StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Juni 2006
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
8
Jun '06

Dresden-Blog: Einmal werden wir noch wach

Anpfiff!! Endlich. Als weibliches Fußballopfer muss ich mich in Sachen WM auch mal zu Wort melden.
Ja, man kann es wirklich schon fast Opfer nennen. Opfer in Sachen Fußballwahn ohne Gleichen. Nicht nur, dass man von vorn bis hinten mit: „der Ball ist rund“ und „das Runde muss in das Eckige“ bekoffert wird, nein, die Bälle machen auch vorm heimischen Fenster nicht halt! (Extremer Pollenflug. 5 cm Durchmesser große Flocken. ;) )
Am schlimmsten sind die Medien: Wohin man beispielsweise im Fernsehen auch zappt, überall ist Fußball drin. In der Werbung gibt’s doch schon fast nichts mehr, was nicht aus Fußbällen entnehmbar (das Nutella Glas), oder aus dem sinnlosen Zwang heraus mit dem Thema WM kombiniert ist. Socken, sämtliche Nahrungsmittel, Gewinnspiele aller Art, Duftbäume… Das hängt mir schon so sehr zum Hals raus, dass ich weinen möchte.. Wird das nicht auch so manch begeistertem Mann zu viel?!
Dennoch freue ich mich auf die Spiele. Auch wenn ich sonst eher weniger für die Sportart empfinde, so brodeln bei EM- und WM- Spielen der Nationalstolz und das Fußballfieber auch in mir. Sämtliche Locations haben zu Anpfiffszwecken und den weiteren Spielen auch Leinwände und Kofferfernseher verkabelt. Obs nun die heimische Salatbar um die Ecke oder die Disco im Dorf ist, alle wollen, und das zu jeder Zeit, dabei sein. Auf den Terrassen in der „Scheune“ kann man ab morgen immer mal wieder chillig ein WM- Spiel sehen. Für fixe Finger gibt’s auch was: nämlich Computersport. Nach dem Auftaktspiel kann man die gereizten Augen dann schließen und sich von plattenlegenden DJ´s wie Sensi Movement und The Sheriff was aufs Ohr kloppen lassen. Es lebe der Sport!

Erfurt-Blog: WM Übertragung auf dem Uni Campus

Wenn schon die MDR Südkurve in Erfurt abgesagt wurde… Der Studierendenrat der Universität Erfurt (StuRa) und das Uni.Kum machen es möglich: Bei der “CAMPUS-WM” gibt es alle Spiele auf der Großbildleinwand neben der Sporthalle. Der Eintritt ist frei!

Fulda-Blog: Wer wird Weltmeister? Du bist gefragt!

Wer wird Weltmeister? Du bist gefragt!

Und nun bist du am Zug: Wer wird Weltmeister? Haben Klinsmanns Jungs eine Chance? Nutzt ihnen der Heimvorteil? Marschieren die Brasilianer locker-flockig ins Finale? Oder sorgt ein Team aus Afrika für eine Überraschung?

Schreib uns deine Meinung als Kommentar an diesen Blog!

Fulda-Blog: Hunger im Zug – Schwarzfahren mal anders

Wer Schwarz fährt muss nicht unbedingt hungern. Denn so ein Kundenbetreuer für Nah- und Fernverkehr schmeckt sicherlich auch, und wenn er aufgegessen wurde, kann ich nicht mehr nach seiner Karte fragen. Na gut, das hört sich fies an, aber fast so lief es im ICE zwischen Eisenach und Fulda ab. Der Kontrolleur fragte den Fahrer nach seiner Fahrkarte, die der Fahrer nicht vorweisen konnte. Dieser rastete auf einmal aus und biss den Bahnbeamten in die Hand. Durch Hilfe eines anderen Kontrolleur sowie eines Polizisten konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Am Bahnhof Fulda wurde er der Polizei übergeben. Und aus folgenden Gründen wird er nur vor Gericht stehen: Schwarzfahren, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Wenn dann schon richtig machen, so als kleiner Tipp :)

Fulda-Blog: Bienen in der Kirche

80000 Bienen haben es zu einer Kirche geschafft und dies hat die Leute in der Stadt natürlich aufgeregt. Grund warum der komplette Schwarm losgeflogen ist soll der Temperaturwechsel sein, so die Vermutung. Feuerwehr und Imker geben dazu den Tipp, die Bienen zu ignorieren und nicht zu provozieren, denn dann tun sie uns auch nicht. Im Vergleich zu Bienen aus anderen Ländern haben wir zum Glück keine Probleme damit, wenn unsere Bienchen mal abgehen ;)

Fulda-Blog: Radler Fans auf der R1 aufgepasst

Auf dem Bauernhof Hofes Berthels, der in Rotenburg direkt an der R1-Fulda liegt, soll nun, nach einer einstimmigen Endscheidung in der Stadtverordnetenversammlung ein Biergarten mit Gastraum für Radler und Reiter entstehen. Da der Hof direkt an der R1 liege, soll dieser auch speziell für die Radler ausgelegt werden.

