StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
24
Jul '06

Wolfsburg-Blog: Nachhaltigkeit

In der so tollen und teuren AutoUni sollte das Thema Nachhaltigkeit gelehrt werden.
So jedenfalls eine Information der AutoUni Webseite. Unter Ökonomischer Nachhaltigkeit versteht WIKI : Eine Gesellschaft sollte nicht über ihre Verhältnisse leben. Na Liebe Manager von VW und Stadt, wann haltet Ihr Euch endlich daran ?

Potsdam-Blog: Strassenbäume…

…brauchen auch Wasser!
Wenn´s es für Euch nicht zu kompliziert ist, dann seit doch so nett und gebt den Bäumen vor Euren Häusern, alle zwei drei Tage einen Eimer Wasser. Es ist doch herrlich aus dem Fenster zu schauen und ins Grüne zu blicken, oder?

Und by the way, Ihr braucht Euren Gartenrasen nicht jeden Tag zu sprengen! Wenn dann mal endlich ein richtiger “Guss” kommt, dann macht dieser das wieder wett!

Also versucht den Sommer zu geniessen…
P.S. ab 15.00 Uhr ist die richtige Zeit für einen Campari – O – on – the rock´s…

Kiel-Blog: Pelzmoden! Mill! Reifenstein!

Ein Bummel durch die Dänische Straße ist schon interessant. Sind wir bei der Nummer 11 angelangt, dann beinden wir uns vor einem Pelzmodengeschäft.
Natürlich ist das nicht irgend eines und schon gar nicht eines für Kunstpelze, sondern eines, in dem man sogar Maßanfertigungen in Auftrag geben kann.
Das kommt für Euch nicht in die Tüte?
Warum?
Aus Geldgründen?
Aus moralischen Gründen?
Was mag es da wohl für moralische Gründe geben?
Daß dafür Tiere sterben müssen?
Das Argument darf doch wohl nur von Vegetarieren kommen.
Denn wir anderen lassen doch alle Tiere töten, um ihr Fleisch zu genießen.
Das Tragen von Pelzen ist zwar nicht lebensnotwendig, aber auch das ist kein Argument, denn der Genuß von Fleisch ist es auch nicht (wenn auch einige Ernährungswissenschaftler behaupten, Vegetarier litten unter gewissen Mangelerscheinungen).
“Aber die Frage ist doch: welche Tiere?”
könnten nun einige erwidern.
Schließlich ist ein Nerz eine durchaus höhere Lebensform als ein Rind, insofern er sich vom Diktat des Zwecks emanzipiert (will sagen: Auch erwachsene Nerze spielen und sind dabei sehr kreativ. Derlei wird man bei einem Rind nicht beobachten können.)
Aber andererseits: Wollen wir denn allen Nerzenn einen natürliuchen Tod in freier Natur zumuten?
Das wäre entweder gedankenlos oder teuflisch: Denn der natürliche Tod in freier Natur ist kein sanfter.
Das Tier, ds sich zum Sterben niederlegt, wird binnen kurzem von beißenden, stechenden Insekten übersät sein, und es kann sich auch dann kaum mehr wehren, wenn aasfressende Vögel nach seinen Augen hacken.
Solches Leid wird in vielen Fällen durch die Jagd verhindert.
Und warum sollte die Mode davon nicht profitieren dürfen?
Und wiederum ein Einwand:
Die meisten Nerze (bleiben wir ruhig mal bei diesem Beispiel) werden doch nicht gejagt, sondern in Farmen gehalten, wo ihre Lebensbedingungen katastrophal sind.

Das ist allerdings wahr.
Wie jede Massentierhaltung, so ist auch diese abzulehnen.

Das spricht allerdings nicht gegen die Verarbeitung von Pelzen, die von gejagten Tieren stammen, WENN die betreffende Art dadurch nicht (in bestimmten Gegenden oder generell) ausgerottet wird.
(Obwohl der Artenschutz als letztes Argument durchaus mal einer Überprüfung unterzogen werden sollte, aber das an anderer Stelle).

Bleibt die Ästhetik.
Last, aber keineswegs least, sondern im Gegenteil.
Im Mittelalter war es üblich, daß Kleidungsstücke, in denen Pelz zumindest verarbeitet war, den Körper eng umschmiegten.
So etwas ist heute nicht mehr zu sehen.
Pelze haben heute offenbar nur zwei Funktionen:

1. Den Reichtum der Trägerin anzuzeigen.

2. Die Fettleibigkeit der Trägerin zu verdecken.

Kiel-Blog: Wie ist die Lage des Steigenberger Conti Hansa?

