StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
29
Jun '06

Dresden-Blog: Die spinnen wohl die Spanier…

Eeh, nur weil die mal wieder bei einem großen Fußballturnier rausgeflogen sind, müssen die jetzt auf einmal mit irgendwelchen Dopingvorwürfen kurz vor der Tour de France um die Ecke kommen. Eben kam es wieder in den Nachrichten. Die haben wohl nichts mehr zu schreiben sonst. Ich wette 10 zu 1, dass das nicht der Fall wäre, wenn auch ein Spanier zu den Topfavoriten gehören würde. Okay Valverde fährt mit, aber wenn der auch nur aufs Podium fährt, dann würde ich mich wirklich wundern. Wahrscheinlich könnte man auch irgendein Kürzel zu irgendeinen spanischen Radrennfahrer zuordnen. Gut, wenn da Jan draufsteht, dann ist das schon ziemlich eindeutig, aber ich frage mich, warum nur Spekulationen durch den Raum geistern, und sich noch nicht einmal eine Behörde, wie zum Beispiel die untersuchende Polizeibehörde, zu Wort gemeldet hat. Ich weiß gerade nicht, welche Zeitung da zuerst am Gerüchteküchekochen war, aber mich würde es auch nicht wundern, wenn es die spanische Version unserer Blöd Zeitung ist. Nun ist da auch noch eine Radiokette, die sich auf Polizeiberichte stützen will. Da verhageln die einen doch glatt die Vorfreude. Der Hagel aus Süddeutschland soll sie treffen. Das wäre es ja noch, wenn mitten in der Tour auf einmal beweise auftauchen und Jan und Ivan Basso, der steht auch unter verdacht, ausgeschlossen werden. Vielleicht wird es ja wieder so eine Skandaltour, wie vor ein paar Jahren schon Mal, wo die Fahrer in Sitzstreik getreten sind. Morgen früh will die Telekom eine kurzfristig angesetzte Pressekonferenz abhalten. Mal sehen was kommt. Gedopt wird doch sowieso. Der eine mehr, der andere weniger, der eine schlauer, der andere weniger. Irgendein Profi hat mal vorgeschlagen, dass es wohl das beste wäre, es in gewissen Bahnen einfach zu erlauben. Wäre doch mal eine Überlegung Wert, nur würden wahrscheinlich wieder einige über die Strenge schlagen, und sich und Ihre Gesundheit gefährden, um erfolgreich zu sein. Und das ist bestimmt nicht im Sinne des Sportes. In diesem Sinne, Nacht…

Dresden-Blog: Eben fiel mir auf…

dass die Campusparty dieses Jahr vollkommen an mir vorbeigegangen ist. Die war ja gestern! Das machte die Uni heute allerdings nicht leerer, es wurde fleißig gearbeitet. Das Umfeld schaute auch sauber aus – keine umherfliegenden Bierbecher oder ähnliches – das lässt auf gute Ordnungskräfte schließen. Geringe Beteiligung vermute ich trotz des strangen Line-ups eigentlich nicht. Von den aufspielenden Bands hatte ich von vieren schonmal den Namen gehört (Revolverheld, das Apoptygmadings, Yellow Umbrella, Klee), mehr aber auch nicht. Das ist absolut kein Qualitätskriterium, aber wenn man bedenkt, dass die Sportfreunde Stiller schonmal vorbeischauten… die kennt nun wirklich jeder, ob man will oder nicht. Mal sehen was und ob die Presse morgen dazu sagt.

