Und wieder einmal muss ich über den Helden der Stadt Dresden zu den 800- Jahr- Feierlichkeiten berichten. Robbie Williams. Dessen Erscheinen bringt nämlich nicht nur das Pop- Fieber sondern auch viel Geld in die Stadt. Und bevor der Meister hier am 10. und 11. Juli seine Deutschlandtournee eröffnen kann, müssen sich unzählige große und kleine Rädchen im Hintergrund drehen. Den Spezialisten für Planung und Organisation rauchen schon seit September die Köpfe. Da geht es um Fragen wie: Reichen 40 Toilettencontainer und 200 Dixi- Häuschen aus? Wer stellt Absperrzäune zur Verfügung und werden 400 Securityleute die Massen auch im Zaum halten können? Ein großes Problem werden auch die zu schaffenden Parkmöglichkeiten sein. Im Elbepark werden schon mal 4.000 Stellplätze geschaffen. Für die erwarteten 80.000 Besucher wird’s da sicher etwas eng. Parkdellen schon mal einplanen. ![]()
Die Verkehrsbetriebe raten deshalb allen Robbie- Anhängern mit Bus und Bahn zum Konzert zu kommen. Die Taktzeiten der Linie 9 werden zu diesem Zweck auch erhöht und Fahrer sowie diverses anderes Personal werden extrem verstärkt. Da muss man auch nicht Angst haben, beim Schwarzfahren erwischt zu werden, denn die Konzertickets gelten in Bus und Bahn als Fahrkarte.
Robbie Williams als Wirtschaftsfaktor. Er bringt nämlich nicht nur Imagegewinn sondern auch eine ganze Menge Aufträge und Umsätze für Firmen. Dem Künstler wird ziemlich egal sein, was alles um ihn herum schon im Vorfeld passiert. Hauptsache er kann ein paar Minuten ordentlich singen- perfekt gestylt natürlich. Für u.a. seine Garderobe müssen extra noch Container geordert werden. Für den Herrn wird alles Mögliche möglich gemacht.
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Wie sieht es überhaupt mit der neuen Gablenzbrücke aus?
Tut sich da was?
Und was kostet das alles?
Aber Sicherheit geht vor Sparsamkeit.
Wie sieht es überhaupt mit der neuen Gablenzbrücke aus?
Tut sich da was?
Und was kostet das alles?
Aber Sicherheit geht vor Sparsamkeit.
Ein Stück von Friedrich Schiller, wie manche wissen werden.
Voller handlungslogischer Fehler, die Schiller eben aufgrund mangelnden Konstruktionstalents machen mußte, um die Tragik am Laufen zu halten.
Aber Blankverse schmieden konnte er, das muß man ihm lassen.
Famos ist die Passage, in der Alba seine Taten zu rechtfertigen versucht.
Daß ausgerechnet das Lob der Grausamkeit so gelungen ist, während das, was Schiller eine Herzensangelegenheit war, als reiner Kitsch erscheint (“Geben Sie Gedankenfreiheit!”), ist doch recht komisch.
(Donnerstag, 2.2., 20.00 Uhr.)
Schauspielhaus: Holtenauer Straße 103
Schlicht Casino nennt sich ein Etablissement am Schwedenkai, und es versteht sich als Nachtbar und Spielbank.
Diese Bar veranstaltet nach eigenem Bekunden “Shaking Thursdays”. Da gibt es dann zum Beispiel “leichten Smooth Jazz”, was das auch sein mag – vielleicht sowas wie milder Light Jazz?
Ein zweifelhafter Genuß, in den man aber auch beim besten Willen ggf. nicht kommt: Denn man braucht nicht nur einen Personalausweis, damit einem dort Einlaß gewährt werden kann (offenbar wegen Automatenpielen, Poker und Blackjack: Man muß eben volljährig sein), sondern die Geschäftsleitung besteht auch auf “gepflegter Kleidung”. Diese sei in der Tat “erforderlich”.
Was soll das denn heißen? Ist sie gewaschen und gebügelt, so ist sie gepflegt. Dann müssen sie uns reinlassen, ganz gleich, wie abgerissen die Klamotten sind.