Für mich natürlich toll, aber noch nie bin ich in die Richtung gefahren. Da derzeit aber nicht bekannt ist, ab wann der Biergarten erreichbar ist, werde ich wohl in meine bekannte Richtung fahren und den Weg nach Rotenburg erst wagen, wenn wir Neues erfahren :)

Dresden-Blog: Die aktuellen Quoten…

Für alle die evtl. auch nen kleinen Obolus auf den vermeintlich kommenden Weltmeister Ihrer Wahl setzen wollen, hier mal ein paar Quoten. Der Favorit, nicht nur bei den Medien und dem Großteil der Bevölkerung, sonder auch bei den Wettbüros ist Brasilen. Da gibt es in den meisten Fällen den 4fachen Einsatz. Aus dieser Quote nun hab ich mir also überlegt, das ich auf 4 Teams setze. Jeweils den gleichen Einsatz. Den ersten natürlich auf Brasilen. Sollten die es wirklich machen, was ich allerdings nicht glaube, dann komm ich quasi plus minus Null aus der Sache raus. Wird es eines der anderen drei Teams, dann gibt es einen Gewinn, wird ein ganz anderes Team Weltmeister, ist die Kohle weg. Nun gut, mit Einzelwetten kann man eh nur wirklich viel gewinnen, wenn man auch ein bisschen was einsetzt. Ich spiele aber nur zum Spaß, zum mitfiebern und wenn nachher was bei rum kommt, geht man schön Essen und kauf sich evtl. noch ne Kleinigkeit und gut. Ist das Geld weg, ist das dann aber auch nicht so wild. Also Brasilien für die Sicherheit, dann natürlich Deutschland für den Wunschgedanken. Da bekommt man dann schon mal eine Quote von 12. Dann noch einen Halbfavoriten, da hab ich mir die Käskoppe in Orange ausgesucht. Da gibt’s auch den 12fachen Einsatz. Und zu guter letzt einen Außenseiter, den ich aber sehr wohl eine Überraschung zutraue. Portugal für ne 30er Quote. Das solls dann aber auch gewesen sein. Italien, Tschechien oder Spanien und Argentinien haben bestimmt genauso gute Chancen, aber den vier erstgenannten räume ich da einfach mehr Chancen ein. Deutschland und Brasilien hab ich bei Tipico auf der Königsbrücker Straße gespielt, den Rest bei Eurogoal auf der Bautzener. Jetzt kann es also endlich losgehen, ich hab das ganze gesabbel im Fernsehn auch langsam satt…

Oberhausen-Blog: Die Räuber feat. Schiller

Ein interkulturelles Außenprojekt des Theaters Oberhausen in Kooperation mit dem Haus der Jugend, dem Migrationsrat, der Musikschule Oberhausen, dem Zentrum Altenberg und Mersin, der Partnerstadt Oberhausens.

Vor 230 Jahren schrieb Friedrich Schiller sein Sturm-und-Drang-Drama „Die Räuber“, doch die gesellschaftliche Brisanz des Stoffes ist bis heute aktuell. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, die verstärkt Jugendliche aus Migrantenfamilien trifft, schafft ein soziales Klima, in dem viele Jugendliche nur Gewalt und Verbrechen als Lebensmöglichkeit sehen.

In dem Theaterprojekt „Die Räuber. Featuring Schiller“ erarbeiten Ensemblemitglieder zusammen mit Jugendlichen aus türkischen, russischen, polnischen und deutschen Familien eine Aufführung von Schillers „Die Räuber“. Mit diesem Projekt will das Theater sich als Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung auch Jugendlichen anbieten, die bisher keine Theatergänger waren.

Ab Juni im Zentrum Altenberg.

Dresden-Blog: Mehr Ikea-Fußball-Festlichkeiten

Morgen verkleiden sich die Köttbullar nochmal mexikanisch mit Nachos und der Satz zum Aufsagen für eine Überraschung lautet: Hoy festejamos mexicano! Das ist immerhin schon einfacher als japanisch.

Dresdens Ikea steht immer noch im Elbe-Park auf der Peschelstraße.

Oberhausen-Blog: Centr.O

Das Centr.O ist wohl jedem, der im Ruhrgebiet lebt ein Begriff. Ein riesiger Konsumtempel, errichtet auf einem ehemaligen Industriegelände der Thyssen AG. Aus dem Boden gestampft und völlig ohne flair. Es reiht sich Geschäft an Geschäft, im Prinzip dieselben Läden wie in den Fussgängerzonen großer Städte. Die schwedischen Ausbeuter H&M sind dort genauso vertreten wie die braune Metro AG in Form von Saturn. Wäre kein Dach drüber, wüsste man nicht in welcher Stadt man ist. Als Sahnehäubchen hat man die KillerCola Fressoase ans Ende gesetzt. Ca. 500 Stühle, Lärm ohne Ende, gemütlich ist was anderes. Rund um das Gelände, geht die Plastikwelt noch weiter, in Form von Parks und Kitsch Kneipen ohne jeglichen Wohlfühlfaktor.
An Samstagen, sowie holländischen Feiertagen sollte man als Ortskundiger einen grossen Bogen um das Centr.O machen, wenn man nicht darauf steht geschoben zu werden. Solche Dinger passen einfach nicht ins Ruhrgebiet. Support your local Innenstadt!