Dresden-Blog: Inlinern zu Tracy Chapman…

Das Wetter war vorhin noch so gut, was heißt, das es eben nicht so drückend warm war, sondern wirklich Mal zum aushalten. Also dachte ich, dass etwas Bewegung doch ganz gut tun würde. Nur Fahrrad fahren kam nicht in Frage, mein Hintern hat sich noch nicht so recht an meinen neuen Sattel gewöhnt, und schmerzt deswegen noch etwas. Fürs laufen fühle ich mich noch zu schwer, also hab ich meine Inliner aus den Keller geholt, sie entstaubt und bin damit in den Großen Garten. Da bin ich letztes Jahr auch schon ein paar Mal gefahren. Das macht wirklich Spaß dort, weil auch viele andere fahren, man kann sich bei einigen Freaks was abschauen und trifft hin und wieder auch Mal jemand. So war es auch heute, gerade hatte ich die Rollen unter den Füßen, da kam schon ein Bekannter vorbeigerollt. Großartig, musste ich also nicht alleine rollern. Dachte ich, denn wie ich dann schnell erfahren habe, spielte heute Tracy Chapman auf der Freiluft,- oder ich glaube sie heißt Freilichtbühne, ist ja aber auch egal, im Großen Garten. Wir also, soweit es ging, mit unseren Rollern ran an das Geschehen und haben uns einen schönen Platz gesucht. Wie auch bei den Konzerten an den Elbwiesen kommt es mir manchmal so vor, als wäre draußen mehr los, als drinnen. 40 Euro hätte das Ticket gekostet, aber ich muss sagen, auch draußen war es sehr gut zu hören und brechend voll. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Fast 2 Stunden hat sie gespielt. Leider hatten wir kein Bierchen mit, aber viele Gruppen um uns herum waren besser vorbereitet, als wir. Der Grill brannte und der Alk floss, als gäbe es kein Morgen. Und als wir bei unseren Nachbarn gefragt haben, ob wir ein Bier abkaufen könnten, wurden wir eingeladen und hätten uns mit Tschechischen Dosenbier bis ins Koma trinken können. Was soll ich sagen, einfach super, auch wenn ich eigentlich mich etwas bewegen wollte, und nicht auch noch Bier trinken, und damit gegenteiliges bewirken. Aber wie dass nun mal so ist, die Dinge die einem unerwartet passieren, sind immer noch die schönsten…

Dresden-Blog: Warum nicht mal wieder Sneaken…

Heute Abend 23.oo ist es wieder soweit. Okay, schon recht spät, wenn man davon ausgeht, dass man nicht vor halb zwei zu Hause ist. Wenn man aber quasi Urlaub hat, so wie ich, und eh kein Fußball läuft, oder aus sonst irgendwelchen Gründen nicht aufstehen muss, dann wäre es doch mal wieder ein guter Zeitpunkt um ins Kino zu einer Sneak Preview zu gehen. Mir hat es immer viel Spaß bereitet, die Filme, die einem sonst evtl. nicht so gut gefallen, sind dann doch recht okay, weil die Stimmung bei einer Sneak meistens sehr gut, und auch die eigene Erwartungshaltung gegen null tendiert, es sei den, man ist etwas auf den Laufenden, und weiß, was so demnächst in die Filmtheater kommt. Hui Buh, der neue Bulli Film könnte es sein, aber nichts genaues weiß man nicht. Auch preislich ist es echt okay, ich glaub so zwischen 3 und 3 fünfzig kostet das Vergnügen. Da ist dann meist noch nen Pils und etwas Popcorn drin, obwohl man dann auch schnell auf die Zehn Euro zuläuft. Na ja, jeder so wie es mag. Heute findet das ganze im UFA Kristallpalast auf der Prager Straße statt, und wie gesagt, 23.oo geit dat los. Also los Ihr Nachteulen, oder wollt Ihr verstauben….

Kiel-Blog: Karasek redet wieder Unsinn

Der Generalintendant der Kieler Bühnen redete schon wieder Unsinn, und zwar in einem gestern veröffentlichten Interview der Kieler Nachrichten:
“Das Theater produziert Kunst in mögichst vielen Facetten. Für die Kunst braucht es verrückte und halbverrückte Menschen und gute Organisatoren. Und es ist ein wichtiges Stück Arbeit, alle diese Menschen in der Chemie so zusammen zu stellen, dass die Funken eine positive Regenbogenexplosion bewirken.”

Der Typ ist ja schlimmer als die Volquartz.

Kiel-Blog: Streikende Ärzte in Kiel

Sie zogen gestern durch die Kieler Inenstadt:
über 200 streikende Ärzte aus unserem Bundesland. Und sie haben doch tausendmal recht.
Packt den Sozialneid ein und versenkt ihn in der Förde, da wo sie am tiefsten ist. Und macht Euch klar, daß die Situation der Ärzte wirklich prekär ist.
Wollt Ihr von Chirurgen operiert werden, die seit dreißig Stunden kein Auge zugetan haben?

Kiel-Blog: Wo WM gucken?

