StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Mo
27
Feb '06

Dresden-Blog: VW- Krankheit?

Oder einfach nur purer Zufall? Eine Freundin hat’s auch erwischt!
Ich sag nur: Leute, checkt mal eure Kühlwassertanks! Gestern schockte mich mein heiß geliebter Polo wieder mal unnötig. Es leuchtete nämlich die Temperaturanzeige bedrohlich auf. Bei so was hab ich immer eine Angst, die sich etwas anders äußert, als die, wenn mal der Kofferraum klemmt oder der Mittelschalldämpfer halb abfällt. Verlusturangst. Wahrscheinlich leuchtet dann auch eine Lampe in mir: Tu was, sonst wird’s teuer! Jedenfalls war das Kühlwasser weg. Nach sofortigem Betriebsanleitungslesen und optischer Ursachenforschung blieb mir nichts anderes übrig, als mal ordentlich einen zu Kippen- das blaue Zeug im Mischungsverhältnis 1 zu 3. Nur komisch ist, dass doch das Kühlwasser nicht einfach verschwinden kann, oder? Und am gleichen Tag hat meine Freundin mit dem gleich Problem zu kämpfen. Sie fährt nen Golf, ungefähr gleiches Baujahr, alt. Seltsam. Zapft da einer Kühlwasser? Diese verdammten Hehler. ;)

Dresden-Blog: VW- Krankheit?

Oder einfach nur purer Zufall? Eine Freundin hat’s auch erwischt!
Ich sag nur: Leute, checkt mal eure Kühlwassertanks! Gestern schockte mich mein heiß geliebter Polo wieder mal unnötig. Es leuchtete nämlich die Temperaturanzeige bedrohlich auf. Bei so was hab ich immer eine Angst, die sich etwas anders äußert, als die, wenn mal der Kofferraum klemmt oder der Mittelschalldämpfer halb abfällt. Verlusturangst. Wahrscheinlich leuchtet dann auch eine Lampe in mir: Tu was, sonst wird’s teuer! Jedenfalls war das Kühlwasser weg. Nach sofortigem Betriebsanleitungslesen und optischer Ursachenforschung blieb mir nichts anderes übrig, als mal ordentlich einen zu Kippen- das blaue Zeug im Mischungsverhältnis 1 zu 3. Nur komisch ist, dass doch das Kühlwasser nicht einfach verschwinden kann, oder? Und am gleichen Tag hat meine Freundin mit dem gleich Problem zu kämpfen. Sie fährt nen Golf, ungefähr gleiches Baujahr, alt. Seltsam. Zapft da einer Kühlwasser? Diese verdammten Hehler. ;)

Kiel-Blog: Autonomes Mädchenhaus Kiel – eine prima Sache

“Das autonome Mädchenhaus richtet sich an alle Mädchen und jungen Frauen, die von psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt betroffen sind …”
So heißt es im Flyer der Einrichtung, die ein Projekt von LOTTA e.V. (Verein zur Förderung feministischer Mädchen- und Frauenarbeit) ist, der (der Verein nämlich) wiederum anerkannter Träger der Jugendhilfe ist.
(Mädchenarbeit bedeutet übrigens nicht Arbeit für Mädchen, sondern Arbeit, die Mädchen leisten, vgl. “Kinderarbeit”. Läßt man – ich meine natürlich: frau, Verzeihung – dort also Minderjährige schuften? Und das auch noch unentgeltlich, da das Ganze ja ein eingetragener Verein ist?)
Dieses Autonome Mädchenhaus, das als Projekt eines Vereins so autonom nicht sein kann, preist in genanntem Flyer seine “Angebote” an.
Wer etwas anbietet, erwartet eine Gegenleistung in monetärer oder anderer Form. Gerade die aber erwartet diese Einrichtung offensichtlich nicht. Oder doch?
Zum “Angebot” gehören:

WOHNMÖGLICHKEIT für 14-bis 21jährige Mädchen und Damen.