Wer dagegen seinen maßangefertigten Anzug zum erstenmal trägt, wird abgewiesen, weil der Anzug ja noch nie in der Reinigung war und insofern nicht gepflegt ist.
Alles sehr seltsam.
Casino: Holstenbrücke 30
Okay, vor dem Sommer kommt ja noch der Frühling. Aber wann kommt der Frühling endlich. Irgendwie hab ich das Wetter satt. Aber gründlich. Okay das rutschen auf den zugefrorenen Pfützen im Alaunpark macht Laune, aber auch nur ein paar Minuten. Danach kommt schnell wieder die Realität durch. Und die ist kalt und grau. Kalt und weiß, das wäre ja noch okay. Find ich auf jeden Fall. Aber nur frieren und auf die Schnauze fliegen ist irgendwie öde. Ich will wieder T-Shirt Wetter, ins Auto steigen können, ohne es vorher vom Eispanzer befreien zu müssen, fröhlich gelaunte Menschen auf der Straße sehen und mein Feierabend und Wochenendbier auch mal draußen genießen können. Aber ist nicht. Laut Wetter Online soll das erste Mal nächsten Dienstag wieder Temperaturen jenseits des Gefrierpunktes erreicht werden. Zwar nur +1, aber immerhin. Vielleicht ist das ja aber der Umschwung, und die ersten Frühlingsblumen lassen sich sehen. Ich hab selber dieses Jahr mal welche gesät, und schaue nun beinahe täglich, wann denn der Frühling endlich da ist…
Gestern hat in der Schanze, auf der Susannenstraße, eine neue Bar/Café aufgemacht! Und zwar ist die dort, wo vorher immer so eine ziemlich verwanzte Kneipe war – ich war dort kein einziges Mal drin, aber es sah schon von außen nicht besonders einladend aus!
Dafür ist das Café jetzt richtig schön geworden. Es hebt sich wirklich von dem Susannenstraßen-Rest, also Presse, Park, Moraba ab und ist ein echtes Unikat. Das Schild außen fehlt zwar noch, aber mir wurde gesagt, dass es die „Kostbar“ wird. Falls jemand in Berlin das Café „Wohnzimmer“ kennt?! – daran erinnert es mich! Verschiedene 70er Jahre Tapeten, auf Antik gemachte grüne Samtstühle und ein grüner Tresen. An der Wand hängt ein trashiges Maria-Bild und im Eingangsbereich hängt ne Discokugel. Ziemlich urig-trashig, aber trotzdem gemütlich und mit dem Schanzen-nötigen Style.
Noch fehlen die Getränke- und Speisekarten, aber es wurde ja auch gerade erst eröffnet. Unbedingt ausprobieren! Vor allem ist es ne echte Alternative zu dem Zimmerbrunnen-besetzten Stylo-Teil etwas weiter unten in der Straße.
Gestern hat in der Schanze, auf der Susannenstraße, eine neue Bar/Café aufgemacht! Und zwar ist die dort, wo vorher immer so eine ziemlich verwanzte Kneipe war – ich war dort kein einziges Mal drin, aber es sah schon von außen nicht besonders einladend aus!
Dafür ist das Café jetzt richtig schön geworden. Es hebt sich wirklich von dem Susannenstraßen-Rest, also Presse, Park, Moraba ab und ist ein echtes Unikat. Das Schild außen fehlt zwar noch, aber mir wurde gesagt, dass es die „Kostbar“ wird. Falls jemand in Berlin das Café „Wohnzimmer“ kennt?! – daran erinnert es mich! Verschiedene 70er Jahre Tapeten, auf Antik gemachte grüne Samtstühle und ein grüner Tresen. An der Wand hängt ein trashiges Maria-Bild und im Eingangsbereich hängt ne Discokugel. Ziemlich urig-trashig, aber trotzdem gemütlich und mit dem Schanzen-nötigen Style.
Noch fehlen die Getränke- und Speisekarten, aber es wurde ja auch gerade erst eröffnet. Unbedingt ausprobieren! Vor allem ist es ne echte Alternative zu dem Zimmerbrunnen-besetzten Stylo-Teil etwas weiter unten in der Straße.


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