Wenn nicht zuhause, was ja doch für die meisten die nächstliegende Option ist.
Aber die Stimung und auch das Bild sind doch besser, wenn man sich in die Öffentlichkeit begibt und das Ganze auf einer großen Leinwand verfolgt. Aber wo?
Das Holsteiner Zelt jedenfalls ist das Letzte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aber wirklich.
Mit der Stimmung da steht es nicht zum besten, zumindest solange nicht die Deutschen spielen.
Die Bedienung könnte kaum schlechter sein:
Man sitzt da und wartet darauf, bedient zu werden, während die Kellnerinnen sich lässig unterhalten.
Irgendwann darf man dann doch bestellen und stellt schließlich fest, daß der Salat ein geradezu ekelerregendes Dressing hat.
Im übrigen muß man immer gleich zahlen, weil man dort befüchtet, die Gäste könnten sich, die Zeche prellend, verdünnisieren.
Oder weil das Trinkgeld insgesamt höher ausfällt, wenn man pro Runde abrechnet?
Also, gemütlich ist das jedenfalls alles nicht.
Bleibt da lieber weg.
Und die anderen Optionen?
Cinemaxx ist wirklich fast perfekt!
Allerdings verspricht man dem Interessierten per Plakat kostenlosen Einlaß, und – der Haken findet sich im Kleingedruckten: Man muß nämlich für vier Euro einen Gutschein erwerben, den man dann im Kino gegen Fressalien einlösen kann.
Also erwirbt man da zum Beispiel einen Liter Apfelschorle, und schon ist der Gutschein aufgebraucht.
Aber ein besseres Fußballsehen als dort ist nicht möglich, und es ist ja auch nicht anders zu erwarten. Bestes, klarstes Bild auf großer Leinwand und immer freie Sicht. So soll es sein.
Nur eine schöne Kneipenatmosphäre mag sich dort nicht einstellen.
Die hat man natürlich im Irish Pub in der Bergstraße, und dort kann man wechseln zwischen deutschem Kommentar an einem Fernseher und englischem Kommentar plus Leinwand.
Auch die Bazille in der Holtenauer Straße hält sich was darauf zugute, daß sie die WM-Spiele auf einer Leinwand zeigt.
Es gibt da allerdings zwei nicht vollständig unerhebliche Probleme:
Erstens sind die Speisen dort durchaus nicht wohlschmeckend.
Na ja, immerhin gibt es dort das Beamish Stout, das viel besser ist als Guinness und Murphy´s, und außerdem kann man ja vorher was spachteln.
Das andere Problem schlägt schon mehr ins Kontor:
Der Raum ist einfach zu flach.
Nicht daß man da mit dem Kopf an die Decke stieße, nein, das nicht. Aber die Leinwand kann eben nicht so hoch angebracht werden, wie es zu wünschen wäre.
Wenn der Laden nun voll ist, ist beständig irgend ein Kopf im Bild – und wenn einer aufsteht, sieht man gar nichts mehr.

Besser ist es in jedem Fall, das Cafe do Sul, Ecke Beseler SAllee / Holtenauer Straße, aufzusuchen.
Das Cafe macht auf portugiesisch, wie der Name schon sagt, und selbstredend gibt es dort die üblichen minderwertigen portugiesischen Biere. Auch von den Sandwiches ist abzuraten.
Alles andere ist in Ordnung.
Das Bild ist gut, die Athmosphäre bei den Spielen ebenfalls, und die Sitzgelegenheiten sind so bequem, wie es ein langes Fußballspiel erfordert.

Aber wenigstens einmal sollte man tatsächlich ein Spiel im Cinemaxx gesehen haben.
Ihr glaubt ja nicht, WIE gut das Bild dort ist.

Kiel-Blog: Biergasse auf Kieler Woche

Was war der schönste Ort der Kieler Woche?
Wie wäre es zum Beispiel mit der Biergasse?
Da war es meist nicht so hektisch, und dennoch gut besucht.
Und es gab dort auf der Holstenbrücke ja doch wenigstens an zwei Ständen etwas zu entdecken: Biere, die man sonst in dieser Stadt eben nicht käuflich erwerben kann.

Im übrigen war ich hin- und hergerissen zwischen Fußball-WM und Kieler Woche.
(Und arbeiten muß man ja schließlich auch noch.)
Aber das wird wohl vielen so gegangen sein.

Dresden-Blog: Autofoto: Was Amerikanisches

Kürzlich kamen mir verschiedene wunderschön erhaltene/ aufgebaute ältere Fahrzeuge – Oldtimer darf ich nicht sagen, denn keines hatte das nötige Kennzeichen – vor die Linse. Und das um so überraschender, als kein dazugehöriges Treffen, Fest oder ähnliches in der Nähe war. Die Wagen standen einfach so auf dem Parkplatz zwischen heutigen Otto-Normalverbraucher-Autos.