BERATUNG: “Wir unterstützen rat- und hilfesuchende Mädchen und junge Frauen. Wir bieten ihnen die Möglichkeit, ihre Lebenssituation zu reflektieren (an dieser Stelle fehlt ein Komma: Ausdruck der Rebellion gegen die verhaßte patriarchalische Interpunktion, Anmerkung des Verfassers) und versuchen gemeinsam, neue Wege für sie zu finden.”
Neue Wege für sie. Die suchen “wir” gemeinsam.
“Wir”, das sind natürlich die an dem Projekt beteiligten Frauen, die gemeinsam Wege für die (ihre?) Opfer suchen, ohne diese zu konsultieren. Denn sonst hieße es ja “gemeinsam mit ihnen”.
Keine Haarspalterei meinerseits, ich weise vielmehr auf eine interessante Fehlleistung hin, die verrät, daß die “Anbietenden” zu wissen allzu gewiß sind, warum es den Hilfesuchenden schlecht geht, und wie man ihnen helfen kann.

UNTERSTÜTZUNG, u.a. für “interessierte Frauen, Teams, Arbeitsgruppen usw., die mehr über (sexualisierte) Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen wissen wollen.”
Die werden in ihrem Forscherinnendrang unterstützt.
Warum aber fehlen in obiger Aufzählung die Männer?
Da gibt es nur zwei mögliche Erklärungen:
1. Männer werden unter usw. subsumiert.
2. Männern kann frau nach Meinung der Verfasserinnen nichts über sexualisierte Gewalt zur Kenntnis bringen, weil sie schon alles über das Wesen dieser Gewalt wissen. Und sie wissen schon alles darüber, weil der Mann grundsätzlich zu sexualisierter Gewalt neigt.
Was haben nun aber Erklärung 1 und Erklärung 2 (tertium non datur) gemein?
Beide sind in hohem Maße sexistisch.

FLEXIBLE HILFEN:
“Wir bieten im Rahmen der Jugendhilfe flexible Hilfen … an.”
Schön gesehen: Der Rahmen der Jugendhilfe ist die Grenze der Flexibilität.

Was nun aber LOTTA betrifft, so frage ich mich, wie sich seine (des Vereins) Mitglieder nennen, denn ich bin fast sicher, daß sie genanntes Wort nicht verwenden.
Das interessiert mich wirklich, die Kalauerin ist unvermeidlich.

Autonomes Mädchenhaus Kiel: Holtenauer Straße 127

Kiel-Blog: Alive in concert – Emmi und Herr Wittnowski

Davon ist entschieden abzuraten. Also werden hier auch Zeit und Ort nicht verraten.
Lustig, lustig, daß die Akteure sich alive nennen.
Tja, Tote schlafen fest,
Tote tragen keine Karos,
und Tote geben keine Konzerte.

Kiel-Blog: “Hempels, das Straßenmagazin!”

Jeder Kieler kennt diesen Ruf, mit dem Obdachlose in der Innenstadt ihre Zeitschrift feilbieten.
In diesem Monat habe ich sie erstmals gekauft.

Oben rechts auf der Titelseite steht:

“1.60 Eur
Davon gehen
80 Cent
an die Verkäuferin
bzw. den Verkäufer.”

Natürlich gab ich ihr 2. Wie käme man sich denn auch vor, wenn man von einer Obdachlosen Rück-Kleinstgeld verlangte? Irgendwie schäbig.
So wird es wohl vielen gehen, und daher ist der Preis geschickt gewählt.

Das Heft hat 32 Seiten, von denen einige der Werbung vorbehalten sind.
Der Rest ist allerdings durchaus interessant:
Ein Obdachlosen-Porträt, ein Bericht über Verbraucherinsolvenz, einer über den arbeitsplatzverlustangstbedingten sehr niedrigen Krankenstand in Deutschland u.v.a.
Da das diesmonatige Heft eine Jubiläumsausgabe ist (Zehn Jahre Hempels), äußern sich hier Prominente und Semiprominente über ihre Erfahrungen mit der Armut anderer.

