StadtBlogs: Regionale deutsche Weblogs

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November 2005
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Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs

Do
24
Nov '05

Dresden-Blog: Hoch die Tassen!

Und zwar die Glühweinschwenker! Habs mir nicht nehmen lassen, mit meiner Freundin heut Abend mal den Weihnachtsmarkt abzuchecken. Ziel war: ne leckere Rostbratwurst und zum Aufwärmen das traditionelle alkoholische Heißgetränk. Obwohl heut Auftakt des Striezelmarktes war, mussten wir uns durch keine Menschenmassen wühlen! Im Gegenteil: wir hatten Platz zum gucken und frieren. Schade fanden wir, dass der Glühwein von Jahr zu Jahr an Preis gewinnt. Wir suchten eine ganze Weile, und gönnten uns dann Einen für 1,80 € (sonst überall 2,00 €). Rechnet man den Tassenpfand von 1,50 € dazu- und gibt die Tasse nicht wieder ab- wird’s ein teurer Spaß. Aber schließlich soll man ja auch nicht besoffen zwischen den Buden rumhampeln, und so schön sind die Tassen nun auch wieder nicht..
Phantastisch war der historische Markt im Stallhof! Da könnte ich mein Geld lassen (was ich nicht habe)!! Herrliche Dinge kann man bestaunen, kaufen und mitmachen. Bogenschießen wird einem vom Strumpfhosen tragenden Robin Hood- Verschnitt beigebracht und dem Schmied kann man beim entstehen einer Kette von riesigem Ausmaß beobachten.
Es lohnt sich, die Handschuhe anzulegen sowie die Stiefel überzustülpen und sich von der Dresdner Vorweihnacht berieseln zu lassen!

Dresden-Blog: Ikea bei Nacht….

Früher hab ich immer gedacht, wenn ich mal ne eigene Wohnung habe, dann will ich aber nicht, dass sie nach Ikea aussieht, dass nur Ikea Möbel drin stehen. Es sollten alte, schöne, seltene Möbel sein, die was markantes, einzigartiges haben. Jetzt hab ich also meine eigene Wohnung in Dresden und die meisten Möbel sind tatsächlich irgendwo anders her; Opa´s Couch, nen Schreibtisch aus ner Bodenplatte gesägt, ne Kommode vom Sperrmüll…und und und. Aber wenn es um die kleinen Dinge des Lebens geht, wenn mal nur nen Handtuchhalter oder ne Käsereibe fehlt, wo geht es dann hin….Richtig…IKEA. Man kann sich gar nicht dagegen wehren, schon gar nicht, wenn man eine Frau an der Seite hat. Irgendetwas komisches hat dieser blaue Riesencontainer, irgendetwas was die Frauen, spätestens unten in der Kleinwarenabteilung, anzieht und beeinflusst. Die Augen werden größer, die gelbe Umhängetasche schwerer und das Portemonaie(hattet Ihr auch schon immer Schwierigkeiten mit diesem blöden Wort, aber ´Geldbeutel´ klingt so spießig, vielleicht kennt da ja einer ne Schreibweise nach neuster Rechtschreibung…..dann her damit…) schon vor der Kasse merkbar leichter. Nun ja, ich gebe zu, meistens freue ich mich ja auch, wenn es zu Ikea gehen soll, aber nur auf meinen Hot Dog, denn der gehört dazu wie J.R. zu Dallas. Eine Eurone und soviel Zwiebeln und Gurken wie man will. Einfach unschlagbar. Doch es rechnet sich für die Schweden, denn auch heute ist aus dem einen Pack Pappordner wieder ne volle Tasche mit allerlei Dingen, die eigentlich gar nicht fehlten, geworden. Und so langsam, Einkauf für Einkauf, verwandelt sich die Wohnung nun doch in eine schwedische Wohnlandschaft…..

Kaiserslautern-Blog: Elektronische Tanzmusik

Für Freunde elektronischer Tanzmusik gibt es nun seit etwas über einem Jahr einen netten Club in der Kantstraße: Das Cameo.
Jeden 1. und 3. Samstag im Monat: hertz.club
Und jetzt aktuell, morgen am Freitag, 25.11. : dreh.moment.02 mit dirk dreyer vom cocoon.club, ffm.
Es ist ein kleiner Club, mit netten Menschen und guter electronic und house (techhouse, progessice) music. Allerdings wird es dort recht heiß, wenn der Club extrem voll ist, so heiß, dass man am besten wenig anzieht, ansonsten kann man seine Klamotten auswringen…
An den Tagen, an denen keine elektronische Musik aufgelegt wird, gibt es funk, black music und hip hop, sowie kleine konzerte. Dazu ist jeden Dienstag steak.night, mittwochs ist pasta.night und donnerstags lounge.night.
Ich kann jedem einen Besuch im Cameo nur sehr empfehlen!

