StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

Themen anzeigen:

Mai 2006
M D M D F S S
« Apr   Jun »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
2
Mai '06

Dresden-Blog: Und die Schlange reißt nicht ab…

Jetzt folgt wieder einmal eine Anekdote aus der Rubrik: Menschen und deren Schicksalsgebärden in öffentlichen Einrichtungen. Die Rede ist vom Arbeitsamt oder besser: der Bundesagentur für Arbeit. Auf Grund diverser Nichtunterstützung seitens des Amtes, musste ich wohl oder übel anreisen. Natürlich ging’s ums Geld. Und das ohne Termin und zum Monatsanfang. Jeder, der diese Kriterien kennt, weiß: die Hölle tut sich auf. Die Nacht vorher kann man nicht schlafen, zittert und bangt. Nach dem Aufstehen, natürlich mitten in der Nacht- besser ist das, frühstückt man lieber kaiserlich. Wegzehrung ist von Vorteil. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Nach 10 Uhr Morgens ist da alles zu spät. Erfuhr ich am eigenen Leib. Ich war zu blauäugig. Der zweite Stock war mein Ziel. Team Dresden West. Die ersten Stufen kam ich noch, dann war warten angesagt. Stehen und warten. Zwei Schritt vor. Mutti mit Kinderwagen durchlassen. Stehen. Warten- auf einen freien Schalter, der sich meinem Problem annahm. Nur damit ist es ja bei Weitem nicht getan. Nach etwa einer Stunde war das erste Etappenziel erreicht. Wobei ich diverse Gerüche noch erwähnen muss. Ich hatte besonders Pech, denn ein offenbar alkoholisierter Herr, der Zuhause wahrscheinlich Wasser und Seife verschmäht, stand vor mir. So ein Geruch, vor dem einen der Körper schützt und am liebsten nicht weiter atmen möchte. Doch: Lücken lassen gibt’s nicht. Dicht an dicht die genervten Leiber. Die dralle Schalterdame schickte mich n Stockwerk tiefer. Wieder warten. Aber diesmal sitzen. Mein Magen knurrte schon. Ich wurde nach einiger Zeit wieder aufgerufen um für 1 Minute vor einer Dame zu sitzen, die vom Bildschirm ablas, dass das Problem das ich hatte reell ist und ein weiterer Sachbearbeiter sich diesem annehmen muss. Team Sowieso, Bearbeitungsplatz 1. Ich entwirrte das Labyrinth und saß wieder. Löffelte meinen Joghurt. Lobte mich selber für den Einfall einen mit zu nehmen. Eine pralle Frau gegenüber klagte mir sogleich ihr Leid. Verständnis zeigen. Der Schock kam schnell: Ich saß vor der falschen Türe.. Nach drei Stunden dann im richtigen Zimmer. Ich erführ, dass ich „aus Versehen“ übersehen wurde und keine Leistung erhielt. Ich hab dort auch schon sechs Stunden zugebracht. Motto: Der Arbeitslose hat ja immer Zeit. Der eine oder andere kennt es. Soll, oder besser: kann man da noch lächeln?

Kiel-Blog: Literaturtelefon

Gerade las ich im Stadtmagazin meines begrenzten Vertrauens, Kielerleben, daß eine Karen-Susan Fessel in der Woche vom 24. bis zum 30. April am Literaturtelefon gewesen sei.
Wer ist das nun aber?
Eine Literaturwissenschaftlerin?
Eine Dichterin?
Und kann man sich bei der Dame erkundigen, worin der Unterschied zwischen einem Hexameter und einem Pentameter besteht?
Oder sich darüber informieren, welcher Dichter den heute sogenannten inneren Monolog erfunden hat?
Oder wozu soll das sonst gut sein?
Und wer veranstaltet das Ganze?
Und auf wessen Kosten?
Dieses Literaturtelefon scheint jede Woche alternierend besetzt zu sein.
Ich meine natürlich den Platz vor dem Telefon, das Telefon selbst hoffentlich nicht immer.

