StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Oktober 2006
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
19
Okt '06

Dresden-Blog: Schöner wohnen…

Würde es heißen oder sein, wenn noch mehr Container in diesem XXS Format vorhanden wären. Der Clue ist natürlich, dass sie unterirdisch sind, und somit das gleiche Fassungsvermögen, wie die üblichen, bei uns in der Straße. Außer in Dresden habe ich so was aber noch nie gesehen, aber auf jeden Fall empfehlenswert…

Flensburg-Blog: Anlieger der Hafenspitze verstehen keinen Spaß

Zugegeben, es ist schon öfter mal mächtig was los an der Hafenspitze – Events noch und nöcher. Das geht natürlich nie ganz ohne Geräusch ab. Aber müssen die Anwohner deswegen gleich die Stadt Flensburg auf den Plan rufen?
Und muß diese im Ernst darauf eingehen und ihrerseits eine Lärmschutzfirma einschalten?
Dabei sind die Anwohner doch immer herzlich dazu eingeladen, mitzufeiern.
Und wenn sie dazu keine Lust haben, dann müssen sie das eben mal aushalten – wenn sie zuhause sind.
Es ist doch wahr:
Entweder feiern sie mit, oder sie sind nicht zuhause – dann stört es sie nicht: oder sie SIND zuhause. Dann werden sie in den paar Fällen ja wohl mal ein Ohr zudrücken können. Und wenn nicht: Ich helfe gern.
Ich plädiere dafür, ein Spendenkonto einzurichten:

“Ohropax für die Anwohner der Hafenspitze”

Klingt doch gut, nicht?
Und ich würde auch sofort etwas einzahlen, sogar einen zweistelligen Betrag.
Mehr aber auch nicht. Man sollte sich schließlich darüber im klaren sein, daß so ein Ohrwachskügelchen teilbar und mindestens zwanzigmal verwendbar ist.
Da kann man also schon mit kleinen Beträgen viele Anwohner glücklich machen.
Wie, das wäre zynisch?
Och, man wird doch wohl noch ein wenig Spaß machen dürfen.
Mit ernstem Hintergrund allerdings.
Denn mir scheint wirklich, daß ein Mangel an Toleranz seitens einiger Anwohner hier das Problem ist.

Bielefeld-Blog: Schicke Bahnen durcheilen die Stadt

Für alle Menschen da draußen in der weiten Welt:

Top-modernes Rollmaterial auf der städtischen Schiene,
hergezeigt von der Altherrenriege!

Flensburg-Blog: Flensburger Punkte feiern Jubiläum

Seit fünfzig Jahren gibt es nun das Zentrale Verkehrsregister in Flensburg.
Muß das gefeiert werden?
Ich sage: Ja.
Für den einzelnen ist es zwar immer ärgerlich, wenn er aus diesem oder jenem Grund Punkte sammelt, aber im Sinne der Sicherheit aller ist die Sache notwendig.
Und das System mit den Punkten, Punktabzügen und so weiter ist zwar kompliziert – aber auch das im Dienste unserer Sicherheit.
Also, Flensburg ist berühmt für Bier und Punkte.
Wie wäre es da mit einem neuen Slogan?
Etwa:
Flens – der Stoff, aus dem die Punkte sind!

Bielefeld-Blog: Sparrenblog

Informativ, interessant und immer up to date!

Die Altherrenriege empfiehlt:
Den ultimative Blog über die Stadt, die es eigentlich nicht gibt

Never mind the pudding, here’s the sparrenblog!

Viel Freude beim Lesen!

Flensburg-Blog: Stefan Petersens Kommentar im Flensburger Tageblatt vom 11. Oktober

Da schreibt der doch glatt das folgende über Putin:

“Einst bezeichnete Gerhard Schröder den starken Mann in Moskau als ´lupenreinen Demokraten´.
Die jüngsten Ereignisse belegen, wie naiv diese Einschätzung gewesen ist. Das sollte auch bei den wirtschaftlichen Vereinbarungen im Hinterkopf verankert sein – und als Warnung dienen, sich nicht zu sehr in die Abhängigkeit russischer Ressourcen zu begeben.”