Daniel Karasek, Schauspielintendant des Theaters Kiel, schreibt über ein Erlebnis beim Spensensammeln für den kirchlichen “Mittagstisch”:
“Gelegentlich blieb eine ältere Dame vor mir stehen, holte ihr Portemonnaie heraus, um einge Münzen herauszufischen, die sie dann in den Schlitz meiner Sammeldose steckte.”
So macht man das also! Wer hätte das gedacht!

Der schlewig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen gibt Folgendes zum Besten:
“Als Schwiegersohn des damaligen Pfarrers in Kiel-Holtenau hatte ich Anfang der 70er Jahre viel Kontakt mit den Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Dort traf ich im Pfarrhaus auf Seeleute, Obdach-und Heimatlose, Hilfsbedürftige und Leute, die ihre Zeit im Gefängnis abgesessen hatten.”
Was für eine Aufzählung!
Sind Obdachlose etwa nicht hilfebedürftig?
Logik, Peter Harry!
Carstensen weiter:
Ich habe schnell bemerkt, wie wichtig es ist, Gespräche zu führen, um die Hintergründe für das jeweilige Schicksal zu erfahren.”
Hat er schnell bemerkt. Nämlich:

Wieso, weshalb, warum?
Wer nicht fragt, bleibt dumm.

Carstensen hatte eben schon damals Sesamstraßen-Niveau, und dieses Niveau hat er bis heute gehalten.

Michael Brühn, Kapitän zur See (i.e. Oberst der Meere) und Kommandant des berühmten Segelschulschiffes Gorch Fock, schreibt über Armut in anderen Teilen der Erde:
“Meine bisherigen Verwendungen … haben mich nachAsien und Afrika, aber auch in Länder der ehemaligen Sowjetunion wie Georgien und Rumänien geführt.”
Brühn war schon ein ausgewachsenes Exemplar der Spezies Homo sapiens sapiens, als die gloriose Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken noch bestand. Da sollte er doch wohl wissen, daß Rumänien niemals Teil der Sowjetunion war.
Und “Verwendung”?
Spricht man so in Militärkreisen?
Wenn das nicht einiges über das Menschenbild der Bundeswehr sagt!

Wolfgang Pistol, Direktor der Landespolizei Schleswig-Holstein, ist zwar auch kein Mann des Wortes, aber es ist durchaus beeindruckend, wie sich bei ihm das Thema Menschenwürde als roter Faden durch den Text zieht.

In jeder Hinsicht souverän der Beitrag Björn Engholms.

Günter Grass schrieb zwar keinen Text aus Anlaß des Jubiläums, stellte aber etwas bereits in Buchform Erschienens zur Verfügung. Darin heißt es:
“Noch bis Ende der siebziger Jahre verstand sich die Bundesrepublik als Sozialstaaat. (Mag sein, daß die während Jahrzehnten andauernde Existenz zweier deutscher Staaten und dem damit verbundenen und ideologisch zugespitzten Wettbewerb zweier Systeme diesem Selbstverständniß auf die Sprünge geholfen hat.)”
(Es ist eine Selbstverständlichkeit, die Grass hier als eigene Erwägung präsentiert.)
“Während Jahrzehnten andauernd”?
Warum nicht “jahrzehntelang”, “Jahrzehnte während” oder “Jahrzehnte dauernd”?
Nur einer einer Reihe von Fehlern / Stilschwächen in zitiertem Klammersatz.
Aber wer sagt denn, daß ein Deutscher Literatur-Nobelpreisträger deutsch können muß?

Schön, daß Hempels das alles dokumentiert.
Schöner noch wäre es, wenn Hempels deshalb nicht existierte, weil es keine Obdachlosigkeit gäbe.
An sich eine zivilisatorische Selbstverständlichkeit, dieses Ziel, und ohne große Anstrengungen der Gesellschaft erreichbar.
Aber man geht offenbar davon aus, daß die arbeitende Bevölkerung abschreckende Beispiele braucht, um ihren “Arbeitgeber” genannten Arbeitsenergie- und Arbeitsresultatenehmern auch weiterhin die Stange zu halten.