Oberhausen-Blog: Oberhausen, dein Nachtleben

Das Nachtleben in Oberhausen lässt für die Zielgruppe der 25-35 jährigen arg zu wünschen übrig, wenn man gerne Musik abseits des Mainstreams hört. Es gibt leider keine Alternative, als auf Nachbarstädte auszuweichen, die in diesem Bereich durchaus mehr zu bieten haben. Neben der völlig verdrogten Turbinenhalle Atmosphäre und dem “Kindergarten” Altenberg gibt es im Prinzip nichts wo man hingehen kann. Das ehemalige Old Daddy ist seit langem geschlossen. Das Druckluft sticht da erfreulicher Weise ein bisschen heraus. Es finden dort gute Konzerte statt und ein kleiner Biergarten ist auch vorhanden. Schade, das die Stadt sich nicht mehr darum kümmert als nötig. Der angrenzende Bauwagenplatz wurde geräumt, trotz mehrere Protestaktionen. Solche kleinen Oasen müssen erhalten bleiben da sie wichtig sind für Städte. Aber wie so oft, hat man das Gefühl, das solche Einrichtungen nicht in das bürokratische Gefüge einer deutschen Stadt passen. Man kann nur hoffen, dass sich in dieser Richtung mal etwas tut.

Oberhausen-Blog: Olga rockt

Das Festival Olga’s Rock steht vor der Tür und feiert dieses Jahr sein siebten Geburtstag. Am 11. und 12. August findet es wie gewohnt auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenausstellung In Oberhausen-Osterfeld statt. Das Line Up kann sich sehen lassen. Unter anderem treten dort Turbostaat, Heartbreak Motel, The Go Faster Nunns und das Ruhrpott Konglomerat Sondaschule auf. Das ganze kostet auch dieses Jahr keinen Cent. Bei gutem Wetter wird es wie jedes Jahr schwer einen guten Platz vor der Bühne zu ergattern, da sich das Festival einen guten Ruf bis weit über die Stadtgrenzen hinaus “erarbeitet” hat. Für weitere Infos, wie z. B. Anfahrt, eine Fotogalerie usw. kann man auch die Internetseite von Olga besuchen.

Dresden-Blog: Aufruf: Gebrauchte Autoteile?

Ich klaue Timbobs Idee und frage mal ob jemand weiß wo man gut gebrauchte Teile, namentlich eine Felge, herbekommen kann? Ich habe schon bei der Teileverwertung in der Magazinstraße (Neustadt) angefragt und beim Autohof Döhlen an der Dresdner Straße zwischen Freital und Dresden beim Plauenschen Grund. Die hatten aber beide nicht was ich brauche (Stahlfelge 15 Zoll, 4-Loch, 108er Lochkreis). Gibt es irgendwelche Teilehandel-Geheimtipps oder einen größeren Schrottplatz irgendwo in der Umgebung? Ebay lohnt sich in dem Fall leider nicht, da die meisten Verkäufer komplette Sätze loswerden wollen und ich nur eine einzelne Felge brauche. Außerdem sind die Teile doch etwas schwerer und die Frachtkosten nicht ganz unerheblich bei Kauf von sonstwo…

Dresden-Blog: Dresden muss mutige Sprayer haben…

meinte der Tourist beim Anblick des alten Verkehrsbetriebehauses am Albertplatz. Ein wenig Recht hat er schon, allerdings sehen die umlaufenden Balkone schon recht komfortabel breit aus. Wenn das Gebäude tatsächlich irgendwann saniert und ein Hotel oder was auch immer werden wird, verschwinden die Sprühereien über der Stadt bestimmt ganz schnell.