Dieses Hotel im Schloßgarten 7 wirbt für sich mit den Worten:

“Zentrale ruhige Lage”

Ist denn das geschickt?
Der Tourist soll sich offenbar denken:

“Wunderbar! Zentral UND ruhig! Das ist ja optimal!”

Aber wenn er nicht mehrfach gegen den Schrank gelaufen und auf den Kopf gefallen ist, dann denkt er doch eher:

“Von wegen zentral und ruhig. Das klingt ja fast wie: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß.
Nein, beides zugleich ist nicht zu haben.
Denn was zentral liegt, ist von brummendem Verkehr umgeben.
Daraus folgt, daß die Werbung betrügerisch ist.
Also werde ich da ganz gewiß nicht buchen.”

Und wie ist es nun dort tatsächlich?
Weder zentral noch ruhig.

Kiel-Blog: Lüneburg Haus – muß sein!

Das Lüneburg Haus in der Dänischen Straße 22 ist nicht nur für die Oberschicht und die obere Mitelschicht interessant. Sicher, die Weine, die dort angeboten werden, sind von hoher Qualität und haben entsprechende Preise. Aber, Studenten, verzichtet doch mal auf den einen oder anderen Cocktail, der in einer der von Euch bevorzugten Szenekneipen angeboten wird.
Diese Cocktails sind meist nicht besonders wohlschmeckend und außerdem schamlos überteuert.
Also, verzichtet ein paarmal darauf und trinkt statt dessen das gute Jever.
Wenn es das oder ähnlich Gutes aber dort nicht gibt, sondern nur minderwertige und wiederum überteuerte mexikanische oder portugiesische In-Biere, dann bestellt halt Wasser.
Jedenfalls versetzt Euch mehrfacher Verzicht auf Cocktails in die Lage, das Lüneburg Haus aufzusuchen und Euch mal wirklich einen guten Wein, einen also, der es verdient, als Komposition bezeichnet zu werden, zu kaufen.
Wenn dann das Geld noch reicht, kann man daselbst sogar noch gut essen.

Kiel-Blog: Berichte über uralte Menschen im Lokalteil sind oft irreführend

Neulich mal wieder in den Kieler Nachrichten:

“103 Jahre alt und sehr rüstig”

Typisch. Denen fällt wirklich manchmal gar nichts ein (und sie müßten sich ja auch nichts einfallen lassen, sondern einfach nur sagen, wie es ist – oder eben schweigen).
“Rüstig” – das soll Lob oder Respekt ausdrücken, aber das Gegenteil ist der Fall. Schließlich empfände es ein Sechzigjähriger als Beleidigung, wenn man ihn als rüstig bezeichnen würde – vielleicht sogar ein Achtzigjähriger.
Man könnte natürlich auch mal auf die Idee kommen zuschreiben:

Angela Merkel ist zwar erst fünfzig oder knapp darüber, aber schon rüstig.

Die eigentliche Bedeutung des Wortes vergegenwärtigt man sich kaum.
Für das Leben gerüstet?
Wehrhaft (wie in einer Rüstung steckend)?
Gleichviel. Was ich aber sagen wollte:
Ich habe vor Jahren in einem Pflegeheim in Ellerbek Zivildienst gemacht, und da kam zu einem dreistelligen Geburtstag einer Bewohnerin auch so eine KN-Redakteurin.
Versuchte kurz mit ihr zu sprechen und verzog sich dann wieder.
Am nächsten Tag setzte es tatsächlich einen Artikel über die alte Dame.
Dabei war es der Journalistin noch nicht einmal gelungen, sich den Namen des Heims zu merken (sie schrieb “Pickert” statt “Petrick”).
Die Überschrift aber lautete, wenn ich mich recht entsinne:

“So ´n Sherry hält mich in Schwung.”

Die annähernd taube, geistig stark verwirrte Dame hatte sich diesen lseserwirksamen Satz ganz gewiß nicht entlocken lassen.
Manchmal kommt es mir so vor, als sei die Presse allzu frei.

