War jemand schon bei einem Konzert am Elbufer? Das ist so richtig romantisch, wenn man im Hintergrund die Dresdener Altstadt im Sonnenuntergang bewundern kann. Nebenbei noch gute Musik hören, dass ist doch was. Scheiß drauf zumindest morgen, denn da wird gefeiert und gerockt mit den Freaks von der Bloodhound Gang. Die mähen ab 20 Uhr den Elbrasen mit ihren Partyhymnen. Die Band besteht seit 1993, damals waren sie noch eine Depeche Mode-Coverband. Angeblich wollten sie nur schnell bei den Mädels landen, typisch pubertierende Jungs.. Der Erfolg kam erst mit dem 1996 veröffentlichten Album „one fierce beer coaster“, welches die Parycombo auch in Europa zu Alternativ-Stars machte. Im Jahr 99 landeten sie einen Superhit mit „Bad Touch“. Das dazugehörigen Album „Hooray for Boobies“ war ebenso ein Kracher. Die Fans feierten mit ihren Chaoten auf zahlreichen Konzerten. 2005 hieß es dann, wieder mal ein neues Album; „Hefty Fine“ was natürlich Chart-tauglich ist. Dazu muss einfach auch live gefeiert werden. Deshalb gibt’s abermals ne Tour auch durch „good old Germany“, wo man sich keine Sorgen um Zensur machen muss. Das morgige Konzert an den Elbwiesen ist das letzte im Osten. Danach geht’s noch nach Wünsdorf, Helmershausen, und Saarbrücken. Nehmt die Chance für ca.34 € wahr und macht euch im Foxtrot, in Uniform, mit Charlie und nem Kilo (Bier) auf die Wiesen. Bis Morgen dann oder unter diesem Link: http://www.vertigo.fm/_aktionen/_streetteam/bloodhoundgang/fatty/.
Nachtrag: Einige Stunden später las ich in der MoPo, dass auf Grund von Hochwasser die Bühne abgebaut wurde und somit das Konzert ausfällt. Also nix mit daneben setzen und lauschen für Lau.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Sande (tj). Beim Abbiegen von der Bahnhofstraße in den Oldenburger Damm hat eine Autofahrerin nicht aufgepasst: Ein Motorradfahrer krachte in ihren Pkw und erlitt bei diesem Zusammenstoß schwere Verletzungen.
Wilhelmshaven (tj). Nach einigen Jahren der Abwesenheit kehrt der Mann aus Stahl zurück auf die Erde. Das erregt das Missfallen seines Erzfeindes Lex Luthor, der sofort Pläne entwirft, die zum Untergang des Mannes aus Stahl führen sollen. Der hat einstweilen als sein menschliches Alters ego Clark Kent ganz andere Probleme: Seine Liebe Lois Lane hat ihm den Rücken zugekehrt. Gibt es überhaupt noch einen Platz für Superman in einer Gesellschaft, die bereits seit langem ohne ihn auskommt? Die Antwort gibt Bryan Singer in der Fortsetzung des Kinoklassikers “Superman”. Über die Kinoleinwand flimmert sie am 16. August, 20 Uhr, im “Kinoplex”.
…vom Einkaufen nach Hause kam, war er ganz begeistert. Atemlos erzählte er seiner Frau: “Ich habe eine Straße mit ganz vielen Geschäften entdeckt.” Sie blickte nur kurz von ihrer Lektüre auf, antwortete: “So was nennt man Einkaufsstraße”, vertiefte sich wieder in ihr Buch und wunderte sich darüber, dass die Wahl ihres Mannes zum Oberbürgermeister auch in der jüngsten Auflage nicht erwähnt wurde, lautete der Titel doch “Die größten Irrtümer der Menschheit”. Am nächsten Morgen stand Eberhard ganz früh auf, eilte ganz früh ins Rathaus, denn einem Redakteur hatte er anvertraut, dass sonst dieses zu geschehen pflegte: Wenn er um neun Uhr mit festen Vorsätzen für sein Tagespensum an seinem Schreibtisch saß, tobte spätestens um 11 Uhr das Chaos und alle Vorsätze mussten über den Haufen geworfen werden. Das durfte dieses Mal nicht geschehen, ging Eberhard gar nicht erst in sein Büro, sondern wartete im Treppenhaus auf jenen Mitarbeiter, der für die sehr wohl gelungene Verschönerung der Stadt, also auch für die Verschönerung der von Eberhard am Vortage entdeckten Einkaufsstraße verantwortlich war: “Die braucht dringend ein neues Pflaster”, griffen die beiden zu Papier und Bleistift und rechneten aus, wie viele Pflastersteine wahrscheinlich erforderlich wären, um Eberhards Plan in die Tat umzusetzen. Verrechnen kann sich jeder einmal, stellte sich ein paar Monate später heraus, Pflastersteine wurden nachbestellt, die allerdings nicht so aussahen wie die anderen bereits einwandfrei verlegten. Doch die Lücke ließ sich schließen, wurde die wie neu aussehende Einkaufsstraße endlich eingeweiht und das Chaos begann zu toben, obwohl Eberhard seinerzeit sehr früh aufgestanden war. Es taten sich Risse auf, das Pflaster platzte -vor Begeisterung
über die Tat- und Schaffenskraft, die in dieser Stadt zu herrschen pflegte seit Eberhard das absolute Sagen hatte? Nein, das mit dem Abplatzen war absolut nicht in Ordnung, Schuldige mussten gefunden werden in den Reinigungsmaschinen, die den Sand in den Fugen aufgewirbelt, die Steine gegeneinander getrieben und so zur negativen Oberflächenveränderung veranlasst hatten. Da war Eberhard klar: Das war Pflasterkraftzersetzung…
Heinz-Peter Tjaden
Esens/Wilhelmshaven (tj). Der Wilhelmshavener HV steht im Finale des Nordfrost-Cups, Gegner ist TV Emsdetten. Im Spiel gegen den niederländischen Meister Volendam hielt Adam Weiner seinen Kasten ziemlich sauber, im Rückraum wurde gut kombiniert, nach 17 Minuten führten die Biegler-Schützlinge mit 11 : 4. Bei diesem Vorsprung blieb es bis zum Schluss: 31 : 24.