Dresden-Blog: 20.000 Stimmen reichen…

Für was die reichen. Nun ja, für alles was man so als Bürgerbegehren zur Abstimmung bringen kann. Mir fällt da spontan natürlich die Waldschlösschenbrücke ein. Ja ja, Neverending Story, aber ich kann da auch nüscht für. Oder den Verkauf der Woba, da gab es sogar solch ein Volksentscheid, oder was auch immer. Allerdings war da die Hürde noch etwas höher, um genau zu sein, drei mal so hoch. Nämlich 15% der Wahlberechtigten, oder anders 60.ooo Stimmen. Jetzt hat die FDP aber einen Antrag gestellt, diese Hürde auf 5% zu reduzieren. Dabei haben sie selbst mit der CDU vor gar nicht all zu langer Zeit erst die 15% Hürde von vorher 5% festgelegt. So viel also zu nachhaltiger Politik. Was mich aber noch zusätzlich stutzig macht, sind die Zahlen, mit denen hier jongliert wird. 20.000 sind also 5% der Wahlberechtigten. Dann gibt es also nach Adam Ries, der heißt nämlich gar nicht Riese, sondern nur Ries, warum aber alle Welt immer sagt, nach Adam Riese, weiß ich auch nicht, 400.000 Wahlberechtigte. Bei einer Einwohnerzahl zwischen 480 und 490 tausend, scheint mir das doch irgendwie ziemlich viel, oder….

Brandenburg-Blog: Lecker Softeis

Leckeres Softeis ist erwartungsgemäß lecker und als solches, wer hätte es gedacht, äußerst soft. Portionen dieser Gaumenfreude gibt es an der Straße Richtung Klein Kreutz (Namen vergessen) direkt hinter der Brücke. Das sehr ostalgisch aufgemachte Café lässt vermuten, dass man nach seiner Bestellung nur 40 Pfennige berappen muss. Die Tatsache dass ein großes Softeis dann doch mit 1,30 Euro zu Buche schlägt, ist bereits nach dem ersten Schlecker vergessen. Muss man als Brandenburger unbedingt mal probieren. Superlecker!

Potsdam-Blog: Erlauchte Los Rapidos,

wie unschwer zu erkennen, sprach in meinem Konzerttip, der auf das Aufspielen Eurer Kapelle aufmerksam machen sollte, der Neid aus mir. Ich bin ein großer Fan jeglicher Gitarrenmusik und spiele selbst seit einigen Jahren Gitarre. Leider bin ich über “Der Kuckuck und der Esel” nie hinaus gekommen und kann es nicht verkraften, dass Ihr tausendmal besser seid als ich limitierter Saiten-Padawan. Auch muss ich mich wegen des Affronts gegen den von mir fälschlicherweise als zwergenhaft bezeichneten Sängers entschuldigen, ist er doch mindestens normalgroß. Weiterhin sieht er auch in keinster weise wie Buddy Holly aus. Weder vor, noch nach dessen Absturz. Seid bitte nicht böse mit dem alten „Möchtegern-Gut-Schreiberling“. Dass ich Euch als niedlich bezeichnet habe, muss ich nach der Lektüre Eurer Internetseite leider so stehen lassen, seid Ihr doch, mit Verlaub, wirklich süße Knaben.

Bis bald, Euer Benjamin Freddi

Berlin-Blog: Fußball, yeah!

Die Welt ist rund, der Ball dauert 90 Minuten und die Nazis sind am Ende die Deutschen? So oder so ähnlich hat irgendein Fußballphilosoph einmal das infantile Spiel mit dem ledernen Schweinsprodukt beschrieben. Unschwer zu erkennen interessiert mich Fußball nen Scheiß. Auch die Verbrüderung der geisteskranken Anhänger, der so genannten FIFA-Weltmeisterschaft, reißt mich nicht vom Hocker. Aber was macht man nicht um halbnackend biersüffelnderweise vor dem Fernseher lümmeln zu dürfen, ohne dass die Frau mitkriegt, dass man ja eigentlich doch gar kein Stil hat. Kurz auf die anderen Haushalte mit ähnlich hedonistischen Halbaffen verwiesen lässt man Larry nebst Lümmel heraushängen und rülpst der Freundin wohlige Zufriedenheit entgegen.
Mit etwas Glück darf man sich noch gleichgesinnte Kumpels ins Haus holen und ausnahmsweise sogar rauchen. Ist doch nur alle vier Jahre. Ob ich mir so eine Riesen- Winkehand in unseren Nationalfarben kaufe? Mal schauen.

Flensburg-Blog: Fußball-WM und Flensburg

Die Fußball-WM steht ins Haus, und kein Spieler des TSB Flensburg ist dabei.
Merkwürdig.
Stellt Euch mal eine Handball-WM ohne einen Spieler der SG Flensburg-Handewitt vor!
Das ist ein Befehl!
Ihr könnt es Euch nicht vorstellen?
Zugegeben, ich auch nicht.
Also, zurück zum Fußball: Kein Spieler, der bei einem Flensburger Verein tätig ist, wird bei der WM auf irgend einem Spielfeld stehen.
Daher fällt das Tippen schwer.
Ich will es dennoch versuchen, denn man erwartet es ja von mir.
Also:
Dritter wird das Auswahl-Team der Deutschen Demokratischen Republik, im Volksmund DDR genannt.
Den zweiten Platz belegt die CSSR.
Siegen aber wird die Sowjetunion.
Irgend jemand sagte mir, daß dieser Tip ein wenig zu konservativ sei.
Das mag sein.
Aber Tatsache ist:
Mein Tip ist um keinen Deut weniger realistisch als der, daß Deutschland Weltmeister werde.
Und wesentlich sympathischer.