Kiel-Blog: Büttgill feierte wieder mal

Die Ellebeker Büttgill (niederdeutsch für Buttgilde) feierte am vergangenen Wochenende mal wieder, na was wohl, ein Gildefest.
Muß das sein?
Warum gibt es eigentlich gegen solchen vorgeblich unpolitischen, tatsächlich jedoch rechtsreaktionären Kram keine Protestaktionen?

Kiel-Blog: Dieser Artikel hat keine Überschrift

Selten so gelogen.
Eine Überschrift hat er schon, aber wenig Inhalt:
Unlängst gelangte der in den USA gefloppte Film Poseidon des deutschen Regisseurs Wolfgang Petersen hierzulande in die Kinos. Und wie lautete da die Überschrift des KN-Artikels?:

Eine Welle blubbernder Ideenlosigkeit

Doch, das dürfte hinhauen. Die Formulierung kommt mir geradezu inspiriert vor.
Aber es ist wahrscheinlich eher Zufall.
Den Film werde ich dennoch sehen, wenn er in dieser Woche noch läuft.
Ein Film von dem höchst sympathischen Wolfgang Petersen mit dem großen Schauspieler Kurt Russell (wenn der auch hier vermutlich vollkommen unterfordert ist) – daran führt kein Weg vorbei.

Kiel-Blog: Einbürgerung mit Riesen-Tam-Tam?

Oder auch Bohei?
Dies schlug jüngst der schleswig-holsteinische Innenminister Ralf Segner (SPD) vor. Oder, in seinen Worten:

“Eine schlichte Amtshandlung im Büro wird der Bedeutung der Einbürgerung nicht gerecht.”
So zitieren ihn die Kieler Nachrichten.
Was er wünscht, ist ein feierlicher Rahmen, und dahingehend versucht er, die Landräte und Bürgermeister zu instruieren.
Warum aber? Wozu?
Nur wenn man der Meinung ist, man könne stolz darauf sein, deutscher Staatsbürger zu sein, ist das ein Grund zu feiern.
Stolz darauf zu diesem Volk zu gehören, das nur notdürftig und oberflächlich zivilisiert ist?
Das käme mir nicht in den Sinn.

Brandenburg-Blog: Haus der Offiziere

Das Haus der Offiziere kurz HdO, war meiner Meinung nach die einzig gute Location die Brandenburg seinen geschundenen Bürgern bot. Fast traurig war ich, als das nette Tanzcafé dann im Mai wegen Umbaumaßnahmen geschlossen werden musste. Umso gespannter bin ich aber wie sich der Schuppen bei seiner feierlichen Wiedereröffnung am 5. August anfühlt. Werden über erhöhte Bierpreise die Kosten für die Sanierung refinanziert, oder hat sich gar das Publikum geändert? Hoffen wir das beste!

Kiel-Blog: Sommerferienprogramm für Kinder von Uni-Mitarbeitern

Dieses Ferienprogramm ist für Kinder von an der Universität Tätigen eingerichtet worden.
Wenn also der Vater/die Mutter noch an der Uni arbeitet, während das Kind schon Sommerferien hat, dann greift diese Art der Betreuung, die sich offenbar bereits im letzten Jahr bewährt hat.
Angeboten werden Ausflüge und Besichtigungen.

Dresden-Blog: Erdbeerenzeit schon vorbei….

Ich glaub es ja nicht, da fahr ich wochenlang immer an irgend welchen Buden vorbei, wo es Erdbeeren und Spargel gibt, jeder Gemüsefidschi, tschuldigung, jeder Gemüseladen mit asiatische Besitzer – das mit dem Fidschi ist ja absolut nicht böse gemeint, und ist auch nicht von mir, aber wenn man das immer wieder hört, sagt man es irgendwann auch – hat die Auslagen voll gehabt. Und dann hab ich heute Mal Heißhunger auf die kleine Süße Frucht, und was los, sämtliche Gemüseläden, die auf dem nach Hause Weg haben keine mehr. Und in der Neustadt angekommen musste ich auch noch weitere 5 Läden anfahren, bis ich endlich ne Schale bekommen habe. Hab dann natürlich gleich zwei genommen, wer weiß ob ich nicht morgen auch wieder bock drauf habe. Ich überlege gerade, was denn eigentlich als nächstes so als Saisongemüse aufkommt, aber mir fällt da irgendwie nüscht ein. Ist ja aber auch egal, denn wenn es soweit ist, sind die Auslagen wieder voll davon…