So schreibt er.
War es vielleicht auch naiv von Schröder, nach den letzten Wahlen in Tschetschenien zu behaupten, er habe keine Hinweise auf irgendwelche Unregelmäßigkeiten – und das, obwohl OSZE-Beobachter die Wahl übereinstimmend als Farce bezeichneten?!
Nein, das war nicht naiv, das war kalkuliert.
Und ebensowenig naiv war der Spruch vom lupenreinen Demokraten.
Man baut eben vor.
Schon mal was von Schröders Gazprom-Job gehört? Das kann doch nicht so ganz an Ihnen vorbei gegangen sein, Herr Petersen.
Und, sehen Sie jetzt die Zusammenhänge?

Flensburg-Blog: Ina Müller kommt

Am 21. Oktober gastiert sie im Deutschen Haus, und es sollte mich wundern, wenn es noch Karten gäbe.
Erfahrungsgemäß sind die Veranstaltungen Ina Müllers im Norden Deutschlands immer rappelvoll und früh ausverkauft.
So verdient sie sich ein wenig dazu.
Ach was, mal im Ernst, es ist nicht nur das Geld: Ina Müller ist eine Vollblut-Entertainerin, die einfach die großen Auftritte braucht.
Dabei überzeugt sie bekanntlich sowohl mit gesprochenem Vortrag als auch mit Gesang, und nicht nur auf platt (dafür ist sie bekannt geworden), sondern auch auf Hochdeutsch.
Wahrscheinlich wäre sie sogar dann populär, wenn sie nicht so verdammt attraktiv wäre, aber das kommt eben noch dazu.
Eine gewisse Mondänität kann man ihr heute nicht absprechen, und es ist schwer vorstellbar und dennoch wahr, daß sie im Elternhaus nur platt sprach und Hochdeutsch erst in der Schule lernte.
(Gibt es so etwas heute noch? Ina Müller ist heute 41 – sie dürfte eine der letzten Norddeutschen sein, denen das Hochdeutsche nicht schon an der Wiege gesungen wurde.)
Na, jedenfalls freuen wir uns.
Freut Euch auf einen gelungenen Abend, wenn Ihr Karten habt.
Ina Müller wird uns nicht enttäuschen.

Flensburg-Blog: Ingo Appelt im Kinoplex

Am 29.10. um 20.00 Uhr.
Mit neuem Programm.
Mit altem braucht er bei uns gar nicht erst anzutanzen, und wenn er pro Karte fast zehn Euronen mehr verlangt als Hans Scheibner, dann erwartet man natürlich auch was!
26,90 die Karte!
Mann, dafür muß ich ja mindestens zehn Minuten arbeiten!
Kleiner Scherz meinerseits.
Da bringe ich gleich noch eben einen Witz von Ingo Appelt, der vielleicht Appetit auf den Event macht.
Ich sah das ganze, als er bei Götz Als- und Christine Westermann zu Gast in “Zimmer Frei” war.
Genauer: Es war dort Jenny Jürgens zu Gast, Tochter des greisen Ex-Schlagersternchens Udo Jürgens.
Appelt hatte dort einen Comedy-Auftritt, bei dem er die Kuppe seines Zeigefingers mit der Zunge anfeuchtete. Dann tippte er mit eben diesem Zeigefinger Jenny Jürgens´ Bluse an und sagte:

“Nun aber schnell raus aus den nassen Sachen.”

Nicht komisch?
Na, dann nicht.
Dann solltet Ihr aber auch nicht aufkreuzen, wenn Appelt in Flensburg ist.
Sonst allerdings.

Flensburg-Blog: Hans Scheibner im Audimax

Und zwar am 28.10. um 20.00 Uhr.
Früher hat er mal in der Werbung gearbeitet.
Er ist der Erfinder des Slogans “Ich bin zwei Öltanks”. Danach klärte er seine Fans in einem beliebten Song darüber auf, “was in Achterndiek in der Nacht geschieht”.
Jetzt kommt der nimmermüde Kabarettist erneut nach Flensburg, um der Crowd gar mächtig einzuheizen.