Hamburg-Blog: Komische Nachricht auf meinem AB

Langer Tag, endlich zu hause, Schuhe aus und Anrufbeantworter abhören: 3 Nachrichten. Doch weiter als bis zur Ersten komme ich nicht, denn diese dauert fast 10 Minuten lang. Nur undefinierbare Geräusche und vielleicht ein weitentferntes Stimmengewirr? Jemand der mir Angst machen will?
Endlich „PIEP“ – die Nachricht endet, ohne dass mich wirklich eine Nachricht erreicht hätte. Wer war dieser Anrufer? Ich drücke leicht hektisch auf meinem neuen Telefon herum, entdecke schließlich eine Handynummer…
Meine eigene. Mein Guthaben beträgt jetzt 9 Cent.

Kiel-Blog: Das IHK-Gebäude ist ein Meisterwerk

Allenthalben wird über Kieler Bausünden gelästert.
Daher soll hier mal ganz klar und frank festgestellt werden:
Das IHK-Gebäude, entworfen von “Kauffmann Theilig &Partner”, ist ein Meisterwerk, eines der schönsten jüngeren Bauwerke in Deutschland.
Es passt sich vollkommen in die Umgebung ein und ragt doch aufgrund der Genialität seiner Konstruktion heraus.
Man glaubt eine Fata Morgana vor sich zu haben, es scheint zu schweben. Zugleich aber erinnert es an eine zerklüftete Felsformation.
Chaos und Ordnung scheinen sich hier zu durchdringen.

Kieler, geht nicht achtlos an den Schönheiten vorbei, die Euch umgeben!

Berlin-Blog: Palast der Republik

Am Freitag den 25.11. findet eine einmalige Benefiz-Party für den Erhalt des Palast der Republik in der Palast-Lounge statt.

“RESIST” – Einlass ist ab 20°°h

Ein breitgefächertes Line-Up verspricht zwischen electrobeats, breaks, grime und drum and bass viel für die Ohren und Augen:

Rico Loop
Niobe
Bruder & Kronstädter
Alec Empire
DJ Monoram
DJ Politone
DJ Shaban
DJ Shadetek
Adamatics (live)
Mc Sufferah
MC Massiw le Ghaza
VJ Tofa & VJ FMMF
Cinemata VJs
VJ Fabian Knecht

Kiel-Blog: Rettet den Sex am Strand!

In unmittelbarer Nähe des Cinemaxx, in dem eine der lieblichsten Frauen ganz Kiels und weit darüber hinaus Spätdienst verrichtet, befindet sich das mexikanisch sich gebende Kneipenrestaurant El Sombrero.
Dort wird dem Besucher auf Wunsch ein Cocktail verabreicht, der auf den Namen “Sex on the Beach” hört.
Nun ja, den gibts auch anderswo.
Doch vielleicht nur im Sombrero wird als Alternative “Save Sex on the Beach” angeboten.
Wie sich denken lässt, ist das das Gleiche in grün, bloß ohne Alkohol.
Was aber bedeutet “Save Sex on the Beach” in unserer Sprache?
Keineswegs “Sicherer Sex am Strand”, wie wohl einige annehmen werden.
Das wäre “Safe Sex on the Beach”. Ein Drink dieses Namens dürfte auch in anderen Spelunken erhältlich sein.
“Save Sex on the Beach” dagegen bedeutet “Rettet den Sex am Strand”.
El Sombrero ruft also zum Erregen öffentlichen Ärgernisses auf.
Wie fnden wir denn das?

Kiel-Blog: Heikendorf bleibt plönisch!

In der November-Ausgabe des Veranstaltungskalenders und Anzeigencontainers Kielerleben schreibt einer, der sich Bärmann nennt, das Folgende:
“Bis vor kurzem konnte man Frank Pagelsdorf noch oft in Kiel antreffen. Etwa als Spieler einer Prominentenauswahl bei einem Wohltätigkeitsturnier in Heikendorf …”
Ist das eine beginnende Omnipotenz-Psychose des Redakteurs?
Heute gehört uns Heikendorf, morgen Laboe und übermorgen Riga?
Für Unkundige: Heikendorf ist keineswegs ein Kieler Stadtteil, sondern gehört zum Kreis Plön.

Potsdam-Blog: Keimzeitkonzert fällt aus!