Neumuenster-Blog: Demonstration gegen “Profiloberstufe”

Am 5. Juni protestierten hier 250 Menschen, größtenteils Schüler, gegen die geplante Profiloberstufe
Nicht daß jetzt jemand sagt:
Was, nur 250?

Denn es ist eine stolze Zahl, wenn man sich mal einiges vor Augen hält:

1. Diese unsere Stadt ist nun einmal keine Großstadt.

2. Die Schüler, die jetzt in oder (um im [nicht auf dem] Bild zu bleiben, muß man sagen:) auf der Oberstufe sind, werden von der geplanten Reform nicht betroffen sein.
Sie könnten nun also sagen (und manche taten das wohl):

Was geht mich das an; bis dahin bin ich doch längst im Studium; nach mir die Sintflut.

Und daß es eine beträchtliche Zahl von Schülern gibt, die eben nicht so denkt, sondern entgegen den üblichen vulgärpessimistischen Unkenrufen Verantwortungsbewußtsein zeigen, stimmt zuversichtlich.
Ob die göttliche Ann-Kathrin Krebs zu den Demonstrantinnen gehörte, ist mir nicht bekannt.

3. Die Schüler, die es angeht, sind in den meisten Fällen noch nicht so weit, daß sie die Problematik erfassen könnten. Sie werden wahrscheinlich ohnehin das Beibehalten des Klassenverbandes bevorzugen, da sie es sich in ihrer Klasse bequem gemacht haben.

Aber gerade hier muß die Kritik an der “Profiloberstufe” ansetzen.
Denn sie bedeutet ja im wesentlichen nichts anderes als die Fortsetzung des Unterrichts in Klassen.
Bisher dagegen müssen sich Schüler mit Beginn der Oberstufe für bestimmte Grund- und Leistungskurse entscheiden.
Eben damit übernehmen sie Verantwortung für sich und werden sukzessive unabhängig.
Die “Profiloberstufe” dagegen perpetuiert die Fremddeterminiertheit.

Kiel-Blog: Jazz-Cafe macht es sich schwer

Zu Anfang muß ein Unternehmen investieren.
Das heißt für das Jazz-Cafe: Es müßte in seinen ersten Lebensmonaten, auf daß sie nicht auch die letzten seien, sehr bekannte Musiker nach Kiel holen.
Aber im Juni-Programm wieder kein Spur davon.
Na, vielleicht klappt´s ja dennoch.

Kiel-Blog: Steiskal nervt mal wieder mit einem Brot des Monats

Ob man aus dem Auto steigt oder vor einer Plakatwand steht, ob man Bus fährt und die Anzeigen dort sieht – nirgends kommt man an der Werbung für die Großbäckerei Steiskal vorbei.
Selbst im Kino wird man damit behelligt.
Nun kann und sollte man sich fragen:
Hätte denn ein guter Bäcker dergleichen nötig?
Pflanzt sich die Anhängerschaft eines guten Bäckers etwa nicht durch Mundpropaganda fort?
Und geht die teure Werbung nicht zu Lasten der Qualität?
Seht Ihr, wenn man darüber nachdenkt, kommt man zu dem Ergebnis, daß Steiskal so gut nicht sein kann.
Kurios jedenfalls, daß man Kosten für Werbeflächen nicht scheut, solche für kompetente Gestaltung der Werbung aber durchaus.
Das zeigt sich erneut in der aktuellen Anzeige, in der mal wieder ein Brot des Monats beworben wird.
Da heißt es:

Buttermilchbrot

Für alle, die Butter-
Milch mögen und
nicht mögen!
Frisch, schmackhaft
und lecker zu jedem
Frühstück.
Macht schön.

Wer´s glaubt …
Ist es überhaupt noch legal, derart Haltloses zu verbreiten?
Und ist es geschickt?
Denn viele Menschen halten sich nun einmal für schön. Das gilt vor allem für Frauen; denn viele von ihnen sehen – ob nun erziehungsbedingt oder wie immer – ihren größten Wert in der Attraktivität.
Das hat zur Folge, daß sie sich nach Möglichkeit einreden, sie seien schön. Das gelingt ihnen deshalb, weil viele Männer bereit sind, sich fast jeder Frau mit erotischer Absicht zu nähern.
Und jeder Annäherungsversuch dient so mancher Frau zur Bestätigung des Vorurteils, daß sie schön sei.
So. Da nun enorm viele Menschen glauben, sie seien schön, ist mit der Aussage “Macht schön” einfach keine Wirkung zu erzielen. Denn warum sollte man eine Eigenschaft anstreben, die man schon zu haben glaubt?!
Die anderen aber, die sich zu der Erkenntnis durchgerungen haben, daß sie nicht schön sind, sind einfach zu klug, um sich von so einer Aussage ins Bockshorn jagen zu lassen.