Nummer eins: Der rote Mustang

Kiel-Blog: KVG und Kieler Woche

Und mal wieder war es soweit.
Es war Kieler Woche, und die KVG weigerte sich nach Kräften, darauf zu reagieren.
Es ist ihr nicht in jedem Fall gelungen, die erhöhte Nachfrage vollständig zu ignorieren, aber doch erstaunlich oft.
Ein Beispiel:
Auf der Linie 100 (Laboe – ZOB), verkehren die Busse am Wochenende die meiste Zeit über im Halbstundentakt. In der Kieler Woche wurde daran nichts geändert.
Am Samstagnachmittag stand ich an der Haltestelle Rathaus Heikendorf und wartete auf den Bus nach Kiel. Fünf Minuten nach der angegebenen Zeit war der immer noch nicht in Sicht, und das ließ Schlimmes ahnen.
Aber nicht nur das ließ Schlimmes ahnen, sondern vor allem der Umstand, daß an dieser Haltestelle 38 (ja, ich habe sie gezählt: 38!) Menschen standen.
Dann kam der Bus endlich, und er war natürlich ohnehin schon so voll, daß einige der Leute draußen bleiben mußten.
Manche der weiteren Haltestellen wurden dann gar nicht mehr angefahren, obwohl sich auch dort die Leute tummelten.
Im Bus selbst wurden die Menschen gestapelt.
Der Busfahrer bat mehrfach, nach hinten durchzurücken, aber da war längst kein Platz mehr.

Ich fürchte, die KVG wird in ihrer Praxis fortfahren, bis es zum ersten Todesfall kommt.
Solange bei der Kieler Woche niemand in den Bussen zerquetscht wird, sieht man offenbar keinen Handlungsdbedarf.

Außerdem:
Man hat doch wohl ein Beförderungsrecht. Da darf die KVG die Leute wohl kaum an den Haltestellen stehen lassen.
Es handelt sich hier schließlich nicht um höhere Gewalt, sondern einfach nur um die erwartbare erhöhte Nachfrage, auf die man mit Zusatzbussen zu reagieren hätte.
Wie ist das rechtlich zu beurteilen?
Ist es nicht folgendermaßen?:
Wenn die KVG Pläne mit Fahrtzeiten aushängt, dann macht sie damit ein Angebot und verpflichtet sich, das Angebotene tatsächlich zur Verfügung zu stellen. Tut sie das nicht (und ist der Grund dafür, daß sie es unterläßt, nicht höhere Gewalt), dann handelt sie rechtswidrig.
Hat jemand die KVG deswegen verklagt?
Das würde mich dann doch sehr interessieren.

Dresden-Blog: Waldschlösschenbrücke die Xte…

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon über die Waldschlösschenbrücke und dieses unsägliche Theater, was nun den Bau oder eben nicht Bau angeht, geschrieben habe. Ich glaube ich nummeriere mal an jetzt durch, und sach mal einfach, dies ist der dritte Gedanke, Bericht oder Meinung hierzu. Der vierte folgt bestimmt irgendwann. Es geht also im Moment weiter. Nun hat sich also vor kurzem eine Klasse aus der Sächsischen Akademie für Baukunst, und das sind nicht etwa Studenten, sondern renommierte Architekten, unter denen glaube ich jemand das Kanzleramt oder ähnliches entworfen hat, und Professoren, zu Wort gemeldet, und ein erstes nicht sehr positives Urteil gefällt. Um nicht zu sagen, es war schon recht vernichtend. Der Entwurf wurde total zerpflügt, er würde auf gar keinen Fall in das Dresdner Stadtbild passen. Es wurde generell abgeraten, dieses Projekt zu verwirklichen. Sollte es jedoch doch gebaut werden sollen, so war der Rat, es neu auszuschreiben und wirklich führende Architekten zu beauftragen. Jetzt kommt schon die nächste Gruppe, immerhin 160 Leute, ebenfalls wieder aus der Branche, sprich Architekten, Politiker und Verleger, die auch der Meinung sind, der Bau und der dadurch entstehende Verkehrsstrom störe die Schönheit und den ganz besonderen Frieden dieser Landschaft empfindlich. Mein Reden. Außerdem wird noch einmal drauf hingewiesen, wie peinlich es ist, wenn nachträglich wegen dieses Baues der Weltkulturerbetitel wieder aberkannt wird. Nun gut, wollen wir hoffen, dass all diese Proteste auch irgendwo Gehör finden. So wie ich aber die Politik, die Stadträte, Ordnungs- und Gewerbeämter hier hab kennen gelernt, so sehe ich da eher schwarz oder betongrau als grün…

Dresden-Blog: Untraditionelles Softeis heute in Coschütz/ Gittersee

Bei der von mir favorisierten Softeisbude am Rand Dresdens ist die Eissorte des Tages überraschend Vanille-Maracuja. Vanilleeis ist ja Standard, aber das grüne Maracujaeis war mir neu. Lecker ist es natürlich – es sei denn man mag explizit kein Maracuja – geöffnet ist auf jeden Fall noch bis um 7, meistens etwas länger wenn das Wetter warm, das Eis da und die Kundschaft willig ist.

