… oder Not gegen Elend.
Vorne weg: Das clevere Team hat gewonnen.
Aber unter welchen Bedingungen?
Ok, also am besten von voren. Die Mannschaft aus Konnstanz wollte von Anfang an Druck machen und möglichst schnell vor heimischen Publikum ein Tor erzielen. Das versprach ein interessanter Nachmittag zu werden. Aber schon nach 12 Minuten änderte sich das Bild und die Nummer 9 von Gamshurst nutzt den ersten Konter um das 1:0 zu erzielen. Da wurde dann das gesammte Ausmaß des furchbaren Nachmittags klar. Beide Seiten zeigten eklatante Abwehrmängel, wobei man vielleicht nicht unbedingt von Abwehr reden sollte. Die Konstanzer Viererkette schaute schön dabei zu, als das 1:0 viel. Danach verlagerte sich der Gast aus Gamshurst zunehmend aufs kontern. Die 8er Abwehrkette, die Gamshurst jetzt aufbot, war aber alles andere als sicher. Es reihte sich ein eklatanter Abwehrfehler an den nächsten. Nur konnten die Angreifer aus Konstanz diese Schwächen nicht nutzen. Auch den eigenen Strafraum richtig zu klären, gelang den Gästen nicht. Sämtliche "Befreiungsschläge" landeten beim Gegner und meistens auch noch vor der Mittellinie. Aber die Konstanzer nutzten diesen Fakt auch überhaupt nicht. Meist wurde der Ball dann wieder weiter nach hinten gespielt und versucht den Angriff strategisch neu aufzubauen. Auch wurde der Ball von den verunsichert, ja ängstlich wirkenden Konstanzern nie wirklich nach vorne in die Spitze gespielt. Pässe kamen bei beiden Mannschaften eher selten an und waren meistens unprezise.
In der 2ten Halbzeit versuchte Konstanz wieder mehr Druck aufzubauen und wurde dann prompt in der 60. Minute durch das 2:0 durch die Nummer 10 bestraft, da die Abwehr wieder ein Tag der offenen Tür veranstaltete. Dann entwickelte sich zunehmend ein Spiel auf ein Tor, nämlich das vom Gast aus Gamshurst. Allerdings war das ganze wenig effektiv. Zwar schmiss der FCK noch mal alles nach vorne, aber der FVG konzentrierte sich dann nur noch darauf das Ergebnis zu halten und zwischendurch mal mit Entlastungskontern die Abwehr vom FCK ins schwimmen zu bringen.
Ansonsten lässt sich feststellen, dass das Schiedsrichtergespann einen erstaunlich guten Job gemacht hat. Nur so nach und nach hatte man das Gefühl, dass sie etwas kleinlicher wurden, was ihre Entscheidungen angeht. Allerdings kann das auch daran gelegen haben, dass der FVG immer mehr auf Zeit spielte.
Das schönste an dem Nachmittag war dann aber doch, dass es nicht anfing stark zu regnen und der Bus nachher pünktlich war…
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