt eine tiefe Abneigung, ja Verhöhnung und somit ein gespaltenes Verhältnis gegenüber politischen Opfern des kommunistischen Regimes.
Durch meinen Widerstand gegen das SED- Regimes, die sich daraus ergebenen gesundheitlichen Schäden, bin ich von Bediensteten der Stadt, jahrelang Willkürakten, Diskriminierung, Beleidigungen ausgesetzt gewesen, dass mit psychischer Folter für kranke Menschen gleichzusetzen ist. Die OB Häußler hat an dieser jahrelangen Treibjagd ihrer Verwaltung, persönlich teil. Der OB war der Sachverhalt unbestreitbar bekannt, Sie hätte den jahrelangen Willkürakt beenden müssen.
Soweit der § 130 StGB Volksverhetzung anwendbar ist, das derzeit von der Generalstaatsanwaltschaft SA geprüft wird, ist dass Volksverhetzung gegenüber Opfern des kommunistischen SED-Regimes. Zumindest Beleidigung, dafür trägt die OB die rechtliche und moralische Verantwortung für diese jahrelange Treibjagd gegenüber einem Opfer der SED- Diktatur.

- Psychiatrisierung von Opfern des SED-Regimes wegen Haft und Folgeschäden.

Vorsätzlich in unbestreitbarer Kenntnis der OB Häußler zur Sach- und Rechtslage, war ich jahrelang den willkürlichen Methoden ihrer Verwaltung ausgesetzt. Erst gerichtliche Entscheidungen bereinigten die Rechtsverletzungen der Stadt.
Zu einer Schadensersatzklage von mir beim Landgericht Halle, gegen die Stadt Halle, vertreten durch die OB Häußler, zu den mir in Jahren entstandenen Kosten, sowie weiterer Beeinträchtigung meines Gesundheitszustandes aus der rechtswidrigen Verfahrensweise ausgesetzt, stellt die Stadt Halle den Antrag beim Landgericht Halle,
„meine Prozessfähigkeit prüfen zu lassen“, wegen Medikamenten, die ich erst seit dem Streit mit der Stadt Halle, zum Erhalt meines Lebens von Fall zu Fall einnehmen muss, um meine Haft- und Folge-schäden erträglich zu machen .

Heute bin ich körperlich 80 % schwerbehindert .
Die Kommunisten konnten mich in meiner politischen Haft und der Folter der ich ausgesetzt war, sowie den folgenden

Blatt IV
Jahren der politischen Verfolgung mit ihren Zersetzungsmethoden nicht geistig brechen. Deshalb forderte ich durch
persönliche Schreiben an die OB Häußler, den Amtsleiter des Rechtsamtes Willeke, einen solchen Antrag bei Gericht sofort zurückzuziehen. Weder die OB Häußler, noch der Amtsleiter des Rechtsamtes Willecke reagierten auf meine Schreiben zu diesem Antrag. Weder Häußler noch Willecke zogen diese in hohem Maße unmoralischen, abgrund tief verwerflichen Antrag zurück.

Das Landgericht Halle hat diesen Antrag natürlich zurückgewiesen, da es zu einen solchen Antrag auch nicht nur einen einzigen Anhaltspunkt gibt. Die Schadensersatzklage geht zum OB Landgericht und hat mit dieser DAB nichts zu tun. Lediglich Gegenstand aus dem Prozess ist, dass durch die OB Häußler und den Amtleiter des Rechtsamtes Willecke versucht wurde, ein Opfer der SED- Diktatur mit Methoden, die einst die Stasi gegen unseren Person-enkreis anwandte, mich zum Schweigen zu bringen.
Der ungeheuerliche Vorgang wurde zur Strafanzeige, die seit dem 09. März 2006 gegen Häußler, Szabados und weitere Entscheidungsträger im Vorgang Trawiel der Stadt Halle gestellt wurde, nachgereicht und liegt nun der Generalstaats-anwaltschaft zur Beurteilung vor. Ich selbst äußere mich öffentlich, umfangreich zu einem solchen unmoralischen, perversen Antrag einer Oberbürgermeisterin, die auf unsere Vorleistung zur Demokratie, im Verhältnis zu den Opfern dieser Diktatur gut versorgt ist, erst nach den noch ausstehenden Entscheidungen von Land und Bund.
Diese OB Häußler der Stadt Halle, stellt den Antrag bei einem deutschen Landgericht, trotz der mehr-fachen Aufforderung diesen Antrag zurückzuziehen, die Prozessfähigkeit eines Opfers des SED-Re-gimes wegen seiner Haftfolgen prüfen zu lasen, um das rechtssuchende Opfer ihrer Gewalttätigkeiten, die nun gerichtlich aufgedeckt wurden, durch Psychiatrisierung zum Schweigen zu bringen.

Das ist die Realität über die Sie, sehr geehrte Stadträte zu der DAB gegen die OB Häußler entscheiden, und durch ein Lügenkartell von Beamten der Stadt entstandene sachverdrehende Begründung nicht informiert sind.