Dresden-Blog: Die Sorgen der anderen und wir im Wasser

Hochwasserpaniker aus der Ferne – Gehts noch jemandem so? Bei uns rufen immer gleich die Verwandten an und fragen ob denn auch wieder Wasser auf der Straße war wenn im Fernsehen mal von einem Unwetterchen, wie zuletzt ja am Dienstag, die Rede ist. Ich frag mich was sie dazu bringt zu vermuten, dass jedes halbwegs robuste Gewitter im Raum Dresden gleich eine Springflut auslöst.

Dresden-Blog: Mehr Geschäfte im Fluss? – Elbeparkausbau

Die wirtschaftlichen Argumente der PDS gehen an mir vorbei – man kann den Leuten ja nicht vorschreiben wo sie einkaufen sollen und wenn der Möbel Walther-Chef sich mit seinem Riesenprojekt 40000 Quadratmeter Verkaufsfläche übernimmt und pleite geht – tja, Pech. Was an dem Projekt merk- und kritikwürdig ist: Der Elbepark steht sowieso schon halb im Überflutungsgebiet der Elbe – wenn mal wieder ein größeres Hochwasser vorbeischaut wird der voraussichtliche Schaden also um einiges höher. Klar kann man sagen: sollen das mal die Versicherungen regulieren, aber ich als Versicherung würde den Geschäftsleuten einen Vogel zeigen.

Reutlingen-Blog: Salsa Open Air

Hola Salseros y Salseras,

endlich gibt es auch in Reutlingen mal wieder eine tolle Salsa-Veranstaltung:

Salsa Open Air mit DJ Tyron

Wann: Sonntag, 02.07.2006

Beginn: 19:30 Uhr

Wo: ZOB Reutlingen, am Treffpunkt der Nationen (große Videoleinwand
während der WM)

mit: DJ Tyron und Einführungskurs

Hasta luego,

lilly

Dresden-Blog: Musiksommer 2006…

Ich hab eben Mal ein wenig im Netz umher geschaut, weil ich wissen wollte, ob der Stadtrat nun die Elbeparkerweiterung beschlossen hat, oder eben nicht. Aber anscheinend sind die noch nicht so weit, oder die Online Zeitungen sind etwas langsam. Jedenfalls bin ich da auf etwas anderes interessantes gestoßen. Und zwar mal wieder ein Gewinnspiel für ein paar schöne Open Air Veranstaltungen des Musiksommer 2006. Als da wären: Carmen, Aida und Nabucco, sowie zwei Open Air Galen (oder heißt es Galas?) in Pillnitz mit den Mottos (oder heißt es Motten??) Mozart und Swing. Jeweils 5 x 2 Tickets werden verlost, und man muss noch nicht mal viel machen. Einfach hier durch schnell durch die Bilder klicken, und dann den Anweisungen folgen, sprich einfach eine E-Mail an die DNN mit dem jeweiligen Kennwort( hier ist es jetzt Carmen, sonst einfach ändern), Name und Telefon noch dazu, und das war es auch schon. Ich habs gleich mal gemacht, aber mal sehen, bisher hatte ich noch nie so richtig glück bei solchen Dingen…