Bochum-Blog: Ein idealer Gatte

Verhängnisvolle Affären stehen im Mittelpunkt dieser Sittenkomödie: Die intrigante Mrs. Cheveley erpresst den aufstrebenden Unterstaatssekretär Sir Robert Chiltern mit einem Brief aus dessen Vergangenheit. Sie weiß, dass seine Karriere einst mit einem Insidergeschäft begann und droht nun, ihr Wissen zu veröffentlichen. Als Cheveley das Geheimnis seiner Ehefrau verrät, bricht für die prinzipientreue Lady eine Welt zusammen. Chilterns Freund, der heiratsresistente Dandy Lord Goring, versucht, Robert zu helfen. Er droht Mrs. Cheveley, mit der auch er eine Vergangenheit hat, als Diebin zu entlarven. Und plötzlich steht Intrige gegen Intrige …

“Ein idealer Gatte” von Oscar Wilde ist heute Abend unter der Regie von Armin Holz im Schauspielhaus Bochum zu sehen.

Hamburg-Blog: Two Gallants

Das Duo Two Gallants (Drums und Gitarre/Gesang) spielen LoFi Country-Blues mit Punk- und Indie-Elementen.

Heute Abend sind sie live im Molotow. Beginn ist um 20:00 Uhr.

Hannover-Blog: Banda Bassotti

Ama la musica – odia il fascismo – (Liebe die Musik, hasse den Faschismus)! So lautet eindeutig das Motto der italienischen Panzerknackerbrigade. Mit Ihrem inzwischen 8. Album „Amore E Odio“ zeigen Banda Bassotti, dass politisches Sendungsbewusstsein & wunderbare Musik auf keinen Fall Gegensätze sein müssen. Kraftvolle Rhythmen, flotteste Ska-Beats, durchdringender Punkund doch immer wieder wunderschöne, fast folkloristische Momente – dafür stehen Banda Bassotti.

Heute Abend sind sie live im Béi Chéz Heinz. Beginn ist um 21:00 Uhr.

Karlsruhe-Blog: Culcha Candela

Culcha Candela ist eine siebenköpfige Formation aus Berlin, die sich zwischen HipHop-Grooves, Latino-Rhythmen und Reggae-Vibes bewegt. Heute Abend sind sie zu Gast im Tollhaus. Im Vorprogramm spielen Dub Incorporation.

Beginn ist um 21:00 Uhr.

Karlsruhe-Blog: Xavier Naidoo

Endlich ist es so weit! Xavier Naidoo ist heute Abend zu Gast in der Europahalle. Im Gepäck hat er seine neue LP “Telegramm für X” aus der er sicherlich das einen oder andere Stück zum besten gibt.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Kiel-Blog: Marianne Wünsch über Goethes Faust

Und zwar den ersten Teil. Zugegeben, die Veranstaltung liegt bereits hinter uns.
Sie fand Mitte Februar im Kulturforum statt.
War jemand da?
Der könnte hier einen Erfahrungsbericht als Kommentar einstellen.
Mir jedenfalls ist die Frau noch aus der Zeit, da ich in der CAU Literaturwissenschaft studierte, bestens in schlechter Erinnerung geblieben:
In einer Vorlesung führte sie, wie immer in garstig-giftig-vulgärem Verdrängungston, aus, der deutsche Realismus sei nach oben und unten abgeschnitten gewesen.
Auf diese dürftige Formulierung war sie mächtig stolz, und dementsprechend oft und nachdrücklich wiederholte sie sie (sich dabei offenbar schon vorstellend, wie Kollegen sie in Zukunft xfach mit dieser kühnen und geistreichen These zitieren würden).
Mit “nach oben abgeschnitten” meinte sie, daß Fantastisches im deutschen Realismus nicht vorkam (obwohl das gewiß kein Spezifikum des deutschen Realismus ist).
Aber auch soziale Thematiken und Sexualität blieben, so Wünsch, ausgeklammert.
Und nun Frau Wünsch wörtlich:
“Der deutsche Realismus war also auch nach unten abgeschnitten.”
Was für eine träge Masse so eine studentische Zuhörerschaft doch ist. Es wurde tatsächlich nicht gelacht.
Was aber drückt sich denn wohl unfreiwillig in zitierter Formulierung aus, wenn nicht eine Kastrationsfantasie?

