Gestern wollte ich eigentlich noch ein wenig Tischfussball spielen in der Groove Station. Also hab ich mich irgendwann so gegen 21.oo los gemacht. Ich hatte vorher lange nicht raus geschaut, und so war mir entgangen, dass es mittlerweile angefangen hatte zu schneien. Zum Schnee kam der Wind, so dass mir eigentlich relativ schnell klar war, dass ich es nicht so weit schaffen würde, ohne nicht unheimlich viel zu leiden. Okay, übertrieben, aber es war echt Hinterteilkalt draußen. Das war im Bischofsweg, nach ca. 2 Minuten, so auf Höhe einer Kneipe, die Cafe Pott heißt. Spontan und Blitzschnell hab ich mich vom Kickern aufs Billardspielen umentschlossen, und bin sofort rein. Ne urige altrocker Kneipe, würde ich mal sagen, wo nen Radler, nen Radeburger und 3 Spiele Billard 5 Euro glatt kosten. Echt okay, obwohl es beim Billard eben auf die Fähigkeiten der Spieler ankommt, die Stunde für 4 Euro, ist der deal. Ich bin bestimmt schon hundert Mal vorbei gegangen, aber eben noch nie rein. Aber jetzt weiß ich, dass es bestimmt nich das letzte Mal war…
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Was gibt es nicht alles?!
Jugend forscht,
Jugend musiziert,
Jugend trainiert für Olympia.
Und das müssen wir bezahlen mit unseren Steuergeldern!
Kein einziger Cent tröpfelte aber aus öffentlichen Kassen, als die Flensburgerin Fai Wesendonk mit ihrer Idee zu einer GV-Knowhow-Veranstaltung bei Stadt, Kreis und Land vorstellig wurde.
Wesendonk:
“Offenbar ist das ein heißes Eisen.
Und das ist sonderbar. Schließlich gibt es schon seit Jahrzehnten Sexualkundeunterricht.
Da ist es doch befremdlich, daß die hiesigen Politiker davor zurückscheuen, Veranstaltungen mit praktischen Übungen zu organisieren.”
Wesendonk blieb nichts anderes, als sich an die sogenannte freie Wirtschaft zu wenden.
Und was läge da für eine Flensburgerin näher als die Beate Uhse AG.
Wesendonk:
“Dort wurde ich mit offenen Armen empfangen.
Man war dort im Vorstand von meiner Idee sofort begeistert.
Also machten wir gleich Nägel mit Köpfen.
Eine dreitägige Veranstaltung wurde angesetzt, mit der Beate Uhse AG als Hauptsponsor.
Ein Casting-Team, das durch die Schulen zog, wurde zusammengestellt.
Da gab es dann natürlich wieder Schwierigkeiten.
Nur volljährige Schüler durften an dem Event teilnehmen, aber auch in die Oberstufenveranstaltungen wurden wir von vielen Lehrern nicht gelassen, um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.
Schließlich hatten wir aber doch eine hinreichende Auswahl, obwohl wir das Ganze in diesem Jahr noch auf Schleswig-Holstein begrenzt haben.”
Und nun ist es soweit:
Die erste “Jugend Bumst” findet an diesem Wochenende (Freitag bis Sonntag, 10 – 24 Uhr) in der Campus-Halle statt.
Die Zuschauer selbst fungieren als Juroren, indem sie die Leistungen auf einer Skala zwischen 1 und 8 beurteilen.
Preise werden unter anderem verliehen in den Bereichen Quicky und Queen of the Screams.
Daneben gibt es viele Überraschungen.
(Leider bzw. zum Glück ausnahmsweise Fiktion)
Diesen griffigen Spruch verkündete unlängst nach den Wahlen der TV-Entertainer Harald Schmidt in der seinen Namen tragenden Show im Ersten. Und mit beidem sollte er Recht behalten.