Was nun aber den Beginn des Textchens betrifft:

Für alle, die Butter-
Milch mögen und
nicht mögen!

Da ist das “Butter-Milch” (richtig wäre natürlich “Buttermilch”) das wesentlich kleinere Übel.
Das größere ist, das man mal wieder nicht weiß, was man sagt.
Denn gemeint ist:
Für alle, die Buttermilch mögen und alle, die Buttermilch nicht mögen.
Gesagt wird aber, daß dieses Brot für jeden Menschen sei, der Buttermilch mag und nicht mag – dessen Prsönlichkeit also derart gespalten ist, daß er als X Buttermilch liebt und als Y verabscheut.
Ob es solche Menschen gibt?
Für die und nur für die ist dieses Brot.
Aber die Menschen mit gespaltener Persönlichkeit wissen ja gar nichts von ihrer Persönlichkeitsspaltung.
Daraus folgt, daß diese Werbung exakt nullkommaniemanden anspricht.

Kiel-Blog: Immer unterwegs im Dienste der Aufklärung.

Recklinghausen-Blog: Navigation mit Tel und Branchenbuch

Es gibt ein neues Navi auf dem Markt das auf einträge im Telephone buch navigieren kann es handelt sich um ein produkt von der FA klicktel in Essen habe mal nachgesehen er ist auch günstiger dann die meisten anderen Geraete hat aber einen 400 processor Echt TOLLL !!!

Kiel-Blog: Ist die Leitung der Kieler Bühnen noch bei Trost?

Das muß man sich und die wackere Öffenlichkeitsarbeiterin der Kieler Bühnen, die wunderbare Christine Schmücker, angesichts einer Anzeige der Kieler Bühnen, die ein Viertel der Seite 11 des Magazins la carte einnimmt, fragen.
Denn was ist dort zu sehen?
Ein Pulk von Menschen lächelt uns entgegen, sechs Menschen, deren gemeinsamer Wunsch folgender ist:
“Wir wollen ein Abo!”
Heterogen ist der Haufen, weil die Kieler Bühnen alle gesellschaftlichen Gruppen erreichen wollen (oder doch nur fast alle?).
Von links nach rechts:

- Ein Twenty- oder auch Thirty-Something, dessen Haar- und Barttracht sowie Lederbehostheit einerseits, andererseits aber vasarelyeskes T-Shirt ihn als Metal-Techno-Hybride erscheinen lassen.

- Eine junge Frau im Fußball-Dress, die so aussieht, als könne sie auch schon mal rustikal hinlangen – ideale Werbeträgerin für ein Finanz-Dienstleistungsunternehmen.
MLP heißt das Unternehmen, und die Hälfte des entsprechenden Schriftzugs ist deutlich auf dem Trikot der Amazone erkennbar.
Sollte man bei den Kieler Bühnen etwa der Auffassung sein, daß Schleichwerbung einer der Gemeinschaft verpflichteten Unternehmung ziemt?

- Eine ärmlich gekleidete Frau, deren Phänotyp den Rezipienten an Migrationshintergrund denken lassen soll.
Auf dem Arm hält sie

- ein ebenfalls ärmlich gekleidetes Mädchen.

- Hinter den beiden steht ein älterer Herr, der das klassische Bildungsbürgertum repräsentiert.
Mit der rechten Hand formt er hinter dem Kopf der ärmlich gekleideten Frau das Victory-Zeichen.
Seine linke hand liegt kumpelhaft auf der Schulter

- eines merkwürdigen Jünglings. Dieser trägt Springerstiefel und auch sonst neonazikompatible Lederkluft.
Seine Haartracht resp. Fast-Glatze ist von einer Schirmmütze verdeckt, offenbar, weil man lediglich andeuten, nicht aber klar machen will, wes Ungeistes Kind der Mensch ist.
Was sagt in deisem Zusammenhang aber die Gestik des Bildungsbürgers?
Die nächstliegende Version – und auf die kommt es ja im Falle von Werbung an – ist die:
“Wir werden der Überfremdung Herr werden. Ich vertraue dabei ganz dem jungen Mann neben mir und seinesgleichen.”

Die Kieler Bühnen vermitteln latenten Rassismus und treiben die Menschen per Schleichwerbung in die Schuldenfalle.

Kiel-Blog: Gegen Studiengebühren

Studenten auf den Straßen gegen Studiengebühren, nicht zum letztenmal in der vergangenen Woche.
Die Polizei verhält sich bislang ruhig.
Das kann sich erfahrungsgemäß ändern.
Auf meinem Lieblingstransparent der vergangenen Woche stand:
Wer kriegt unsere Kinder?
Hübsch daran ist, daß man es sowohl für rebellisch, als auch für konsevativ halten kann.
Wenn auch jenes nur mit großer Mühe.

