Archiv für den Monat: November 2005

Mainz-Blog: Jung, deutsch…im Kino

Wie wissen ja alle, deutsche Filme haben’s schwer im großen Kino! Aber für alle, die Filme made in Germany mögen und für alle die vom Hollywood-Müll die Schnauze voll haben, gibt es diese Woche etwas besonderes in Mainz: das Festival des deutschen Kinos-FILMZ
Von heute bis Sonntag werden im City 1 Kino und im Capitol deutsche Nachwuchsproduktionen gezeigt. Nebenbei kann man Filmemacher, Schauspieler und Regisseure treffen und mehr über die Arbeit hinter den Kulissen oder über die Probleme der Macher zu erfahren.
Info´s gibts auf www.filmz-mainz.de

Hamburg-Blog: Hamburger Hunde

Im Karoviertel gibt es den Fußball-Hund. Der hat immer einen Ball dabei und kann richtig trippeln – das sieht echt scharf aus! Habe gehört, dass er ein Mal im Jahr einen neuen Ball geschenkt bekommt, weil der alte sich ja schon ganz schön abnutzt, wenn er den immer dabei hat. Wenn der Hund stehen bleiben muss, zum Beispiel vor einer Straße, setzt er die eine Pfote auf den Ball, damit der ihm nicht wegrollt. Das ist echt urkomisch.
Der zweite witzige Hund ist mir auf dem Weg zur Arbeit begegnet. Der ist immer ohne Leine ein paar Meter vor seinem Herrchen gelaufen. Wenn die Ampel an der nächsten Straße rot war, ist er brav stehen geblieben, war sie grün, ist er weitergelaufen. Ich habe die Besitzerin mal gefragt: Der kennt die Ampel!
Ich frage mich, wann mir der erste Hund in einer Bar begegnet, der auf einem Barhocker sitzen kann. 🙂

Dresden-Blog: Vorhang auf!

Bzw. Manege frei- für die neue Zirkusgeneration! Das zumindest verspricht der Zirkus Astoria in Form eines bunt schillernden und mit einem Clownsgesicht befratzten Flyers! Ab heute können große und kleine Hochseilakt- und Löwenbändiger- Fans unter dem Dach eines Gummizeltes die volle Bandbreite von Attraktionen des Zirkus Astoria erleben. Ich persönlich war ja noch nie richtig in einer Vorstellung. Ich hab die Tiere hinter den Kulissen, in Käfigen und Gehegen angeschaut. Das war mir schon als Kind zu viel. Ich dachte immer: die armen Tiere! Ich glaub, auf Grund der zum Teil miserablen Tierhaltung kam auch der schlechte Ruf der Branche zu Stande. Hat sich in den letzten Jahren aber sehr verbessert. Die strengen Auflagen erlauben es den Betreibern einfach auch nicht mehr unlautere Dinge zu veranstalten. In Dresden Leubnitz auf der Dohnaer Straße kann täglich (außer Sonntags, da nur 11:00 Uhr) ab 15:30 Uhr ein bunter Nachmittag mit allerlei Lustigkeiten genossen werden. Und dieser Zirkus soll ja sehr tierreich sein. Wer weiß mit was uns der Löwe sonst noch beeindrucken kann, außer durch brennende Feuerreifen zu springen?! Ich glaube, ich muss auch endlich mal n Blick riskieren– nur Vermutungen aufzustellen bringts ja auch nicht. 😉 Und die Jacke kann man auch ablegen, das Zelt ist wohltemperiert! Nix wie hin!

Dresden-Blog: (Winter-)Sport frei!

