Wem die riesige Baustelle in der Innenstadt, direkt am Jungfernstieg noch nicht aufgefallen ist, muss blind sein. Das wird die zukünftige Europa-Passage. Es dauert zwar noch ungefähr 9 Monate bis das Ding offiziell eröffnet wird, trotzdem spricht schon jeder drüber. Die große Opening-Party ist auf den 5. Oktober dieses Jahres angesetzt.
Es ist die größte Innenstadtbaustelle und angeblich arbeiten dort täglich um die 250 Bauarbeiter und Handwerker. Zwischen Ballindamm und Bergstraße wird aus einer Baustelle dann das größte City-Shoppingcenter und Hamburg hat mal wieder was zum angeben. Eigentlich hätte das Hamburg schon viel länger nötig gehabt, denn dann ist endlich überdachtes Shopping möglich. Wer geht schon gerne im Regen shoppen? Etwa 130 Läden und Büros sollen dann in das „Schiff“ einziehen. Ja, Schiff! Der Stararchitekt Hadi Teherani hat den Bauklotz nämlich so gestaltet, dass er einem großen Dampfer ähneln wird – von Innen allerdings nur, denn ein äußerliches Schiff-Haus hat Hamburg ja schon mit dem Gruner und Jahr Verlagsgebäude.
Ob die anderen Läden in der Innenstadt schon vor Angst zittern? Wegen der Befürchtung, dass jeder nur noch in die Europa-Passage gehen wird?!
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Indie-Rock vom Feinsten gibts heute Abend im Béi Chéz Heinz auf die Ohren. Zu Gast sind Chloroform aus Norwegen.
Beginn ist um 21:00 Uhr.
Den Vortrag in der Reihe “Deutsch-Polnisches Jahr 2005/2006″ hält heute Abend Dr. Robert Traba von der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Warschau).
Beginn ist um 18:00 Uhr in der Universitätsbibliothek (Campus Hilgenfeld), der Uni Erfurt.
Verspätete Weihnachtsgeschenke zu bekommen ist wunderbar – sie können an grauen Januartagen ganz besonders stark die Laune verbessern ![]()
So ging es mir jedenfalls, als ich letzte Woche von einer Freundin noch ein Päckchen mit einer Weihnachtsmann-Postkarte und einem Quartett bekam. Nicht irgendein Quartett, sondern ein „Hamburger Bar- und Kneipenquartett“ mit Thekengutscheinen für 48 verschiedene Läden. Hab schon die ersten Quartettkarten ohne Probleme eingelöst (beim Bezahlen muss man die Spielkarte abgeben, diese wird angekreuzt, damit ungültig und dann bekommt man sie zum Quartettspielen zurück). Cooles Geschenk für „Neu-Hinzugezogene“, die sich noch nicht so gut auskennen, aber auch für „Alt- Eingesessene“, die so gezwungen sind nicht immer nur in die Stammkneipen zu gehen!
Das Quartett gibt’s auch für andere Städte, wie Berlin, Düsseldorf, Köln, Leipzig, München, Frankfurt etc.
Fast drei Jahrzehnte – bis zum frühen Tod von Rolf Herricht – waren sie Stars, füllten die Säle, ließen die TV-Einschaltquoten hochschnellen. Das Kabarett “Die Arche” widmet dem unvergessenen Komiker-Duo einen ganzen Abend.
Beginn ist um 19:30 Uhr.
Billy the Kid, eigentlich Mr. William Bonney, geboren 1859, erschossen im Alter von 21 Jahren – und für jedes Lebensjahr gab es einen Toten, sagten die Leute. Von allen Legenden, die es je im Wilden Westen gab, war er die größte.
Michael Ondaatjes Stück erzählt keine chronologische Biographie, sondern springt wild durch die Zeiten. Es schildert abenteuerliche und groteske Anekdoten, montiert Gedichte, Monologe und Songs zu einer Collage aus den Tiefen der Prärie und versammelt die Freunde und Feinde: John und Sally Chisum, auf deren Farm Billy immer wieder Zuflucht suchte; Angela D., die ehemalige Prostituierte, Billys Geliebte; Charlie Bowdre und Tom O’Folliard, die so elend ums Leben kamen, und Billys Schicksal, seinen einstigen Freund Pat Garret
Das Stück ist heute Abend in der Inszenierung von Boris Mercelot am Theater Duisburg zu sehen.