Immer gut voll ist der Schweinemarkt im Bielefelder Stadtteil Brackwede. Vom 25. bis 28. August ist wieder soweit. Höhepunkt ist die Ferkelverlosung, die aber ohne ihren obligatorischen Standort, das Kettenkarussel, auskommen muß. Der Betreiber hat wohl aufgegeben. Brackweder an Ketten, das war einmal.
Für DDR-Nostalgiker gibt es einen Geheimtipp:
Das Vereinshaus der Potsdamer Rudergesellschaft „Seekrug“. Dort sucht man (so es ihn bei schönem Wetter gibt) einen freien Tisch (es können auch zwei zusammengestellte sein…), setzt sich hin und wartet…, und wartet…, und wartet…
Dann kann es passieren (nachdem zwei scheinbar völlig überlastete Kellner beim Vorbeigehen Angst vor Blickkontakt bekundeten), dass nach ca. 20 Minuten eine Kellnerin aus dem Innenbereich der Gaststätte mit der drohend klingenden Frage: „Haben Sie reserviert?“ an den Tisch kommt.
Die Frage verneinend mit dem Hinweis, man wolle nur „schnell“ Kaffee trinken kann einen „Auftritt“ auslösen, der einem zeigt, dass man in diesem Hause nur stört: Die Kellnerin zieht unter einem Aschenbecher einen gut versteckten kleinen Bestellblock-Zettel mit dem handschriftlichen Vermerk „Reserviert“ hervor und wedelt zuerst damit in der Luft: „Muss man denn soooooooooo große Schilder aufstellen?“ (sie deutet mit kreisenden Armbewegungen eine Fläche an, wie sie es mit ihren Armlängen nur kann).
Dann gibt es einen kurzen Vortrag, dass im Hause genug zu tun sei (???). Und dann solche Gäste! Die folgenden Flüche sind bestimmt, abhängig von der Tagesform, immer ein wenig anders.
In devoter Haltung mit der Entschuldigung, dass einem die Störung Leid tue und wirklich nur der Wunsch nach einer Tasse Kaffee bei herrlichem Panoramablick das Ziel war, verlässt man dann die Seeterrasse. Niemand hält sie auf…
Damit ist ein Gang in die Geschichte beendet.
Sollte dieses Ereignis der Abschluss einer Radtour mit Freunden um die Havelseen mit vorheriger angenehmer Einkehr im Forsthaus Templin und im Seeblick Löcknitz sein, wäre es besser, sie auf dieses „Event“ vorzubereiten… Besonders dann, wenn diese Freunde die DDR nie persönlich erlebt haben.
So, nun gleich ne neue Rubrik. (ok nicht direkt Potsdam, aber in der Selgros in Stahnsdorf entdeckt)
In dem Loch in der Mitte hing eine grüne Gummihalbkugel – der “Jumper”, ok dachte ich, nimmste mal mit. So und dann das: siehe zweites Bild, die Anleitung, ich hab´s nicht verstanden….


(beide Bilder von mir gescannt)
…hoffentlich machen wir uns nicht unglaubwürdig, wenn wir ständig tschüss sagen ![]()
Ok, überredet, mache wieder mit!
Und werde mich auch auf Potsdam und Umgebung – jwd
konzentrieren…
Hallo Kiezmann, mit den Rubriken is so ne Sache,wa? Leute aus Potsdam oder Persönlichkeiten aus Potsdam? oder gar beides
Einen schönen Tag, wünscht Samson
P.S. wer ist Suse



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