Flensburg-Blog: Tomte im Max

Die Band, die man der Hamburger Schule zuordnet, wird am 19.10. um 20.00 Uhr im Max ein Gastspiel geben.
Der übliche Independent- oder Ex-Independent-Trübsinn, ohne Talent, ohne Inspiration. aber andererseits auch nicht ganz schlecht.

Flensburg-Blog: Hotel am Hafen

Da mache ich doch am besten mal ein Faß auf:
Das Projekt Hotel am Hafen –
wie steht Ihr dazu?
Stellt Kommentare ein, was das Zeug hält. Ich meinerseits will nicht noch Öl ins Feuer gießen und halte mich da also erstmal raus.

Flensburg-Blog: Was will Hans Joachim Wnuck?

Es ist nicht lange her, nur einige Wochen, da war Hans Joachim Wnuck Fraktionsvorsitzender der CDU im Flensburger Rat.
Und nun?
Er ist ja nicht der erste, der Partei und Fraktion verläßt.
Maike Bruhns war es, die ihm die Bahn brach.
(Und auch Bruhns war nicht die erste, die die CDU-Fraktion in dieser Wahlperiode verließ, sondern die zweite.)
Und beide Ex-CDU-Leute gründen nun eine FDP-Fraktion im Rat.
Dürfen die das?
Ja, das dürfen die.
Was soll man aber von alledem halten?
Seit nunmehr 30 Jahren hat es die FDP nicht mehr in Fraktionsstärke in den Rat geschafft.
Nicht auf dem ehrlichen Wege.
Nicht auf dem demokratischen Wege, durch Wahlen eben.
Was sind denn das für Methoden, mit denen wir es hier zu tun haben?
Bei dem verschlafenen Lokaljournalismus, den wir hier eben haben, wird sich wohl niemand dahinterklemmen und die Wahrheit aufdecken.
Man wird sich einfach damit begnügen, die veränderten Verhältnisse zur Kenntnis zu nehmen.
Aber was ist überhaupt aus den deutschen Tugenden geworden, die doch gerade die CDU immer hochhält?
Deutsche Treue?
Drei Abgänge aus der Fraktion!
Nach meinem Geschmack darf das gern so weiterbröckeln, ja geradezu -brocken.

Berlin-Blog: Keine Sanierungshilfe vom Bund

Nun ist es raus. Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage Berlins auf Anerkennung einer extremen Haushaltsnotlage abgewiesen.

Nach Meinung der Richter sei Berlin gar nicht so schlimm dran und könne es aus eigener Kraft schaffen die “angespannte Haushaltslage” zu überwinden. Eine Existenzbedrohung sei jedenfalls nicht zu erkennen und somit können auch keine Hilfen vom Bund eingefordert werden.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hingegen meint: “Dieses Urteil ist eine Katastrophe. Berlin kann aus eigenen Mitteln die aufgelaufene Schuldenlast auch auf lange Sicht gesehen nicht auf ein erträgliches Maß reduzieren. Dadurch gerät Berlin in eine ausweglose Situation und wird so zum Sozialfall.”

Aber die Richter wussten es wohl besser. Jedenfalls stellt sich jetzt die Frage wie es wohl in Berlin weitergehen wird. Bedingt durch die lange Teilung Berlins hat Berlin sicherlich einige Kostenfaktoren doppelt die eigentlich nicht notwendig wären (z.B. Zoo & Tierpark, mehrere Opern etc.) aber wie aus der Erfahrung der letzten Jahre ja deutlich wurde wird an solchen Stellen eher nicht gespart. Statt dessen werden Gelder für Polizei und Feuerwehr, für Bildung / Schulen etc. gekürzt. Hauptsache Herr Wowereit konnte Berlin schön “sexy” machen, mit seinen vielen kulturellen Veranstaltungen (auf denen Herr W. aus B. zahlreich vertreten war).

Ist dies vielleicht eine Chance für Berlin? Müssen die Verantwortlichen jetzt evt. endlich mal anfangen an den richtigen Stellen zu sparen? Oder ist das wirklich eine “Katastrophe für Berlin”?

