StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
28
Aug '06

Dresden-Blog: 800 Jahre, und nun reicht es auch…

Das Dresden 800 Jahre geworden ist, sollte wohl keinem Dresdner entgangen sein. Und auch über die Stadtgrenzen wurde die Werbetrommel ordentlich gerührt. Aber jetzt ist es auch Mal gut und endlich vorbei mit der Feierei und den Festlichkeiten. Der Umzug gestern, so glaubt man den Augenzeugen aus meiner Bekanntschaft, die vor Ort waren, war dann auch wirklich ein würdiger Abschluss. Die Straßen waren voll, mehr als 250.000 geschätzte Zaungäste, und wohl mehr als 4000 Umzugsumzügler. U.a. auch die Inlineskater, bei denen ich eigentlich auch mitrollen wollte. Hab es dann aber nicht mehr rechtzeitig geschafft, was im nachhinein auch ganz gut war, denn ich war ziemlich platt und ausgelaugt, als ich aus Oberwiesenthal wieder hier war. Aber insgesamt ist nun auch gut, es reicht, und die Stadt kann sich wieder auf wesentliche Dinge konzentrieren. Dynamo in die zweite Liga helfen, anstatt der Brücke einen Tunnel bauen und und und. Da gibt es doch bestimmt noch so einiges…

Kiel-Blog: Bist Du Deutschland oder Kiel oder weder noch?

Erinnert sich noch jemand an die Du-Bist-Deutschland-Kampagne?
Leider gab sich auch der bedeutende Dichter Walter Kempowski dafür her.
(Der bedeutendere Dichter Peter Hacks dagegen hatte über die Berliner Mauer gedichtet:
“Ich glaub, ich hab mein Herz an sie verloren.”)

Im Zentrum der Kampagne stand der große Günther Jauch.
Und der sagte in dem Spot, der überall rauf und runter lief:
“Behandle Dein Land doch einfach wie einen guten Freund!”
Soll heißen: Kein Nationalismus, sondern ein Verhältnis zu Deutschland, das man üblicherweise krampfhaft als unverkrampft bezeichnet.

Gegen Ende des nämlichen Spots aber bekundete auch Jauch:
“Du bist Deutschland!”

Ja, passen denn die beiden Zitate zusammen?

Ich bin Deutschland, soll aber mein Land wie einen guten Freund behandeln.
Ich soll also mich wie einen guten Freund behandeln.
Mit einem guten Freund führe ich Gespräche.
Jauch wollte mich also dazu zwingen, Selbstgespräche zu führen.
Aber ich habe mich erfolgreich gewehrt.

Was aber wird anhand des eben aufgedeckten Unsinns deutlich?

Daß Patriotismus in diesem zusammengestoppelten Lande nun einmal immer irrational ist.
Wirklich irrational sein muß, da schon ein nicht unkluger Versuch wie dieser Spot fehlschlägt.

Wenn man sich schon mit etwas identifizieren muß, warum dann nicht mit der eigenen Stadt?

Es mag einige geben, bei denen sich das nicht anbietet – zu denen gehört Kiel aber gewiß nicht.
Die Schönheiten dieser Stadt sind hier schon oft, wenn auch vielleicht noch nicht hinreichend, besungen worden.
Also wenn Du in Gefahr bist, Deutschland zu werden:
Werde statt dessen Kiel!

Dresden-Blog: Die Parkmafia schlägt zu…

Im Moment wird ja gerade kräftig in der Görlitzer Straße gebaut. Was da gemacht wird, keine Ahnung. Aber wenn es fertig ist, wird sich auch die Parksituation in der gesamten Neustadt ändern. Nur noch mit Anwohnerschein, welcher 30,- Euro im Jahr oder 50,- für zwei Jahre kosten soll, kann man dann unbehelligt hier Parken. Es gibt blaue und gelbe Zonen, wo der Ausweis gilt, und dazu noch violette, oder Lila, wo jeder und fast Rund um die Uhr bezahlen muss. Dieses neue Parkkonzept sei wohl mit den Bürgern abgestimmt und erarbeitet worden. Das muss aber schon vor langer Zeit geschehen sein, denn ich hab da noch nicht soviel drüber gehört. Außer dem Parkhaus, was in der Kamenzer Straße gebaut werden soll, wo immer irgendwelche Aktionen und kleine Feste gegen das Parkhaus veranstaltet werden, ist mir nichts aufgefallen. Es kann ja auch sein, das es sich positiv auswirkt. Mehr Platz für die Anwohner. Aber was ist, wenn ich wieder Besuch bekomme. Jetzt ist zum Beispiel ein Bekannter aus Tirol da. Der müsste dann erstmal nen Stückchen laufen, um legal zu Parken. Außerdem gibt es keine Platzgarantie, was wohl gleichbedeutend damit ist, das für 100 Parkplätze wahrscheinlich 150 Bewohnerscheine Ausgestellt werden. Man wird sehen, aber irgendwie ziehen sie einem immer das Geld aus der Tasche…

Kiel-Blog: TragBar – Café und Designershop in der Holtenauer Str.

