Archiv für den Monat: März 2006

Hamburg-Blog: Ampel-Hocker

Vielleicht ist das ja die noch unentdeckte Marktlücke und man sollte sofort ein Patent dafür beantragen…
Als ich heute nämlich an der Fußgängerampel auf das Grün wartete, klappte sich neben mir ein Mann seinen Sitzhocker aus, um nicht im Stehen warten zu müssen. Die Rotphase betrug allerdings gerade mal drei Minuten und ich glaube der Aufwand den das Auf- und Zusammenklappen kostet, lohnt sich nicht wirklich 😉
An Ampeln mit längeren Wartephasen könnte man ja mal den ein oder anderen Hocker zur Probe aufstellen, vielleicht kommen dann weniger Leute in Versuchung bei Rot rüberzulaufen…

Dresden-Blog: Land unter in Dresden…

Allzu oft fahre ich ja nicht über die Elbe, also hab ich das erste Mal in den Nachrichten von dem hohen Pegelstand gehört. Die Dresdner an sich sind da ja eher entspannt, tritt die Elbe doch bestimmt mehrmals pro Jahr über die Ufer. Und so hoch wie beim Jahrtausend Hochwasser 2002 steigt es wahrscheinlich ja nicht wieder. Aber eben auch nur wahrscheinlich, genau weiß man es nicht. Es soll angeblich auch 6x wahrscheinlicher sein, vom Blitz getroffen zu werden, als den Jackpott im Samstagslotto zu holen. Tja, aber was soll das nun alles bedeuten, oder was soll man davon halten. Ein Mann ist einmal 7 Mal hintereinander vom Blitz getroffen wurden, und hat das ganze auch noch überlebt. Demnach müsste er ja eigentlich auch Lottomillionär sein, sofern er spielt. Aber vorsorglich sollen diesmal ein paar elbnahe Häuser geräumt werden. Aber alles mit Ruhe und bedacht wohl. Am meisten hat mich aber verwundert, das die Bauarbeiten am Käthe-Kollwitz Ufer gestern noch im vollen Gange waren. Da werden irgendwelche riesen Betonröhren verlegt. Und wenn ich mich gestern nicht vollends getäuscht habe, dann haben die da auch noch Löcher gebuddelt. Und als ich heute vorbeigefahren bin, das stand das Wasser schon fast auf der Baustelle, und wenn die Elbe weiter so steigt, dann sind die Löcher spätestens morgen alle vol gelaufen. Ich bin ja mal gespannt….

Chemnitz-Blog: Salzfabrik für den Iran

Einen dicken Fisch hat die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) an Land gezogen. Die Firma soll für den Iran eine Anlage zur Salzreinigung bauen. Der Auftragswert des Projektes beträgt 15 Millionen Euro, so Geschäftsführer Jörg Engelmann.

Gelesen auf SZ-onlined.e

Rathenow-Blog: Fenster des PDS-Wahlkreisbüros beschädigt.

Gestern Vormittag wurden in einem Fenster des PDS -Wahlkreisbüros zwei Löcher mit Durchmessern von etwa 6 Millimeter entdeckt. Nach Untersuchungen durch Polizei und Ballistikexperten gilt es als unwahrscheinlich, das es sich bei den Löchern um Einschüsse handelt. Die Ermittlungen dauern an.

Gelesen in der MAZ.

Euskirchen-Blog: Fitnessboxing

Ein Kurs für Einsteiger und Fitnessbegeisterte. Am 3. April startet in der Sporthalle des Thomas-Eßer-Berufkollegs
der Kurs Fitnessboxing. Immer Montags in der Zeit von 16 bis 17 Uhr wird dann ein abwechslungsreiches Bodyworkout mit Boxelementen präsentiert.