Kiel-Blog: Lebensmittel im Sophienhof

Wer von der Bahnhofsseite in den Sophienhof kommt, ist doch erst einmal angenehm berührt:
weil man es dort erstmal nicht mit festen Geschäften, sondern mit Ständen zu tun hat, an denen Obst, Gemüse, Backwaren, Fisch, Wurst, Käse und Trockenfrüchte angeboten werden.
Man fühlt sich fast wie auf einem Wochenmarkt. Es ist nur angenehmer, weil überdacht.
In dieser Passage kommt man sich wie in einem Gourmet-Tempel vor, und die Preise sind auch in einigen Fällen danach.
Zuhause, beim Probieren, erlebt man, nun ja, kein böses Erwachen, das wäre übertrieben, aber es ist leider nichts Besonderes an den Waren.
Besseren Fisch bekommt man zum Beispiel in Heidis Fischkiste in Heikendorf, bessere Wurst bei Markus in der Feldstraße und besseren Käse bei Karstadt.
Jawohl, bei Karstadt.
Es ist schon erstaunlich, daß so ein Allzweckgeschäft eine so hervorragende Käsetheke hat.
Und die Preise sind in Ordnung.
Was nun aber den Sophienhof betrifft:
Nicht nur die genannten Stände im Eingangsbereich lohnen den Besuch nicht, ich wüßte auch sonst keinen Grund, warum man sich dorthin bemühen sollte.
Gewarnt werden muß in jedem Fall vor dem zweiten Stockwerk.
Dort hängen nämlich Prominente und Semiprominente in Lebensgröße, wenn auch nicht in jedem Falle lebensecht von der Decke.
Aber ausgerechnet die Kieler Oberbürgermeisterin, Angelika Volquartz (CDU), ist grausam gut getroffen.
Warum man ausgerechnet dort, wohin man doch die Menschen locken will, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, eine Vogelscheuche postiert, ist mir ein Rätsel.
Wer sind eigentlich die anderen, die da rumhängen?
G. Willumeit gehört zweifellos dazu, der bekannte holsteiner Komiker. Und Egon Müller, der ehemalige (mehrfache) Speedway-Weltmeister – großer Sohn unserer Stadt, der sich, wie es mal ein Bekannter von mit formulierte, jeden Knochen im Körper einzeln gebrochen hat.
Auch an Detlev von Liliencron wird da doch irgendwo erinnert (oder hat man diesen Hinweis inzwischen entfernt?), den einhundertvierunddreißigstberühmtesten Dichter der Deutschen Literaturgeschichte, dessen Geltung freilich seine Bedeutung bei weitem übersteigt.
Dennoch – soll alles sein; bloß die Volquartz, die muß weg aus dem Sophienhof (und dem Rathaus).
Denn ich habe vielleicht oben ein wenig übertrieben, als ich sagte, es gebe so rein gar keinen Grund, den Sophienhof aufzusuchen.
Denn irgendwo im oberen hinteren Berich ist da ja auch noch die Großbuchhandlung Weiland.
Und wenn man vom Bahnhof kommt und nicht einen bestimmten Schleichweg zu Weiland einschlägt, dann muß man an der Volquartz vorbei!
Und da kann man ja nun nicht einfach eine Minute lang im Gehen die Augen schließen.
Wenigstens peripher muß man sie also ansehen, die unheimlich blonde Medusa.
Wer soll denn das aushalten?

Kiel-Blog: Präventionsdisco

Was für ein Wort!
Und was soll das heißen?
Eine Disco ist doch dazu da, daß etwas zustande kommt: Freude, Rausch der Musik und des Tanzes, Freundschaften, Liebe, Sex. Prävention aber ist das Gegenteil: es kommt nichts zustande, es wird verhindert.
Was aber soll in einer Disco verhindert werden?
AIDS!
Also von Anfang an:
Die Verantwortlichen der AIDS-Hilfe Kiel hielten es für eine gute Idee, die Jugendlichen gerade im Gefahrenbereich Disco über AIDS aufzuklären.
Daher also die Präventionsdisco in der Pumpe, nicht zum erstenmal, aber zum nächstenmal am 1. Juni.
Die AIDS-Hilfe Kiel — ob die der Todfeind des Bundesgesundheitsministerium ist? Gewiß, beide personifizieren AIDS, was übrigens fatal ist. Aber das Ministerium will “AIDS keine Chance” geben, die Kieler Organisation dagegen will AIDS helfen, wie der Name sagt.
Wie bitte, so war das gar nicht gemeint?
Dann sollen sie doch sagen, was sie wollen.
Die Pointe dieser Präventionsdisco ist übrigens, daß der Eintritt 3 Euro kostet, so daß die Besucher kein Geld für Kondome mehr haben.