Die wirklich gute Webseite Kielometer inspiriert uns immer wieder, uns neue Cafés in unserer Umgebung anzusehen und auszuprobieren.

Am Freitag besuchten wir also das/die “TragBar Kaffeehaus und Design” in der Holtenauer Str. (Höhe Metro-Kino), eine neu eröffnete Kneipe mit im Hinterzimmer versteckter Boutique.

Aufgrund des schönen Wetters sassen wir trotz des Strassenlärms auf Holzstühlen vor der Tür und genossen Produkte aus dem Haus der lustigen Hamburger von Fritz-Cola und portugiesische Cremetörtchen, deren Creme großartig war, der Blätterteig aussenherum allerdings ein wenig zu fest. Ich bin mit der portugiesischen Küche nicht vertraut, wahrscheinlich gehört es so.

Die Bedienung war sehr offen und freundlich, ein großer Pluspunkt in einer Stadt, in der zickige Bedienungen häufiger auftreten als anderswo (eigene Erhebung aus dem Bauch heraus, keine wissenschaftliche Quellenangabe möglich, daher: rein subjektive Aussage ;-) ).

Die Karte bietet Frühstück, Getränke und Kleinigkeiten, die Inneneinrichtung ist dezent, unaufdringlich, aber nicht “terrakotta-unauffällig-langweilig”.
Es besteht die Möglichkeit, Spezialitäten auch für zu Hause mitzunehmen, und im Hinterzimmer vesteckt sich wie gesagt eine kleine Designerboutique mit Taschen aus LKW-Planen, einigen Kleidungsstücken, kleinen gestickten Taschen, Brotbrettchen mit einem Auszug des Kieler Stadtplans als Aufdruck und andere Kleinigkeiten.

Zur Zeit sind auf der Webseite keine weiteren Inhalte ausser der Adresse, den Öffnungszeiten und einem Mailkontakt vorhanden, aber ich gehe mal davon aus, dass sich nach einigen Ausstellungen junger Künstler in den Räumlichkeiten auch der Internetauftritt etwas vergrößern wird.

Kiel-Blog: Zitate, Zitate

Ich frage mich eins – wenn man eine Idee, einen Gedanken, einen Sachverhalt nicht als eigene, und damit diskussionsmögliche Meinung schreibt, sondern sich hinter den Zitaten mehr oder weniger kompetenter prominenter Menschen versteckt, ist das dann besonders klug oder eher sehr sehr feige?

Ich für meinen Teil schätze Wiglaf Droste, er ist etwas, dass im satirischen wie auch im kabarettistischen Bereich gerne als “große Nummer” genannt wird. Wenn man ihn in Frankurt erlebt, wünscht man sich, ebenfalls auf solche Ideen kommen zu können.

Aber ist eine Vermutung von ebendiesem Wiglaf Droste über den fehlenden Humor bei Soldaten so gewichtig, dass man sie als Aufhänger für eine Schmähschrift über einen Kieler Verein nutzen sollte?

Ich stelle diesen Gedankengang einfach mal zur Diskussion.

Potsdam-Blog: HFF ärgert sich über Zugfahrpläne..

…als ob die keine anderen Sorgen hätten! Es ist ja auch von existenzieller Bedeutung ob eine Mitarbeiter oder gar Student um halb oder um um zu spät kommt.
Die Administratoren sollten sich vielmehr darüber Gedanken machen, in wieweit sie sich aus Babelsberg mal in die Stadt begeben und dort mal die eine oder andere “medienwirksame” Aktion zu platzieren.

Aber was soll´s, noch ist ja die Strassenbahntrasse durch den Filmpark an der HFF vorbei nicht vom Planungstisch. Und bis dahin, nämlich 2010, muss sich halt der Prof. und Studi den Wecker richtig stellen.

Der Samson meint: viertel vor oder viertel nach, besser ist doch um! oder isses doch einfach rumwienum… ;-)

Potsdam-Blog: NewKidzOnTheBloc – Update

So sind sie die Künstler, gibt man denen den kleinen Finger reissen sie einem gleich den ganzen Arm ab.
Da gibt mir der Chris ein MiniDV Band, mit der Bitte daraus vielleicht ne kleine Schleife zu bauen für die Eröffnung (coole Bilder drauf). Das das aber alles erstmal in Echtzeit auf den Rechner muss, das is ja dem Künstler nich so wichtig. Und da schickt mir doch gleich der Rayk auch noch eine CD und ob ich denn das nicht mitverwenden könnte…
Tja, eigentlich hatte ich nur gesagt ich versuche es!!!!! zu schaffen bis Freitag…. ;-)

Kiel-Blog: Das Metro-Kino zeigt der Wik wieder Filme!