Neumuenster-Blog: VfR nach Sieg in Stadt-Derby für höhere Aufgaben gerüstet

Daß der VfR das Testspiel gegen den PSV gewann, ist keine Übrraschung.
Abert die Höhe und die im Spiel gezeigten offensiven (Chancenverwertung!) wie defensiven Qualitäten lassen hoffen.
Aber welches Ziel kann sich der VfR setzen?
Klassenerhalt?
Das wäre angesichts des Potentials der Mannschaft zuwenig.
“Gesicherter Platz im Mittelfeld”?
Schon eher, aber mich würde der Aufstieg nicht überraschen.
Aber die Zuschauer, die Zuschauer!
Die paar Gestalten, die sich da verlieren!
Kommt doch mal wieder vorbei, Neumünsteraner!
Der VfR ist hip!

Kiel-Blog: Holstein zeigte beim 0:3 gegen Borussia Dortmund gute Ansätze

Zugegeben, die Temperaturen ließen in der Vorbereitungsphase der neuen Saison kein rasantes Spiel zu, und das Ergebnis spricht auch nicht eben für Holstein.
Aber die taktischen Fortschritte waren doch deutlich.
Hier hat Neubarth wiedrum einiges geleistet:
Sowohl die Raumaufteilung in der Abwehr als auch das Ineinandergreifen der Mannschaftsteile sind deutlich verbessert.
Das macht zuversichtlich.
Ich wüßte nicht, wer Kiel auf dem Weg in die Zweite Liga jetzt noch aufhalten kann.

Kiel-Blog: Steffen Uliezka – zu schlecht für die Europameisterschaft?

Gerade ist der Kieler Steffen Uliezka Deutscher Meister über die 3000 m Hindernis geworden.
In 8:42,06.
Zugegeben, damit kann man international nichts reißen. Und die vom Deutschen Leichtathletik-Verband gesetzte EM-Hürde wurde nicht genommen.
Aber man muß bedenken, daß ein Einundzwanzigjähriger (kurz nach dem Titelgewinn wurde er 22) sein beste Zeit noch vor sich hat.
Und der DLV sollte sich überlegen, ob er die Normen nicht zu hoch setzt.
Experten behaupten bezogen auf manche dieser Normen, sie seien ohne Doping nicht zu erreichen.
Solche Normen also setzt ein Verband, der sich als Vorkämpfer gegen Doping präsentiert.
Die Norm bezieht sich ja schon fast traditionell darauf, ob man mit der betreffenden Zeit/Weite/Höhe eine Chance hätte, den Endkampf zu erreichen.
Aber in Mittel- und Langstreckenrennen ist manches möglich. Viel hängt von der Taktik ab, einiges vom Glück und mitunter nichts von der Bestzeit des Athelten.
Und schließlich wäre es motivierend für den Nachwuchs, wenn in jeder Diszipin wenigstens der Deutsche Meister für internationale Titelkämpfe qualifiziert wäre.
Was Steffen Uliezka betrifft: Den werden wir vielleicht schon bei der nächsten WM sehen.

Erfurt-Blog: Schlagloch die 2.

Am 01.06.2006 berichtete ich an dieser Stelle über ein rießiges Schlagloch in der Essenerstraße.
In der vergangenen Woche habe ich dann darüber in der Thüringer Allgemeine berichtet.
So unglaublich es klingen mag, heute nach fast 2 Monaten ist das Schlagloch nun endlich zu. Der Beitrag in Erfurt-Blog und in der TA haben ein Wunder bewirkt. Danke für die schnelle und unbürokratische Hilfe, ehe ein Problem zum Problem geworden wäre.

Kiel-Blog: Was wurde aus verantwortungslosem Radfahrer?

Am vorvergangenen Wochenende kam es auf dem Fördewanderweg am Kitzeberger Strand zu einem Unfall: Ein Radfahrer fuhr eine 86jährige Frau an und beging Fahrerflucht. Armbruch und Hüftprellung waren seitens der Greisin die Folgen des Unfalls (die Kieler Nachrichten berichteten).
Trotz detaillierter Täterbeschreibung gibt es aber noch immer nichts Neues.
Wer hätte anderes erwartet?

Kiel-Blog: Mit dem Raddampfer durch den Nord-Ostseekanal

Dieses regelmäßige Angbot kann man vom Bahnhofskai aus wahrnehmen.
“Freya” nennt sich das Dampfschiff, denn im Zusammenhang mit diesem Land kommt man immer wieder auf germanische Götternamen.
Jedenfalls kann es durchaus mal interessant sein, so durch Geest, Marsch und Östliches Hügelland zu schippern.