Ich habe die Vorsitzenden der Fraktionen des Stadtrates mehrfach aufgefordert, mein umfangreiches Material, dass über 20 akribisch gefüllte Aktenordner meiner Aufzeichnungen seit 1999 verfügt, und den Umgang, den das politische Opfer der DDR- Diktatur mit den Verletzungen von RehaG des Bundes in der Stadt Halle belegt, vorzulegen.
Nur wenige der Stadträte haben teils davon Gebrauch gemacht.

Ich fordere Sie, die Stadträte der Stadt Halle wiederholt auf, setzen Sie dieser Verfahrensweise ihrer Kommune gegenüber politischen Opfern des SED- Regimes, die ich seit 1999 aufzeigen konnte, und die ich ihnen mehrfach seit Jahren schriftlich vorgetragen habe, durch Ihr Mandat als Stadtrat durch Kontrolle nach der GO, dem LSA ein Ende.
Machen sie sich nicht weiter mitschuldig an einer jahrelangen Treibjagd auf ein politisch verfolgtes Opfer des SED-Regimes, das der Willkür und Diskriminierung, der Verletzung seiner Menschenwürde wegen seiner verfolgungsbe-dingten gesundheitlichen Schäden, den Entscheidungsträgern der Stadt Halle ausgesetzt ist, indem Sie dieser wahrheitswidrigen Beschlussvorlage eines Lügenkartells Ihrer Verwaltung, sich widersetzen.

Ich ersuche die Fraktion der PDS, sich ihrer Verantwortung zu ihrer Vergangenheit den politischen Opfern des SED-Regimes gegenüber, dieser DAB OB Häußler ihre Missbilligung auszusprechen, oder sich der Stimme zu dieser DAB, zu enthalten. Ihre Partei, die PDS bestimmt die Mehrheitsfähigkeit im Stadtrat der Stadt Halle.

Ich mache den Stadtrat der Stadt darauf aufmerksam, dass dieser Ihnen vorliegende Vorgang zum SED-Unrecht, die ungelöste Versorgungsfrage der Opfer der SED-Diktatur, die einhergeht mit der Verletzung der Rehabilitierungsgesetze, der Diskriminierung unseres Personenkreises in Teilen des öffentlichen Dienstes der Bundesrepublik, wie das in ihrer Stadt der Fall ist, öffentlich verarbeitet wird.

Der skandalöse Umgang mit Menschen, die wegen ihrer gesundheitlichen Schäden nach politischer Verfolgung des SED-Regimes unter Verletzung von Bundesgesetzen in ihrer Stadt ausgesetzt sind, wird nicht totgeschwiegen werden und erst beendet sein, wenn sicher gestellt ist, dass diese Verfahrensweise ihrer Stadt unserem Personenkreis ge-genüber ein Achtungsvoller sein wird, indem Bundesgesetze unseren Personenkreis gegenüber auch ohne gerichtliche Klageverfahren eingehalten werden.

Die Verantwortung des Stadtrates hat Herr Bartl durch seine Unterschrift in der Beschlussvorlage bestätigt. Ein Pfarrer kann das SED-Unrecht nicht nachvollziehen. Dieser Sachverhalt wird zeitnah auf oberer Kirchenebene vorgetragen.

Diese Gegendarstellung, die Sachverdrehende Beschlussvorlage des Rechtsamtes zu einer DAB gegen eine OB in den neuen Ländern, wird Landes und bundesweit zur Aufarbeitung des SED- Unrechts bekannt gemacht.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Trawiel
Mitglied VOS – Aufarbeitung SED- Unrecht

Dresden-Blog: Eislöwen mit negativ Serie…

Das letzte Spiel haben die Eislöwen zu Hause verloren. Als hätte ich das gewusst. Ich war nicht da. Gerade eben haben sie in Wolfsburg gespielt. Und knapp mit 4:5 in der Verlängerung wieder verloren. So wird das nichts. Ich versteh das auch nicht. Aber hier dann wahrscheinlich aber auch keiner, oder? Gegen Regensburg noch 7:2 gewonnen. Und jetzt so was. Aber am Dienstag ist schon das nächste Spiel, gegen Kassel. Immer ein heißes Spiel. Acht Uhr geht es los. Und auch wenn es unter der Woche ist, kein Problem, Mittwoch ist ja frei. Also los Dresdner. Die Eislöwen brauchen jeden zur Unterstüzung. Ich werd auch bestimmt da sein.

MFG
Gandalf

Dresden-Blog: Mörder unter uns??!!

Sehenswerte Jagdstrecke im Saugarten

Punkt zwölf Uhr kletterte Heiko Müller gestern zufrieden von seinem Hochsitz in der Dresdner Heide. Wenige Meter entfernt lag das Reh im Gras, das der Abteilungsleiter beim Forstbezirk Dresden eine Stunde zuvor geschossen hatte. “Die Schusswunde optimal hinterm Blatt”, stellte er befriedigt fest und begann waidgerecht das Tier “aufzubrechen”. Müllers Schuss hatte die Gefäße kurz vor dem Herz zertrennt. “Das Tier musste nicht leiden”, ist er überzeugt.