Beginn ist um 19:30 Uhr.
Die in Bremen gezeigte Ausstellung stellt ein Kaleidoskop von Zeitdokumenten, Schriftwechseln, Karikaturen und Devotionalien zur Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland dar. Die Ausstellungsmacher Jürgen Nendza und Eduard Hoffmann haben dafür Hochschularchive und Vereinschroniken durchwühlt, Magisterarbeiten und Zeitungsartikel aufgestöbert. Präsentiert werden die wichtigsten und anschaulichsten Informationen auf dem Weg zur gesellschaftlichen Anerkennung des Frauenfußballs.
Die Ausstellung ist bis zum 17.Februar in der Bremischen Gleichstellungsstelle zu sehen.
Clavigo ist am Gipfel seines Schaffens angelangt. Nichts scheint den weiteren Aufstieg des begabten Schriftstellers zu hindern, als sich ein dunkler Fleck aus seiner Vergangenheit auftut: Clavigo löste aus Karrieregründen ein Eheversprechen, das er der mittellosen Französin Marie Beaumarchais gegeben hatte. Als Maries Bruder nun Rechenschaft von ihm fordert, bricht in ihm der alte Zwiespalt von neuem auf: die Entscheidung zwischen Liebe und Karriere.
Elmar Goerden bringt seine Inszenierung des Goethe-Klassikers, die im Juni 2004 in München Premiere hatte, nun auch nach Bochum.
Beginn ist um 19:30 Uhr im Schauspielhaus Bochum.
Weitere Termine: 4. Februar; 19. Februar
Schauplatz des Geschehens ist ein heruntergekommener Gasthof in der Provinz. Eigentlich nur ein Zwischenstopp auf einer Flucht, die nach Abenteuer und Liebe schmecken sollte. Stattdessen die trübe Realität einer verkaterten Liebesbeziehung, der Albdruck einer finanziell ausweglosen Situation. Mellefont, ein an ein ausschweifendes Leben gewöhnter Libertin, ist mit der jungen Miss Sara Sampson aus deren väterlichem Haus geflohen, um auf der Suche nach einer neuen Existenz einen neuen Lebensentwurf zu entwickeln. Doch am Wendepunkt ihres Lebens müssen die beiden feststellen, dass man die eigene Vergangenheit nicht so ohne weiteres abschütteln kann.
Der Klassiker von Gotthold Ephraim Lessing ist heute Abend in der Inszenierung von Benjamin Walther im Schauspielhaus Bochum zu sehen. Beginn ist um 19:00 Uhr.
Weitere Termine: 12. Februar, 16. Februar, 26. Februar
Tuxedomoon, die sich 1977 in San Francisco gründeten, gelten als geniale Vorläufer für die Verknüpfung von elektronischem Trackbau und klassischen Kompositionstechniken. Ihre Maxisingle „No Tears“ (1978) und ihrer ersten LP „Half-Mute“ (1980) genießen noch heute Kultstatus. Nach ausverkauften Shows auf dem Sonar Festival in Barcelona und im Centre Pompidou in Paris spielen Tuxedomoon nun im FZW.
Beginn ist heute Abend um 20:00 Uhr.
Die Spider Murphy Gang auf Akustiktour– das bedeutet sicherlich kein gewöhnliches Spiders-Konzert. Schon deshalb nicht, weil Barny Murphy, Günther Sigl, Paul Dax, Willie Duncan, Ludwig Seuß und Otto Staniloi diesen Abend mehr oder weniger uneingestöpselt – also unplugged – spielen werden. Und da zeigt sich schnell, wer wirklich was kann.
Beginn ist um 20:00 Uhr im Kabaretttheater Wühlmäuse.