Brandenburg-Blog: Hugo hat es schon wieder getan…

Als ich letzten Freitag die Kurstraße entlang fuhr und schließlich an der Stelle vorbeikam, an der ich schon neulich liegen geblieben bin, dachte ich noch so „Hugo, mach bloß kein´ Scheiß heute. Da standen wir letztes Mal – wegen DIR!“ Hugo hört´s und antwortete mit plötzlich aufsteigendem stinkendem weißen Qualm, der unter der Motorhaube hervorquoll.
Bevor die Kiste in die Luft fliegt wollte ich nur noch schnell an die Seite fahren als plötzlich ein vor mir fahrender älterer Mitbürger den Rückwärtsgang einlegte und ich das Ende eines silbernen Autos auf den Anfang meines qualmenden Hugos zurasen sehe… „Neeeeeeeee, das nich auch noch!“ schoss es mir durch den Kopf in der Millisekunde bevor es Krawummmm machte. Erschrocken entfernte sich das silberne Ende wieder von Hugo, so dass ich jetzt endlich an den Rand fahren konnte. Gelassen wartete ich, dass Hugo aufhört mir mit seinem stinkenden Qualm die Luft zu verpesten. Da kam der Fahrer des silbernen Wagens auf mich zu: „Haben Sie mich denn nicht gesehen?“ fragte er vorwurfsvoll und meine Gelassenheit verflüchtigte sich ruckartig. „Klar hab ich Sie gesehen… Sie kamen ja auch direkt auf mich zu!…“. Mein Gegenüber durchwühlte sein Gehirn nach passenden Erinnerungsfetzen und wurde offenbar fündig, denn plötzlich wurde er sehr reumütig und freundlich. Meine Gelassenheit kehrte auch gleich zurück. Jetzt starrte er auf meine immer noch leicht dampfende Motorhaube – „Achherrjeee! Ist das jetzt eben passiert? Bei mir am Auto war doch nicht mal ein Kratzer zu sehen! Das versteh ich gar nicht… achherrjeeeeh…“ Der Mann war jetzt völlig aufgelöst. „Ich hoffe, Sie sind gut versichert! Den Schaden müssen Sie mir natürlich ersetzen! War doch gerade alles neu gemacht… das wird teuer…“ – hätte ein Arsch an dieser Stelle gesagt. „Machen Sie sich mal keine Sorgen, dafür können Sie nichts. Das war schon vorher… sicher was am Kühler…“ hörte ich meine Stimme.

Erfurt-Blog: Betrunkene bedrohen Passanten mit Jagdgewehr-Imitat

Zwei junge Männer zogen heute Morgen mit einem gestohlenen Jagdgewehr-Imitat durch Erfurts Innenstadt. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, haben die beiden 20-Jährigen mit dem Gewehr auf Passanten gezielt. Das Imitat hatten sie zuvor von einem Balkon gestohlen, auf dem es zur Dekoration angebracht war. Das Duo ist bereits polizeilich bekannt. Beide Männer hatten mehr als ein Promille Alkohol im Blut.

Gelesen in der TLZ.

Gera-Blog: Familiendrama

In Ellrich im Landkreis Nordhausen hat sich ein Familiendrama zugetragen. Gestern Abend wurden die Leichen einer 28-jährigen Frau und ihres fünfjährigen Sohnes in einer Wohnung gefunden. Der 20-jährige Lebensgefährte und Kindsvater hat bei der Polizei gestanden die beiden bereits vor zwei Wochen getötet zu haben. Nach einem Streit habe er zunächst die Mutter und anschließend das Kind umgebracht.

Gelesen in der TLZ.

Schwerin-Blog: Autofahren schon ab 17 Jahren

Jungen Leuten soll künftig in Mecklenburg-Vorpommern schon mit 17 Jahren das Führen eines Autos gestattet werden. Das hat der Schweriner Landtag gestern mit großer Mehrheit der Landesregierung beschlossen. 17-Jährige dürften so nach bestandener Fahrprüfung in Begleitung eines Erwachsenen hinter dem Steuer sitzen. Die Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein und seit fünf Jahren im Besitzt eines Führerscheins sein.

Gelesen auf NDR.de

Stralsund-Blog: Tötung mit Samurai-Schwert – Sieben Jahre Haft

Ein 25-jähriger Mann wurde gestern in Stralsund wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Das Landgericht sah es als bewiesen an, dass der Mann seinen 62-jährigen Vater im März dieses Jahres mit einem Samurai-Schwert erstochen hat. Bei dem Opfer handelte es sich um den ehemaligen Landesvorsitzenden der rechtsextremen DVU. Aufgrund einer Persönlichkeitsstörung die dem Täter attestiert wurde, hat man ihn nicht wegen Mordes sondern wegen Totschlags verurteilt.

Gelesen auf NDR.de

Goerlitz-Blog: Betrug mit WM-Karten

Gegen einen 19-jährigen Mann aus Löbau wurde Anklage wegen Betruges erhoben. Ihm wird vorgeworfen über das Internet WM-Tickets verkauft zu haben, die er gar nicht besaß. Polizeiangaben zufolge kam er auf diese Weise zu 60.000 Euro.