Flensburg-Blog: Friedemann Diederichs – was schreibt der Mann schon wieder für einen Quatsch

Hier in diesem Blog wird gnadenlos über die Minderwertigkeit der Kommentare im Flensburger Tageblatt aufgeklärt.
Immer wieder, so auch jetzt:
In der Ausgabe vom 9. Oktober steht ein Kommentar von Friedemann Diederichs, in dem es heißt:

“Da ein Präventivschlag gegen die iranischen Atomfabriken Bush aufgrund der politischen und militärischen Risiken nicht gelegen sein kann, würden sich Gespräche mit Teheran zur Konfliktlösung aufdrängen.”

Von den Wortstellungsfehlern fast zu schweigen:
Der Diederichs meint doch wohl nicht, daß Bush ein Militärschlag nicht gelegen sein könne, daß es ihm also nicht liege, andere Länder bombardieren zu lassen. Denn daß ihm das liegt, wissen wir.
Nein, Diederichs meint vielmehr, daß Bush in diesem Fall nicht DARAN gelegen sein könne.
Er kann es nur nicht sagen.

Leipzig-Blog: Neues Biomassekraftwerk in Planung

Im Wert von 50 Millionen Euro plant die Stadt Leipzig den Bau eines Biomassekraftwerkes für den Standort Piesteritz. Mit einer Leistung von 20 Megawatt, würde der Strom in das regionale Netz eingespeist werden. Damit könne man jährlich ungefähr 60.000 Einfamilienhaushalte versorgen. Rund 160.000 Tonnen Holz sollen in einem Jahr in dem Kraftwerk verbrannt werden. Voraussichtlich wird das Kraftwerk Ende 2007 in Betrieb genommen werden und um die 22 Arbeitsplätze zu Verfügung stellen.

Quelle: naumburger-tageblatt.de

Neumuenster-Blog: Soll Stadt Kunstrasenplatz bezuschussen?

Das ist ja nun ein überlanges Hin und Her um Kunstrasen, Lärmschutz und so fort.
Es bleibt die Frage: Soll die Stadt Neumünster den geplanten Kunstrasenplatz des THC mit 200.000 € bezuschussen, wovon der THC ja ausgeht, oder leider nicht.
Umgerechnet sind das nämlich 2-3 € pro Neumünsteraner Einwohner.
Das sollte doch mal drin sein.
Oder rede ich jetzt Unsinn?
Stellt am besten mal den einen oder anderen Kommentar ein.

Neumuenster-Blog: Wahr und wahrhaftig – Wise Guys in der Holstenhalle

Soviel ist jetzt sicher. Sie werden am 11. November bei uns aufkreuzen und ab 20.00 Uhr spielen.
… Nein, nicht spielen: Wie Ihr wahrscheinlich wißt, machen die fünf Männer alles a cappella. Sie singen in höchsten und tiefsten Tönen und ahmen auch noch stimmlich Musikinstrumente unterschiedlichster Art nach.
Fragt sich bloß, warum die Brüder Wise Guys heißen. “Wise guy” ist nämlich ein verschleiernder Ausdruck für einen Mafioso.
Na denn man tau.

Kiel-Blog: Die Deutsch-Dänische Gesellschaft lädt ein

sich am 19. Oktober um 19.30 Uhr am Hasseldieksdammer Weg einzufinden und dort einem Vortrag von P. Dragsbo über Leitkultur im Grenzland beizuwohnen.
Gemeint ist natürlich Schleswig nördlich und südlich der dänisch-deutschen Grenze, Nord- und Südschleswig eben.
Diesseits und jenseits der Grenze leben Dänen und Deutsche friedlich zusammen. Daran konnte auch die antidänische Hetzkampagne der Bundes-CDU nach der letzten Landtagswahl in Schleswig-Holstein nichts ändern.
Es bleibt also zu fragen, inwiefern es da eine Leitkultur gibt und wem diese dienen sollte.
Vielleicht weiß Herr Dragsbo eine einleuchtende Antwort.

Kiel-Blog: “Wanderung über den nächtlichen Sternenhimmel”

So nennt sich ein Vortrag, der am 19. Oktober um 17.00 Uhr im Mediendom, Sokratesplatz 6, besucht werden kann.
Das kann ja unterhaltsam werden.