Kiel-Blog: Neu: Jazz-Cafe

Wer hätte das gedacht!
Das gibt es seit ein paar Wochen tatsächlich.
Hier in Kiel!
Im Schmidtbau am Germaniahafen.
So ganz traut man aber auch dort der Liebe der Kieler zum Jazz nicht.
Daher annoncieren sie, daß alle Freitage und Samstage “jazzfrei” seien.
Zwar wird damit nicht bewußt auf das NS-Unwort “judenfrei” angespielt, aber wenn man bedenkt, daß Jazz in der NS-Zeit verpönt bis verboten war, und auch nicht vergißt, daß Juden erheblichen Anteil an der Entwicklung des Jazz hatten, dann kommt man doch ohne weiteres zu dem Ergebnis, daß das Wort “jazzfrei” ein fürchterlicher Fehlgriff ist.
Das mußte zumindest mal erwähnt werden.

Donnerstags gibts ab 22.00 Uhr jeweils Live-Musik.
Im übrigen wirds da ab Mai auch ordentlich zu spachteln geben.
Man bietet dort nämlich asiatisch-mediterrane Küche. Lustig daran ist, daß man nicht genau sagen kann, was das ist. Es gibt wenigstens drei Möglichkeiten:

1. Teils sind die Speisen solche mediterraner Tradition, ob italienischer, spanischer, serbokroatischer …, teils erinnern sie an Asien (Indien? China? Japan?).

2. Man versucht sich in einer Fusion mediterraner (erneut: ???) und asiatischer (erneut: ???) Küche.
Was auch immer dabei herauskommen würde, es wäre kühn. Und das sollte man zu schätzen wissen.

3. Die Rezepte stammen aus dem Teil des Mittelmeerraumes, der zu Asien gehört: Kleinasien und dem “Nahen Osten”.

Da macht das Rätseln die Sache spannend.
Auch auf ein Cafe, eine Cocktail-Bar und eine “Jazz Terrasse” müssen die Besucher nicht verzichten.
Es gibt also gleich eine Reihe von Gründen, mal vorbeizuschauen.

Kiel-Blog: Der Alte Auf

Was den Landgasthof “Der Alte Auf” in Fiefbergen betrifft:
Mag es sein, daß die Menschen dort spachteln, was die Wampe hält, ohne sich auch nur zu fragen, was es mit dem Auf auf sich habe?
Andere werden nur sich und einander fragenund es trotz der Ergebnislosigkeit ihres Unterfangens dabei bewenden lassen.
Wieder andere haben vielleicht schon einmal eine Kellnerin dort direkt gefragt: “Was ist ein Auf?”
Die Kellnerin aber wird freundlich lächelnd erwidert haben, daß sie das nicht wisse.
Einige gehen vielleicht sogar davon aus, daß es sich um einen sonderbaren Eigennamen handle.
Aber das ist nicht der Fall.
Hier im Kiel-Blog wird das Rätsel gelöst.
Und jetzt haltet Euch fest:
Ein Auf ist ein Uhu.
Jawohl.
Der größte Eulenvogel weit und breit.
Nach diesem also ist der Hof benannt.
Lest es bei Gelegenheit bei Hermann Löns nach.
Den sollte man sowieso lesen.