Nach vierwöchigen Verhandlungen haben sich in Berlin die SPD und die Linkspartei.PDS am Mittwochabend auf eine Neuauflage der seit Anfang 2002 bestehenden, der rot-roten Koalition geeinigt.
Der bisherige und wohl auch künftige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) teilte mit, dass die Beratungen über die Sachthemen nun abgeschlossen seien.
Als letzte offene Themen wurden demnach Finanzen, Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtentwicklung behandelt. Umstritten war nach dem Scheitern Berlins vor dem Bundesverfassungsgericht vor allem die Haushaltpolitik. Wowereit sagte zudem, dass schon 2007 aufgrund verbesserter Steuereinnahmen ein verfassungskonformer Haushalt vorgelegt werden könne.
Der Koalitionsvertrag soll am kommenden Montag, dem 6. November, in der Endfassung vorliegen und auch unterzeichnet werden.
Am heutigen Donnerstag wollen Vertreter von SPD und Linkspartei.PDS unter der Leitung des Regierenden Bürgermeisters erneut zusammenkommen, um sich über die künftige Ressortaufteilung und die Präambel des Koalitionsvertrages zu verständigen. Die Ergebnisse der Ressortverteilung werden dann ebenfalls am kommenden Montag, jedoch erst nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages, bekannt gegeben.
Der Weg für eine Neuauflage rot-roten Koalition ist geebnet. Nachdem sich beide Seiten am späten Mittwochabend auf ein Regierungsprogramm geinigt haben wird am Donnerstag in kleiner Runde mit Gesprächen über die Ressortverteilung begonnen. Die Ergebnisse werden aber erst später bekannt gegeben.
Gelesen auf RBB-online.de
Die gemeine oder herbstliche Eichel. Jetzt frisch im Bielefelder Wald vorrätig. Besonders beliebt bei den Tieren im Tierpark Oldentrup.
Schon länger hab ich immer mal hier im Blog gelesen. Doch leider war nie etwas zum Eishockey dabei. Und der jensi, grüssi´s gehen raus an ihn, hat ja neulich aufgerufen. Also dachte ich mir, auch mal einen Beitrag zu schreiben. Mal sehen, vielleicht macht es mir ja Spaß. Dann gibt es auch noch mehr. Ich war am Dienstag beim Eishockey. Und mit mir ca. 2000 Leute. Wahrscheinlich sogar mehr. Und es war mal wieder echt spannend. 4:3 nach Verlängerung. Am kommenden Sonntag ist das nächste Heimspiel. Und jeder Fan wird gebraucht. Immerhin spielen wir 2. Bundesliga hier. Aber in Dresden dreht sich leider fast alles nur um Dynamo. Obwohl die nur in der dritten Liga spielen. Nicht das ich die total doof find. Aber es gibt eben auch andere Sportarten. Die sich auch lohnen mal Live gesehen zu werden. Also los Leute nichts wie hin da!
Tief “Britta” über Hamburg. Mit bis zu 90 Stundenkilometern pro Stunde fegte der Wind über die Stadt und drückte das Wasser der Nordsee nach Hamburg. In der Fischauktionshale stand das Wasser einen Meter hoch. Da waren nasse Füße garantiert. Um weitere Überschwemmungen zu verhindern, wurde das riesige Flutschutztor geschlossen. Hamburg kam glücklicherweise nocheinmal glimpflich davon. Es wurde Anfangs die schwerste Sturmflut seit 1999 befürchtet. Doch zur Erleichterung aller, hatte der Sturm seine Richtung geändert.
Quelle: mopo.de
Die Mozart-Oper «Idomeneo» ist wieder im Spielplan Deutschen Oper Berlin und wird am 18. und 29. Dezember aufgeführt, das teilte das Opernhaus gestern mit.