Vor genau zehn Jahren, im Sommer 1996, schloß das zur UFA gehörende Metro Kino in der Holtenauer Str. seine Türen. Ich selbst habe es nur ein einziges Mal besucht – damals sahen wir “Star Trek – Treffen der Generationen” und obwohl wir Mädels gerade mal um die 1,60 m groß waren, empfanden wir die Sitzqualität doch eher als unangenehm.
Das CinemaxX bot uns da für das selbe Geld mehr Leistung, mehr Komfort und durch seine Lage direkt am Bahnhof auch einen besseren Zugang von Preetz aus.

Nun ist eine ganze Dekade ins Land gegangen, ich lebe inzwischen mitten in Kiel und bin die Blockbuster, die überhöhten Preise und das immer irgendwie alt schmeckende Popcorn des CinemaxX leid und erfreue mich eher an den Programmen der “Brücke”, dem KoKi und dem neuen Studio.

Und genau für diejenigen, die genau wie ich diese Kinos und deren Filmauswahl schätzen, gibt es eine frohe Kunde – das Metro-Kino wird wiedereröffnet!

Auf der Webseite des Metro Kinos erfährt der Besucher eine Menge über die Leistungen, die beim Umbau erbracht werden mussten (inkl. Photos), und auch der einen oder anderen Skurrilität, die beim Aufräumen gefunden wurde. Dabei haben die neuen Betreiber Henrik Fenger und Jörg Schädlich sich Mühe gegeben “zu retten, was zu retten ist”, und so wird es im Foyer und in den Sälen noch eine Menge Dinge geben, die den Besucher von damals in Erinnerungen schwelgen lassen kann.

Großes Hollywood-Kino soll es genauso geben wie kleine, aber feine Programmfilme, und das Ganze nach offizieller Aussage “für die ganze Familie zu fairen Preisen”.

Offiziell wird das Eröffnungsdatum mit dem 14.9. angegeben und ich muss sagen – ich freu mich drauf.

Sorge macht mir nur, dass sich soviele Programmkinos des neuen Stils (Blockbuster + Arthouse) vielleicht doch wieder gegenseitig das Wasser abgraben werden. Aber hoffen wir mal das Beste.
Die Webseiten der Kinos “Brücke” “neues Studio” und “Koki” verlinken ja sogar auch problemlos und freundschaftlich aufeinander, falls “der gewünschte Film nicht dabei” sei, das finde ich ein sehr gutes Zeichen.

Sanktaugustin-Blog: Kuh im Baum

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte: “Sowas hatten wir noch nie”. Was war geschehen? In der Siegniederung klemmte eine Kuh im Baum. Der Wiederkuer konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien. Die Hrner des Tieres waren fest in der Rinde des Baumes verkeilt. Passanten riefen die Feuerwehr. Die Feuerwehr machte sich mit Brechstange und Bgelsge zu Werke die Kuh zu retten. Nach 30 Minuten hantieren konnte die Kuh ohne Verletzungen befreit werden.

Quelle: express.de

Mnchen-Blog: Mehr Wettbewerb beim staatlichen Lotto

Nach einem Entscheid des Bundeskartellamts bahnt sich eine neue Revolution an. Bisher war es so, dass nur die offiziellen Annahmestellen Lottoscheine annehmen drfen. Nun soll der Markt auch fr private Vermittler geffnet werden. Das heit, dass somit auch die Annahme von Lottoscheinen in Supermrkten oder Tankstellen mglich wre. Das will das Bundeskartellamt durchsetzen.

Quelle: spiegel.de

Muenchen-Blog: Mehr Wettbewerb beim staatlichen Lotto

Nach einem Entscheid des Bundeskartellamts bahnt sich eine neue Revolution an. Bisher war es so, dass nur die offiziellen Annahmestellen Lottoscheine annehmen drfen. Nun soll der Markt auch fr private Vermittler geffnet werden. Das heit, dass somit auch die Annahme von Lottoscheinen in Supermrkten oder Tankstellen mglich wre. Das will das Bundeskartellamt durchsetzen.