Quelle http://www.dnn-online.de/dnn-heute/67089.html

grussi……………

Bielefeld-Blog: Nullnummer

Arminia Bielefeld und der Vfl Wolfsburg trennen sich vor knapp über 21.000 Zuschauern in der Schüco-Arena nach einer über lange Strecken von den Arminen überlegen geführten Partie 0:0. Arminia bleibt auf Rang 6, einen Punkt hinter derzeit UEFA-Cup-Teilnehmer Hertha BSC Berlin. Die Teutos haben nun seit 8 Spielen hintereinander nicht verloren.

Dresden-Blog: Gemäldegalerie mit neuer Ausstellung…

Mal eben vorweg eine kleine Quizfrage: Im Rembrandthaus wohnte lange Jahre ein berühmter Maler. Wie hieß dieser..? Na, wer weiß es. Okay, war ne Scherzfrage. Besser wäre es, wenn einer wüsste, wo das herkommt. Aber ich sag es Euch. Otto hat mal Der Große Preis mit Wim Thoelke nachgemacht, und dies war eine Frage davon. Und wer es war, Rembrandt natürlich. Und eben dieser ist jetzt in der Gemäldegalerie. Das wir uns aber nicht falsch verstehen. Er natürlich nicht selber, sondern nur seine Werke. Noch bis zum Februar nächsten Jahres. Auch wieder so eine Zusatzinfo ohne Sinn. Natürlich nächsten Jahres, dieses Jahr gibt es ja aller Wahrscheinlichkeit keinen Februar mehr. Ja ja, man wird nicht jünger. Ich denke jedenfalls, es könnte sich durchaus lohnen, dort doch mal vorbei zu schauen, und sich mal einen Nachmittag die äußeren-unteren Extremitäten in den Bauch zu stehen. Von Preisen hab ich keine Ahnung, allerdings sind die meistens wirklich im Rahmen. Ich werde aber sicher noch mal berichten, wenn ich selber da gewesen bin, wie teuer, und ob es sich wirklich lohnt…

Berlin-Blog: SOUNDFOUNDATION – Hotel Bossa Nova in Berlin

HOTEL BOSSA NOVA

Wie das Rauschen des Meeres
Hotel Bossa Nova, das ist ein besonderer Ort, an dem Gestern und Heute miteinander verschmelzen und das Paradies für eine Nacht und mehr
wahr wird. Dazu braucht es zwei Zutaten: Samba plus Cool Jazz, macht Bossa Nova, mal klassisch, mal selbst komponiert. Und vier Musiker, wie füreinander geschaffen.
Liza da Costa, die Stimme, Tochter eines Inders und einer Portugiesin. Aufgewachsen mit den Klängen der brasilianischen Ikonen António Carlos Jobim, João Gilberto und Co. Lange Zeit auf der Suche, nun angekommen. Hotel Bossa Nova ist Zuhause und Bühne zugleich. Musik wie das Rauschen des Meeres, wie Sand unter den Füßen, wie Liebe von leicht bis losgelöst, wie ein kühler Drink in der Lounge, wie eine Reise, die nie zu Ende geht.
Bühnen kennt sie rund um den Globus. Als Sängerin des Millionensellers Captain Jack tourte sie durch Europa, Japan, China und die USA. Zudem reichlich Awards, Preise und Projekte.

Tilmann Höhn, Alexander Sonntag und Wolfgang Stamm, die Band – Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug und Perkussion. Traumwandlerisches Verständnis, Virtuosen, die sich auch ohne Worte verstehen. Sie spielten mit Alannah Myles und Harald Juhnke, produzierten Musiken für Kino und Fernsehen und haben nun ihre Zimmer bezogen im Hotel Bossa Nova.

Hören könnt Ihr Hotel Bossa Nova schon jetzt auf www.soundfoundation.de

Most

Rathenow-Blog: Abgeordnete als Vorleser

In der vergangenen Woche hatten die Schüler der Grundschule Rathenow-West den Landtagsabgeordneten Christian Görke zu Gast. Er wollte die Kinder zum Lesen animieren und las ihnen einige Kapitel aus Otto Heusers Buch “Der brave Schüler Ottokar” vor. Erfreut konnte er registrieren, dass er keine Lesemuffel vor sich hatte und alle Schüler selbst fleißig schmökern.
Diana Golze, Bundestagsabgeordnete der PDS.Linkspartei las als Pippi Langstrumpf verkleidet in der Stadtbibliothek Kindergartenkindern aus Astrid Lindgrens Klassiker vor.