Die Besetzung der Wiederaufnahme soll in Kürze bekannt gegeben werden. Die Inszenierung von Hans Neuenfels wurde von der Intendantin Kirsten Harms im September auf Anraten von Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) wegen möglicher islamistischer Bedrohungen aus dem November-Spielplan gestrichen. Eine konkrete Bedrohung gab es aber nicht.
Gelesen auf news.yahoo.com
Heinz Ratz liest am Freitag den 03.11.2006 um 21:00 im Lutterbeker (www.lutterbeker.de) aus seinem neuen Buch Tourgeschichten. Ob mit Strom & Wasser, mit den vergessenen Dichtern oder mit einer Lesung aus seinen eigenen Werken ist es immer wieder toll Heinz Ratz (www.heinzratz.de) zu erleben. Denn ein Erlebnis sind seine Auftritte alle Mal. Kritisch, poetisch, wort- und stimmtgewaltig, satirisch, melancholisch und immer aufrüttelnd und eine etwas andere Sichtweise der Dinge die uns umgebend vermittelnd, ist es schon wert die Reise nach Lutterbek auf sich zu nehmen. Zumal sicher auch eine interessante Ausstellung in der Galerie zu sehen ist.
Früher standen sie still an den Ecken und hielten Hefte hoch, auf denen “Wachturm” stand. Heute kommen moderne Wachttürmler auch in OWL an die Haustür zu zweit, ein Mann, ein Weiblein und drücken einem verlegen grinsend ein Prospektchen in die Hand. “Das Ende der falschen Religionen ist nahe!”.
Ein neuer Marketingansatz? Oder hat der Heinzelmann von neulich ausgeplaudert, daß da jemand die Tür öffnet und wahnsinnig gerne Haustürgeschäfte mag?
Auf dem Gelände des neuen Justizzentrums in Potsdam wurde gestern Richtfest gefeiert.
Die beiden Neubauten ergänzen den historischen Gebäudebestand auf dem Grundstück des Landes an der Jägerallee 10-12. Sie sollen künftig Büros und Gerichtssäle für das Amts- und das Landgericht Potsdam sowie Schulungsräume für die Staatsanwaltschaft Potsdam beherbergen.
Die Liegenschaft, ein ehemaliges Militärareal. wurde bis 1993 von den sowjetischen Truppen genutzt. Seit ihrem Abzug standen die Gebäude leer. Das Land stellt mehr als 41,7 Millionen Euro für Um- und Neubauten bereit.
Gelesen auf RBB-online.de
Esther Rutenfranz trifft auf Ihre Arbeiten in der Sammlung Best Rosskothen. Ein Gespräch mit der Künstlerin dort, wo ihre Kunst angekommen ist. Esther Rutenfranz *1967 in Steinfurt Borghorst geboren, lebt in Münster und München. In diesem Jahr zeigte die Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster Arbeiten der Künstlerin. Darüberhinaus war sie in Wiesbaden zu sehen sein, bei Kunst privat! am 1. und 2. Juli 2006 in den Räumen von einfallsreich in Wiesbaden. Ein Beitrag von einfallsreich.tv.
Es soll in diesem und auch anderen Ländern ja tatsächlich noch einige, quasi unbekehrbare, Menschen geben, welche die kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nicht als Maß aller Dinge, als das Ende der Geschichte oder als beste aller möglichen Wirtschaftssysteme akzeptieren wollen. Diese Menschen wollen und können sich wohl einfach nicht mit der weltweit größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich, der zunehmnenden Durchdringung nahezu aller Lebensbereiche durch die Logik der Profitmaximierung, dem Handeln von Politik im Interesse von Wirtschaft und Kapital zur Verbesserung ihrer Bedingungen am jeweiligen nationalen Standort oder den zahlreichen anderen, hier nicht aufzählbaren, von einem Großteil der Menschen jedoch als negativ empfundenen Aspekte des globalen Kapitalismus zufrieden geben.