Dresden-Blog: Murphy ist ein A…loch…

Kennt Ihr Murphy, oder besser gesagt sein Gesetzt? Das besagt irgendwie, dass alles, was nur irgendwie schief gehen kann, auch schief geht. Und Ihr kennt bestimmt auch die kleinen Streitigkeiten oder Grabenkämpfe, wenn es um Möbel, Einrichtung oder ähnliches geht, die sich zwischen Mann und Frau abspielen, besonders gut bei Ikea zu beobachten. Nun war es mal wieder soweit, neue Vorhänge sollten her. Als Alternativen zu Ikea gibt es noch diverse andere Einrichtungshäuser oder Baumärkte, wie Höffner Toom oder Hornbach. Schnell aber war klar, das die nichts für die Generation Golf auf Lager haben, sowohl was den Preis, als auch den Stiel angeht. Wer will schon über 160,- Euro für vier blöde Schals hinblättern, die auch noch aussehen, als hätte sie Oma selbstpersönlich genäht. Also zu guter letzt doch Ikea. Innerlich machte ich mich wieder auf das übliche Prozedere gefasst. Wie findest Du denn diese hier. Och, na ja, und Du die?? Nicht schön, und diese. Nee…und so weiter und so fort. Aber diesmal nicht. Wie vorprogrammiert steuerten wir beide auf einen Vorhang zu, und nach kurzer Betrachtung wurde er für genau das Befunden, was gesucht wurde. Sogar die Wunschmaße waren inklusive. Irgendwo musste aber doch der Haken sein. Und, na klar, er kam auch. Es handle sich um ein Artikel der aus dem Programm genommen wird, erklärte uns die Frau in blau-gelb. Aber heute Morgen waren noch welche da. Genau 1 Paar. Sie schaut mal schnell im Computer nach. In dem Moment hätte ich meinen linken Fuß verwettet, das der Computer auch nichts anderes als eine 0 ausspuckt. Außerdem fragte ich mich mit aufsteigenden Groll, warum die Brigade Nähmuttis dann die Teile nicht von der Wand nehmen, wenn man sie eh nicht mehr kaufen kann Denn wenn ich erstmal etwas gefunden habe, was mir wirklich gefällt, und es gibt es dann nicht mehr, ist die Suche nach Alternativen fast aussichtslos. Ein Paar hin oder her. Jetzt scheint also noch länger die Sonne ins Zimmer, bis evtl. mal der Zufall eine Lösung bringt. Aber auf den ist leider nicht so viel Verlass wie auf Murphy…

Kiel-Blog: Geo Step by Step

So nennt sich ein Kieler Bildungsverein, und der Name ist offenbar doppeldeutig: Es geht darum, Schritt für Schritt – bei Spaziergängen – Kiel und Umgebung zu erkunden, und eben auf diese Weise Schritt für Schritt zu einem besseren Verständnis der Umwelt zu gelangen.
Der Veranstaltungskalender ist im März noch ein wenig dünn: Nur zwei Events werden aufgeführt (“Natursteine in der Stadt” und “Eiszeit, Steine, Meer”), aber im April geht es richtig los mit 12 Einträgen. Und so dicht gepackt bleibt es bis einschließlich September. Daß sich da einiges wiederholt, versteht sich.
Hier eine kleine Auswahl der Erkundungen:

Galgenberg und Grafenteich
Friedhof Eichhof
Kiels Flaniermeile
Kreuz und quer durch Gaarden

Man sieht, es geht nicht nur um natürliche, sondern auch um von Menschen geschaffene Umwelt.
Als neue Veranstaltungen werden dem Interessierten besonders ans Herz gelegt:

Mit Vollgummireifen über Stock und Stein
Algenwürmer und Steinschnecken

Zugegeben, das klingt ein wenig makaber von wegen mit Vollgummireifen über Stock und Steinschnecken, aber was soll´s.
Die Teilnahme an Erkundungen kostet übrigens in den meisten Fällen 8 €.