Wer morgen zu Keimzeit in den Lindenpark gehen wollte, den kann ich beruhigen. Fällt nämlich aus.

Berlin-Blog: Leckere Souvenirs

Hab gerade gelesen, dass Kekse, die so aussehen wie Berliner Wahrzeichen bei Touristen der absolute Renner sind. Ein großes Wahrzeichen von Berlin, insbesondere den Bezirken Friedrichshain und Prenzlauer Berg ist die sorgfältig platzierte Hundekacke. Auf die Idee diese keksmäßig nachzubilden und als Souvenir zu verkaufen, ist komischerweise noch keiner gekommen.

Potsdam-Blog: Tierschützer weggeschaut!

Hab heute morgen den Hund meiner Freundin nach dem Brötchenholen auf dem Hof vergessen. Nach ner halben Stunde fiel mir, vielmehr meiner Freundin die gerade am Austehen war, auf, dass da nen Hund fehlt. Huch! Wo issa denn. Alle Zimmer abgeklappert – Hund weg! Auf Socken, und voller Panik, bin ich denn sofort in Hausflur, und dann die Treppe runter, durche Hoftür jekiekt. – “Ach Gott da isser ja, och du Armer dit regnet ja so schlimm! – Naja, wat biste auch so langsam!”
Tat mir natürlich voll leid. Armer Hund. Meine Freundin hat mich auch voll zur Sau gemacht, und sogar Vollidiot oder sowas gesagt. Naja is ja alles noch mal gut gegangen. Gefrühstückt haben wir dann trotzdem noch.

Hamburg-Blog: Fahrradfahrer habens schwer

Nun ist Hamburg ja wirklich keine Fahrrad-Stadt – verglichen mit Freiburg oder Heidelberg zum Beispiel. Wenn man aber mal aufs Fahrrad steigt, wird man echt oft von Fußgängern angemotzt – oder sogar mit Taschen geschlagen.
Ich fahre morgens immer von meinem Haus zur U-Bahnstation mit dem Fahrrad und weil es sich für diesen kurzen Weg nicht wirklich lohnt, die Straßenseite zu wechseln und ich also auf dem linken Fahrradweg anstelle des rechten (richtigen) fahre, werde ich fast jedes Mal angemotzt. Ich könnte das ja verstehen, wenn auf dieser Strecke viel los ist – da sind aber nicht so viele Fahrradfahrer unterwegs – und ich fahre auch echt nicht rasant oder zu schnell!
An manchen Stellen gibt es gar keinen rotmarkierten Fahrradweg – Darf man da nicht fahren? Da haut so ne alte Oma schon gerne mal mit Tasche und Schirm um sich, wenn man ihr den Platz auf dem Bürgersteig wegnimmt. Wie gesagt: Ich fahre echt langsam!
Kann ja das Argument verstehen „Wenn das alle machen würden blablabla“ – Aber: Wieso müssen so viele Leute immer schon heulen bevor etwas passiert ist?

Dresden-Blog: Alle Jahre wieder..

.. kommt das Christuskind. Und das sicher auch auf den ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands: den Dresdner Striezelmarkt. Dieser öffnet nämlich heute, zum 571. Mal, seine noch unverschneiten Pforten und lädt nicht nur zum Pfefferkuchennaschen ein! Ich freu mich schon darauf, mit meinen Leuten ein paar Runden zu drehen und den einen oder anderen Glühwein zu schlürfen. Für Verliebte natürlich das Optimum an Romantik. Man stelle sich folgende Situation vor: Es schneit zarte Flöckchen vom abendlichen Himmel, dazu ein aufregender Duft von allerlei Gebäck und leckerem Allerlei. Eng umschlungen wärmt man sich am Anderen und füttert sich gegenseitig mit frisch zubereiteten Waffelchen..
Ja, ja, man kann so einiges erwerben und bestaunen auf diesem Weihnachtsmarkt! Neben den 270 Buden die ihre Waren feilbieten, kann man sich vom Charme der weltgrößten erzgebirgischen Stufenpyramide verzaubern lassen.
Was ich persönlich dennoch am schönsten finde ist der mittelalterliche Markt bei der Hofkirche. Da gibt’s mal was nicht Alltägliches zu begucken und zu erstehen.
Liebe Leute: Lasst uns die herrliche Weihnachtszeit genießen- mit all der Kälte, den roten Zipfelmützen (ob nun Schokolade oder ein bärtiger Mann darunter steckt sei egal) und der geliebten Familie (auch wenn’s nervt, an sämtlichen Weihnachtsfeiertagen Verwandtenhopping zu betreiben)- so schnell geht sie vorüber!