Kiel-Blog: Sparerparty im After Dark

Nennt sich bloß nicht so.
Sondern Friday Night Lounge.
Aber man spart tatsächlich alles, denn der Eintritt ist frei, und man kann sich kostenlos an dem psychedelischen Ambiente erfreuen.
Oder würdet Ihr das Ambiente im After Dark etwa nicht als psychedelisch bezeichnen?
Ach so, Ihr habt was gegen das Wort “Ambiente”.
Gut, ich auch.
Dann eben “Interieur”.
So.
Also, bei dieser Friday Night Lounge ist mächtig was gebacken, und schon so mancher Bund fürs Leben geht auf den Umstand zurück, daß man after dark im After Dark Bekanntschaft machte.

Kiel-Blog: Tanz in den Mai

Am 30. April wurde zwar übrall in den Mai getanzt, aber im Norwegenterminal durfte man dafür zahlen, nein man mußte sogar, und zwar einen respektablen Stundenlohn.
Was wurde dafür geboten?
Ein Single-Treff, obwohl sich Singles doch immer und überall auch umsonst treffen können.
Was soll das also?
Daneben gab es eine Band, die auf den Namen Tin Lizzy hört.
Das ist der dämlichste Bandname, den ich kenne.
Es wäre niveaulos, derart alles mies zu machen?
Quark, ich kann´s doch begründen.
Tin Lizzy spielt doch zweifellos an auf die Band Thin Lizzy.
Deren Name aber war doch nichts anderes als eine Abwandlung von Tin Lizzy, dem Kosenamen des berühmten Model T von Ford.
Na, habe ich zuviel versprochen?
Was aber ist das nun für eine Band?
Nun, sie spielt Evergreens und nudelt die Charts rauf und runter.
Sie gibt sich noch nicht einmal den Anschein von Kreativität.
Dei fünf männlichen Bandmitglieder dürften sich schon in der Nähe des Rentenalters befinden.
Na gut, ich übertreibe ein wenig. Aber wirklich nur ein wenig.
Dazu gibt es einen weiblichen Blickfang mit schönen, sanften Augen.
Aber die Typen, die sind echt fertig.

Neumuenster-Blog: Gartenausstellung

Nun ist es schon wieder vorbei, das Gartenfestival Schleswig-Holstein. Um nichts Geringeres handelte es sich dabei als um die größte Gartenausstellunfg des Landes.
Es gab Informationen in den Bereichen Gartengestaltung, Landschaftsbau, Gartenmöbel, Gartengeräte, Gertentechnik, Floristik, Springbrunnen, Wintergärten, Terrassen, Teiche und was nicht alles.
In den Hallen 1 bis 5 und im Außengelände, Holstenhallen natürlich.
Der Eintrittspreis war mit 5 € durchaus nicht zu hoch.
Oder doch?
Denn ist das Ganze nicht eine reine Werbeveranstaltung?
Die können also froh sein, wenn überhaupt jemand kommt.
Ist doch wahr.

Neumuenster-Blog: Kieler Nachrichten / Deutsch

Durchblättert man die Kieler Nachrichten, dann stößt man im Neumünster-Teil zum Beispiel auf einen Kommentar einer Sabine Nitschke.
Ein Foto der Autorin wird gleich mitgeliefert, und so sieht man eine ältere Frau, die jugendlich wirken will; stark geschminkt und mit Mach-mehr-aus-deinem-Typ-Kurzfrisur, wobei ihr Durchblick suggerierender und penetrant Sympathie heischender Gesichtsausdruck ihre Eitelkeit leugnet.
Für ihren Kommentar am 22.4. wählte sie die Überschrift:
“Durch reden wächst Akzeptanz”
Das Verb “reden” ist hier substantiviert, muß also großgeschrieben werden.

Nach dem Kurzstudium von Überschrift und Foto machte ich mich daran, den Kommentar zu lesen.
- –
Not really.
Bin kein Masochist.