Heidelberg-Blog: ABSOLUTE in Heidelberg – Soundfoundation

‘Absolute’ ist wie ein Faustschlag auf den Tisch – es steht für Überzeugung! ‘Absolute’ bedeutet, sich nicht verstecken zu müssen, keine Angst davor zu haben neue Dinge auszuprobieren und für das zu stehen, an das man glaubt.
‘Absolute’ steht für einige Dinge, aber vor allem für eine Band, die sich nicht von anderen erzählen lässt wie sie was zu machen haben. Sie probieren alles aus, was ihnen in den Sinn kommt und dabei haben sie ihren ganz eingenen Stil entwickelt Musik zu machen und Songs zu schreiben.

Es gitb Duelle zwischen Synthiesizer-Sounds und Gitarren-Riffs, Vokoder-Stimmen und auch live durch Computer prozessierte Gitarren. Das alles trägt zum ABSOLUTE-Sound und einer Menge geiler Songs bei.

“Es kommt nicht darauf an, wo Du herkommst, sondern wo Du bist und wir sind genau da, wo wir sein wollen. In jedem von uns steckt eine absolute Überzeugung endlich mal richtig auf den Tisch zu hauen! Es geht darum, was war hinter sich zu lassen und seine eigenen Grenzen zu erweitern. Es geht darum, sein ganzes Wissen und seine ganze Energie dem Song zu widmen und endlich mal Zähne zu zeigen!!!”

Am 22. November sind ABSOLUT in Heidelberg – hören könnt Ihr Sie jetzt schon bei www.soundfoundation.de

Sedat

Kiel-Blog: Fußball Champions League live im Nachtcafe

Die Fußball Champions League wird nicht nur im Irish Pub in der Bergstraße live gezeigt, sondern auch im Nachtcafe, wie ich gerade erfahre.
Das ist doch gut zu wissen.
Zum Beispiel am 21. November um, natürlich, 20.45 Uhr.
Aber wer Briten fluchen hören will, der geht doch lieber ins Irish Pub und sieht sich dort im Wechsel von Leinwand und Fernseher die Spiele der englischen und deutschen Mannschaften an.

Kiel-Blog: Günter Kunert im Literaturhaus

Gerade war Walter Kempowski in Kiel, und schon wieder gibt es literarische Hochprominenz zu bestaunen:
Günter Kunert liest am 21. November ab 20.00 Uhr im Literaturhaus.
Kunert wurde 1929 geboren, verbrachte einen Großteils seines Lebens in der Deutschen Demokratischen Republik und lebt seit 1979 in der BRD.
Er ist ebenso für seine Lyrik wie für seine – mitunter satirische – Prosa bekannt.
Und obwohl Kunert Literaturinteressierten im ganzen deutschen Sprachraum (inwieweit auch darüber hinaus, ist mir unbekannt) ein Begriff ist, können solche Veranstaltungen wie diese im Literaturhaus … nein, nicht in einem Fiasko enden, sondern schon mit einem Fiasko beginnen.
Denn solche Prominenz in der Welt der Literatur schützt nicht vor leeren Zuschauerrängen.
Na, hoffentlich trifft das nicht auf diese Veranstaltung zu.

Kiel-Blog: Dirty Dancing im Traum Kino 2

In der Traum GmbH im Grasweg sorgt man mitunter für Überraschungen.
Nehmen wir doch mal einen ganz gewöhnlichen Diensttag, nämlich den Dienstag, und zwar den, der auf den 21. November dieses Jahres folgt.
Da zeigt man um 19.15 Uhr im Traum Kino 2 Dirty Dancing.
Nein, nicht Dirty Dancing 2, der vor einigen Jahren meines Wissens nur auf Video erschienen ist, und mit dem man noch ein wenig aus dem alten Ruhm saugen wollte – sondern den echten, fast eine Generation alten mit Patrick Swayzee.
Das kommt überraschend. Aber es paßt dann doch, weil die Traum GmbH ja auch Tanzkurse anbietet.
Patrick Swayzee übrigens kann sich ja wirklich sehen lassen. Wie John Travolta ist er nicht nur ein guter Tänzer, sondern vor allem ein guter Schauspieler. Von letzterem kann man sich vielleicht besser als in Dirty Dancing) in dem 2005 in unseren Kinos gezeigten Film 11:14 überzeugen.

Rathenow-Blog: Sozialtrakt übergeben

In der vorigen Woche wurde nun das neue Sozialgebäude von den Mitgliedern des FSV Optik am Vogelgesang eingeweiht. Im Februar war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Mitte Mai wurde Richtfest gefeiert. Und nun hat endlich alles Provisorium ein Ende. Umkleide-, Sanitär und Aufenthaltsräume bieten beste Bedingungen für die Sportler. Insgesamt hat dieses Vorhaben 1,4 Millionen Euro gekostet. Das Geld kam zum größten Teil aus den Fördermitteln zum ZiS-Stadtumbauprogramm.
gelesen in der brawo