Wie bereits schon mal erwähnt und beschrieben bin ich ne Freundin des „an frischer Luft Sport Treibens“. (Aber nicht des Übertreibens..) Und da ich im Großen Garten zu wärmeren Zeiten auch gerne mal ne Runde auf meinen Skates drehe, bin ich schon auf meine ersten Schlittschuhstolpereinheiten für diese Saison gespannt. Ich muss nämlich gestehen, dass ich nicht gerade nach Eisprinzessin aussehe, wenn ich aufs Glatte steige! Und die Eisschnelllaufbahn im Otragehege bedeutet für mich: übers Eis auf Leben und Tot! Links und rechts zischende Schatten auf Kufen, die Tümmler wie mich quasi überrennen! Unter 90 km/h läuft bei denen nichts. 😉 Soll zusammenfassend heißen: Da hab ich zu viel Schiss vor. Geh´ ich doch lieber in die Eissporthalle im Sportpark Ostragehege und hole mir da Blasen von den ausgeliehenen Schlittschuhen. Genau.. das kommt ja auch noch dazu! Blasen und Blessuren. Aber Spaß macht’s trotzdem. (So schlimm ist es da auch nicht- wollte keinem Unerfahrenen Angst machen.) Und wenn’s zwischendurch doch mal fröstlich werden sollte, weil man sich an der Bande festhalten muss- nachdem man zum 20-sten mal mit dem Hintern (der morgen blau sein wird) die Härte des Eises testen musste- kann man mit den kalten Händen einen Glühwein umklammern. Natürlich auch trinken! Mittwoch, Samstag und Sonntag können dort große und kleine Kufenfans die Bahn unsicher machen. Dagegen ist die Eisschnelllaufbahn an sämtlichen Wochentagen und fast immer geöffnet. Und 2,50 € für 2 Stunden ist auch ok. Abends ist es, finde ich, sowieso am schönsten. Nacht(eis)schwärmer kommen am Montag und Dienstag bis 21:30 Uhr auf ihre Kosten. Da kann ich nur sagen: Hals und Beinbruch.

Kassel-Blog: Weihnachtsmarkt

Also ich bin in dieser Saison schon zweimal auf dem Kassler Märchenweihnachtsmarkt gewesen. Beim ersten Mal habe ich eine sehr leckere Zimtwaffel mit Preiselbeeren und Sahne am norwegischen Stand gegessen. Hach ja … ich mampfe mich jährlich von einem Stand zum anderen 🙂 Die Zimtwaffel kann man sehr empfehlen, allerdings sollte man dazu keinen heißen Preiselbeersaft trinken. Das ist in der Kombination einfach viel zu süss!
Die Pyramide habe ich mir, wie versprochen, angeschaut. Ich dachte, sie würde frei stehen, doch sie steht quasi auf einem Bratwurst-Stand. Es ist der selbe Stand dessen Pyramide, die im Vergleich zur Jetzigen klitzeklein gewesen ist, im letzten Jahr abgebrannt ist. Das hat sich doch mal gelohnt! Die Pyramide ist wirklich sehr schön und ein Highlight für den Weihnachtsmarkt auf dem Königsplatz.
Allerdings muss ich hier auch mal etwas Wichtiges loswerden: ich mag die Kassler Weihnachtsbeleuchtung der Königsstraße nicht. Sie ist zu aufdringlich. In anderen Städten leuchten ein paar Sterne über einem, doch in Kassel fühle ich mich eher wie auf einem Rummelplatz mit Leuchtreklame. Es ist ja sooo schön, dass wir überhaupt Lichter haben, aber vielleicht könnten wir den Stromverbrauch mit einer dezenteren Beleuchtung etwas einschränken 😉 Und es wäre auch viiiel romantischer! Was meint Ihr?

Hamburg-Blog: Lotto King Karl Radio Werbung

Die ist ja so cool. Die Radio Werbung mit Lotto King Karl für irgend so eine Autovermietungsgesellschaft. Der verarscht – ich meine, greift alle Klischees auf, über bestimmte Hamburger-Viertel. Ich kenne bisher nur die Werbung, in der es um die Schanze und um Altona geht. Es soll aber noch mindestens eine weitere geben. Die sind echt komisch. Die Werbung in der Schanze geht ungefähr so los: „Fragt mich doch so ne Pilotenbrille in der Schanze, ob ich Lotto King Karl bin…“
In Altona macht er sich über die Alternativen lustig, die ihn fragen, ob er das okay fände, dass er mit seinem Auto 5mm auf dem Bürgersteig steht.
Radiowerbung könnte so gut sein – leider wird man aber meistens von Radio-Werbungs-Müll zugedröhnt. Jetzt vor Weihnachten ist es besonders schlimm.