Gelesen auf MDR.de

Dresden-Blog: Robbie Williams Karten, zum dritten…

Also, erstmal muss ich sagen, ich bin eigentlich kein so richtiger Fan, einige Lieder höre ich ganz gerne, aber selber richtig gehört habe ich nur die Swing Platte, Sing when you are winning. Die fand ich echt stark. Aber was ich auch an der Platte und dem Video der Platte, also an Ihm schätze, ist, dass er irgendwie wirklich was von einen Entertainer hat. Er weiß zu Unterhalten. Und da stelle ich mir doch vor, dass sich ein Konzertbesuch wohl wirklich lohnen könnte. Als eine Bekannte mir das erste Mal berichtet hat, dass es für die Konzerte am 10. und 11. Juli noch Karten gibt, hab ich schon überlegt. Da hatte sie noch keine über. Aber 70 Euro im freien Verkauf waren mir einfach viel zu viel. Dann sind bei Ihr welche abgesprungen, und sie hat die Karten schon verbilligt angeboten. War mir aber immer noch viel zu teuer, über 50 Euro dafür hin zu blättern. Jetzt ging der Preis noch weiter runter, und blogade hat eine für bis zu 30 Euronen im Angebot, und ich war echt schon versucht, sie zu nehmen, und dabei gleich meine Hanutaschuld zu begleichen. Jetzt hab ich anderweitig meine Karte bekommen, und freu mich schon. Ich versteh nur nicht, dass die Karten jetzt schon so billig gehandelt werden. Bei 30 Euro kann man ja wirklich fast schwach werden, oder. Ich sach aber mal lieber nicht, was ich bezahlt habe. Ich versuche jetzt nur noch mal meine in eine Sitzplatzkarte zu tauschen, dann wäre ich wirklich glücklich. Denn die ganze Zeit zu stehen und sich auch noch evtl. um einen guten Platz zu sorgen, sprich recht früh zu gegen zu sein, dass widerstrebt mir im Moment noch. Ich frag mich aber trotzdem, ob sich da einige Schwarzhändler nicht ordentlich verspekuliert haben. Wünschen würde ich es denen mal, denn was die manchmal da abziehen ist ja wirklich schon kriminell…

Brandenburg-Blog: Waldorf und Stadler

Waldorf und Stadler

Kennt ihr Waldorf und Stadler? Das sind die beiden Opas aus der Muppet-Show. Meistens sitzen sie in einer Theater-Loge und ziehen über alles und jeden her. Oben abgebildetes Pärchen hätte Jim Henson bei der Schaffung seiner liebenswerten Figuren sicherlich ein ideales Vorbild abgegeben.
Die beiden Brandenburger Originale, konnte ich gerade durch die Scheibe meines Fensters fotografieren, als sie sich über die Dreistigkeit mancher Autofahrer echauffierten, ihre Autos einfach an der Straße abzustellen. Okay, sicher war da ein Parkverbotsschild, aber den Verkehr haben sie damit nicht wirklich behindert. Egal. Zur Freude der der Opas kam zum Glück auch gleich eine hilfsbereite Mitarbeiterin des Ordnungsamtes. Mit der haben sich Waldorf und Stadler dann spontan solidarisiert und das Verteilen der Strafzettel mit lautem Applaus bedacht. Schön, wieder mal ein spannender Vormittag für die Rentner. Mit ein bisschen Glück, wirft ihnen ein 14-jähriger Prospekteverteiler am Nachmittag noch etwas Werbung in den Briefkasten. Der kann dann richtig zur Sau gemacht werden. Perfekt.

Hamburg-Blog: Studiengebühren

Ab Sommersemester 2007 werden nun die Studenten in Hamburg Studiengebühren zahlen müssen. Jeder Student muss dann 500 Euro pro Semester zahlen. Mehrere tausende Studenten hatten gegen den Beschluss der Bürgerschaft protestiert. Bisher ohne Erfolg. Wissenschaftssenator Dräger erwartet Einnahmen von 46 Millionen Euro und bessere Bedingungen an den Hochschulen durch die Gebühren.

Quelle: mdr.de

Halle-Blog: Schüler aus Halle verunglückt

Ein Reisebus mit einer Schulklasse aus Halle an Bord ist heute Morgen auf der Autobahn A7 nahe Fulda verunglückt. Bei dem Unfall wurde ein 18-jähriger Schüler verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Polizeiangaben zufolge war der Fahrer wegen Unachtsamkeit und ungenügendem Sicherheitsabstand auf einen Sattelzug aufgefahren. Die Schüler befanden sich gerade auf der Heimreise von ihrer Abschlussfahrt nach Italien.

Gelesen auf MDR.de

Magdeburg-Blog: Die wenigsten Arbeitslosen seit neun Jahren

Die Bundesagentur für Arbei hat im Juni 226.400 Arbeitslose in Sachsen-Anhalt gezählt – die wenigsten seit neun Jahren. Die Quote lag bei 17,9 Prozent im Juni des Vorjahres waren noch 20,1 Prozent ohne Arbeit. Bei der Beschäftigungsentwicklung sieht die Regionaldirektion erstmals seit langem eine leicht positive Tendenz.