Kiel-Blog: Oliver Maria Schmitt bei Thalia

Am Montag, 20. November um 20.20 Uhr liest Oliver Maria Schmitt in der Thalia Buchhandlung in der Holtenauer Straße.
Oliver Maria Schmitt – ein Mann des Wortes, das läßt sich nicht leugnen.
Und so eine Veranstaltung wird da nun angesetzt, nicht lange nachdem die Schlagersängerin Kim Fisher dor etwas aus ihrem neuen Buch zum besten geben durfte.
Kiel-Blog berichtete:

http://kiel-blog.de/26.10.2006/thalia-buchhandlung-laesst-kim-fisher-lesen/

Es ist tatsächlich ein Kontrastprogramm.
Schmitt schreibt so manches für das Satiremagazin Titanic. Und schon das allein (abgesehen von seiner aktuellen Buchveröffentlichung) bürgt dafür, daß er klar denken kann und es versteht, ein seinerseits nicht ganz verschlafenes Publikum gut zu unterhalten.

Kiel-Blog: Macht Sauna impotent?

So fragt man z. B. am 20.11. um 20.00 Uhr im Schauspielhaus.
Ds ist ein sonderbarer Titel.
Auf die Frage wäre jedenfalls folgendes zu erwidern:
Beim Steigen der äußeren Hitze steigt auch die innere.
Damit steigt auch das Verlangen.
Aber natürlich muß alles sein rechtes Maß haben:
Die Hitze, die in Saunen herrscht, führt eher zum Abschlaffen des Triebs.
Aber nur vorübergehend.
Das Saunen soll ja ansonsten sehr gesund sein, und da ist es doch unwahrscheinlich, daß es der sexuellen Potenz irgend abträglich ist.
Andererseits: Wenn das Saunen gesund ist, ist dann nicht anzunehmen, daß die Finnen, die ja einen Großteil ihres Lebens in der Sauna verbringen, eine höhere Lebenserwartung haben als die Deutschen?
Da schaue ich doch mal eben nach.

Nee, is nich höher, sagt der Fischer Weltalmanach.
Was nun aber die Sache im Schauspielhaus betrifft, so habe ich vermutlich das Thema verfehlt.
Aber schön wars doch.

Luebeck-Blog: Kommunales Kino am Ende

Im Kommunalen Kino in der Mengstraße laufen immer wieder Filme, die in den großen Filmpalästen nicht zu sehen sind.
Irgendwann bekommt man sie vielleicht mal im Fernsehen zu sehen, aber das Kino ist natürlich in jedem Fall vorzuziehen.
Jetzt will der Senat das Kommunale Kino “einsparen”.
Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Dieses Kino gehört zur kulturellen Grundversorgung.
Man sollte lieber bei den hiesigen Theatern sparen, mit denen sich ohnehin nicht renommieren läßt.

Luebeck-Blog: Das Mädchen-und Frauenzentrum muß bleiben

Wie in den Lübecker Nachrichten zu lesen ist, soll das Mädchen- und Frauenzentrum dem Senatoren-Rotstift zum Opfer fallen:
“Dort sind ein Cafe und die ´Limone´ untergebracht, bei der es vor allem um Integration geht.”

Um die Integration der Banane in die Limone?
Weiter im Text:

“Täglich kommen 40 junge Mädchen und Frauen
(…)
80 Prozent der Besucherinnen gehen zur Förder-oder Sonderschule. Im Mädchenzentrum lernen Mädchen Selbständigkeit, können Selbstbewußtsein entwickeln.”

Was die LN hier bewußtlos wiederkäuen, trifft tatsächlich zu. Mädchen suchen diese Einrichtung ja nicht aus Jux auf, sondern weil sie darauf angewiesen sind. Es wäre skandalös, an dieser Stelle zu sparen, zumal das Ganze nur gut einen Euro pro Einwohner im Jahr kostet.

Luebeck-Blog: Kommentar von Christian Risch in den Lübecker Nachrichten – was soll das?

Kommentar in den Lübecker Nachrichten vom 10. November. Autor ist ein Christian Risch:

“Konzernchef Hartmut Mehdorn freut sich über die Einigung zur Privatisierung der Deutschen Bahn. Der Bundesverkehrsminister auch. Union und SPD sind froh, nach monatelangem Gewürge endlich den Knoten durchschlagen zu haben.
Die Gewerkschaften sind erleichtert, die erhoffte Beschäftigungssicherung ist näher gerückt, die Zeit der Warnstreiks vorbei. Alles schön und gut.
Die normalen Bahnkunden tun jedoch gut daran, vorerst nicht in den Jubelchor einzustimmen.”

Usw.
“Die normalen Bahnkunden”?
Im Untrschied zu den anomalen?
Risch weiß nicht, was er sagt. Er faselt.
Und warum sollte man im Falle eines Gewürges einen Knoten durchschlagen?
Hat das Gewürge dann ein Ende?
Risch kann eben nicht mit Metaphern umgehen.
Was kann er denn?
Ich fürchte nichts und sage daher: Ich fürchte, nichts.
Sein Kommentar enthält jedenfalls keinen selbständigen Gedanken.

