StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

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Feb '06

Dresden-Blog: Hoyzer lässt grüßen….

Sicherlich ist dem einen oder anderem auch schon aufgefallen, dass in letzter Zeit die Wettbüros wie Unkraut aus dem Boden gewachsen sind. Auf der Bautzener Straße, Höhe der Martin-Luther-Kirche, sind es mittlerweile sogar 3 Tück. Auf ca.100 Metern wohlgemerkt. Solch eine Dichte kenne ich sonst nur von der Dönermafia auf der Alaun und den Umgebungsstraßen oder an der Tschechischen Grenze. Da gibt es ja auch Stand an Stand mit Zigaretten, Fußballtrikots und sonstigen ´Markenkram´. Die einzelnen Wettbuden unterscheiden sich eigentlich nur gering in den Quoten. Aber eben schon beträchtlich von Oddset. Und auch in der Art der Wetten. Bei Oddset gibt es eigentlich nur die ganz normalen Wetten. Soll heißen, Sieg, Niederlage und Unentschieden. Neuerdings auch schon Mal die eine oder andere Handicap Wette. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Auswärtsmannschaft ein Tor Vorsprung bekommt. Dann sind die Quoten natürlich besser, wenn man drauf wettet, dass trotzdem noch das Heimteam gewinnt. Dieses muss aber dann folglich mit 2 Toren Vorsprung siegen. In den Büros sind diese Handicapwetten eigentlich bei jedem Spiel möglich und man kann auch auf einzelne Spiele Tippen, hier zwar nicht auf alle, aber auf die meisten. Bei Oddset wiederum geht’s nur aber einer 3er Kombinationswette, in seltenen Fällen auch mal mit 2 Wetten in der Kombination. Aber der entscheidende Unterschied sind die Quoten. Mal ein Beispiel für morgen. Bei dem Bayern Spiel gegen Vizekusen gibt es bei einer Niederlage der Bauern bei Oddset das 6fache des Einsatzes(nur jetzt mal theoretisch, man kann ja bei Oddset nicht auf nur ein Spiel setzen). In dem Wettbüro in der Königsbrücker Straße das 9fache und bei Royal Sportwetten auf der Bautzener Straße sogar das 10fache. Das macht dann schon ne Menge aus, mal abgesehen davon, das ich nicht glaube, das die Hungertruppe von Skibbe in der AllianzArena etwas reißt. Aber verlockend ist die Quote ja schon, oder. Den einzigen Vorteil, den ich bei Oddset sehe, ist die staatlich Garantie, die es auf Gewinn gibt. Ich selber zähle mich auch zu den Menschen, die sich so das eine oder andere Mal in solch ein Büro verirren. Mittlerweile spiele ich dann immer ziemlich verrückte Sachen, Systemwetten mit mehreren Wegen und solche Späße. Und ich muss sagen, man kann sich auf die Art auch irgendwie selbst manipulieren. Wenn ich zum Beispiel zur Zeit auf Sieg von Hamburg setze, dann freue ich mich natürlich, wenn sie auch gewinnen. Was ich sonst eigentlich aus Prinzip nicht tue. Und wenn sie verlieren, und meine Wette deswegen flöten geht, oder geringer ausfällt, dann ist es mir das auch wert, Hamburg hat ja schließlich verloren.. ;-) Morgen werde ich auch mal wieder gehen, schon allein, um den Gewinn von heute abzuholen, Pauli hat das Ding heute Abend noch umgebogen, und mir einen kalten bis lauwarmen Regen beschert, was die Höhe des Gewinns angeht. Ein Teil wird dann gleich reinvestiert, das ist bei mir irgendwie zur Sitte geworden. Stuttgart, Hamburg und Bremen auf Sieg, dazu noch das Bayern Spiel als 3 Wege Wette. Bei einem Auswärtssieg für den Pillenclub aus Leverkusen gibt es für jeden gesetzten Euro 48,72 Retour. (20,47 bei Oddset für die gleiche Wette) Also Bayer, ich drück Euch die Daumen…

Dresden-Blog: Die armen Tiere!

Würde sicher der eine oder andere sagen, nachdem er den Dresdner Zoo besucht hat. Ich meine, klar stinkts im Affengehege und der Puma riecht auch nicht gerade frisch, dennoch hausen so einige Pelzträger und diverses anderes Getier nicht gerade in einer „Neubauwohnung“. Mit der teilweise desolaten Lage einiger Gehege im Zoo befasst sich jetzt auch die junge Union. Die meinen nämlich, dass ohne konkrete und vor allem schnelle Maßnahmen schon 2007 die ersten Tiere abgegeben werden müssen. Der Zoo hat bereits ein Sanierungs- und Entwicklungskonzept vorgelegt. Die Nachwuchs- CDU fordert jetzt alle Parteien im Stadtrat dazu auf, sich für die Umsetzung stark zu machen.
Wenn tatsächlich die Tiere weniger werden, will ja auch keiner mehr in den Zoo! Da fehlt dann natürlich das Geld, um Neu- und Umbauten zu errichten. Ein Kreislauf. Deshalb: Ordentlich in den Zoo gehen und vielleicht auch mal Nachbars Ilse zu nem Spaziergang überreden. Spenden werden natürlich auch herzlich gern entgegen genommen.

Hamburg-Blog: Dicker Meter

Im Supermarkt hab ich eben ein-meter-lange Schachteln mit Dickmännern gesehen – nicht schlecht. Was Werbung und Verpackung doch immer wieder aus einem Produkt machen! Der Inhalt bleibt stets derselbe, mal mit veränderter Rezeptur (was sowieso keiner merkt), aber die „Aufmachung“ und die Platzierung im Supermarktregal beeinflussen uns enorm. Es kostet ganz schön viel Disziplin, nicht immer auf diese Kampagnen reinzufallen…

Hamburg-Blog: Peinliche Angelegenheit

Manchmal sieht man ja so Sachen und denkt: „Gut, das mir das nicht passiert ist!“ – Dieser und ähnliche Gedanken müssen durch die Köpfe vieler Studenten an diesem Tag gekreist sein.
Klar, jeder hat schon mal was umgeworfen oder fallengelassen. Ist man alleine, macht das alles nichts. Ist man in Gesellschaft von guten Freunden wird auch keiner was sagen – ist ja jedem schon mal passiert. Wenn es ein etwas exquisiteres Essen in gehobener Gesellschaft ist, wird die Sache langsam peinlich. Wenn es sich um eine Massenveranstaltung handelt auch!
Das war so: Ich habe mal meinen kompletten Teller in der Mensa am Berliner Tor vom Tablett runterfallen lassen. Natürlich ist er in 100 Teile zerbrochen, Messer und Gabel hätten fast jemanden verletzt und die Reste von meinem Essen sind auch durch die Gegend geflogen. Ganz toll war das, ehrlich! Ich bin gar kein so großer Pechvogel, dem ständig so was passiert, aber irgendwann ist wohl jeder mal dran. Ja, das war peinlich. Nicht nur für mich, auch für meine Kommilitonen, die mit mir auf der Such nach einem Tisch waren. Ich habe das Tablett (mit einer Hand!) irgendwie zu schief gehalten und schon ist der Teller runtergerutscht.
Außer die kleine Neurose gegenüber Tabletts, bin ich aber glücklicherweise ohne weiteren Schaden davongekommen.