Geo Step by Step: Kollhorster Weg 1

Kiel-Blog: Geo Step by Step

So nennt sich ein Kieler Bildungsverein, und der Name ist offenbar doppeldeutig: Es geht darum, Schritt für Schritt – bei Spaziergängen – Kiel und Umgebung zu erkunden, und eben auf diese Weise Schritt für Schritt zu einem besseren Verständnis der Umwelt zu gelangen.
Der Veranstaltungskalender ist im März noch ein wenig dünn: Nur zwei Events werden aufgeführt (“Natursteine in der Stadt” und “Eiszeit, Steine, Meer”), aber im April geht es richtig los mit 12 Einträgen. Und so dicht gepackt bleibt es bis einschließlich September. Daß sich da einiges wiederholt, versteht sich.
Hier eine kleine Auswahl der Erkundungen:

Galgenberg und Grafenteich
Friedhof Eichhof
Kiels Flaniermeile
Kreuz und quer durch Gaarden

Man sieht, es geht nicht nur um natürliche, sondern auch um von Menschen geschaffene Umwelt.
Als neue Veranstaltungen werden dem Interessierten besonders ans Herz gelegt:

Mit Vollgummireifen über Stock und Stein
Algenwürmer und Steinschnecken

Zugegeben, das klingt ein wenig makaber von wegen mit Vollgummireifen über Stock und Steinschnecken, aber was soll´s.
Die Teilnahme an Erkundungen kostet übrigens in den meisten Fällen 8 €.

Geo Step by Step: Kollhorster Weg 1

Leipzig-Blog: Emergenza

Beim Emergenza haben Junge Bands die Möglichkeit gegeneinander anzutreten und ihr können zu beweisen. Für die Gewinner lockt ein Plattenvertrag. In der Moritzbastei finden heute Abend die Vorrunden IV – VI statt.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Leipzig-Blog: Anna Serafinska

Beim Jazzfestival in Montreux wurde sie vom Publikum frenetisch gefeiert. Für ihre Improvisationfähigkeiten wurde Anna Serafinska der Hauptpreis zuerkannt. Im Rahmen des 4. Polnischen Jazzkarnevals sind sie und ihre Band heute Abend zu Gast in den Räumlichkeiten des Polnischen Instituts.

Beginn ist um 20:30 Uhr.

Kiel-Blog: Kräuterpark Stolpe

Nicht allzuweit südlich von Kiel, zwischen Plön und Neumünster, liegt der Kräuterpark Stolpe.
Sehr spezielle Angelegenheit, werdet ihr jetzt sagen; und es ist ja wirklich nicht jedermanns Sache, in die Tiefen der Kunde von den Heilpflanzen, Gewürzen und Giftpflanzen hinabzutauchen. Aber andererseits finden doch immer mehr Menschen Interesse an diesen Dingen.
Und diese Neugier wird im Kräuterpark Stolpe auf mancherlei Weise befriedigt:
Es gibt ein Museum, das in die Geschichte des Gebrauchs von Kräutern einführt, daneben einen Kräuterladen, in dem man sein Portemonnaie nach Herzenslust erleichtern kann, ein Cafe und einen Botanischen Garten.
Gruppen ab zehn Personen können Führungen durch den Park buchen, und es gibt regelmäßig Veranstaltungen unterschiedlicher Art, zum Beispiel am 12.3. einen Vortrag über Permakultur.