Luebeck-Blog: Karikaturen in den Lübecker Nachrichten

Im folgenden möchte ich dann doch mal auf eine typische Karikatur in den Kieler Nachrichten bezug nehmen, und zwar auf die, die sich auf Seite 2 der Ausgabe vom 10. November befindet.
Leider darf ich sie hier nicht abbilden.
Daher eine Beschreibung:
Im Vordergrund sehen wir George W.Bush, eine Zeitung lesend. Auf dieser ist die Schlagzeile

WAHL-DEBAKEL FÜR BUSH

erkennbar.
Entsprechend düster ist Bushs Miene.
Links im Hintergrund die US-Flagge.
Rechts im Hintergrund ein Mann mit Schnauzbart und Brille, der einen Telefonhörer in der Hand hat und die Sprechmuschel desselben zuhält.
Dieser Mann sagt, was unterhalb des Rahmens der Karikatur erkennbar ist:
“Ein Job-Angebot von Gazprom …”

Tja, mit solchen Karikaturen wie dieser für die LN typischen kann man offenbar seinen Lebensunterhalt verdienen.
Man kann sich vorstellen, daß sowas mal nach einer Kegelrunde am Stammtisch gesagt wird:
“Na, der is erledigt. Vielleicht kommt er ja noch bei Gazprom unter, wie Schröder.”
Aber selbst in so einer Situation dürfte der Scherzende kaum auf einen größeren Lacherfolg hoffen.
Dazu, daß es nicht komisch ist, kommt noch, daß es keinen Sinn ergibt.
Denn:
1. gehört Bush zu einer der richtig reichen Familien Amerikas und ist auf Aufsichtsrats-Peanuts nicht angewiesen.
Und
2. hätte man kein Motiv, ihm einen Job bei Gazprom anzubieten.
Schröder hat schließlich im Unterschied zu Bush hart dafür gearbeitet während seiner Kanzlerschaft:
Er hat Putin wider besseres Wissen als lupenreinen Demokraten bezeichnet.
Er hat das weltweit heftig kritisierte Verhalten der Polizei nach der Geiselnahme im Kaukasus verteidigt.
Er hat nach der letzten Wahl in Tschetschenien, die unabhägige Beobachter einhellig als Farce bezeichneten, wiederum wider besseres Wissen das Gegenteil behauptet.

Und er ist entsprechend belohnt worden.
Bush hat nichts dergleichen getan, und das ist ja (s. 1.) auch nicht verwunderlich.

Die Karikatur jedenfalls ist vollständig unkomisch und sinnlos.
Und dafür werden Bäume abgeholzt.

Dresden-Blog: Nun aber Tango…

Wenn ich mich recht erinnere, schrieb die christine doch irgendetwas, dass sie Tango tanzt. Vielleicht ist das ja was für sie. Sorry für das schlechte Bild, hab ein wenig gewackelt, wie es aussieht. Vielleicht komm ich ja nochmal vorbei, und hab die Kamera dabei. Dann mach ich ein besseres…

Bielefeld-Blog: Straßenkunst in Bielefeld

Straßenshow

Ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Bielefeld

(1) (…) Verboten ist insbesondere (…)

(2) Straßenmusiker oder -schauspieler müssen den Standort ihrer Darbietungenauf Verkehrsflächen nach 30 Minuten so verändern, dass ihre Darbietungen am ursprünglichen Ort nicht mehr hörbar sind, mindestens jedoch 150 Meter weitergehen.

(3) (…)

Bielefeld hat eine wunderschöne, erstklassig restaurierte Altstadt (…worüber man sich streiten kann! Leider wurde das Anpflanzen von Bäumern und Sträuchern offenbar vergessen!) , die sich aufgrund der Belebung durch neu angediedelte Gastro-Betriebe hervorragend für Straßenkünstler eignen würde. Warum ist Straßenkunst also ein “Fremdwort” in der Bielewelt?

Hier einige Zitate von Bielefeldern aus einer Zeit vor ein paar Jahren, als ich ein paar Showelemente für Straßenshows in der Fußgängerzone erproben wollte:

“Hier hast Du! Das ist ja besser als Betteln, was Du da machst!”

“Hast Du auch ein Zuhause oder fährst Du so rum?”

“Sag mal, kannst Du davon leben?” (Das werde ich heute nach Bühnenshows auch noch manchmal gefragt!)

“Endlich mal ein Künstler, der keinen Krach macht!”

Bielefelds Fußgängerzone ist jedenfalls eine gute (harte) Schule für Straßenkünstler!

Luebeck-Blog: Wollen wir Eingemeindungen?

