StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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Sa
26
Nov '05

Mainz-Blog: Tierischer Flirt !

Ein Stadtleben ist ja doch sehr tierarm. Die einzigen, nicht menschlichen Lebewesen vor meiner Haustür sind Hunde, die von ihrem Herrchen bis zum Grünstreifen zwischen den Straßenbahnschienen ausgeführt werden und dort ihr Häufchen hinterlassen-ein trostloses Leben. Aber es gibt auch Tiere die noch nicht mal ein richtiges Zuhause haben, aber mit viel Glück im Tierheim leben.
Und da war ich heute – auf dem Weihnachtsbasar des Mainzer Tierheim.
Dort war viel los und einige Besucher hatten sogar ihre eigenen Hunde mitgebracht. Für Essen (natürlich nur vegetarisch!) und Getränke war gesorgt.
Als erstes ging ich zu den Hundegehegen. Ein paar Hunde wohnen alleine in Käfigen, aber die meisten teilen ihr “Appartment” mit einem oder zwei Artgenossen. Zwei “WG´s” bewohnen sogar ein kleines Gartenhäuschen. Die Hunde kamen immer ganz interessiert zu mir an den Zaun und schauten mich mit großen Augen an (am liebsten hätte ich ihnen gesagt, dass sie auf hören sollen so mitleiderregend zu schauen, weil ich auf meinen 25 qm leider nicht auch noch einen Hunde unterbringen kann).
Bei manchen war ich sehr froh, dass ein Zaun dazwischen war, sonst hätten sie sich wahrscheinlich in meiner Wade festgebissen.
So ein Hund ist ja schon was tolles. Man hat einen Grund mal vor die Tür zu gehen… und ich ahbe auch schon gehört, dass man beim Hund-ausführen plötzlich mit vielen gut aussehenden Single-Männern ins Gespräch kommt- also absoluter Flirt-Vorteil!
Und das beste ist…wer sich keinen eigenen Hund leisten kann-kann sich einen “leihen”!!!
So groß die Gehege auch sind, Hunde brauchen natürlich viel mehr Auslauf…und Tierfreunde, die mit ihnen Gassi gehen.
Und das ist ganz einfach! Man muss nur Mitglied im Tierschutzverein werden ( ist wegen der Versicherung und geht schon ab 25 Euro im Jahr), bekommt dann eine Einweisung und los geht´s…
Und wer dafür keine Zeit hat, kann eine Tierpatenschaft übernehmen ( ist bestimmt auch ein tolles Weihnachtsgeschenk).
Also für alle, die jetzt auch auf den Hund (es gibt dort natürlich noch viele andere Tiere: Katzen, Hamster, Ratten, sogar Schwein) gekommen sind:
Tierheim Mainz, Zwerchallee 13-15, Mainz, www.tierheim-mainz.de
Und ich gehe demnächst mit “meinem” Hund mal auf den Grünstreifen und lass ihn dort sein Häufchen machen :-) )

Hamburg-Blog: Fatih Akin an der HfbK

Ich wollte mir gestern das Seminar von Fatih Akin an der HfbK (Hochschule für bildende Künste) ansehen – es ist aber leider ausgefallen!
Nur so als Tipp: Wer sich für Film interessiert und dazu noch einen unserer Hamburger Vorzeige-Promis sehen will, kann sich freitags von 10-13 und von 14-16 (oder 17?) dazugesellen. Ich war ja wie gesagt selbst noch nicht da, aber man hat mir erzählt, dass es wohl so abläuft, dass er erst mit den Studenten (und Besuchern) einen Film ansieht und ihn danach bespricht. Ja, da kann wohl jeder hinkommen.
Wer immer noch nicht weiß, von wem ich rede: Schon mal was von „Gegen die Wand“, „Kurz und schmerzlos“ oder „Crossing the bridge“ gehört? Genau, die sind von Fatih! Für alle drei hat er unzählige Preise abgesahnt!
Die Filme machen uns Hamburgern besonders Spaß, weil man schön viele Hamburger Schauplätze in seinen Filmen wieder erkennt.

Dresden-Blog: Von Winterschuh´ und Winterdienst..

.. denn spätestens jetzt ist es Zeit sich ordentlich zu besohlen bzw. zu bereifen- mit Letzterem meine ich das Auto natürlich! Noch sind wir ja relativ verschont geblieben von Eis und Schnee.
Der Winterdienst an sich hat’s eigentlich auch nicht leicht. Sagen wir mal so: Lobeslieder heimst er vieler Orts nicht gerade ein. Umso tragischer, dass der Dresdner Winterdienst dieses Jahr mit Einschränkungen auf unseren Straßen unterwegs sein wird. Den Straßenmeistereinen stehen für die gesamte Winterzeit nämlich nur 950 000 Euro zu Verfügung. Hört sich vielleicht für den kleinen Mann viel an, ist es aber nicht! So rücken unsere Räumfahrzeuge erst aus, wenn schon fünf bis acht Zentimeter Neuschnee gefallen sind. Noch dazu haben’s alle Extrem-Frühaufsteher besonders blöd, denn die Schicht des Winterdienstes beginnt erst ab sieben Uhr! Des Rätsels Lösung? Im Bett bleiben bis der Winterdienst fertig ist oder die Sonne die Wege taut? Ich glaube nicht. Da bleibt nur: vorsichtig fahren, eher aufstehen und vor der eigenen Türe kehren- denn da kommt garantiert keiner gucken.. Zumal die Stadt die Erfüllung dieser Anliegerpflichten (Räum- und Streupflicht) noch strenger kontrollieren und bei Nichterfüllung Geldbußen verhängen will.