Neumuenster-Blog: Verdacht auf Diebstahl von Spirituosen

Die Kieler Nachrichten melden am 22.4., zwei Neunzehnjährige, die aus einer Tankstelle mehrere Flaschen Schnaps gestohlen hätten, seien festgenommen worden.
Die Diebe seien einschlägig bekannt.
Hier gilt also nicht die Unschuldsvermutung. Jene Vermutung also, die die Zivilisation von der Barbarei scheidet.
Oder ist man nicht verpflichtet, wenigstens Zweifel zu äußern, wie etwa in der Standardformulierung “mutmaßlicher Täter”, wenn man keine Namen nennt?
Aber die beiden Festgenommenen sind doch “einschlägig bekannt”, der eine oder andere Leser wird sich daher denken können, um wen es sich handelt.
Gehen also die KN einfach davon aus, daß sich die von der Zeitung Vorverurteilten ohnehin nicht wehren werden?
Im Unterschied zu reichen Schwerverbrechern, die auch für die KN vor der Verurteilung immer nur Verdächtige sind, weil man ja sonst in des Teufels Küche käme?
So wird es sein. Mutmaßlich.
Aber übernehmen wir doch mal zum Schein die Vorverurteilung der KN und setzen noch einen drauf:
verdammte Bande, gewissenlose Räuber, typische deutsch!
Woher ich wissen will, daß es sich um Deutsche handelt?
Na ja, wenn es Türken, Russen oder Sudanesen wären, dann hätten sich die KN die Gelegenheit zum Schüren von Haß sicher nicht entgehen lassen.

Kiel-Blog: Carstensen will keinen Stillstand

Es fällt ja gar nicht auf, wenn man nicht beständig im Landeshaus zu tun hat, aber der kindische Carstensen tapert täglich in unser schönen Stadt herum und treibt hier sein Wesen.
Nichts gegen Dithmarscher, Nordfriesen oder überhaupt Menschen von der Westküste.
Und gegen Carstensen hätte ich auch nichts, wenn er sich als Fischer auf dem Blanken Hans abplagen würde oder hinterm Deich irgendeinen sinnvollen landwirtschaftlichen Beruf ausübte.
Aber als Ministerpräsident ist er nun mal eine Fehlbesetzung, weil ihm eben je sehr wenig und selten Gutes durch die Denkmurmel rauscht.
Nun hat er gerade den Kieler Nachrichten ein Interview gewährt.
Ob wir das wohl durchlesen?
Nö, wir haben Besseres zu tun. Wir überfliegen nur.
Und dann halten wir uns an die von den dem Bärtigen wohlgesonnenen KN gewählte Überschrift, welche besagt, daß Carstensen “keinen Stillstand” wolle.
Aber was will denn ein Konservativer, wenn nicht Stillstand?
Fortschritt etwa?
Da sei Gott vor.

Moenchengladbach-Blog: Unterwegs zum Bahnhof

Der Wetterbericht hat recht behalten.
Noch ist der Himmel bewölkt, aber die Sonne kommt immer mehr durch. Das Blumengeschäft an der Hindenburgstraße hat den ganzen Frühling einfach auf die Straße gestellt.

Blumen in der Stadt

Wie schön könnte heute morgen ein Bummel durch die Fußgängerzone sein. Doch zur Zeit habe die Bauleute diesen Teil der Stadt fest in ihrem Griff.

Fußgängerzone

Während sie im mittleren Teil auch alle Bäume gefällt und ausgegraben haben, scheinen sie im unteren Teil nur die Fahrbahn auf zu reißen. So kann man sich sogar noch an den Baustellen in die aufgestellten Metallschalen setzen. Ein Genuss für den, der den Bauarbeiten zu schauen möchte.

Fußgängerzone;

Im unteren Teil sind sie ja schon fertig. Dort hat die Straße wieder ein Teer-Decke. Naja das lässt ja vermuten, das dies nicht die letzte Aktion ist, denn eigentlich sollte es ja Pflastersteine sein.

Fußgängerzone

Die Sonne lockt alle wieder in die Eisdiele. Und die haben Glück, das die Arbeiter schon weiter sind. So kann man heute schon das Eis im freien genießen. Wohl dem der dafür Zeit hat. Man muss sich schon beeilen, wenn man den 4 Tage Sommer erleben möchte. In 2 Tagen soll der Höhepunkt des Kurzsommer mit 28 Grad sein. Kaum zu glauben, das es gestern noch so nass und kalt war.