Kräuterpark: Am Pfeifenkopf 9, Stolpe

Kiel-Blog: Vortrag über Klimawandel und Treibhauseffekt

Petra Härtl spricht am Dienstag, dem 14.3., in der Volkshochschule Kiel über den Klimawandel.
Die Frage, wie groß der natürliche und wie groß der menschliche Einfluß auf den Klimawandel ist, wird auch hier nicht abschließend beantwortet werden, aber es kann ja trotzdem interessant werden.

VHS: Muhliusstraße 29/31

Kiel-Blog: Frischlinge von Steiskal

Frischlinge sind bekanntlich Wildschweinjunge – sehr leicht zu erkennen an den hellen Längsstreifen, die sie später verlieren. Nun ist der hiesige Großbäcker Steiskal auf die Idee gekommen, Brote mit hellen Längsstreifen zu backen und diese doppeldeutig Frischlinge zu nennen.
Das ist zwar nicht eben originell, aber immer noch besser als der Anteigentext, mit dem das Lebensmittel beworben wird:

“Unser Gestreiftes.
Gut zu erkennen.
Nicht zu verwechseln.
Ein tolles Brot.
Mit tollen Streifen
So lecker,
so frisch.”

So ist das, wenn einem rein gar nichts einfällt und man es sich nicht leisten kann, einen Werbetexter zu engagieren.
Das Auge ist hier übrigens nicht MIT, sondern nur das Auge ißt. Denn was das überhaupt für ein Brot ist, aus welchem Korn und wie gebacken, das soll uns – so will es der Anzeigentext – nicht interessieren.
Nun, wenn das so ist, dann interessiert uns das ganze Brot nicht.
Und wo ist überhaupt die Verbindung zwischen Steiskal und jungen Wildschweinen?
Ist der Frischlinge Steiß kahl?
Ich glaube nicht.

Kiel-Blog: THW-Flensburg-Handewitt

Am Dienstag, dem 28.2., um 20.00 Uhr.
Der THW wird mit 34:31 gewinnen.
Damit das mal klar ist.

Mannheim-Blog: Der Heinz in uns allen

Die Klapsmühl lädt heute Abend zur großen Heinz Erhardt Revue “Der Heinz in uns allen”. Und würdigt auf diesem Wege den großen Komiker und Entertainer.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Kiel-Blog: Silke Buttgereit las

Am vergangenen Sonntag in der Hansastraße 48.
Die Lesung (oder auch ein Werk von ihr) trägt den Titel “Auf ewig war ich Dein”. Klingt reichlich nach einem Widerspruch in sich, wenn Ihr mich fragt.
Wenn nicht, allerdings auch.

Muenster-Blog: Udo Jürgens

Der Charmante Sänger ist mit seiner Band und seinem Programm “Jetzt oder nie” morgen Abend zu Gast in der Halle Münsterland

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Muenster-Blog: Fotos aus Vietnam und Kambodscha

Seit über 20 Jahren reist Münsters Zoodirektor Hans Jörg Adler nach Vietnam und immer war die Kamera mit dabei. Es sind besonders die Menschen, die ihn faszinieren. Menschen, die in einem Land leben, das bis in die jüngste Vergangenheit geprägt war von Eroberungen und Kriegen, von Leid und Armut. Aber auch in einem Land mit einem atemberaubenden Tempo wirtschaftlicher Entwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten. Seit sechs Jahren bereist Adler regelmäßig auch das Nachbarland Kambodscha.

Die Raphaelsklinik zeigt derzeit in der “Galerie Raphael”, rund 30 seiner beeindruckenden Fotos.

Nuernberg-Blog: Junge Talente stellen sich vor

Im Rahmen der Reihe “Junge Talente stellen sich vor” präsentiert der Kultursalon im Hauptbahnhof heute Abend Won Hee Cho. Der Pianist spielt Werke von Beehthoven, Schubert und Debussy.

Beginn ist um 17:00 Uhr.