Hamburg-Blog: Mac-Meeting

Da nur ca. 5% der Computerbesitzer einen Apple-Mac haben, kann man als „Mac-Typ“ bei Problemen nicht mal einfach seinen Nachbarn zur Hilfe holen, weil dieser nämlich möglicherweise ein „Windows-Typ“ ist und keine Ahnung von gar nichts hat. Tja und nun?
In Hamburg gibt es jetzt ein Mac-Treffen, wo man in gemütlicher Atmosphäre zum Informations-, Problem- und Lösungsaustausch mit Gleichgesinnten diskutieren kann…
Findet jeden 2.Samstag jeden Monats ab 18h statt und kostet auch nichts!

Kiel-Blog: Ausnahmsweise ein Filmtipp: The Descent

Nicht gerade Kiel-spezifisch, der britische Horrorfilm „The Descent“ von Neil Marshall, aber es muss gesagt sein:
Wahrscheinlich haben wir Kieler nur noch heute und morgen Gelegenheit, ihn zu sehen (jeweils 23.00 Uhr, Cinemaxx).
Und man sollte eine dieser Gelegenheiten nutzen, denn „The Descent“ ist einer der höchstens 20 besten Filme aller Zeiten.
Mein Ernst!
Wahnwitzige Kühnheit des Drehbuchs,
höchste Qualität der Inszenierung,
geniale, Gattungsstrukturen neu komponierende, verfremdende Dramaturgie…

Aber jetzt ist Schluss. Dies ist entschieden kein Filmforum.

Kiel-Blog: Utes Origineller Ossi-Shop? Arkanick!

Wie lange hielt sich eigentlich Utes Origineller Ossi-Shop (in Bahnhofsnähe, gegenüber von Sophienhof/Karstadt)?
Ich weiß es nicht mehr, aber durchaus länger, als man angesichts des geringen Besucherinteresse vermuten musste.
Der Laden war tatsächlich fast immer leer. Dabei war es recht gemütlich: Mit großer DDR-Flagge und allem Drum und Dran wurden „Qualitätsprodukte aus den neuen Bundesländern“ präsentiert.
Zuckerwatte in Bechern ist zwar entbehrlich, aber das eine oder andere gute Bier war dabei (wenn auch leider keine Gose, jene heftig fruchtige, intensiv säuerliche Leipziger Weizenbierspezialität, vor der 80% der Biertrinker Reißaus nehmen, während die übrigen begeistert sind).
Etwas verschnarcht war das Ganze, und die Namensgeberin und Inhaberin wirkte stets hilflos.
Nun kam es, wie es kommen musste, und statt auf ostdeutsche Produkte setzt Arkanick nun am gleichen Ort auf osteuropäische Spezialitäten.
Der Inhaber versteht es, mit den Kunden umzugehen und weiß, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten:
Bei meinem ersten Besuch wurde ich mit nach russischem Rezept zubereitetem Lachs und Süßigkeiten für lau eingedeckt.
Zum Angebot gehören russische Starkbiere in 1,5- oder 2Literflaschen.
Ein wenig kurios, aber warum nicht.

Und es gibt so manches andere zu entdecken.

Potsdam-Blog: Winter soll abhauen!

Wenn der Winter nicht bald wieder weg ist, bin ich erfroren. Hab ne Ofenheizung, und nur noch Holz für schätzungsweise zwei Wochen. Wer mir ein paar Kohlen (Geld geht auch!) spenden will, soll einfach mal schreiben, wo ich sie mir abholen kann.
Ein Kumpel von mir schwört ja auf Videokassetten, die sollen nen super Heizwert haben. Aber ich weis nich, wir leben doch im Zeitalter der DVD. Naja egal, frieren ist auf jeden Fall echt kacke.