Kiel-Blog: Kochfest – prima Name, gutes Geschäft

Wer gerade seine Liebe zum Kaffee in allen Variationen entdeckt hat und nun nicht länger auf die Zubereitung durch andere angewiesen sein will, der geht am besten zu Kochfest in der Dänischen Straße 8. Da ist das Angebot tatsächlich exquisit, ja sogar exzeptionell, zumindest für Kiel.

Kiel-Blog: Kunstsammlung der Stadtgalerie

Die Stadtgalerie Kiel informiert über ihre aktuelle Ausstellung (Titel: Unsere Kunst – Eure Kunst 2006: Die Kunstsammlung der Stadtgalerie Kiel) in einem Flyer wie folgt:

“Die Kunstsammlung der Stadtgalerie Kiel ist Teil des Kunstbesitzes der Landeshauptstadt Kiel. Dies sind Kunstwerke, die von der Stadt angekauft, in Auftrag gegeben, ihr geschenkt oder vermacht worden sind. Die Stadt ist Eigentümerin dieser Werke.
Nach demokratischem Verständnis sind jedoch eigentlich die Kieler Bürgerinnen und Bürger die Besitzer dieser Werke, oder sie sollten es zumindest sein.”

“Jedoch” ist gut. Das ist doch kein Gegensatz. Vielmehr sind die Aussagen

“Es handelt sich um Eigentum der Stadt Kiel.”

und

“Es handelt sich um Eigentum der Kielerinnen und Kieler als Bürger.”

bedeutungsidentisch.
Wer sollte denn sonst “die Stadt” sein?
Ein amorphes Monstrum, von Menschen geschaffen, aber jenseits ihrer Kontrolle? Das ist ja mächtig kafkaesk.

Kiel-Blog: Christliche Propaganda in der Evangelischen Bücherstube

Die Evangelische Bücherstube befindet sich in der Dänischen Straße, dem Filet von Kiel, der Perle der Fördestadt, dem Glanzstück der Landeshauptstadt.
Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt.
Vor dem, was sich da so anheimelnd Stube nennt, muß gewarnt werden.
Der Betreiber des mit allerlei Kinkerlitzchen ausgestatten Ladens scheut nicht vor christlicher Propaganda zurück.
Nicht nur die Bücher zur Lebenshilfe, die er anbietet, sind weihwasserdurchtränkt, nein, er bietet sogar Kinderbücher mit christlichen Inhalten an.
Kinder, diese unschuldigen GescHöpfe, sind bekanntlich noch nicht in der Lage, ideologische Botschaften zu durchschauen und sind daher solchen Normierungsversuchen hilflos ausgeliefert.
Dennoch läßt die Stadt Kiel die Hintermänner dieses Unternehmens gewähren, statt deren Treiben Einhalt zu gebieten.
Und das ist sogar niemandem vorzuwerfen (als dem Gesetzgeber). Denn derzeit gibt es rechtlich keine Möglichkeit, den christlichen Propagandisten, jenen Subjekten also, die aberwitzige Glaubensvorstellungen als die reine Wahrheit verkaufen und schon Kindern Schuldgefühle einimpfen, das Handwerk zu legen.
Vielmehr bleibt diese international operierende Sekte in all ihren dubiosen Aktivitäten unbehelligt.
Ist das Nachlässigkeit?
Oder falsch verstandene Toleranz?
Oder sind sogar staatliche Stellen christlich unterwandert?

Brandenburg-Blog: Hitzewelle, na und?

Klimaanlage

Dieses Bild hab ich mittlerweile ständig bei mir. Und was soll ich sagen, es funktioniert. Ich bin erfrischt. Mit der Hitzewelle klar zu kommen ist schlicht und einfach eine Einstellungsache. Man muss sich nur energisch immer wieder einreden, dass es ja in Wirklichkeit rotznasen-kalt ist, und schon hört auch der Schweißfluss auf. Man darf natürlich nich den Fehler machen und sich einreden, dass es regnet, denn schwupps hat man sich eingepisst. Ähnlich, nur noch unangenehmer ist wenn man sich einen schönen Schneesturm suggeriert. Pfui Deibel!
Ich würd Euch ja gerne in die hohe Kunst des “Frierens durch Konzentration” einführen, jedoch muss ich mal nach dem heißen Badewasser, dass gerade einläuft, sehen. Danach zieh ich mir meinen Fleece-Pulli an und mach es mir mit einem schönen heißen Kakao vor dem lodernden Kamin gemütlich. Wie gesagt: “Alles eine Frage der Einstellung”

Kiel-Blog: Zuviele Deutsche in Heikendorf

Neulich hörte ich, wie eine Bewohnerin Ellerbeks sagte:

“In Gaarden würde ich nicht wohnen. Da sind mir zuviele Türken.”