Kiel-Blog: Gaylectric

Letzten Freitag House und Electro in der Traum GmbH unter dem Titel, der die Überschrift diese Artikels bildet.
Im Klartext: House für Schwule.
Mag ja zum Kennenlernen von Vorteil sein.
Dennoch erinnert es an Fahrstühle und Eisenbahnabteile ausschließlich für Schwarze.

Kiel-Blog: Club 24

Am Freitag, dem 24.2., bis 24.00 Uhr gab´s unter dem Titel freien Eintritt im MAX für Gäste ab 24.
Das beruht dann wohl auf Marktanalysen.
Man hat die Erfahrung gemacht, daß die Diskothekenkundschaft ab diesem Alter langsam schwindet, und mit solchen Angeboten will man sie eben ein wenig länger bei der Stange halten.
Aber wirkt denn das?
Die Betroffenen durchschauen das doch, und sofort fühlen sie sich nicht mehr der örtlichen Jugendszene zugehörig.
Der Effekt ist also das Gegenteil des Angestrebten.
Aber da kann ich mich natürlich auch täuschen.

MAX: Eichhofstraße 1

Nuernberg-Blog: Porno Fasching

Der Hirsch lädt heute Abend zur Club Surprise Faschingsparty. An den Decks werden sich DJs: Karel & Gott, Philip Gonzales und Howard Donald austoben.

Beginn ist um 22:00 Uhr.

Kiel-Blog: Britpop in Kiel – Große Welt

Unter dem Titel “This is England” gab es am Freitag, dem24.2., im Weltruf nichts als Britpop.
Daß denen aber auch wirklich keine besseren Titel einfallen!
Dieser nämlich hat zwei gar zu erhebliche Schwächen:

1. Er zitiert einen Songtitel von The Clash aus der Zeit, als die Band wegen des Verlustes von Mick Jones mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt hatte. Das Wort Britpop aber war zur Zeit der Veröffentlichung dieses Songs noch nicht im Schwange.

2. England ist keineswegs identisch mit Großbritannien. Und sollen etwa ausgerechnet in einem Britpop-Special interessante Bands aus Schottland und Wales ausgeklammert werden?

Aber was wurde nun eigentlich gespielt?
Chart-Musik von Oasis und Blur bis Kaiser Chiefs und Franz Ferdinand?
Und was die letzten beiden Bands betrifft, warum sind die denn so hochgelobt?
Das ist fieser Rumpelrock, der prätentiös IST, aber vorgibt, understated zu sein.

Erfahrungsberichte bitte hier einstellen.

Kiel-Blog: Ist freier Eintritt für Frauen gesetzeswidrig?

Das muß doch mal gefragt werden.
Nehmen wir ein Beispiel:
Am Donnerstag, dem 23.2., fand ab 19.00 Uhr im Cafe de Cuba eine After Work Party statt.
Der Veranstalter informierte darüber, daß geschlechtsreife weibliche Exemplare der Spezies Homo sapiens sapiens daran teilzunehmen berechtigt waren, ohne eine bestimmte Summe Geldes dafür entrichten zu müssen, mit anderen Worten: freier Eintritt für Frauen.
Was soll nun aber das?
Dumme Frage, werden einige antworten: Das ist halt abschlepptechnisch für den männlichen Teil der Bevölkerung und daher ökonomisch für den Anbieter günstig.
Aber ist es auch mit den Grundwerten unseres Gemeinwesens vereinbar? Im Grundgesetz steht, daß Männer und Frauen gleichberechtigt seien.
Und wenn Frauen freien Eintritt erhalten, können Männer sich dann etwa nicht gerichtlich den Eintritt freiklagen?
Oder wäre da rechtlich wegen Geringfügigkeit nichts zu machen?
Wie weit darf man denn mit der Diskriminierung gehen?
Freier Eintritt nur für Weiße? DAS wäre skandalös?
Tja, in der Tat. Aber warum ist dann freier Eintritt nur für Frauen kein Skandal?
Das sind so Fragen.

Cafe de Cuba: Grevenkrug