Wer’s nicht gesehen hat, der glaubt nicht, wieviel kreative Energie sich in unscheinbaren Hinterhäusern, brachliegenden Fabrikgebäuden, gemütlichen Kellern, Garagen und Etagen und umfunktionierten Eckgeschäften kraftvoll, sinnlich und facettenreich entwickelt und etabliert. Die Offenen Ateliers 2006 boten dem motivierten Entdecker an diesem Wochenende anregende Einblicke. Und hautnahe Kontakte zu vitaler Kunst auf hohem Niveau. Schön war’s, interessant und ungemein vielfältig. Und der sonntägliche Regen tat dem Kunsterlebnis keinen Abbruch. Beseelt und um viele Eindrücke und Sinneserfahrungen bereichert können die Bielefelder, die dabei waren, am Montagmorgen wieder Aug’ in Aug’ ihrem Alltag gegenübertreten.
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jedoch bei genauerem Hinhören wohl eher “kind of Gunter Gabriel”, kommt Heinrich Doc Wolf am 9. September um 22:00Uhr im Baikonur-Saal des HdOs daher. Sein Repertoire ist in der Tat äußerst vielseitig, entschuldigt jedoch nur mäßig den Frevel sich mit dem Man in Black zu vergleichen. “Solitary Man” eines meiner Lieblingsstücke von Johnny Cash hat er auch mit im Programm, jedoch ist dem guten Doc Wolf bei seiner Interpretation sein scheinbar unnatürlicher Speichelfluss im Weg. Ich kann mir nicht helfen, aber ich versteh wenn er es singt immer „Shirley Temple Man“.
Egal, für eine bierselige Pub-Atmosphäre wird’s wohl genügen. Immerhin bedient sich der Heinrich ja auch noch aus den Liederkisten anderer Künstler und gibt auch noch eigene Sachen zum Besten. Auf letztere kann man übrigens gespannt sein. Als ich mir “Cash Cadi” und “Das Handy”, beides Juwelen aus Heinrich Doc Wolfs eigener Diskografie anhörte, lief es mir dann schon einigermaßen kalt den Rücken lang runter. Aber bildet Euch selbst ein Urteil: Auf http://www.justlikecash.de/ kann man sich den Knaben mal anschauen und in diverse Hörproben reinhören.
… im grünen sonntäglichen Ostwestfalen.Läß Efeu noch mal so richtig wachsen und beflügelt Unkraut. Ist aber wohl nichts Bielefeld-Typisches.
..war wohl Ihr erster großer Hit. Ich kann mich noch gut dran erinnern, ca. 20 Jahre ist es her. Auf Faschingspartys in der Schule haben die Mädchen dies und andere Lieder rauf und runter gehört. Wir kerle konnten damit allerdings nicht so viel mit anfangen. Aber wer hätte gedacht, dass sie gut 20 Jahre später immer noch im Geschäft ist. Vom wem die Rede ist? Nena natürlich. Und heute gibt sich die, naja, alte Dame ist wohl übertrieben, NDW Rockröhre aus den 80zigern die Ehre und kommt nach Dresden. Und zwar ans Elbufer zu den Filmnächten. Freiluft also. Das Wetter ist leider nicht mehr so schön wie gestern, aber noch erträglich. Ein paar Tropen sollen zum Nachmittag und Abend dazu kommen. Aber einen echten Fan schreckt das nicht ab. Eher der stolze Preis von 44,- Euro. Dafür hat man dann allerdings freie Platzwahl. Mal zurückgerechnet sind das fast 90 DM. Schon verrückt, also fast 100 Mark für ca. 2 Stunden. Übertrieben, aber dass die Künstler solche Preise verlangen können, liegt wohl daran, dass es auch immer Leute gibt, die es bezahlen…


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