Trotz Weltmeisterschaft und sommerlichen Temperaturen kann sich die Beteiligung der Städte-Blogger sehen lassen. Wie schon im April und im Mai küren wir auch im Juni den Top-Blogger des Monats. Dieser in dem Falle eine Bloggerin, heißt Beate und kommt aus Dresden. Ungern Beade genannt, denn so wird ihr Name in ihrer Heimat ausgesprochen, bloggt sie im Dresden-Blog unter dem Namen Blogade. Und das nicht mal schlecht. Ganze 77 interessante Beiträge stammen aus ihrer Tastatur und erfreuten in diesem Monat die Leser.
Das StadtBlogs-Team sagt danke und schickt eine nagelneue Digitalkamera auf den Weg zu ihr. Bevor das aber passiert muss sie uns natürlich noch Rede und Antwort stehen.
StadtBlogs:
Hallo Blogade, erst einmal vielen Dank, dass Du uns Dresden in so vielen Beiträgen näher gebracht hast. Wir können Dir versichern, eine Menge Leute haben die gelesen. Stell Dich ihnen doch mal kurz vor.
Blogade:
Im wirklichen Leben heiße ich Beate. Mein Nick ist also eine Wortspielerei aus Blog (offensichtlich), Brigade (obwohl ich allein bin) und meinem echten Namen wenn man schön sächsisch Beade angesprochen wird. Wie vielleicht schon das ein oder andere Mal ersichtlich, studiere ich an der TU Dresden und bin demzufolge oft auf typisch studentischen Pfaden unterwegs.
StadtBlogs:
Würden Sachsen ihre Worte genauso schreiben wie sie sie landläufig aussprechen, wäre das echt witzig. Sag mal, Beade, was studierst Du denn eigentlich so?
Blogade:
Einen brotlosen Magisterstudiengang natürlich. Und nenn mich nicht Beade sonst ist das Interview vorbei.
StadtBlogs:
Na gut Du bist ja schließlich die Top-Bloggerin, da hast Du auch ein hartes „T“ verdient. Also BeaTe, woher nimmst Du die Motivation so viele und vor allem so interessante Beiträge zu schreiben? Sag jetzt nicht, dass Du es nur des Preises wegen machst!
Vernachlässigst Du da nicht Dein Studium, dessen Richtung du mir scheinbar immer noch nicht verraten willst?
Blogade:
Die Motivation… keine Ahnung, wenn man einmal anfängt, läuft’s eben irgendwie von alleine. Ich bin selber überrascht wie viel es geworden ist. Ich vernachlässige mein Studium natürlich nicht, so wahnsinnig viel Zeit nimmt das Bloggen auch nicht in Anspruch, außerdem muss ich sowieso tagesaktuell informiert sein. Wegen der Politikwissenschaft. So da hastes.
StadtBlogs:
Für eine angehende Politikwissenschaftlerin bietet sich ein Stadtblog ja wunderbar an auch mal auf kommunalpolitische und gesellschaftliche Themen einzugehen. Im Studium wird ja häufig Objektivität gefordert. Im Dresden-Blog darfst Du wenn du willst auch mal „Scheiße“ sagen, in dem Falle schreiben. Nutzt Du das Dresden-Blog auch als Trainingsplattform für die Ausbildung journalistischer Qualitäten?
Blogade:
Ich seh mich nicht als Verkünderin kommunalpolitischer Weisheiten. Da sind andere besser geeignet, denn meine Objektivitätsimpfe hält schon noch bisschen vor. Wenn etwas meinen Puls über das übliche Maß ansteigen lässt, kommt schonmal ein Text (siehe Oberstufenreform). Ich darf scheiße sagen? Scheiße!
Der Journalismus… schwierig, schwieriges Umfeld, wenn man kein Star ist undankbarer Job. Nein, ich mach das eher aus Spaß an der Sache.
StadtBlogs:
Das können wir als Schlusswort so stehen lassen. Dir, uns und natürlich den Lesern wünschen wir, dass Du noch eine Weile Spaß an der Sache hast.





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