All jene also, die sich in den derzeit herrschenden ökonomischen Verhältnissen unwohl fühlen, was wohl auf viele Menschen zutreffen mag, aber darüber hinaus auch an Alternativen interessiert sind, haben die Gelegenheit, sich vom 24.-26.11.2006 in Räumen der TU Berlin einzufinden und sich zusammen mit anderen darüber Gedanken zu machen: Wie Wollen Wir Wirtschaften? Diese Frage steht quasi als Motto über dem am genannten Wochenende stattfindenden Kongresses: “Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus”. Die Veranstaltung soll einer weltweit beobachtbaren, zunehmenden Entwicklung von Projekten einer anderen Ökonomie Rechnung tragen, bei dem immer mehr Menschen in Lateinamerika, Asien und Afrika, aber auch in Europa nach wirtschaftlichen Alternativen suchen.
Wer sich nun aber fragt, ob dies auch in einem Land wie Deutschland möglich sei, dem sei gesagt, dass hier bereits ein ganzer Wirtschaftssektor Solidarischer Ökonomie existiert. Dieser umfasst verschiedenste Projekte und Betriebe, beispielsweise gehören Genossenschaften, selbstverwaltete Betriebe, Unternehmungen, die sich sozialen Zielen verschreiben, fairer Handel und alternative Finanzierungseinrichtungen ebenso dazu, wie auch Wohn- und Gemeinschaftsprojekte, Tauschringe, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Frauenprojekte, Initiativen für den freien Zugang zu Wissen sowie andere Formen wirtschaftlicher Selbsthilfe. Diese und andere Beispiele, die sich überall in der Welt finden lassen, zeigen, dass Wirtschaften durchaus solidarisch gestaltet werden kann und nicht zwangsläufig dem Profitprinzip unterworfen sein muss. In diesem so genannten dritten oder auch “non-profit”-Sektor finden in Deutschland immerhin fast zwei Millionen Menschen Arbeit, in den OECD-Ländern sind es zusammen fast 30 Millionen.
Im Zuge des Kongesses soll dieser Wirtschaftssektor öffentlich gemacht, politische Fragen bezüglich Solidarischer Ökonomie diskutiert, die verschiedenen Akteure zusammengebracht sowie last but not least natürlich auch Mut zum eigenen solidarisch-ökonomischem Handeln gemacht werden. Dazu werden neben 150 teils mit internationalen Referenten besetzten Workshops, Foren und Podien auch ein Kulturprogramm mit Filmen, Musik, Kabarett und Theater sowie eine Projektmesse geboten.
Alles zur Anmeldung (leider mit einem Unkostenbeitrag verbunden), zu den Veranstaltern und Trägern, zum Programm etc. findet man (und Frau) unter: www.solidarische-oekonomie.de
Zum guten Schluss für Interessierte noch ein Lesetip:
Elmar Altvater/ Nicola Sekler (Hrsg.)
“Solidarische Ökonomie” – Reader des Wissenschaftlichen Beirats von Attac
VSA-Verlag Hamburg, 168 Seiten (Herbst 2006)
EUR 14.80, ISBN 3-89965-170-7
“Vor dem Frost” heißt ein Roman des berühmten schwedischen Schriftstellers Henning Mankell. Genau, das war gestern. Sturm, Regen. Heute ist “im Frost”. Die ostwestfälischen Dächer weiß, die Straßen bekommen eine leichte Glätte, die Winterreifen sind knapp. Weil wieder mal ein schwammiges Gesetz den Leuten suggeriert, sie müßten sie unbedingt draufhaben auf ihren Wägen. Wägen, das klingt so wie dieser heutige Tag nach Allerheiligen. Der Tag nach dem Feiertag, den nicht ganz Deutschland feierte. Da gehts in Bayern schon heftiger zur Sache, Autobahnen sind wegen Schnee und Eis gesperrt. Ganz schön früh dieses Jahr, knapp zwei Monate nach Auftauchen der ersten Weihnachtsmänner in den Supermarktregalen.


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