Eiskaffee

Also dann man viel Spaß mit dem ersten richtigen Eis-Genuss im Freien. Übrigens haben die anderen Eisdielen auch schon die Stühle draußen, aber auch die Baustelle neben sich oder kurz davor. Erst nach dem Luxusgebäude der Stadt, dem ehemaligen Stadttheater, ist die Fußgängerzone ganz Baustellen frei.

Berlin-Blog: Osterglocken oder Narzissen?

Osterglocken

Mann da war ich von den Socken
So ganz allein zwei Osterglocken
Oder waren es gar Narzissen die
Ich da so sah beim Pissen?

Blumen waren’s das war mir klar
In Form und Farbe wunderbar
Von andere Pflänzlein eng umschlungen
Morphologisch ebenfalls gelungen.

Zu gern hätte ich sie abgepflückt
Und damit meinen Schatz beglückt
Ich ließ sie dann doch besser stehen
Hab sie bepullert aus Versehen.

Neumuenster-Blog: Neuer Vorsitzender des VfR

Der VfR Neumünster hat einen neuen Vorsitzenden.
Gewählt wurde ein Norbert Sander, und zwar auf der Jahreshauptversammlung am vorvergangenen Freitag.
Der Mann ist 78.
Ob der wohl für den vielzitierten frischen Wind sorgen wird?
Zumindest wird er den Abstieg der ersten Fußballmannschaft in die Verbandsliga nicht verhindern können.
Und was sagte er anläßlich seiner Wahl?
Die Kieler Nachrichten zitieren ihn so:
“Ich dulde keine Intrigen mehr.”
Früher hat er also Intrigen toleriert. Warum macht man denn so einen zum Vorsitzenden?
Aber nein, so war das ja gar nicht gemeint. Der Mensch weiß eben bloß nicht, was er sagt.
Nun ja, er ist 78.
Aber da stellt sich doch die Frage in einem anderen Lichte und dennoch wortgleich erneut, und ich wiederhole sie gern:
Warum macht man denn so einen zum Vorsitzenden?
Neumünsteraner, soll Eure Stadt wie tiefste Provinz wirken, Euer größter Sportclub wie der Schützenverein eines 100-Seelenlosen-Dorfes?
Das kann doch nicht Euer Ernst sein.

Brandenburg-Blog: Doofer Sprayer

Graffiti

Also über Graffiti kann man ja nun wirklich streiten. Für den einen ist das urbane Kunst, für den anderen wiederum fällt so etwas unter Vandalismus. Gut gemachte Arbeiten, wenn auch illegal, können meiner meiner Meinung nach das Stadtbild verschönern. Solche Schmierereien (Foto) zähle ich allerdings eher zu präpubertärer Zerstörungswut. Ich bin weiß Gott nicht konservativ, aber dennoch frage ich mich immer wieder was so eine Scheiße soll! Wenn ich irgendwann mal so einen Scheißer unter meinem Fenster erwischen sollte, dann tätowiere ich ihm “Bitch” auf die Stirn. Damit er sich ganz nebenbei auch noch die richtige Schreibweise einprägt – in dem Falle eingeprägt bekommt.

Moenchengladbach-Blog: Im Kaffe

Innen ist es ganz gemütlich. Man kann sich am Fenster entlang setzen und dem Treiben auf der Bismarckstraße zuschauen.

Innenraum

Egal wo man sitzt, es gibt viel zu sehen von hier aus.