Nach kurzem Besuch in der alten Heimat, es standen mal wieder Familiengeburtstage nebst runden Hochzeitstagen und sonstigen Familienfeiern an, und es ergab sich, dass man alle mit ein paar Tagen Urlaub unter einem Hut bringen konnte, bin ich gestern nun wieder in Dresden eingetroffen. Und ich muss sagen, hier fühlt man sich doch echt schnell heimisch. Ich komm also die A4 vom Dresdner Tor runter. Oben vom Berch hat man immer einen wirklich herrlichen Blick auf Dresden. Es sei den, es ist nebelig, dann erinnert das ganze eher an einen Trank aus Miraculix Rezeptbuch. Im dunklen, wie gestern eben, sieht man die Lichter der Stadt leuchten und funkeln. Und auf einmal konnte ich so tief und entspannt durchatmen, ich hatte einfach das Gefühl wieder zu Hause zu sein. Hab mich kurz gewundert, dann aber gefreut, denn es ist ja weiß Gott nicht das schlechteste, hier zu Hause zu sein. Und zu allem Glück gab es sogar noch Karten für eine Lesung von Manuel Andrack, oder Andrak, weiß ich jetzt gar nicht genau, mit seinem besten Kumpel. Manuel Andra(c)k ist der Schreibtischhocker von Harald Schmidt, der ihn seit einigen Jahren durch seine Late-Night-Show begleitet. Und da ich mehr oder minder Fan dieser Show, ob nun auf Sat 1. oder ARD, bin, wäre ich schon betrübt gewesen, hätte ich keine Karte mehr abbekommen. Ob sie mit Ihrer kleinen Tournee noch mal hier vorbeikommen, weiß ich nicht. Ich könnte es mir aber gut vorstellen, weil Manuel wohl öfter in Dresden ist, und sein Freund in Berlin wohnt. Auch jetzt kein schlagendes Argument dafür, aber eben auch nicht dagegen. Falls ja, kann ich es aber nur empfehlen. Es gibt einige Passagen aus den Büchern, Dias und Anekdoten und Schoten aus Ihren gemeinsamen Wanderungen und Fußballreisen. Und alles hat immer ein wenig den Anschein des improvisierten, was es aber nur noch ansehnlicher macht. Die neuen Bücher heißen dementsprechend auch: Du musst wandern Ohne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge und: Meine Saison mit dem FC. Insgesamt ein wirklich lustiges Spektakel, und ich denke ich kenn auch schon meine nächsten leichten Bücher für den Urlaub. Na…..richtig…
Nach kurzem Besuch in der alten Heimat, es standen mal wieder Familiengeburtstage nebst runden Hochzeitstagen und sonstigen Familienfeiern an, und es ergab sich, dass man alle mit ein paar Tagen Urlaub unter einem Hut bringen konnte, bin ich gestern nun wieder in Dresden eingetroffen. Und ich muss sagen, hier fühlt man sich doch echt schnell heimisch. Ich komm also die A4 vom Dresdner Tor runter. Oben vom Berch hat man immer einen wirklich herrlichen Blick auf Dresden. Es sei den, es ist nebelig, dann erinnert das ganze eher an einen Trank aus Miraculix Rezeptbuch. Im dunklen, wie gestern eben, sieht man die Lichter der Stadt leuchten und funkeln. Und auf einmal konnte ich so tief und entspannt durchatmen, ich hatte einfach das Gefühl wieder zu Hause zu sein. Hab mich kurz gewundert, dann aber gefreut, denn es ist ja weiß Gott nicht das schlechteste, hier zu Hause zu sein. Und zu allem Glück gab es sogar noch Karten für eine Lesung von Manuel Andrack, oder Andrak, weiß ich jetzt gar nicht genau, mit seinem besten Kumpel. Manuel Andra(c)k ist der Schreibtischhocker von Harald Schmidt, der ihn seit einigen Jahren durch seine Late-Night-Show begleitet. Und da ich mehr oder minder Fan dieser Show, ob nun auf Sat 1. oder ARD, bin, wäre ich schon betrübt gewesen, hätte ich keine Karte mehr abbekommen. Ob sie mit Ihrer kleinen Tournee noch mal hier vorbeikommen, weiß ich nicht. Ich könnte es mir aber gut vorstellen, weil Manuel wohl öfter in Dresden ist, und sein Freund in Berlin wohnt. Auch jetzt kein schlagendes Argument dafür, aber eben auch nicht dagegen. Falls ja, kann ich es aber nur empfehlen. Es gibt einige Passagen aus den Büchern, Dias und Anekdoten und Schoten aus Ihren gemeinsamen Wanderungen und Fußballreisen. Und alles hat immer ein wenig den Anschein des improvisierten, was es aber nur noch ansehnlicher macht. Die neuen Bücher heißen dementsprechend auch: Du musst wandern Ohne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge und: Meine Saison mit dem FC. Insgesamt ein wirklich lustiges Spektakel, und ich denke ich kenn auch schon meine nächsten leichten Bücher für den Urlaub. Na…..richtig…
Mit themenbezogenen Präsentationen und eigenwilligen Inszenierungen wird die berühmte Schauspielerin, Chansonette, Autorin und Malerin gewürdigt. Collagen, ein Originalgemälde und ein besonderes Bühnenkleid setzen zusätzliche Akzente.
