Auf Seite 2 der Kieler Nachrichten vom 18. August stellt ein Rainer Langholz in einem Kommentar einen allgemeinen Trend fest:
Die kleinen Buchhandlungen haben es schwer, ihre Zahl vermindert sich beständig; Einzelhandelsketten wie Thalia dagegen expandieren.
Langholz schaut nicht nur auf die Gesamtlage, sondern auch auf Kiel:
“… die Schließung eines traditionsreichen Unternehmens in der Innenstadt vor einigen Wochen spricht Bände.”
Da ist offenbar ein Geschäft geschlossen worden, kein Unternehmen (das nämlich wurde liquidiert, meldete Konkurs an oder was immer da der Fall gewesen sein mag – ein Unternehmen jedenfalls kann man nicht schließen).
Die Schließung des Geschäfts steht für einen allgemeinen Trend.
Punkt.
Sie spricht also gerade mal einen Satz.
Inwiefern sie Bände sprechen sollte, das könnte wohl auch Langholz nicht begründen.
Wenn er übrigens schon Firmennamen, wie etwa Thalia, in seinem Kommentar erwähnt, warum nennt er dann nicht auch den Namen des nunmehr nicht existenten Geschäfts?
In dem Fall müßte er sich doch gewiß keine Sorgen machen, daß man ihm Schleichwerbung vorwerfen könnte.
Dann nenne ich eben den Namen:
Nun mal nicht so vollmundig, Du kennst ihn doch gar nicht, sagt jetzt irgendwer, und sie oder er hat recht.
Wo soll denn das nun gewesen sein?
Vor einigen Wochen?
In der Innenstadt?
Das ging ganz und gar an mir vorbei.
Aber ich habe ja aufmerksame Leser.
Die wissen das.
Wählt also bitte die Kommentarfunktion und informiert darüber, um welches Geschäft es sich handelt – und ob die Schließung ein Verlust für Kiel ist.
Artikel kommentieren »