Kiel-Blog: Karasek – Generalintendant und …

Daniel Karasek wurde unlängst zum Generalintendanten der Kieler Bühnen gewählt.
Nun sucht er einen neuen Intendanten oder eine neue Intendantin für das Opernhaus.
Dieser Mensch nun sollte eine – so zitieren die Kieler Nachrichten Karasek – “aktiv gestaltende” Persönlichkeit sein.
Man nennt das Pleonasmus.
“Passiv gestaltend” wäre eine Contradictio in adjecto: Es ist nicht möglich, etwas passiv zu gestalten.
Also ist “aktiv gestaltend” eine sinnlose Dopplung, ein Pleonasmus eben.
Es ist zum Mäuse melken:
Der Hauptausschuß der Landeshauptstadt Kiel wählt einen neuen Generalintendanten, und der gibt sich sogleich als nicht eben helle zu erkennen.

Luebeck-Blog: Diätenreform – muß sein

Lieber Lübecker!

Macht bitte nicht den Fehler, folgende Sätze allen Ernstes zu sprechen:
“Die erhöhen sich ihre Diäten, wie sie wollen, und das müssen wir bezahlen mit unseren Steuergeldern.”

“Die machen ja doch, was sie wollen.”

Und Ähnliches.
Die vom Landtag verabschiedete Diätenreform ist unter dem Strich eine Erhöhung.
Und ist das nun kritikwürdig?
Warum?
Weil in dieser Zeit auch Politiker die allgemeinen Einschnitte zu spüren bekommen sollen?

Na ja, ich halte die Höhe der Diäten für grundsätzlich verfehlt.
Politiker ist ein Beruf. Das gilt auch für Landespolitiker.
Wohin aber streben die begabtesten Leute legitimerweise?
Dahin, wo das meiste Geld ist.
Das heißt: Da man in der freien Wirtschaft ein Vielfaches verdinen kann, bleiben für die Politik nur die Minderbegabten übrig.
Mit einer Einschränkung:
Es gibt tatsächlich auch begabte Menschen in der Politik, und die handeln möglicherweise in der Tat aus Altruismus, etwa aus Sorge um Deutschland.
Seht Ihr, da wird es gefährlich.
Den Menschen in diesem Lande ginge es besser, wenn der Staat kompetent und nüchtern gemanagt würde, statt von Geringbegabten und ewigen Patrioten von Krise zu Krise gesteuert zu werden.
Und wer Kompetenz will, der muß eben mehr ausgeben.
Will sagen, ich würde ein Faß aufmachen, wenn die Diäten mindestens fünfmal so hoch wären.
Für den einzelnen Steuerzahler wären dafür nur sehr geringe Beträge zu entrichten.
Und das aus höheren Diäten mittelfristig resultierende kompetente Management des Unternehmens Staat würde die Investitionen lohnen.
Abere die meisten Bürger haben immer noch das Idealbild des selbstlosen Führers.
Und sie glauben tatsächlich, sie würden von einer Kanzlerin “regiert”.
Das davon angesichts der Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft nicht die Rede sein kann, mögen sie sich nicht klar machen, weil sie nun einmal unterwürfige Menschen sind.
Kleiner Denkanstoß:
Immer mal wieder hört oder liest man die Meldung, der jeweilige BDI-, BDA- oder auch DIHK-Präsident habe DER REGIERUNG EIN SCHLECHTES ZEUGNIS AUSGESTELLT.
Das Ausstellen eines Zeugnisses (ob nun metaphorisch oder im eigentlichen Sinne) setzt ein hierarchisches Verhältnis voraus.
Zugunsten des Ausstellenden.
Seht Ihr?

Kiel-Blog: Kieler Nachrichten werben massiv für die Union

Jawohl, für CDU und ggf. auch CSU!
Beispiel gefällig?
Die Ausgabe vom 31. Mai überschreibt ihre sechste Seite mit den Worten
Das politische Buch.
Das Wort “politisch” erscheint dabei in blauen Lettern, und das weist schon deutlich nach rechts.
Und um welche Bücher geht es?
Eines handelt von der Bundesrepublik Deutschland als demokratischem Erfolgsmodell. Dazu bringen die Kieler Nachrichten ein Bild von Konrad Adenauer und korrelieren auf diese Weise politischen Erfolg mit der CDU.
Ein weiteres der vorgestellten Bücher beschäftigt sich mit Franz-Josef Strauß. Dazu erscheint eines von nur wenigen Fotos, das den Barbaren sympathisch wirken läßt.
Der letzte der drei großen Artikel auf dieser Seite stellt die Erinnerungen Rainer Barzels vor, und auch der ist besonders vorteilhaft abgebildet.
Bleiben noch drei kleine Artikel, von denen sich zwei mit CDU-Politikern beschäftigen.
Und offenbar eben nicht auseinandersetzen, denn in dem Fall wären sie den KN keine Empfehlung wert.
Nun wird der eine oder andere vielleicht fragen:
Was ist denn an alledem bemerkenswert?
Man weiß doch, wes Ungeistes Kind die KN-Redaktion ist.