Dresden-Blog: Was guckst Du…

Als vor zwei, drei Wochen auffallend viele Dresdner sich an Ihren Autos zu schaffen machten, bin ich immer nur mitleidig guckend vorbeigegangen und dachte so bei mir, das Wetter ist doch noch viel zu schön, es ist doch noch viel zu warm, war es ja auch, fast T-Shirt Wetter, um jetzt schon die ollen Winterreifen aus dem Keller zu hieven, und sich dran zu machen, sie zu wechseln. Lieber hab ich mir die Herbstsonne ins Gesicht scheinen lassen und hab den anderen aus sicherer Entfernung dabei zugeschaut, was nicht immer, gar selten, oder besser eigentlich nie, freudig entgegnet wurde. Doch als jetzt die Fernsehbilder die ersten Wintersuperstaus mit bibbernden Menschen zeigte, und die Pfützen keine Pfützen mehr, sondern Kleinsteisstadien waren, dämmerte es auch mir, dass es an der Zeit sei. Wer aber mal versucht hat, bei Schneegestöber und Temperaturen um die minus Nullgrade, festgerostete Radmuttern zu lösen, der kann sich vorstellen, wie neidisch ich auf einmal auf all die Menschen, komisch, wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke, waren eigentlich die Menschen nur Männer, wer anderes sah oder weiß, bitte melden, war, die noch vor zwei Wochen in der Herbstsonne diese unvermeidlich, leidliche Arbeit vollrichteten. Und fast kam es mir so vor als kämen eben genau diese Menschen alle ausgerechnet jetzt bei mir vorbei, mit einem Blick, der soviel zu sagen schien, dass ich gar nicht mehr hinhören wollte und immer peinlichst berührt wegschauen musste. Nun gut, letztendlich hab ich es auch ohne große nennenswerte Erfrierungen geschafft, und gar nicht mal viel später hab ich doch tatsächlich noch jemanden entdeckt, der gerade mal einen Reifen gewechselt hatte und schon schlotterte wie ein rasierter Pudel in Grönland. Und seinem Blick nach zu urteilen war ich nicht der erste, der Ihn vielsagend anschaute, als wolle man sagen, tja, hättest Du man nur schon vor 2 Wochen die Reifen gewechselt….

Mainz-Blog: Neuer Wein

Ein bisschen angeschickert bin ich schon als ich nach hause komme…Ist ja auch kein Wunder! Ich war auf einer Weinprobe der Rivaner-Initiative in der alten Lokhalle in Mombach.
Der Rivaner auch unter dem Namen Müller-Thurgau, aber wer kann sich schon so einen langen Namen nach ein paar Gläschen noch merken!
Habe mir gleich ein leeres Glas geschnappt und bin von Stand zu Stand.
Eigentlich läuft das Weinprobieren ja so: man bekommt ein kleines Schlückchen ins Glas, überprüft die Farbe und wie er perlt und natürlich das Bouquet (der Weinkenner hält das Glas nur am Stiel, damit der Kelch nicht warm wird und schwenkt es, damit der Wein sein ganzes Aroma entfalten kann). Ein kleiner Schluck Wein wird in den Mund genommen, zwischen Zunge und Gaumen gehalten, ein bisschen gegurgelt und dann, der Laie wird erschrecken, ausgespuckt! (Hab ich natürlich nicht gemacht) Aber wie sonst soll ein Probierer alle Weine objektiv testen können, die heute Abend angeboten wurden? Und es waren sehr viele: aus allen rheinland-pfälzischen Weinanbaugebieten waren Winzer vertreten, die ihre „neuen“ Rivaner vorstellten.
Aber ich habe nicht nur tolle Weine getrunken, sondern auch viel dazu gelernt. Am spannendsten finde ich ja die Sache mit den Aromen. Ein Wein schmeckt heute nicht mehr nur nach Wein, sondern hat einen Hauch von Lakritz, das Bouquet erinnert an Aprikosen, Aromen von Maracuja und Mango…und ich als Grobsensoriker schmecke das natürlich auch, aber nur wenn es mir vorher gesagt wird.
Zum Abschuss hat mir sogar die deutschen Weinkönigin die Hand geschüttelt…na dann prost!