Durchsicht

Wir haben uns gut unterhalten. Über alles mögliche geredet. Normal fühlt ich mich dort auch sehr wohl. Diesmal musste ich am Gespräch des Nebentisch teilnehmen, weil die Frau dort so laut und temperamentvoll sprach, dass ich einfach nicht abschalten konnte. Es fiel mir schwer, meiner Gesprächspartnerin zu folgen.
Das musste ich jetzt einfach aushalten.
Wir bekamen mit, das sie keine Arbeitsstelle hatte und hier gerade ihr “Frühstück” genoss oder auch nicht. Auf jeden Fall war es schwer sie zu überhören.
Es ist selten, dass mich Gespräche vom Nebentisch so stören. Es war genauso wie es sonst Menschen machen, die ins Handy schreien und alle Welt an ihren Gesprächen teilhaben lassen. Ich hasse einfach Gespräche, die ich ungefragt mitverfolgen muss.
Sie gingen dann wohl noch kurz bevor wir weg mussten. So konnten wir uns noch etwas erholen.
Für einen weiteren Kaffee reichte die Zeit nicht mehr.
Sie musste ja weg zum Zug, um zeitig an der Uni zu sein. Also machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof.

Kiel-Blog: Altenholz verliert

Auch der TSV Altenholz soll in diesem Blog nicht zu kurz kommen.
Schließlich ist das unser zweiter Handball-Bundesligist, denn die zweite Liga ist nun mal auch eine Bundesliga.
Außerdem spielte beim TSV früher der Ex-Nationalspieler Dirk Sommerfeld. Erinnert sich noch jemand an den?
Verdient hätte er´ s.
Na, jedenfalls ist der Anlaß dieses Artikels nicht der glücklichste: Der TSV verlor in der Max Schmeling-Halle zu Berlin gegen die Reinickendorfer Füchse mit 29:34.
Aber ist ja auch egal, denn Altenholz, das ist nun mal gesichertes Mittelfeld ohne Chancen, aber auch ohne Gefahren.
In der kommenden Saison wird das anders.
Da sollte der Aufstieg angestrebt werden.
Es ist doch einfach nötig, daß Kiel zwei Erstligisten hat.
Denn die Ostseehalle platzt bei Heimspielen des THW aus allen Nähten.
Bei zwei Erstligisten dagegen würden sich einige dann doch überlegen, zum TSV zu wechseln.
Schon wegen der erdigen Stadtrand-Credibility der Altenholzer, die man als Gegenmodell zum reichen THW aufbauen kann.
Vielleicht auch als hippen Studentenverein, indem die Spieler öffentlichkeitswirksam gegen Studiengebühren auf die Straße gehen.
Man muß sich eben etwas einfallen lassen.
Talent, Späherkünste und irgendein mittelständischer Unternehmer im Hintergrund reichen nicht.

Rathenow-Blog: Pferd durchgegangen

Nach einer Reitveranstaltung ist in Steckelsdorf ein Pferd mit seiner Reiterin durchgegangen und hat dabei
eine Frau und ihr vier Monate altes Baby verletzt.Das Kind erlitt Kopfverletzungen. Mutter und Baby
wurden am Sonnabend per Rettungshubschrauber in eine Berliner Klinik geflogen.
gelesen in der MAZ

Hamburg-Blog: Niederlassung der Bundesagentur f�r Arbeit attackiert

Etwa 15 vermumte Personen haben in der Nacht zum Sonntag eine Niederlassung der Bundesagentur f�r Arbeit attackiert. Sie schlugen Scheiben ein und warfen Farbbeutel gegen die Hauswand. Weiterhin entz�ndeten sie auf der Stra�e M�ll und legten Kr�henf�sse aus, so dass die Einsatzfahrzeuge einen Platten bekamen. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar.

Quelle: e110

Moenchengladbach-Blog: Vor dem Kaffee


Das ist nun der Glaspalast. Kann man doch schon so ganz gut von außen sehen. Rein gehen lohnt sich auch. Es gibt guten Expresso und die Bedienung ist immer bisher sehr freundlich. Also haben wir uns auch heute morgen dorthin aufgemacht.

Bonn-Blog: Arzt und Polizeibeamte vor Gericht

Die Angklage lautet schwere gemeinschaftliche K�rperverletzung. Drei Polizeibeamte und ein Polizeiarzt m�ssen sich vor dem Bonner-Landgericht wegen folgendem verantworten.
Wegen Randalierens wurde im November 2004 ein stark alkoholisierter Mann in eine Gewahrsamszelle im Polizeipr�sidium in Bonn eingeliefert. Da er sich heftig wehrte, soll er an H�nden und F��en gefesselt und auf den Bauch gedreht worden sein. Dem anwesenden Polizeiarzt soll entgangen sein, dass der Mann einen Herzstillstand erlitt. Erst eine halbe Stunde sp�ter kam der Mann in ein Krankenhaus. Seitdem liegt er im Koma.