Potsdam-Blog: Beim Arztbesuch ausgeraubt

Am Mittwochnachmittag wurde eine 56-Jährige im Wohngebiet Waldstadt II ausgeraubt. Die Frau befand sich gerade auf dem Weg ins Ärztehaus in der Saarmunder Straße, als ein Unbekannter ihr auf dem Treppenhaus die Handtasche entriss. Bei dem Gerangel wurde die Frau verletzt. Der Täter konnte fliehen. In der Tasche befanden sich Handy, Bargeld und die EC-Karte.

Gelesen in der MAZ.

Potsdam-Blog: Chemikalienmix identifiziert

Der Chemikalienmix, der am Dienstagvormittag im Wald nahe der Amundsenstraße gefunden wurde, konnte identifiziert werden. In den drei Fässern befand sich eine Mischung aus Propanol, Butanol, Hexanol und Heptanol. Die Industriechemikalien, stellten in der vorgefundenen Konzentration beim Einatmen keine Gefahr für Leib und Leben dar. Die geringe Menge an konterminiertem Boden wurde abgetragen, und entsorgt.

Gelesen in der MAZ.

Berlin-Blog: Verkehrsnetz wird dichter

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) will Bus- und Zugverbindungen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg verbessern. Das kündigte der VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz gestern auf einer Regionalkonferenz des Verbundes in Berlin an.
Bereits in diesem Jahr sollen Lücken in den Busverbindungen zwischen beiden Bundesländern geschlossen werden.

Gelesen auf Nordkurier.de

Bielefeld-Blog: Einbruch bei Polizei aufgeklärt

Bielefeld-Brake: ein ganz gewiefter Einbrecher stieg im Januar in das Büro des Braker Bezirksbeamten und klaute nicht etwa Computer und solche Dinge sondern Schutzweste, Sommeruniform, Kelle und Dienstmützen. Jetzt wurde der 31-jährige gafsst, weil er das Pfefferspray bei sich hatte, das er ebenfalls damals mitgehen ließ. Ob der Mann zufällig aus Köpenick stammt und dort Hauptmann war?

Dresden-Blog: Infoservice für Jugendliche

Es gibt Tage an denen das Telefon nie still steht. Zu Weihnachten, am Jahreswechsel oder am Tag der Zeugnisausgabe. Dann haben die Mitarbeiter des JugendInfoServices alle Hände voll zu tun- besser gesagt: alle Ohren! Sie sind immer wieder überrascht, dass Jung und Alt Rat bei ihnen suchen. Das Informations- und Beratungsangebot wurde zwar vordergründig für Kinder und Jugendliche eingerichtet, aber abgewiesen wird niemand. Vier Pädagogen kümmern sich hauptberuflich um die Anrufer und finden Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen. Welche sich zum Beispiel um Beziehungsprobleme, Hartz IV oder Interesse an einem Auslandpraktikum drehen. Sofort weitergeholfen kann einem nicht immer, aber die entsprechenden Beratungs- und Anlaufstellen in und um Dresden vermittelt werden. Oberstes Gebot: Datenschutz und Schweigepflicht. Erreichbar sind die Mitarbeiter unter 4976684 und info@jugendinfoservice.de. In der Medien@tage, der Jugendbibliothek auf der Prager Straße, sitzt während der gesamten Öffnungszeiten ein Mitarbeiter, der ein offenes Ohr für alle hat. Und HIER kommt man auf einen Teilbereich des Jugendamtes.

Heidelberg-Blog: Müllabfuhr

Heidelberg hat noch die billigste Müllabfuhr zu nahezu allen Umlandgemeinden, die privat entsorgen lassen. Dort sind die Müllgebühren 30-50% höher als in Heidelberg. Warum wollen bestimmte Kreise in Heidelberg plötzlich auch die teuere private Müllabfuhr? Hält da jemand bereits die Hand auf? Der Streik ist diesen Kreisen gerade recht gekommen, denn mit Müll wird das meiste Geld (auch schwarz) verdient. Sie die Müllskandale in Köln wo Millionen in die Taschen von Stadtvätern/-müttern geflossen sind die die Staatsanwaltschaft dort nicht mit Recherchen nachkommt. Der Heidelberger Bürger kann froh sein, das die Müllabfuhr noch von der Kommune durchgeführt wird!