Hamburg-Blog: Wohnungssuche

Ein Grund nicht nach Hamburg zu ziehen ist die Wohnungssuche! Das trifft natürlich nicht für jeden zu. Ist man Student, sucht eine WG-geeignete Wohnung zwischen 250 und 300 Euro in den Vierteln Schanze, Altona/Ottensen, Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude oder St. Pauli kann man sich auf eine ätzende Wohnungssuchprozedur einstellen.
In der Regel drängt man sich zu den Hauptzeiten, das heißt vor Semesterbeginn, im Schnitt mit so etwa 30 anderen Interessenten in der Wohnung rum und versucht den Makler zu bequatschen. Makler? – ja! Es bleibt einem ja nix anderes mehr übrig!
Ich habe damals den Makler mit meiner Mitbewohnerin so vollgeschleimt, dass er uns schließlich die Wohnung gegeben hat. Ich würde ja schon gerne mal wieder umziehen, aber ich habe echt keinen Bock auf die leidige Suche. Deswegen warte ich bis mir eine Wohnung zufällig in die Hände fällt. Aber Suchen, nein danke!

Dresden-Blog: Advent Advent….

Das versteh wer will, ich tu es nicht. Da war also gestern der 1. Advent, der Striezelmarkt, der sein 571. Jubiläum feiert und somit der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist, bricht aus allen Nähten, die Schlange vor der Frauenkirche schlängelt sich über den gesamten Neumarkt, und die Menschen stehen trotz der eises Kälte als würde die Kirche morgen wieder in sich zusammenfallen, und die Altmarktgalerie öffnet Ihre Tore. Einkaufen am Sonntag. Eigentlich verboten, denn irgendeine Vorschrift, ein Gesetz oder eine sonstige Regel erlaubt den Einzelhändlern nicht, an den Adventssonntagen zu öffnen. Doch zu jeder Regel gibt es natürlich auch wieder Ausnahmen, die da lautet, dass sollte ein Adventssonntag, und hier kommt wohl nur der erste in Frage, nicht in den Dezember fallen, sondern in den November, so gilt die Verbotsverordnung nicht. Alles klar…? Nee…, bei mir auch nicht. Keine Ahnung was sich die Gewerkschaften, oder wer sonst für solche Verdrehtheiten kämpft, da so gedacht haben und sie durchdrückt. Die meisten Einzelhändler hätten meiner Meinung bestimmt nichts dagegen, augenscheinlich wurde der Novemberadvent sehr gut angenommen, denn mindestens die hälfte aller sich drängelnden Konsuminsten, nicht zu verwechseln mit den Kommunisten, aber mir gefällt das Wort Konsument nicht annähernd so gut, also sind es Konsumisten, frönten Ihrer Leidenschaft, als hätte es nie eine wirtschaftliche Rezession gegeben, und gaben das Geld mit vollen Händen aus. Kein Wunder, so hatte doch jedes Geschäft irgendeine Supersonderrabattaktion, wo z. Beispiel mein neues T-Shirt, das ja schon reduziert war, noch mal um 30% reduziert wurde. Wer kann da schon nein sagen..

Berlin-Blog: Bloodhoundgang

Achso, muss ich auch noch mal kurz angeben. Ich war nämlich am Sonnabend bei nem Konzert von Bloodhoundgang im Huxley´s Neue Welt. Ich muss sogar gestehen, dass ich mich dort amüsiertechnisch recht wohlgefühlt habe. Dass die Typen ne lustige Show abziehen war mir von vornherein klar, aber rein vom musikalischen her, hatte ich so meine Zweifel. Unbegründet wie sich herausstellte. Ich muss neidlos anerkennen, dass die Jungs rocken und viele verschiedene Stile ziemlich originell vereinigen können.
Die Bühnenshow war natürlich auch sehr, sagen wir mal, extravagant. Dem Publikum wurden neben entblößten Ärschen und Schwänzen, auch diverse Körperinhalte wie Lulu und Kotze als nichtwegzudenkende Bühnenelemente präsentiert. Support der Bloodhoundgang waren die japanische Punkband Electric Eel Shock, die wir leider verpasst haben.

Berlin-Blog: Noch Karten für die Visions?

War am Wochenende wie schon angesprochen auf dem Visions Festival, war echt geil gewesen. Schon auf dem Weg dahin ham wir uns fast kaputtgelacht. Wir so Platz der Luftbrücke ausse U-bahn gestiegen, da treffen wir nen älteren Mann, der uns ernsthaft fragte, ob wir noch Karten für die „Visions“ haben wollen. Haben wir natürlich nee gesagt, und laut gelacht. War zwar gehässig aber lustig. Der gute Mann muss nämlich gedacht haben, dass auf dem Konzert ne Band namens „Die Visions“ spielen sollte. Naja egal. Das Festival war auf jedenfall hammergeil! Das einzige was ich nicht verstanden habe, war dass ne Band namens Mando Diao Headliner vor Life of Agony und Turbonegro war. Naja egal immer noch besser als die Puhdys.

