Beim FC Carl Zeiss Jena stößt der Vorschlag von Rot-Weiß Erfurt zu einem gemeinsamen Stadion auf Skepsis. Der Jenaer Präsident Rainer Zipfel sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, sein Verein sei mit der Heimspielstätte, dem Ernst-Abbe-Stadion sehr zufrieden. Der von Rot-Weiß Erfurt favorisierte Standort Nohra sei den Jenaer Fans nicht zuzumuten. Darüber hinaus sei fraglich, ob sich ein gemeinsames Stadion rechne. Der Präsident von Rot-Weiß Erfurt, Rolf Rombach, hatte Jena vorgeschlagen, ein gemeinsames Stadion nach dem Vorbild der Münchner Allianz-Arena zu bauen. Die beiden Stadien in Erfurt und Jena hätten kein ausreichendes Angebot und keine Fußballkultur mehr, so Rombach.
Beide Thüringer Fußball-Regionalligisten bestreiten heute Nachmittag entscheidende Spiele um Auf- und Abstieg. Während Jena im Heimspiel gegen Düsseldorf ein Punkt zum Aufstieg reicht, muss Erfurt in Wattenscheid gewinnen, um aus eigener Kraft die Klasse halten zu können.
Quelle: MDR 1 RADIO THÜRINGEN


Artikel kommentieren »