Was mich betrifft, ich wohne in Heikendorf.
Und was soll ich Euch sagen?
Da ist alles voller Deutscher!
Einer deutscher als der andere!
Es ist zum Knochen kotzen!

Flensburg-Blog: Ohne Handewitt keine SG

Viel ist gesagt und wenig ist geschrieben worden über die Feindseligkeit, die die Flensburger den Handwittern entgegenbringen.
(Wenig geschrieben offenbar deshalb, weil man auf diese Fehde nicht eben stolz ist und vermeiden will, daß man zum Gespött Schleswig-Holsteins, wenn nicht gar ganz Deutschlands wird.)
Niemand kann mehr sagen, wann und wie es anfing.
Das Ergebnis ist jedenfalls tiefster Haß auf Seiten der Flensburger und verständlicher Groll bei den Handewittern.
Nun höre ich schon, wie mich meine Mit-Flensburger als Nestbeschmutzer beschimpfen und mir vorwerfen, ich schlüge mich auf die Seite der “Handwichser”.
Das ist haltlos, wenn ich auch zugeben muß, daß mir manche Handewitter wesentlich sympathischer sind als solche Flensburger, die “Handewitter” zu “Handwichser” verballhornen. Das ist nicht eben geistreich, zumal ja Wichser ohnehin üblicherweise die Hand verwenden.

Nein, das Ganze ist eine Farce.
Bedenkt doch nur mal, daß Euer ganzer sportlicher Stolz, eben die SG Flensburg-Handewitt, sowohl Flensburg als auch Handewitt, wofern nicht gar noch Weiche repräsentiert.
Die nationalen und internationalen Erfolge der Mannschaft sollten uns längst mit den Handewittern verschweißt haben.
Aber nichts dergleichen.
Allenfalls notdürftig überdecken konnte die Freude über diverse Siege hin und wieder die abgrundtiefe Feindschaft.
Ich fürchte, nun bin auch ich mit meinem Latein am Ende.
Dies ist mein Letzter Versuch, zur Besserung der Lage beizutragen.

Brandenburg-Blog: Fritzi Bolline verschollen?

Wo ist eigentlich meine Brandenburg-Blog-Kollegin? Muss ich jetzt alleine über mein heißgeliebtes Brandenburg schimpfen. Bin ich jetzt der letzte meiner Art? Gibt es bald keine Misanthropen mehr in Brandenburg? Wo steuern wir hin wenn alle nur noch rosa Polo-Shirts tragen und sich nichts anderem außer dem Auto und der eigenen Schönheit widmen. Wer scheißt den Bekloppten und Bescheuerten vor den Koffer? Ich ganz alleine?
Fritzi komm wieder aber flott.
Hier ist alles voller Shirleys und Mikes, ich glaub ich werde verrückt! Hiiiiillllllllllllllllfffffffffffffffffeeeeeeeeeeee!!!!!!!

Luebeck-Blog: Schlutuper sind auch Menschen

Liebe Lübecker!

Ein wenig mehr Rücksicht, etwas weniger haarsträubende Vorurteile – wie wäre es damit?
Braucht Ihr tatsächlich immer eine Gruppe von Menschen, die Ihr als minderwertig betrachten könnt?
Obwohl sie es natürlich nicht sind!
Nun habt Ihr Euch also vor einiger Zeit die Schlutuper ausgesucht.
Und Ihr zeichnet ein Bild des Schlutupers an und für sich – alles schwarz in grau.
Habt Ihr denn da keine Bedenken?
Wißt Ihr nicht, wohin solche Ausgrenzungen führen können?
Sollen die Schlutuper bald nur noch mit einem Stern an der Oberbekleidung auf die Straße gehen dürfen?
Damen und Herren, Schlutuper sind vollwertige Menschen, und was immer da in der jüngeren Vergangenheit gewesen sein mag, es kann ein solches Verhalten Eurerseits, liebwerte Lübecker, nicht rechtfertigen.
Ich sage und schreibe das in aller Deutlichkeit.
Natürlich ist das ein heißes Eisen, und deshalb tut die Redaktion der Lübecker Nachrichten so, als existiere das Problem nicht.
(Ein Depp, den das wunderte.)
Daher nutze ich dieses Blog als Forum, um Aufklärungsarbeit zu leisten.
Im Dienste des Antirassismus!
Im Dienste des Humanismus!
No Pasaran!
Schlutup muß bleiben!