Hamburg-Blog: Berlin zickt rum

Na, da zeigt sich doch mal wieder, dass gerne mal mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. Nachdem in Hamburg unser Bürgermeister von Beust jetzt wahrscheinlich mit einem breiten Grinsen durch die Gegend läuft, ist der Berliner Bürgermeister Wowereit ziemlich verschnupft. Dieses allerdings nicht, weil er eine Grippe hat, sondern weil die Deutsche Bahn offenbar einen Umzug der Konzernzentrale von Berlin nach Hamburg in Betracht zieht.

Und Herr Wowereit scheint jetzt ein ganz schlechter Verlierer zu sein, dabei hat er ohne mit der Wimper zu zucken damals Unternehmen wie Universal oder Vattenfall – durch Subventionen finanziert – nach Berlin gelockt. Damals war bei ihm immer die Rede von „Entscheidungen in der freien Marktwirtschaft“, jetzt aber jammert er sogar bei unserer Bundeskanzlerin.

Hamburg-Blog: Ich bitte um mehr Romantik im Waschsalon

Wie so ist es in Hamburger Waschsalons nie so wie im Film? Das wichtigste Utensil fehlt: Die gutaussehenden Kerle! Nicht dass hier jemand denkt, dass ich nur deswegen in Waschsalons gehe – Nein, ich will dann wirklich Wäsche waschen! Ich habe nämlich keine Waschmaschine in meiner WG, weil die dann nur an einer Stelle stehen könnte: Bei meiner Mitbewohnerin im Zimmer, denn nur da sind Anschlüsse. Da hat sie verständlicherweise keinen Bock drauf. Küche ist zu klein, Bad ist voll (also auch zu klein!). Das ist der Grund, der mich einmal wöchentlich in den Waschsalon treibt.
Aber: Nie kommt man da mal mit jemandem ins Gespräch. Ich hab den Eindruck es ist eher verpönt keine eigene Waschmaschine zu hause zu haben. In Amerika ist das ganz anders – da herrscht ein regelrechter Waschsalon-Kult und man hört immer wieder ne nette, witzige Geschichte.
Hier in Hamburg darf ich auf keinen Fall ein Buch, eine Zeitschrift oder den Ipod vergessen, sonst komme ich um vor Langeweile, während die Wäsche schleudert.

Dresden-Blog: Fischer´s Fritze….

Als Nordlicht in Dresden hab ich es bis jetzt, wenn auch schweren Herzens, vermieden, viel Fisch zu essen. Denn immer wenn ich irgendwo lese, frischer Fisch, dann frage ich mich, wie frisch er denn eigentlich sein kann, wenn es nicht gerade ein Fisch aus nen Zuchtteich ist. Sogar beim Karpfenmann auf dem Wochenmarkt in der Lennestraße, und der Fisch ist nachweislich frisch, aber halt auch aus nen Teich, konnte nie einer mit der guten alten Nordsee konkurrieren. Jetzt verschlug es mich aber ins Dresdener Fischhaus, in der Fischhausstraße, wie passend, am Heiderand. Wer es mag, kann dort auch ein wenig historisches erfahren, aber wichtiger ist, man kann wirklich guten Fisch genießen. Dazu gibt es noch gemütliche Kaminatmosphäre mit offenen Feuer, was einem selbst bei den herrschenden Temperaturen glauben lässt, dass man den Winter samt Frühling verschlafen hat, und sich direkt wieder im Sommer befindet. Was aber ja nicht das schlechteste ist, legger Zanderfilet oder ähnlich köstliches im T-Shirt zu verspeisen. Der meiste Fisch ist zwar auch aus nem Teich, dem hauseigenen wohlgemerkt, aber durch die gekonnte Zubereitung des Küchenchefs, könnte man fast denken, Dresden liegt nicht an der Elbe, sondern an der Küste.
Allerdings, sind die Augen mal wieder größer als…Ihr wisst schon, und man glaubt, ne Vorspeise und ein Hauptgericht wären locker zu schaffen, ist ein Verteiler am Schluss unumgänglich….

