StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Di
29
Nov '05

Dresden-Blog: (Winter-)Sport frei!

Wie bereits schon mal erwähnt und beschrieben bin ich ne Freundin des „an frischer Luft Sport Treibens“. (Aber nicht des Übertreibens..) Und da ich im Großen Garten zu wärmeren Zeiten auch gerne mal ne Runde auf meinen Skates drehe, bin ich schon auf meine ersten Schlittschuhstolpereinheiten für diese Saison gespannt. Ich muss nämlich gestehen, dass ich nicht gerade nach Eisprinzessin aussehe, wenn ich aufs Glatte steige! Und die Eisschnelllaufbahn im Otragehege bedeutet für mich: übers Eis auf Leben und Tot! Links und rechts zischende Schatten auf Kufen, die Tümmler wie mich quasi überrennen! Unter 90 km/h läuft bei denen nichts. ;) Soll zusammenfassend heißen: Da hab ich zu viel Schiss vor. Geh´ ich doch lieber in die Eissporthalle im Sportpark Ostragehege und hole mir da Blasen von den ausgeliehenen Schlittschuhen. Genau.. das kommt ja auch noch dazu! Blasen und Blessuren. Aber Spaß macht’s trotzdem. (So schlimm ist es da auch nicht- wollte keinem Unerfahrenen Angst machen.) Und wenn’s zwischendurch doch mal fröstlich werden sollte, weil man sich an der Bande festhalten muss- nachdem man zum 20-sten mal mit dem Hintern (der morgen blau sein wird) die Härte des Eises testen musste- kann man mit den kalten Händen einen Glühwein umklammern. Natürlich auch trinken! Mittwoch, Samstag und Sonntag können dort große und kleine Kufenfans die Bahn unsicher machen. Dagegen ist die Eisschnelllaufbahn an sämtlichen Wochentagen und fast immer geöffnet. Und 2,50 € für 2 Stunden ist auch ok. Abends ist es, finde ich, sowieso am schönsten. Nacht(eis)schwärmer kommen am Montag und Dienstag bis 21:30 Uhr auf ihre Kosten. Da kann ich nur sagen: Hals und Beinbruch.

Kassel-Blog: Weihnachtsmarkt

Also ich bin in dieser Saison schon zweimal auf dem Kassler Märchenweihnachtsmarkt gewesen. Beim ersten Mal habe ich eine sehr leckere Zimtwaffel mit Preiselbeeren und Sahne am norwegischen Stand gegessen. Hach ja … ich mampfe mich jährlich von einem Stand zum anderen :-) Die Zimtwaffel kann man sehr empfehlen, allerdings sollte man dazu keinen heißen Preiselbeersaft trinken. Das ist in der Kombination einfach viel zu süss!
Die Pyramide habe ich mir, wie versprochen, angeschaut. Ich dachte, sie würde frei stehen, doch sie steht quasi auf einem Bratwurst-Stand. Es ist der selbe Stand dessen Pyramide, die im Vergleich zur Jetzigen klitzeklein gewesen ist, im letzten Jahr abgebrannt ist. Das hat sich doch mal gelohnt! Die Pyramide ist wirklich sehr schön und ein Highlight für den Weihnachtsmarkt auf dem Königsplatz.
Allerdings muss ich hier auch mal etwas Wichtiges loswerden: ich mag die Kassler Weihnachtsbeleuchtung der Königsstraße nicht. Sie ist zu aufdringlich. In anderen Städten leuchten ein paar Sterne über einem, doch in Kassel fühle ich mich eher wie auf einem Rummelplatz mit Leuchtreklame. Es ist ja sooo schön, dass wir überhaupt Lichter haben, aber vielleicht könnten wir den Stromverbrauch mit einer dezenteren Beleuchtung etwas einschränken ;-) Und es wäre auch viiiel romantischer! Was meint Ihr?

Hamburg-Blog: Lotto King Karl Radio Werbung

Die ist ja so cool. Die Radio Werbung mit Lotto King Karl für irgend so eine Autovermietungsgesellschaft. Der verarscht – ich meine, greift alle Klischees auf, über bestimmte Hamburger-Viertel. Ich kenne bisher nur die Werbung, in der es um die Schanze und um Altona geht. Es soll aber noch mindestens eine weitere geben. Die sind echt komisch. Die Werbung in der Schanze geht ungefähr so los: „Fragt mich doch so ne Pilotenbrille in der Schanze, ob ich Lotto King Karl bin…“
In Altona macht er sich über die Alternativen lustig, die ihn fragen, ob er das okay fände, dass er mit seinem Auto 5mm auf dem Bürgersteig steht.
Radiowerbung könnte so gut sein – leider wird man aber meistens von Radio-Werbungs-Müll zugedröhnt. Jetzt vor Weihnachten ist es besonders schlimm.

Hamburg-Blog: Mac-Meeting

Da nur ca. 5% der Computerbesitzer einen Apple-Mac haben, kann man als „Mac-Typ“ bei Problemen nicht mal einfach seinen Nachbarn zur Hilfe holen, weil dieser nämlich möglicherweise ein „Windows-Typ“ ist und keine Ahnung von gar nichts hat. Tja und nun?
In Hamburg gibt es jetzt ein Mac-Treffen, wo man in gemütlicher Atmosphäre zum Informations-, Problem- und Lösungsaustausch mit Gleichgesinnten diskutieren kann…
Findet jeden 2.Samstag jeden Monats ab 18h statt und kostet auch nichts!