Kiel-Blog: Quellenwert von Erinnerungen

Am 19. Oktober um 19.00 Uhr sollte man sich in der Dänischen Straße 19 eingefunden haben.
Denn dort referiert ein Professor Lehmann über den “Quellenwert lebensgeschichtlicher Erinnerungen”.
Das ist wirklich ein bedeutendes Thema, denn
1. sind Lebenserinnerungen (das heißt hier nicht in erster Linie Erinnerungen irgendwelcher Prominenter, sondern Erinnerungen von Menschen, die unterschiedliche Schichten der Bevölkerung repräsentieren) geeignet, Zusammenhänge begreiflich zu machen.
Und
2. sind Lebenserinnerungen mitunter die einzige Quelle, die man hat.

Und eben da wird es schwierig und besonders interessant.
Weniger deshalb, weil Menschen auch mal lügen, wenn es um ihre Vergangenheit geht.
Sondern weil ihnen die Distanz zu sich fehlt und weil sie sich die Vergangenheit unwillkürlich in ihrem Sinne zurechtbiegen.
Der große Romanautor Eric Ambler befand, man müsse ein kompletter Idiot sein, wenn man glaube, man könne über sich selbst die Wahrheit sagen.
Ein mächtig komplexes Thema also, das Psychologen und Historiker gleichermaßen interessieren dürfte.

Dresden-Blog: Konferezbeginn

Eine zweitägige Konferenz zum Thema “Grenzsicherheit in Europa” hat heute in Dresden begonnen. Nach in-Kraft-Treten des Schengener Abkommens im sächsischen Grenzgebiet, soll die Bundespolizei zum Auftakt Kontrollen durchführen. So fordert es zumindest Innenminister Buttolo. Die Kontrollen an den Grenzübergängen zu Polen und der Tschechischen Republik sollen ab dem Jahr 2008 wegfallen.

Quelle: mdr.de

Kiel-Blog: Koreaner neuer Rektor der Muthesius-Kunsthochschule

June Hyeong Park heißt er, und er ist einer von nicht weniger als 13 Professoren, die im Verlaufe der letzten zwölf Monate an dieses Intitut berufen wurden.
Es ist durchaus bemerkenswert, daß der neue Rektor nicht nur kein Deutscher ist, sondern sogar einem anderen Kulturkreis angehört.
Das zeugt von der Weltoffenheit der für diese Entscheidung Verantwortlichen.
Weltoffen und sympathisch wirkt übrigens auch der Rektor.
Wir sind auf seine Arbeit – sofern sie, und das sollte doch wohl auch sein, die Öffentlichkeit betrifft – gespannt.

Kiel-Blog: Kieler Nachrichten contra CDU?

Das wäre ja ganz etwas Neues. Die Kieler Nachrichten sind doch geradezu berüchtigt für ihre CDU-Nähe.
Und jetzt das. Klaus Kramer schreibt in einem Kommentar zum Kanther-Prozeß durchaus Merkwürdiges:

“Dass Kanther an der Fälschung des Rechenschaftsberichts beteiligt war, ist ihm – so die Richter – nicht nachzuweisen.”

Geradezu beschwörend rahmt Kramer das “so die Richter” mit Gedankenstrichen ein.
Und er schreibt, daß Kanther an der Fälschung beteiligt “war”, nicht “gewesen sei”, wie es bei unklarer Sachlage heißen muß.
Kramer also trotzt dem Richterspruch. Für ihn liegt hier ein Fall von Fälschung auf der Hand.
Im nächsten Absatz schreibt Kramer:

“… es ist durchaus denkbar, dass sich die Richter noch einmal mit der Rolle des hessischen Ministerpräsidenten und künftigen Vizechefs der Bundespartei, Roland Koch, befassen, der während der Aufdeckung des Skandals vor sieben Jahren in der Öffentlichkeit gelogen hatte.”

