Gestern haben mir zwei kleine Kinder eine „Zeitung“ verkaufen wollen. Die Zeitung bestand aus einem weißen Din A4 Blatt, auf das etwas gezeichnet war. Die Zeitung sollte 10 Cent kosten.
Ich habe gefragt, um was es denn in der Zeitung ginge?
Darauf sagte das Mädchen: “Schlalom”.
Ich verstand nicht so recht, aber als ich dann auf das Papier schaute, wurde mir klar, was sie meinte. Die Kleine hatte leider einen kleinen Sprachfehler – oder vielleicht hatte sie es auch einfach nur falsch beigebracht bekommen. Sie meinte: „Slalom“!
Auf dem Blatt waren zwei Mal vier Dreiecke gezeichnet um die sich eine Linie schlängelte. Das war Slalom! Auf dem zweiten Blatt war sogar ein kleiner Fehler unterlaufen, aber das machte die Zeitung ja nur viel authentischer.
Gesagt getan – gekauft. „Ich habe aber nur ein 20-Cent-Stück“, sagte ich den beiden.
Der kleine Junge sagte: „Das macht nichts, wir können wechseln!“
Daraufhin das Mädchen: „Nein, wir haben doch gar kein Wechselgeld!“
Zugegeben, wirtschaften kann sie – da spielt der Sprachfehler auch keine Rolle mehr. Ich hab die Zeitung dann trotzdem gekauft und die zwei haben mir noch gesagt, dass ich deren „zweite Kundin“ an diesem Tag sei.
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