Hamburg-Blog: Ausfallrate

Ich habe einen Ipod mini – nein, ich hatte einen Ipod mini. Dieser ist jetzt nämlich unterwegs ins Apple-Reparier-Zentrum…
Mein Walkman (mein ein und alles) hat nach 6 Jahren den Geist aufgegeben, der Ipod tat dieses schon nach einem Monat. Ich habe ihn weder beim Duschen benutzt, noch auf sonst welche Arten versucht seine Widerstandsfähigkeit zu testen – ohne mutwillige Fremdeinwirkung kaputt gegangen.
Tja, erklären konnte mir das auch bei Gravis keiner. Gehört halt zur „Ausfallrate“, da kann man nichts machen.

Mainz-Blog: Tierischer Flirt !

Ein Stadtleben ist ja doch sehr tierarm. Die einzigen, nicht menschlichen Lebewesen vor meiner Haustür sind Hunde, die von ihrem Herrchen bis zum Grünstreifen zwischen den Straßenbahnschienen ausgeführt werden und dort ihr Häufchen hinterlassen-ein trostloses Leben. Aber es gibt auch Tiere die noch nicht mal ein richtiges Zuhause haben, aber mit viel Glück im Tierheim leben.
Und da war ich heute – auf dem Weihnachtsbasar des Mainzer Tierheim.
Dort war viel los und einige Besucher hatten sogar ihre eigenen Hunde mitgebracht. Für Essen (natürlich nur vegetarisch!) und Getränke war gesorgt.
Als erstes ging ich zu den Hundegehegen. Ein paar Hunde wohnen alleine in Käfigen, aber die meisten teilen ihr „Appartment“ mit einem oder zwei Artgenossen. Zwei „WG´s“ bewohnen sogar ein kleines Gartenhäuschen. Die Hunde kamen immer ganz interessiert zu mir an den Zaun und schauten mich mit großen Augen an (am liebsten hätte ich ihnen gesagt, dass sie auf hören sollen so mitleiderregend zu schauen, weil ich auf meinen 25 qm leider nicht auch noch einen Hunde unterbringen kann).
Bei manchen war ich sehr froh, dass ein Zaun dazwischen war, sonst hätten sie sich wahrscheinlich in meiner Wade festgebissen.
So ein Hund ist ja schon was tolles. Man hat einen Grund mal vor die Tür zu gehen… und ich ahbe auch schon gehört, dass man beim Hund-ausführen plötzlich mit vielen gut aussehenden Single-Männern ins Gespräch kommt- also absoluter Flirt-Vorteil!
Und das beste ist…wer sich keinen eigenen Hund leisten kann-kann sich einen „leihen“!!!
So groß die Gehege auch sind, Hunde brauchen natürlich viel mehr Auslauf…und Tierfreunde, die mit ihnen Gassi gehen.
Und das ist ganz einfach! Man muss nur Mitglied im Tierschutzverein werden ( ist wegen der Versicherung und geht schon ab 25 Euro im Jahr), bekommt dann eine Einweisung und los geht´s…
Und wer dafür keine Zeit hat, kann eine Tierpatenschaft übernehmen ( ist bestimmt auch ein tolles Weihnachtsgeschenk).
Also für alle, die jetzt auch auf den Hund (es gibt dort natürlich noch viele andere Tiere: Katzen, Hamster, Ratten, sogar Schwein) gekommen sind:
Tierheim Mainz, Zwerchallee 13-15, Mainz, www.tierheim-mainz.de
Und ich gehe demnächst mit „meinem“ Hund mal auf den Grünstreifen und lass ihn dort sein Häufchen machen :-))