Darauf ist zweierlei zu antworten:
1. Es gibt viele Menschen – und ich fürchte, ihre Zahl steigt -, die unkritisch genug sind, daran zu glauben, sie würden mit einem Exemplar dieser Zeitung neutrale Berichterstattung kaufen.
Da tut Aufkärung not.

2. Mindestens so weit rechts wie die KN stehen ja auch Bild, FAZ, Welt.
Aber die sind halt imstande, ein wenig geschickter vorzugehen.
KN-Redakteuere dagegen geben sich allen politisch denkenden Mneschen immer und immer wieder sofort als schwarzbraune taube Nüsse zu erkennen.
Das ist ein bemerkenswerter Unterschied.
Na ja, sie verdienen wohl nur ein Fünftel von dem, was ein FAZ-Redakteur einstreicht.
Bei solchen Konditionen bleiben für die KN nur die Journalisten übrig, denen halt nicht besonders viel durch den Kopf geht.
Und es versteht sich, daß dieses wenige kaum je gut ist.

Luebeck-Blog: Es wird weniger gebaut

Wie jüngst das Statistikamt Nord feststellte, ist die Zahl der Wohnungen, für die Baugenehmigun gen erteilt wurden, im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 8,7% zurückgegangen.
Das betrifft auch Lübeck. An mangelnder Wohnungsnachfrage kann es doch in unserer attraktiven Stadt nicht liegen.
Woran denn dann?
Na gut, das Wort Nachfrage sollte ich vielleicht durch das Wort Bedürfnis ersetzen.
Viele wünschen sich eben neue Wohnungen, aber das Geld fehlt in manchen Fällen.
Sei´s drum: Zur Verschönerung der Stadt tragen Wohnungsneubauten ja meist ohnehin nicht bei.

Kiel-Blog: Im Sonderheft der Kieler Nachrichten zur Kieler Woche schreibt Volquartz wirres Zeug

Das Sonderheft wird präsntiert von BMW, HSH Nordbank und mobilcom.
Den beiden letztgenannten schenken die KN daraufhin freundliche Artikel.
Soviel zur journalistischen Distanz.
Schlägt man übrigens das Sonderheft auf, dann grinst einem schon wieder die unvermeidliche Volquartz entgegen.
Diese unsere Oberbürgermeisterin hat gemeinsam mit dem Stadtpräsidenten Tschorn ein Grußwort verfaßt.
Nun wissen wir:
Schreiben kann sie auch nicht.

“Herzlich willkommen zur Kieler Woche 2006 – dem maritimen, sportlichen und kulturellen Aushängeschild unserer Stadt.”

Das zum Beispiel gibt sie von sich. Und ahnt nicht, daß es in diesem Sinne nicht möglich ist, zu einem Aushängeschild einzuladen.
Und weiß, wie auch wir, nicht, was man sich unter einem maritimen Aushängeschild vorzustellen hätte.
Was sondert sie außerdem ab?

“Endlich hat das Warten ein Ende.”

So etwas ließe keine ausgeschlafene Deutsch-Lehrerin einem Fünftkläßler durchgehen.

“Endlich hat das Warten ein Ende.”!!!
Das heißt: Das Ende ist endlich.
Das Ende hat ein Ende.
Wie ja alles ein Ende hat, auch die Amtszeit der Volquartz, die auch durch den Werbeauftritt Merkels bei der Kieler Woche nicht zu verlängern sein wird.
Zurück zum Text:

“Vielen Dank allen, die dieses wieder einmal im wahrsten Sinne des Wortes überwältigende Programm auf die Beine gestellt haben.”

WAHR kann man nicht steigern. Wer meint, man könne dazu einen Superlativ bilden, (WAHRSTER Sinn des Wortes), der nimmt es eben mit der Wahrheit nicht genau. Das wird bei der Volquartz niemanden wundern.
Von einem “wahren Sinne Wortes” kann allerdings unter Umständen die Rede sein.
Aber unter welchen Umständen?

Umstand 1: Die Formulierung bezieht sich auf eine meist metaphorisch gebrauchte Wendung, in diesem Fall auf “überwältigendes Programm”.

Umstand 2: Die gebräuchliche Wendung wird hier eben nicht metaphorisch gebraucht, sondern in ihrem eigentlichen Sinne verstanden, im wahren Sinne des Wortes eben.
Und ist denn das hier der Fall?
Das hieße, daß das Programm die Besucher physisch überwältigte!
Mit roher Gewalt!
Wollte die Volquartz das tatsächlich sagen?
Nein, das wollte sie nicht.
Sie weiß nicht, was sie sagt.
Kann aber eine Großstadt, eine Landeshauptstadt zumal, sich eine Oberbürgermeisterin leisten, die wirres Zeug schreibt?