Soso, die Bürgermeister Bad Schwartaus, Stockelsdorfs usw. sind also gegen Eingemeindungen, dagegen also, daß ihre stolzen Städte und nicht weniger stolzen Dörfer in Stadtteile Lübecks verwandelt werden.
Sie geben contra.
Argumente haben sie kaum – sie sind eben um ihre Pfründe besorgt.
Daß der Verwaltungsaufwand durch Eingemeindungen erheblich verringert würde, übersehen sie offenbar vorsätzlich.
Die Frage nach einer Eingemeindung ist übrigens eine existentielle: Es geht um die Existenz einer Stadt oder eines Dorfes.
Daher sind hier nicht Landespolitiker oder Kommunalpolitiker gefragt, sondern man sollte das Volk entscheiden lassen, genauer: die Bevölkerung der betreffenden Gemeinden – wenn man es mit der Demokratie ernst meint.
Denn wir haben zwar hier eine repräsentative Demokratie, aber in so einer Frage MUSS die Demokratie eine direkte sein.
Naja, dagegen läßt sich einwenden, daß die meisten Menschen konservativ und träge sind:
Wenn es ihnen nicht ganz dreckig geht, dann wollen sie, daß die Umstände so bleiben, wie sie sind, denn Veränderung wäre ja vielleicht mit Mühe verbunden.
Hinzu kommt der Lokalstolz.
Beispiel:
Wattenscheid im schönen Ruhrgebiet war einst eine Stadt, seit längerem aber ist es ein Teil von Bochum. Die Wattenscheider Bevölkerung hat darüber nicht abstimmen dürfen.
Und bis heute gibt Wattenscheider, die ihr Auto in Dortmund zulassen lassen, nur um nicht mit Bochumer Kennzeichen durch die Gegend fahren zu müssen.
So, wofür bin ich nun eigentlich?
Ach, darum geht es doch gar nicht.
Die Sache soll vielmehr von allen Seiten beleuchtet werden, damit sich jeder selbst ein Urteil bilden kann.
Also weiter:
Gesetzt den Fall, es spräche seitens der Umlandsstädte und -dörfer nichts gegen eine Eingemeindung:
Wie steht dann Lübeck dazu?
Wollen wir die überhaupt? Dazu, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, könnt hier ja mal den einen oder anderen Kommentar einstellen.

Neumuenster-Blog: Schlesier bleiben wie sie sind

Die Schlesier sind in Neumünster besonders umtriebig. Jedenfalls die, die in der “Landsmannschaft Schlesien” organisiert sind.
Daß sie Schlesien immer noch als Bestandteil Deutschlands betrachten, daß sie also Revanchisten sind, geht ja schon zweifelsfrei aus ihrem Namen vervor.
Am vergangenen Wochenende rotteten sie sich mal wieder zusammen.
Es setzte im Kiek In ein Video über “Breslau”, und es fogte das Verspeisen schlesischer Wellwurst. Auch etwas, worauf man vermutlich stolz ist. Und es klingt ja schon reichlich unappetitlich.
Danach wird man noch ein wenig palavert haben – in dem polnisch-deutschen Idiom, das sie für einen deutschen Dialekt halten.

Dresden-Blog: Kein Flohmarkt, aber gutes Frühstück…

Also, ich hab nicht mehr rausbekommen, ob heute noch irgendwo ein Flohmarkt war. War dann aber auch egal, weil es so spät geworden ist, dass es sich kaum mehr gelohnt hätte. Aber dafür waren wir sehr gut frühstücken. Und zwar im Bottom´s Up. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht sogar schon mal davon berichtet habe, aber wenn, dann nimmt es mir hoffentlich auch keiner übel, das ich das noch mal hervorhebe. Aber da fällt mir ein, es gibt bei Mexcal, oder wie der Mexikaner an der Alaun,- Ecke Luisenstaße auch immer heißt, auch ein sehr sehr gutes Frühstücksbuffet am Sonntag, und ich glaube sogar auch am Samstag. Aber sicher bin ich mir da nicht. Ich werde das noch mal in Erfahrung bringen. Ein Buffet finde ich auch immer viel besser, als wenn man sich explizit etwas bestellen muss. Und dabei geht es mir nicht nur um die Menge. Einfach, dass man so ein bisschen hier von, ein wenig das, und dann noch ein kleinen Teller dieses, das unterscheidet das Frühstück eben auch von dem heimischen. Und 6,90 Euro, für all u can eat versteht sich, ist wirklich nicht die Welt. Das besagte Bottom´s Up liegt übrigens in der Straße, die zum Martin Luther Platz führt, von der Luisenstraße kommend, und das Buffet lässt eigentlich keine Wünsche offen….

Kiel-Blog: Rösser in Kiel!

Überschrift in den Kieler Nachrichten vom 10. November (S. 24):

“Geschichten von Reitern und Rössern”

Nein, nicht von Rössern, sondern von Rossen.
Sie können eben kein Deutsch, die KN-Redakteure.
Und erzählen beständig was vom Pferd.
(Zwar ist es laut Duden landschaftlich üblich, von “Rössern” zu sprechen, aber für unseren Bereich kommt das nicht in Frage, und hochsprachlich ist es ohnehin nicht.)