Quelle: e110

Braunschweig-Blog: Haftbefehl nach Messerattacke auf Onkel

Mit einem Messer hat der russische Sptaussiedler seinen Onkel lebensgefhrlich verletzt. Jetzt wurde gegen den 24-jhrigen Haftbefehl erlassen.
Er ist mit seinem Onkel in Streit geraten und hat dann aus der Kche ein 30 Zentimeter langes Messer geholt und auf den Onkel eingestochen. Nach einer Notoperation konnte das Opfer gerettet werden. Der Tter flchtete konnte aber dann gestellt werden.

Quelle: e110

Moenchengladbach-Blog: Über die Straße zum Kaffee

Von der Sparkasse aus ist der Weg nicht Weit bis ins Kaffee. Und wenn wir Zeit haben, dann landen wir auch immer wieder mal dort. Früher war hier ein großes Sportgeschäft und jetzt ist für uns der Glaspalast, weil man von allen Seiten von Glas umgeben ist.

Moenchengladbach-Blog: Bahnhof am Mittag

Bahnhof am Mittag. Wir haben es gerade noch rechtzeitig geschafft. Der Zug geht gleich zur Uni. Der Kaffee vorher war noch ganz gut. Heute morgen hatten wir beide Zeit. Zuerst haben wir uns die Beine in der Sparkasse im Bauch gestanden. Da war heute morgen richtig was los. Danach habe wir uns ins Kaffee und den Milchkaffee genossen.

Bremen-Blog: LCD Fernseher gestohlen

23 LCD Fernseher im Wert von 40.000 Euro wurden von unbekannten Ttern aus einem Geschft in Bremen-Neustadt entwendet.
Zeugen beobachteten drei Mnner, welche die LCD-Gerte aus dem Laden getragen haben.
ber den Verbleib der Fernseh-Gerte sowie von den Ttern gibt es bisher keine Spur.

Quelle: polizeipresse

Erfurt-Blog: Lebenslange Haft fr 29-Jhrigen

Wegen der Ermordung einer 50-jhrigen Erfurter rztin wurde am Freitag ein 29-Jhriger zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass er die Frau zur Verdeckung einer Straftat und aus Habgier ermordete. Mit dem Urteil folgte das Gericht den Antrgen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren gefordert.

Gelesen auf news.yahoo.com

Dresden-Blog: Bestattermesse beendet

Gestern ging die bundesweit einzige Fachmesse fr Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik “Pieta” zu Ende. Insgesamt 102 Anbieter aus Deutschland und Europa stellten ihre Waren und Dienstleistungen vor. Auf 6500 Quadratmetern wurden Urnen, Srge, Bestattungswsche aber auch Bestattungsfahrzeuge und Kirchenorgeln prsentiert.

Gelesen auf news.yahoo.com

Fulda-Blog: Tragischer Verkehrsunfall

Am gestrigen Vormittag ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Fugnger. Der Mann ging mit seiner Ehefrau auf dem Vulkanradweg entlang. Durch Klingelzeichen machte ein Radfahrer auf sich aufmerksam. Die Frau ging daraufhin nach rechts und zog ihren Ehemann in die gleiche Richtung. Aber pltzlich drehte sich der Mann wieder nach links, um nach hinten zu sehen. In diesem Moment kam es zwischen Radfahrer und Fugnger zum Zusammenprall. Der Fugnger fiel nach hinten um und mit dem Kopf auf den Radweg. Er erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus, wo er spter seinen Verletzungen erlag. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Quelle: polizeipresse

Moenchengladbach-Blog: Ausruhen an der Baustelle

Das Wetter ist heute so schön, man könnte die Fußgängerzone glatt genießen.