Hamburg-Blog: Fatih Akin an der HfbK

Ich wollte mir gestern das Seminar von Fatih Akin an der HfbK (Hochschule für bildende Künste) ansehen – es ist aber leider ausgefallen!
Nur so als Tipp: Wer sich für Film interessiert und dazu noch einen unserer Hamburger Vorzeige-Promis sehen will, kann sich freitags von 10-13 und von 14-16 (oder 17?) dazugesellen. Ich war ja wie gesagt selbst noch nicht da, aber man hat mir erzählt, dass es wohl so abläuft, dass er erst mit den Studenten (und Besuchern) einen Film ansieht und ihn danach bespricht. Ja, da kann wohl jeder hinkommen.
Wer immer noch nicht weiß, von wem ich rede: Schon mal was von „Gegen die Wand“, „Kurz und schmerzlos“ oder „Crossing the bridge“ gehört? Genau, die sind von Fatih! Für alle drei hat er unzählige Preise abgesahnt!
Die Filme machen uns Hamburgern besonders Spaß, weil man schön viele Hamburger Schauplätze in seinen Filmen wieder erkennt.

Dresden-Blog: Von Winterschuh´ und Winterdienst..

.. denn spätestens jetzt ist es Zeit sich ordentlich zu besohlen bzw. zu bereifen- mit Letzterem meine ich das Auto natürlich! Noch sind wir ja relativ verschont geblieben von Eis und Schnee.
Der Winterdienst an sich hat’s eigentlich auch nicht leicht. Sagen wir mal so: Lobeslieder heimst er vieler Orts nicht gerade ein. Umso tragischer, dass der Dresdner Winterdienst dieses Jahr mit Einschränkungen auf unseren Straßen unterwegs sein wird. Den Straßenmeistereinen stehen für die gesamte Winterzeit nämlich nur 950 000 Euro zu Verfügung. Hört sich vielleicht für den kleinen Mann viel an, ist es aber nicht! So rücken unsere Räumfahrzeuge erst aus, wenn schon fünf bis acht Zentimeter Neuschnee gefallen sind. Noch dazu haben’s alle Extrem-Frühaufsteher besonders blöd, denn die Schicht des Winterdienstes beginnt erst ab sieben Uhr! Des Rätsels Lösung? Im Bett bleiben bis der Winterdienst fertig ist oder die Sonne die Wege taut? Ich glaube nicht. Da bleibt nur: vorsichtig fahren, eher aufstehen und vor der eigenen Türe kehren- denn da kommt garantiert keiner gucken.. Zumal die Stadt die Erfüllung dieser Anliegerpflichten (Räum- und Streupflicht) noch strenger kontrollieren und bei Nichterfüllung Geldbußen verhängen will.

Hamburg-Blog: …wir übernehmen jeden Fall

Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews: Die 3 Fragezeichen und das Hexenhandy gibt’s morgen um 16Uhr als Theaterstück von heranwachsenden Schauspielern auf dem HoheLuftschiff. Das supersüße kleine Theater liegt direkt am Wasser und der Eintritt beträgt gerade mal 2€…
(U3 Hohe Luftbrücke, Kaiser-Freidrich-Ufer 27)

Für alle ???-Fans: Februar 2006 kommen die neuen Bände „Schatten über Hollywood“ , „SMS aus dem Grab“ und „Schwarze Madonna“ raus!

Mainz-Blog: Endlich Weihnachten !!!

Die Tage werden kürzer, die Abende dunkler… und endlich ist es so weit:
tausende Lichter funkeln auf dem Domplatz, fremde Gerüche steigen in die Nase. Seit Monaten habe ich mich auf diesen Moment gefreut.In Strumpfhosen, Kniestrümpfen und Wollsocken, zwei dicken Pullis, Schal und Handschuhen eingepackt habe ich nun meinen ersten Glühwein für dieses Jahr in der Hand. Meine Zehen sind eisekalt, aber mein Bauch wird warm.
…und plötzlich sinken ganz leise kleine Flocken auf den Boden-es schneit…nun kann es Weihnahten werden!

Berlin-Blog: Heute Visionsfestival in der Columbiahalle

Hurra, hurra heute ist es soweit. Life of Agony und Turbonegro, und noch son paar andere Bands die weil sie neben den Headlinern fast winzig wirken würden, an dieser Stelle nicht genannt werden können, spielen live in der Columbiahalle.
18:00 gehts los. Also alle hinkommen und zu schöner Musik tanzen. Alle die Karten haben können unbesorgt hingehen. Die dürfen nämlich rein!