Neumuenster-Blog: Neue Schwimmhalle

Nach dem Ende der Freiluft-Saison wird der Bau in Angriff genommen.: 600.000 Euro soll sie kosten, die neue Traglufthalle im Bad am Stadtwald.
Es besteht also Hoffnung, daß die Mangelsituation nach der Schließung des Klosterbades eine vorübergehende ist.
Diese bedeutet doch tatsächlich für manche eine nicht unbeträchtliche Minderung ihrer Lebensqualität (nicht zuletzt für ihren ehemaligen Betreiber Herbert „Debt King“ Pietsch). Zudem sitzt natürlich einstweilen der Sportunterricht auf dem Trockenen, obwohl Schwimmen doch ein wesentlicher Bestandteil eines solchen sein sollte.
Bleibt also zu hoffen, daß das neue Bad tatsächlich zügig gebaut wird und daß man dort dann tatsächlich den vielzitierten Badespaß erleben kann.
Meines Wissens hat es übrigens keine Bürgerbefragung gegeben.
Das wäre doch mal was: Man (also Stadtrat und Stadtwerke) arbeitet einen Fragebogen aus, der von repräsentativen Neumünsteranern ausgefüllt wird.
Und dann sind die Herren des Baus, die ihr Mandat ja schließlich von den Bürgern haben, über die Wünsche der Menschen, ein öffentliches Bad betreffend, orientiert.
Sagt später nicht, es hätte niemand diesen Vorschlag gemacht.

Kiel-Blog: In Kiel wird Institut für „Littoral Warfare“ gegründet

Genauer gesagt: in der Wik.
Der genaue Zeitpunkt scheint noch nicht festzustehen.
Aber ansonsten scheint die Sache klar zu sein.
Sonst hätte Vizeadmiral Lutz Feldt das gestern nicht bei einem festlichen Spachteln im Kieler Kaufmann, für dessen Kosten die IHK gerade stand, feierlich verkündet.
Übrigns: Zahlen die Kleinunternehmer, die ja auch in der IHK organisiert sind, derlei Schlemmereien mit ihren Mitgliedsbeiträgen?
Darüber sollte die IHK-Spitze sich mal äußern.
Was ist nun aber „Littoral Warfare“?
So bezeichnet wird der „Einsatz“ (fieser Euphemismus) der Marine in küstennahen Gewässern.
Das Institut, das dazu beitragen soll, dieses Kriegssegment zu perfektionieren, erhält 35 Dienstposten der Bundesmarine.
Außerdem ist ein reger Austausch vorgesehen. Auch Tötungsexperten anderer NATO-Staaten sollen dort wirken, was der Etat, der enorm sein dürfte, hergibt.
Deutschland wird eben demnächst nicht mehr nur in ganz Europa sowie am Hindukusch verteidigt, sondern auch in allen küstennahen Regionen der Erde.
Nun ist zwar die alte Friedensbewegung schon dadurch, daß ihre Partei, die Grünen, bei erster Gelegenheit zum Kriegstreiber-Bund mutierte, hinreichend diskreditiert, aber daraus folgt keineswegs, daß man sich nicht mehr gegen geistig-moralisch-materielle Aufrüstung organisieren und über das, was einst doch gar nicht unzutreffend „militärisch-industrieller Komplex“ hieß, aufklären kann.
Was spricht dagegen, Demonstrationen gegen die Gründung dieses Institutes zu organisieren?
Studenten, wo seid Ihr?
Mittlerweile nur noch mit der eigenen Karriere beschäftigt?
Kaum andere Gadanken mehr als den an die Alterssicherung?
Zeigt Euch mal wieder auf den Straßen, nicht nur, wenn es um Studiengebühren geht, und macht die Wik zu einem heißen Pflaster.
Apropos Pflaster: Pflastersteine werft Ihr aber bitte nicht, denn wer in seiner Jugend Pflastersteine nach Polizistenköpfen wirft, obwohl eine Revolution noch nicht einmal in Sicht ist, wer also randaliert und seinen widerwärtigen Hooliganism als verantwortungsvolles Rebellentum ausgibt, der wird später zum Herrn kollateraler Leichenberge, der mit erfundenen Meldungen über Konzentrationslager in einem Lande einen Krieg zu rechtfertigen versucht und sich mit den Worten „Ich habe zwar NIE WIEDER KRIEG gesagt, aber ich habe auch NIE WIEDER AUSCHWITZ gesagt.“ als tragischer Held inszeniert.
Und wie eben dieser Joseph „Joschka“ Fischer will doch hoffentlich keiner von Euch werden.