Quelle: spiegel.de

Koeln-Blog: Schler wegem geflschten Zeugnis vor Gericht

Ein 21-jhriger muss sich wegen Urkundenflschung vor Gericht verantworten. Der Gymnasiast hatte sich illegal fr das Abi qualifizert. Nachdem er zum zweiten Mal nicht versetzt werden konnte, musste er die Schule verlassen. Doch der 21-jhrige wollte unbedingt sein Abitur machen. Ein gutes Zeugnis musste also her. Ein Freund, der ebenfalls sitzen geblieben war half dabei. Somit wurde ein Zeugnis gescannt und geflscht. Heraus kam ein Zeugnis was die beiden zufriedenstellte. Als die Schule dann wieder begann, setzten sich die beiden in die 12. Klasse. Aufgrund von Lehrerwechsel fiel der Betrug nicht auf. Aber der Flscher machte einen groen Fehler. Bei der Bewerbung eines Studienplatzes, gab er alle Zeugnisse ab. Die geflschten sowie die richtigen. Somit flog der Schwindel auf. Mglicherweise wird ihm nun auch noch sein Abitur aberkannt.

Quelle: Koeln.de

Bonn-Blog: 19 Opfer forderte ein Blitzeinschlag

Auf dem Fughafen Hangelar in Bonn kam es gestern whrend einer Flugshow zu einem Blitzeinschlag. 19 Menschen wurden verletzt. Drei Menschen schweben in Lebensgefahr. Aufgrund der Veranstaltung waren viele Rettungskrfte direkt vor Ort. Dadurch konnte man vielen Verletzten schnell helfen. Als das Unwetter pltzlich begann, suchten viele Besucher Schutz im Hangar. Eine Gruppe versuchte den Parkplatz zu erreichen. Hier schlug der Blitz ein. Die Veranstaltung wurde aufgrund der tragischen Umstnde abgebrochen.

Quelle: koeln.de

Brandenburg-Blog: Tschuldigung!

Als mir die Fußgängerampel am Park nahe der Walter-Rathenau-Straße auch nach mehrmaligem Drücken, des gelben Schalters partout kein günes Licht geben wollte, bin ich einfach bei Rot gegangen. Auf der anderen Straßenseite angelangt, hab ich dann nochmal gedrückt, und siehe da, scheint wohl nur der eine Schalter defekt gewesen zu sein. Jenem Opelfahrer, dem ich eine unnötige Rotphase beschert habe, und der mir mittels Hupen signalisiert hat, was ich für ein dämliches Arschloch sei, möchte ich hiermit meine Entschuldigung aussprechen.

Dresden-Blog: Die Tour der Leiden…

Gestern ist mir noch mal wieder richtig klar geworden, dass bei der Tour alle gedopt sein müssen. Anders ist solch eine Leistung nicht möglich. Ich hatte ja auch genügend Zeit bei der diesjährigen Vier Hübel Tour darüber nachzudenken. Sechs Stunden und 38 Minuten war ich unterwegs. Und ob Ihr das glaubt oder nicht, ich bin ich zufrieden damit. Denn die Bierdiät hat noch nicht wirklich eingeschlagen, so dass ich ca. 16Kg schwerer war, als letztes Jahr. Ich hatte also ungefähr zwei fast volle Wassereimer am Lenker hängen, und bin damit die Berge hoch, aber auch runter. Und dies ging wirklich vorzüglich. Genug Masse war für Vorschub war ja vorhanden. Dafür musste ich mich die Berge raufquälen, dass war wirklich nicht mehr feierlich. Trotzdem, und gerade jetzt mit einem Tag abstand, war es wirklich wieder eine super Veranstaltung. Unten könnt Ihr Euch mal die Strecke und das Höhenprofil anschauen. Wirklich nicht ganz ohne, oder?? Jetzt wo dieses Ereignis vorüber ist, kann man sich getrost auf das nächste freuen und vorbereiten. Der Dresdner Marathon steht ins Haus. Ende Oktober wird es wieder sein, genaueres weiß ich noch nicht, hab mich noch nicht damit beschäftigt, aber werde ich nun sicher tun, so dass Ihr auch bald davon erfahrt…

Bielefeld-Blog: Össelig

Össelig, den Begriff kann keiner kennen, der nicht in Ostwestfalen lebt. Össelig? Das ist zum Beispiel die Abfahrt vom Ostwestfalendamm, der Bielefelder Stadtautobahn. Össelig ist sie: Verschmutzt, dreckig, aus jeden dritten Autofenster fliegen die Flaschen, Papiere, Kippen. Müßte nicht sein. Aber Deutschlands rollende Ferkelkippen scheinen nicht an Tankstellen und Waschanlagen entsorgt zu werden, sondern öffentlich. Gäbs da mal ab und zu Bußgelder hätte ich nichts dagegen. Stattdessen werden die Laserpistolen an Stellen auf die Autofahrer gerichtet, wo man satter abkassieren kann. Oder man zieht Knöllchen am Johannisberg während einer Zirkusveranstaltung. das würde ich ebenfalls als össelig bezeichnen: unanständig.