Kiel-Blog: Auf Kieler Taxifahrer ist Verlaß

Einige Tage vor dem Halbfinale der Fußball-WM zwischen Italien und Deutschland sprach ich auf einer Taxifahrt mit dem Fahrer, und selbstredend ging es in diesem Gespräch, wie immer in jenen gloriosen Tagen, um Fußball.
Von den Italienern hatte mein Fahrer keine hohe Meinung:

“Wenn der Itaker eins-null führt, dann mauert er bloß noch.”

Ist es nicht herrlich?
Auf Kieler Taxifahrer ist eben Verlaß. Zuverlässig, wie ferngesteuert kommen solche Sätze von diesen Prachtexemplaren der deutschen Unterschicht.
Der Vollständigkeit halber sehen wir uns den Satz näher an:

1. “Itaker” ist ein übles Schmähwort, bestens geeignet, Gewaltbereite zu enthemmen.

2. Durch die Verwendung der Einzahl (“DER Itaker”) werden die Menschen als Individuen ausgeblendet. Das ganze italienische Volk erscheint damit als Feind und düstere Bedrohung.

3. Das 3:0 der Italiener gegen die Ukraine im Viertelfinale, das 2:0 in der Vorrunde gegen Ghana, das 4:1 gegen die Deutschen vor der WM (…) hatten gezeigt, daß die Italiener nicht “bloß mauern”, wenn sie 1:0 führen.
Gegen die Vorurteile eines solchen Pöbelpartikels sind Augenschein, Fakten und Argumente machtlos.

Meint da tatsächlich jemand, die Welt sei zu Gast bei Freunden gewesen?

Bochum-Blog: Kupferkabeldieb erwischt

Ein 20-jähriger Mann wurde von der Polizei im Containerbahnhof beim Diebstahl von Kupferkabel erwischt. Auf dem Frmengelände ist der Dieb mit seinem Auto ohne Licht gefahren und hatte sofort damit begonnen, die bereitgelgten Kabel abzutransportieren. Der Mann kam in Polizeigewahrsam. Wurde aber nach Einleitung des Strafverfahrens wieder entlassen.

Quelle: e110

Wiesbaden-Blog: Neue Kraft für den Alltag – ein Workshop für Zei

Leitung: Petra Möcks
Laden Sie Ihre Batterien mit gemeinsamen Wohlfühlstunden auf. Ausspannen,
Entspannen, neue Kraft schöpfen. Sie erlernen einfache und
entspannende Griffe aus der Thai-Massage, die Blockaden zu lösen und
die Energie fließen zu lassen. Kombiniert mit QiGong-Übungen, Autogenem
Training und Meditation entspannen Sie Körper und Geist. Bitte
bringen Sie einen Partner mit, eine Isomatte oder Decke, eine Decke
zum Zudecken, ein kleines Kissen, bequeme Kleidung und warme
Socken.
SO, 12. NOV 2006, 12.00 – 16.00, ☛(BGS), 5 UE, o19,–

Mainz-Blog: Neue Kraft für den Alltag – ein Workshop für Zwei

Leitung: Petra Möcks
Laden Sie Ihre Batterien mit gemeinsamen Wohlfühlstunden auf. Ausspannen,
Entspannen, neue Kraft schöpfen. Sie erlernen einfache und
entspannende Griffe aus der Thai-Massage, die Blockaden zu lösen und
die Energie fließen zu lassen. Kombiniert mit QiGong-Übungen, Autogenem
Training und Meditation entspannen Sie Körper und Geist. Bitte
bringen Sie einen Partner mit, eine Isomatte oder Decke, eine Decke
zum Zudecken, ein kleines Kissen, bequeme Kleidung und warme
Socken.
SO, 12.NOV 2006, 12.00 – 16.00, ☛(BGS), 5 UE, o19,–