Das ist wohl wahr. Aber muß man das als Redakteur einer CDU-nahen Tageszeitung so deutlich sagen?
Muß man nach Jahren noch daran erinnern?
Mir ist es recht, aber was ist bloß in diesen Kramer gefahren, der uns aus der Kommentarspalte auf Seite 2 so freundlich bärtig anlächelt?
Sogar das sprachliche und gedankliche Niveau seiner Ausführungen ist jetzt wesentlich höher als zuvor.
Vielleicht ist der Mann ein geistig-moralischer Spätentwickler, und nun, im nicht mehr ganz so zarten Alter von ca. 45 (dem Foto nach zu urteilen) ist er erwachsen geworden.
Das wird Konsequenzen haben.
Dieser Kommentar ist zwar mal so durchgerutscht, weil Kramer sich ja vorher immer verläßlich gezeigt hatte, aber wahrscheinlich schon heute wird Kramer ins Büro des Chefredakteurs oder des Herausgebers zitiert werden, wo man, wenn man dabei sein dürfte, Zeuge diverser Metamorphosen werden könnte:
Kramer wird sowohl zur Sau, als auch zur Schnecke, als auch zur Minna gemacht werden.
Und im Wiederholungsfall wir er entlassen werden, Verzeihung, ich meine natürlich:
Man wird sich in gegenseitigem Einvernehmen trennen.

Kiel-Blog: 34:25 – na bitte!

Gestern gewann der THW mit 34:25 in Hildesheim.
Siege können so langweilig sein. Es ist anzunehmen, daß beide Mannschaften nicht mit voller Kraft spielten, da eben beide wissen, daß Hildesheim gegen den THW chancenlos ist.

Kiel-Blog: Werftparktheater zeigt Reineke Fuchs

Am 20. Oktober um 18.00Uhr.
Da werden dann wohl sogar noch Kinder zuschauen, und man darf annehmen, daß die heftigsten Teile aus der Handlung entfernt worden sind.
Wenn nicht, müßte man sich auf Splatter und Pornographie gefaßt machen, dem mittelniederdeutschen Epos Reinke de Voss wie auch der Fassung von Goethe nach zu urteilen.

SPLATTER:
Es ist grausam, wie übel dem Bären in dieser Geschichte mitgespielt wird, und genannte Epen beschreiben das, was ihm physischen Schmerz bereitet, in aller Deutlichkeit.

PORNOGRAPHIE:
Der Fuchs wird einmal von einer Wölfin gejagt. Dabei schlüpft er durch ein Loch, und sie versucht hinterdrein zu schlüpfen. Dabei aber bleibt sie stecken und kann weder vor noch zurück. Als der Fuchs das sieht, läuft er auf einem Umwege zurück und vergeht sich von hinten an der Wölfin, während sie vorne fürchterlich flucht.
Ja, Damen und Herren, das war Goethe, wie er leibte und lebte!
Wir wollen doch hoffen, daß uns und den lieben Kindern das in der Bühnenfassung erspart bleibt.

Landshut-Blog: Prozess gegen Wildfleisch-Händler hat begonnen

Dem ehemaligen Wildfleisch-Händler Karl Heinz Berger wurde heute der Prozess gemacht. Er wird beschuldigt, massenhaft abgelaufene und umetikettierte Ware zum Verkauf angeboten zu haben. In 14 Fällen wird dem 51-jährigen vorgeworfen, gewerbmäßigen Handel betrieben zu haben. Dazu kommen weitere zehn Verstöße gegen das Lebensmittelgesezt .Mit mehr als 140.000 Kilogramm manipuliertem Fleisch wird der von ihm verursachte Schaden auf die Summe von 940.000 Euro geschätzt. Der Beschuldigte schweigt weiterhin und lässt lediglich seinen Anwalt, Hartmut Finger, sprechen. Der hat inzwischen die Einstellung des Verfahrens beantragt, welche jedoch abgelehnt wurde.