Kiel-Blog: Ausnahmsweise ein Filmtipp: The Descent

Nicht gerade Kiel-spezifisch, der britische Horrorfilm “The Descent” von Neil Marshall, aber es muss gesagt sein:
Wahrscheinlich haben wir Kieler nur noch heute und morgen Gelegenheit, ihn zu sehen (jeweils 23.00 Uhr, Cinemaxx).
Und man sollte eine dieser Gelegenheiten nutzen, denn “The Descent” ist einer der höchstens 20 besten Filme aller Zeiten.
Mein Ernst!
Wahnwitzige Kühnheit des Drehbuchs,
höchste Qualität der Inszenierung,
geniale, Gattungsstrukturen neu komponierende, verfremdende Dramaturgie…

Aber jetzt ist Schluss. Dies ist entschieden kein Filmforum.

Kiel-Blog: Utes Origineller Ossi-Shop? Arkanick!

Wie lange hielt sich eigentlich Utes Origineller Ossi-Shop (in Bahnhofsnähe, gegenüber von Sophienhof/Karstadt)?
Ich weiß es nicht mehr, aber durchaus länger, als man angesichts des geringen Besucherinteresse vermuten musste.
Der Laden war tatsächlich fast immer leer. Dabei war es recht gemütlich: Mit großer DDR-Flagge und allem Drum und Dran wurden “Qualitätsprodukte aus den neuen Bundesländern” präsentiert.
Zuckerwatte in Bechern ist zwar entbehrlich, aber das eine oder andere gute Bier war dabei (wenn auch leider keine Gose, jene heftig fruchtige, intensiv säuerliche Leipziger Weizenbierspezialität, vor der 80% der Biertrinker Reißaus nehmen, während die übrigen begeistert sind).
Etwas verschnarcht war das Ganze, und die Namensgeberin und Inhaberin wirkte stets hilflos.
Nun kam es, wie es kommen musste, und statt auf ostdeutsche Produkte setzt Arkanick nun am gleichen Ort auf osteuropäische Spezialitäten.
Der Inhaber versteht es, mit den Kunden umzugehen und weiß, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten:
Bei meinem ersten Besuch wurde ich mit nach russischem Rezept zubereitetem Lachs und Süßigkeiten für lau eingedeckt.
Zum Angebot gehören russische Starkbiere in 1,5- oder 2Literflaschen.
Ein wenig kurios, aber warum nicht.

Und es gibt so manches andere zu entdecken.

Potsdam-Blog: Winter soll abhauen!

Wenn der Winter nicht bald wieder weg ist, bin ich erfroren. Hab ne Ofenheizung, und nur noch Holz für schätzungsweise zwei Wochen. Wer mir ein paar Kohlen (Geld geht auch!) spenden will, soll einfach mal schreiben, wo ich sie mir abholen kann.
Ein Kumpel von mir schwört ja auf Videokassetten, die sollen nen super Heizwert haben. Aber ich weis nich, wir leben doch im Zeitalter der DVD. Naja egal, frieren ist auf jeden Fall echt kacke.

Kiel-Blog: “… denn im Sommer ist´s zu heiß.” – Schlittschuhlaufen auf dem Rathausplatz

Zwischen dem 25. November und dem 8. Januar ist wieder Schlittschuhlaufen auf dem Rathausmarkt angesagt.
Die Eisfläche ist so klein, dass sich für Bodychecks reichlich Gelegenheit ergibt.
Also checkt die Bodies und ran an den Speck!

Dresden-Blog: Was guckst Du…

Als vor zwei, drei Wochen auffallend viele Dresdner sich an Ihren Autos zu schaffen machten, bin ich immer nur mitleidig guckend vorbeigegangen und dachte so bei mir, das Wetter ist doch noch viel zu schön, es ist doch noch viel zu warm, war es ja auch, fast T-Shirt Wetter, um jetzt schon die ollen Winterreifen aus dem Keller zu hieven, und sich dran zu machen, sie zu wechseln. Lieber hab ich mir die Herbstsonne ins Gesicht scheinen lassen und hab den anderen aus sicherer Entfernung dabei zugeschaut, was nicht immer, gar selten, oder besser eigentlich nie, freudig entgegnet wurde. Doch als jetzt die Fernsehbilder die ersten Wintersuperstaus mit bibbernden Menschen zeigte, und die Pfützen keine Pfützen mehr, sondern Kleinsteisstadien waren, dämmerte es auch mir, dass es an der Zeit sei. Wer aber mal versucht hat, bei Schneegestöber und Temperaturen um die minus Nullgrade, festgerostete Radmuttern zu lösen, der kann sich vorstellen, wie neidisch ich auf einmal auf all die Menschen, komisch, wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke, waren eigentlich die Menschen nur Männer, wer anderes sah oder weiß, bitte melden, war, die noch vor zwei Wochen in der Herbstsonne diese unvermeidlich, leidliche Arbeit vollrichteten. Und fast kam es mir so vor als kämen eben genau diese Menschen alle ausgerechnet jetzt bei mir vorbei, mit einem Blick, der soviel zu sagen schien, dass ich gar nicht mehr hinhören wollte und immer peinlichst berührt wegschauen musste. Nun gut, letztendlich hab ich es auch ohne große nennenswerte Erfrierungen geschafft, und gar nicht mal viel später hab ich doch tatsächlich noch jemanden entdeckt, der gerade mal einen Reifen gewechselt hatte und schon schlotterte wie ein rasierter Pudel in Grönland. Und seinem Blick nach zu urteilen war ich nicht der erste, der Ihn vielsagend anschaute, als wolle man sagen, tja, hättest Du man nur schon vor 2 Wochen die Reifen gewechselt….