Kiel-Blog: Die Volquartz und die Kieler Woche – Herr, laß Abend werden

Man muß ja mnachmal nur zitieren.
Na ja, nicht nur, aber an sich überführen sich diese Menschen selbst.
Wer?
Die Redakteure der Kieler Nachrichten.
Und wessen überführen sie sich?
Der sträflichen Vernachlässigung einer elementaren Pflicht, der Pflicht zur journalistischen Distanz nämlich. Ich zitiere im folgenden aus den Kieler Nachrichten vom 10. November (S. 22):

“Rückenwind für die Kieler Woche: Premiumpartner BMW besiegelte seine Bereitschaft, die Kieler drei weitere Jahre zu unterstützen.
Neben mobilcom und HSH Nordbank stehen Kiels Segelwoche damit weiterhin starke Partner zur Seite.”

“Rückenwind”: eine Metapher wie aus einem Werbeprospekt.

“Premiumpartner”: Hier wird einfach kritiklos der beschönigende Ausdruck für “Hauptsponsor”, den sich die Volquartz ausdenken ließ, übernommen.

“Starke Partner”: Alle drei. Und schon wieder nichts als Werbung.

Auf dem dazugehörigen Foto sehen wir die Volquartz lachen wie eine Hexe in einem drittklassigen Kinderfilm.

Reutlingen-Blog: Danksagung

Ein Reutlinger, mein Vermieter, sagte mir letztens :
“Reutlingen ist schon gut – wenn nur die Reutlinger nicht wären! ”

Ich würd sowas nie, sagen, bin ich doch zu Gast hier.

Mein Reutlingen besteht aus, Wilhelmstrasse, Parks, ne Menge guter Leute, Sebastian, meiner geliebten Stammkneipe, meiner Geliebten, erstklassigem Cappuchino und der Möglichkeit, die Stadt schnell zu verlassen.

So weit so gut. Nichts auszusetzen. Ok ok.

Sicherlich könnte man über die verkrusteten politischen Strukturen einen Artikel schreiben.
Oder über die erhöhte Anzahl relativ unsinniger Anzeigenblätter wie Wochenblatt und Gea.

Man könnte, wenn man böses wollte, auch die Frage stellen, warum eine einstmals reiche Stadt wie Reutlingen, die als Maschinenbaustandort berühmt war, so einen kläglichen Niedergang erlebt hat. Sich aber trotzdem eine grössenwahnsinnige Stadthalle leisten will.

Aber wir wollen ja nicht unken, oder ? Solange alles unter medizinischer Kontrolle von Dr. Rall ist, kann ja nichts schiefgehen.

Bielefeld-Blog: Volkstrauertag 2006

Ein Tag der Trauer, aber auch ein Tag der Gewißheit. Das Leben geht immer weiter. Die zentrale Bielefelder Gedenkfeier findet in diesem Jahr auf dem Ehrenfeld des Sennefriedhofes in Bielefeld-Senne statt.

Novemberrose

Remember this November. A rose is a rose is a rose ….

Bielefeld-Blog: Sysiphos bei der Arbeit

Zügig geht der Neonmann seines Weges auf der Detmolder. Unmengen von Laub bläst er auf die Fahrbahn der Detmolder Straße. Hinter ihm weht das Laub auf den Gehweg zurück. Wahrscheinlich lautet sein Vorname “Sysiphos“.

Laubsauger

Bielefeld-Blog: Brosa. Ein Stück Bielefeld

Sie können sich unter dem Begriff “Brosa” nichts vorstellen? Bielefelder sehr wohl. Verbindet sich doch damit die “BrOckenSAmmlung” Bethel. Ein Betrieb der von Bodelschwinghschen Anstalten im Stadtteil Bethel. Hier gibt es ein breites Sortiment an Secondhand-Kleidung, einen Basar mit Porzellan, Spielsachen, Küchengeräten. Alles zu niedrigen Preisen. Geöffnet ist im Saronweg 10 werktags ab 8 Uhr.

Brosa

Dresden-Blog: Gibt es Sonntagsflohmärkte in Dresden…

An alle Frühaufsteher dieser Welt, kennt Ihr Floh, oder Trödelmärkte, die Sonntags sind? Mein Besuch aus Hamburg ist ganz wild auf Flohmarkt. Ich konnte aber nur mit dem Samstagsflohmarkt dienen, und der war ja nun schon gestern – Samstag eben – Laut Besuch muss es aber mindestens 33.ooo Flohmärkte heute hier geben, denn in Hamburg gibt es bestimmt 100.000, und Hamburg ist ca. 3x so groß wie Dresden, also müsste es auch ca. ein drittel der Flohmärkte hier geben. Der Logik konnte ich mich eonfach nicht entziehen. Aber ich kenn nun mal keinen Sonntags, das ist ja das dumme. Also, vielleicht gibt es ja jemanden, der was weiß, der schon hoch ist, und dann auch noch die Güte hat, es zu posten. – Ich merke gerade, die Wahrscheinlichkeit tendiert gegen 0, was…