Quelle: bayern-online.de

Kiel-Blog: Das schönste Pseudonym diesseits des Mississippi

Oder gar das schönste Pseudonym unter der Sonne. Es findet sich in diesem Blog, und es lautet Ernuwieder.
Derjenige, der sich Ernuwieder nennt, schreibt erhellende und unterhaltsame Artikel, die außerdem oft recht umfänglich sind.
Je länger, desto besser, muß man in diesem Fall sagen.
Ernuwieder – was soll so ein Pseudonym überhaupt, werden manche fragen.
Hundertprozentig kann ich die Frage natürlich nicht beantworten, und der Meister selbst wird es wohl nicht tun, denn wer sich selbst interpretiert, geht unter sein Niveau, wie Heiner Müller sagte.
Aber es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn es mir nicht gelänge, das Pseudonym wenigstens 66,6periode%ig zu klären.
Für Zugereiste sei hier mal eben eingeflochten, in welchen Zusammenhängen man in unseren Breiten “er nu wieder” sagt:
Man befindet sich in netter und zahlreicher Gesellschaft, und irgendeiner, der zu dieser Gesellschaft gehört, sagt oder tut etwas, das die anderen für sonderbar, skurril, bizarr o. ä. halten, das aber möglicherweise typisch ist für den, der es tut.
In so einer Situation sagt verläßlich jemand aus der Gesellschaft belustigt “Er nu wieder!”, wobei er das “Er” höher und länger spricht als die Folgesilben.
Natürlich ist das ein Mittel, sich von “ihm” zu distanzieren.
Und wenn sich jemand selbst so nennt, dann zeugt das eben von Selbstironie, allgemeiner: der Fähigkeit, sich von sich selbst zu distanzieren, sich von außen zu betrachten und sich beinahe ebenso klar und kritisch zu beurteilen, wie andere es tun.
Insofern enthält das Pseudonym sogar ein Selbstlob, das aber deshalb nicht unangenehm auffällt. weil es ja aus einer Selbstbespöttelung folgt.
Also: Ernuwieder – DAS Pseudonym schlechthin.

Kiel-Blog: After Dark proudly presents: Housemädchen-Report III

Und zwar am 20.10 ab 23.00 Uhr.
Na, meinetwegen.
Der Titel spielt an auf Sex-Filme der siebziger Jahre, mit den Titeln Schulmädchen-Report I bis wasweißichwieviel. Das waren Filme für geile Böcke, und damit die geilen Böcke sich nicht zu genieren brauchten, wurden die Filme als dokumentarische Aufklärungswerke verpackt.
Da es auch beim Housemädchen-Report mittelbar um Sex geht, ist die Anspielung natürlich nicht aus der Luft gegriffen.
Aber: Ob es je einen Hausmädchen-Report gab, weiß ich nicht. Und selbst wenn, warum sollte der Titel einer Veranstaltung, in der es um Freiheit / Freizeit geht, anspielen auf arme Schweine, die dauernd irgendwelche Herrschaften bedienen müssen?
Das ergibt doch offensichtlich keinen Sinn.

Kiel-Blog: Auf ins Emergency!

Auf ins Emergency!, sage ich, denn da gibt es am 20.10. ab 22.00 Uhr No House. Und eine housefreie Nacht, das wäre doch mal was für housegeplagte Gemüter.

Nun aber werde ich von einem Verdacht beschlichen:
Es gab doch auch mal, neben Speed Metal, Death Metal und dergleichen etwas, das No Metal genannt wurde (wenn auch vielleicht nur in der inzwischen mächtig heruntergekommenen Zeitschrift Spex), und das war irgendwie immer noch Metal.
Wie also, wenn No House immer noch House wäre?
Bekommt man dann ggf. sein Geld zurück?
Und selbst, wenn es keinen Eutritt kostet:
Zeit ist doch auch Geld, wie Benjamin Franklin sagte.
Und davon hätte man dann doch einiges verloren.
Mag sein, daß manche Menschen auch die Zeit, in der sie diesen Artikel gelesen haben, als verloren betreachten.
Das täte mir leid.

Kiel-Blog: Ü-30-Party im MAX

Mal wieder am 20. 10 um 21.00 Uhr.
Und ich darf endlich hin.
Darauf habe ich mich nun jahrelang gefreut.
… na gut, das ist übertieben, aber es ist nun mal bei mir soweit.
Man fühlt sich allerdings genauso wie vorher, das wird niemanden ernstlich verwundern.