Gelesen auf MDR.de

Dresden-Blog: Feiner Lagwagon-Konzertrückblick in der DNN

Bevor er morgen in den Katakomben des Internet verschwunden ist, leg ich ihn mal hier ab. Gelesen bei www.dnn-online.de

Mit dem alten Herz in der Hand

Chris Flippin hat ein Problem. Er ist über zwei Meter groß, spielt Gitarre bei Lagwagon aus Kalifornien und soll an diesem Abend im kleinen Thrillbeats Club in Dresden auftreten, wo er sich beim allerkleinsten Hopser auf der Bühne den Kopf einhauen würde. Einen flippin’ Chris wird man also nicht sehen, trotzdem sieht ihn jeder und die Mädchen möchten den Riesen, der mit seinen langen Haaren und dem nach hinten gedrehten Basecap wie ein überdimensionierter Fünfzehnjähriger wirkt, sicher alle knuddeln. Sollten sie in diesem völlig überfüllten Kellerclub mit gefühlten 50 Grad und Luft wie Schwitzpudding besser lassen. Erst recht, nachdem Sänger Joey Cape dem gesamten Saal das Ausziehen empfohlen hat.

Man umarmt sie trotzdem – in Gedanken. Dieser immer etwas glatt produzierte Pop-Punk von der amerikanischen Westküste mag nicht jedermanns Geschmack sein. Erst recht nicht, nachdem ganze Armeen von Industrie-Epigonen das Genre zum Ende der 90er beinahe tot gespielt hatten, aber das hier – dieser pubertäre Enthusiasmus, diese bedingungslosen drei Akkorde sind keine zur Schau getragene Skater-Philosophie oder plumpe Plakatierung für den Verkauf, sondern ein Lebensgefühl. Man merkt vom ersten Takt an, dass Lagwagon irgendwie von Anfang an dabei waren, seit dem Debüt “Duh” von 1992 alle acht Alben dem unabhängigen Fat-Wreck-Label des NoFX-Sängers Fat Mike treu geblieben sind, sich selbst erst recht. Es ist nicht nur diese Authentizität, die den Abend so gut macht, selbst Skeptiker werden einräumen müssen, dass diese ausgebrannte Sparte unter den flinken Fingern von Lagwagon durchaus für einen zweistündigen Frühling gut ist. Wie ein typischer Melodycore-Song wie “Making friends” so die Luft des Raumes in sich aufsaugen kann, zwischen hymnisch gebremst geklöppelt und göttlich beherzt geknüppelt. Aber da sitzt ja nicht umsonst Dave Raun hinter der Schießbude, der ebenso für die phantastischen und immer wieder witzigen Me First And The Gimme Gimmies trommelt.

Das unterscheidet Lagwagon aber auch von vielen Kollegen – die immer etwas ernsteren Lyrics bergen weit mehr Identifikationsmaterial als etwa Draufhauer wie NoFX. “Automatic” vom letzten Album “Resolve” (2005), das auch als Reaktion auf den Selbstmord des schon Mitte der 90er ausgestiegenen Drummers Derrick Plourde verstanden werden will, wird vom Saal beherzt mitgerockt: “Get up, smile, find a need, wash your hair, bleach your teeth / Develop habit / Automatic”. Großartige Liveband.

Norbert Seidel

Potsdam-Blog: Kleinkind in Kita stranguliert

Beim Spielen in der Kindertagesstätte “Regenbogenland” der Diakonie am Hubertusdamm hat sich ein 18 Monate alter Junge lebensgefährlich verletzt. Das Kind habe am Montag in einem Weiden-Iglu gespielt und sei dabei so unglücklich gestürzt, dass er mit seiner Halskette an einem Ast hängen blieb, und ihm die Luft abgeschnürt wurde, berichtete Diakonie-Geschäftsführer Marcel Kankarowitsch. Beim Durchzählen am Mittagessen wurde erst entdeckt, dass der Junge fehlte. Durch die Feuerwehr konnte das bewusstlose Kind wiederbelebt und in das Klinikum “Ernst von Bergmann” gebracht werden. Der Junge liegt derzeit im Koma, sein Zustand wird als kritisch bezeichnet.

Gelesen in der MAZ.

Potsdam-Blog: Arbeitslosenquote erneut gesunken

Der positive Trend auf dem Brandenburger Arbeitsmarkt scheint sich fortzusetzen. Wie schon in den vergangenen Monaten ist auch im Juni die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Die Quote liegt nun bei 16,5 Prozent. Das sind über 8.400 Arbeitslose weniger als im Vormonat.
Mehr Beschäftigte gab es vor allem auf dem Zeitarbeitsmarkt und im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen.

Gelesen in der MAZ.