Brandenburg-Blog: Lecker Kekse!

Hallo Brandenburg eines lass Dir mal gesagt sein! In Deiner Café-Bar an der Jahrtausendbrücke gibt es echt die leckersten Kekse der Welt. Die sind etwa Klodeckel-groß, selbstgebacken und dermaßen lecker, dass man schon nach dem ersten Bissen sofort schon mal zur Suchtberatung gehen sollte. Mann mann mann, echt hammerlecker. Nicht ganz so lecker fände ich den Espresso, was aber nur daran liegt dass ich keinen Kaffee trinke und mir ja dann auch keinen Espresso kaufen brauche, hehe.
Aber die Kekse, ich geh nochmal kaputt! So alle Brandenburger, schnell die Bausparverträge, Sparbücher und Aktienfonds aufgelöst und das Geld lustgewinnbringend in die köstliche Gebäckstücke anlegen! Hopp Hopp, losgeknuspert!

Brandenburg-Blog: Lecker Kekse!

Hallo Brandenburg eines lass Dir mal gesagt sein! In Deiner Café-Bar an der Jahrtausendbrücke gibt es echt die leckersten Kekse der Welt. Die sind etwa Klodeckel-groß, selbstgebacken und dermaßen lecker, dass man schon nach dem ersten Bissen sofort schon mal zur Suchtberatung gehen sollte. Mann mann mann, echt hammerlecker. Nicht ganz so lecker fände ich den Espresso, was aber nur daran liegt dass ich keinen Kaffee trinke und mir ja dann auch keinen Espresso kaufen brauche, hehe.
Aber die Kekse, ich geh nochmal kaputt! So alle Brandenburger, schnell die Bausparverträge, Sparbücher und Aktienfonds aufgelöst und das Geld lustgewinnbringend in die köstliche Gebäckstücke anlegen! Hopp Hopp, losgeknuspert!

Brandenburg-Blog: 44-Jähriger zusammengeschlagen

Am Dienstagabend wurde ein 44-jähriger Mann in seiner Wohnung zusammengeschlagen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen schlug ein 32-jähriger mehrfach grundlos auf den 44-jährigen Mieter ein. Erst als ein Nachbar zur Hilfe kam ließ der Tatverdächtige von seinem Opfer ab. Der Schläger konnte kurze Zeit später in seiner Wohnung in Hohenstücken festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,65 Promille.

Gelesen in der MAZ.

Leipzig-Blog: Reclam verlässt Leipzig

Nachdem Verlage wie Kiepenheuer und Insel, denen Leipzig sein Image als „Buchstadt“ verdankt, weggezogen sind, will auch der Reclam-Verlag seinen Sitz in der Messestadt dicht machen. Reclam Leipzig schreibt laut, seiner Bilanzbuchhaltung seit einiger Zeit rote Zahlen, deshalb wird das Verlagshaus in Leipzig jetzt geschlossen.

Gelesen auf dradio.de