Welche Impulse sind von dieser außergewöhnlichen Frau ausgegangen? Freunde, Fans und andere Künstler werden in dieser Ausstellung ihr Forum bekommen.
Die Ausstellung ist bis zum 27.02.2006 im Schwulen Museum zu sehen.
Die Besucher werden auf eine Zeitreise durch die letzten 200 Jahre geschickt, die die Entwicklung von der Selbstversorgung und ländlichem Handel bis hin zum aktuellen Online-Shopping nachvollzieht.
Die Ausstellung ist bis zum 3.April im Freilichtmuseum Domäne Dahlem zu sehen.
Der Bahnhof, kurze Szenen des Abschieds und auch des Wiedersehens, in denen sich die wichtigsten Momente in den Leben der Protagonisten heraus kristallisieren.
Asylsuchende und Liebende, gescheiterte Existenzen und Überlebenskünstler, Ost und West kommen für einen Moment zusammen. Schlaglichter fallen auf Schicksale, deren Geheimnisse manchmal entschlüsselt werden, manchmal im Dunklen bleiben.
Bahnhof.Adieu, ein Stück in dem nicht die Erzählung, sondern der Ort und die Zeit die Szenen zu einer Einheit verbinden. Was in einem Augenblick entseht ist bereits im nächsten verändert, wie im Traum. Oder im Leben.
Beginn ist um 20:00 Uhr im Theaterhaus Stuttgart.
Woyzeck, ist die Geschichte eines Deutschen der an seinem Leben leidet und versucht auszubrechen. In der Hoffnung auch seine Freundin zu befereien, tötet er sie, und bleibt allein mit der Furcht.
Der Klassiker von Georg Büchner ist heute Abend unter der Leitung von Thomas Dannemann im Theater im Depot zu sehen.
Beginn ist um 20:00 Uhr.
Weitere Termine: 08.02. | 19.02. | 22.02. | 01.03. | 10.03. | 12.03. | 28.03.
Für die Städel-Schülerin Fiona Léus waren die Medien Malerei, Grafik, Film und Installation von Anfang an maßgebend und Richtung weisend für ihre Arbeit. Im Thalhaus ist sie mit Einzelbildern und Serien aus den Bereichen Malerei und Grafik vertreten, wobei auch in den grafischen Arbeiten das Medium Film indirekt eine Rolle spielt.
Die Ausstellung ist bis zum 1. April, an allen Veranstaltungstagen von 18 – 24 Uhr, zu sehen.
Die “kleinste Kirche der Welt” kommt nach Wiesbaden, nachdem sie in den letzten Monaten schon in fast allen Regionen Deutschlands zu Besuch war. Vom 30. Januar bis 5. Februar werden insgesamt 70 leuchtend orangefarben lackierte Smart-Fahrzeuge in der Region das Straßenbild aufmischen und nicht nur optische Akzente setzen.


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