Jetzt dauerts nicht mehr lange, und der Detmolder Bürger und die Detmolder Bürgerin kann sich den Bauch mit einer bretonischen Spezialität vollschlagen. Nachdem das Cairo in Bielefeld seine Tore aufgemacht hat, und die Räumlichkeiten für wenige Monate leerstanden, wird es am nächsten Samstag einen neuen Laden in der Meierstraße geben, der - laut seinem Namen - offensichtlich flache Pfannkuchen anbietet. Wir dürfen gespannt sein, ob sie schmecken und ob noch weiteres zum Essen angeboten wird. Den Crêpes könnte ich zur Not auf die Hand nehmen. Aber die vor kurzem angelieferten Stühle deuten auf längere durchschnittliche Besuchszeiten in diesem Ladenlokal hin.
mehrDie neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Wieder einmal muss spiegel-online als Kopiervorlage herhalten für einen von mir eingefügten Artikel zu einem Thema, das eigentlich sprachlos machen sollte. Aber der Aufschrei bleibt offensichtlich aus, in dieser Republik. Die Pharmaindustrie kriegt den Hals nicht voll und sieht vor lauter Dollarzeichen in den Augen nur noch pure Gewinnmaximierung. Das ist Kapitalismus in seiner hässlichsten Form:
Frankfurt - Die Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffes zeigt ungeahnte Nebenwirkungen. Seit Mitte Januar sind in Deutschland insgesamt sieben Kinderimpfstoffe nicht mehr lieferbar, weil die Kapazitäten der Hersteller durch die Produktion des Pandemie-Impfstoffes ausgelastet sind, berichtet die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” (”FAS”). “Am meisten Sorgen macht uns der Engpass bei dem einzigen verfügbaren Sechsfach-Impfstoff”, sagte ein Mitglied der Ständigen Impfkommission des Bundes, die Münchner Kinder- und Jugendärztin Ursel Lindlbauer, dem Blatt. Diesen bräuchten Säuglinge im ersten Lebensjahr dringend für die Grundimmunisierung gegen die wichtigsten Kinderkrankheiten. Auch bei einem Vierfach-Impfstoff gegen die Viruserkrankungen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken stocke der Nachschub, berichtet das Blatt weiter. Zurzeit sei es nur möglich, die vorgesehenen Impftermine zu verschieben oder Einzelimpfungen vorzunehmen, bei denen die Säuglinge mehr Spritzen ertragen müssten.
Die Grundimmunisierung sollte laut Lindlbauer so zeitig wie möglich beginnen. “Bei einem Krippenkind beispielsweise ist das Verschieben der Impfungen auf einen späteren Zeitpunkt nicht vertretbar, weil bei denen die Infektionsgefahr am größten ist und die Erreger im Säuglingsalter lebensgefährlich sein können.” Der Sechsfach-Impfstoff Infanrix Hexa schützt vor Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und dem Pfeiffer-Influenzabakterium (Haemophilus influenzae Typ b).
Die Medizinerin kritisierte den Infanrix-Hersteller GlaxoSmithKline. Man sei erst über die Probleme informiert worden, “als die Impfstofflager faktisch leer waren”. Es habe keine Vorwarnung gegeben. Eine Sprecherin des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline bedauerte laut “FAS” die Situation. Man versuche, die “Unannehmlichkeiten für Ärzte, Eltern und Kinder möglichst rasch zu entschärfen”, sagte sie der Zeitung. Es könne jedoch noch zu Verzögerungen bis in das zweite Quartal hinein kommen.”
Kritische Nebenwirkungen. Dass ich nicht lache. Pure Berechnung ist das…
mehrEs wird in der Region doch sicherlich 5000 wohlhabende Fans geben.
Jeder gibt 2000,- €
das sind zusammen 10 Millionen
und schon ist Arminia gerettet!
Und das imageschädigende, regionaltypische Gehampel
der ostwestfälischen “Wirtschaftsbosse” wäre sofort zu Ende.
5000 wohlhabende Fans können zeigen, was ihnen ihre Leidenschaft wirklich wert ist
und ein echtes Zeichen setzen.
Die grauen Stadtmäuse von der Ruhr und von der Lutter haben zumindest etwas gemeinsam: sie gehören bei Autobesitz zu den “Top 20″ der deutschen Rangliga. Bei Bollerwagen dürfet die gleißende Metropöole untger der Sparrenburg allerdings einsame Spitze sein.
Zu dem Autothema gibt es eine Pressemeldung:
Die Hauptstadt der deutschen Autofahrer ist Berlin
definitiv nicht. Das Männer-Lifestylemagazin “Men’s Health” (Ausgabe
3/2010, EVT 10.02.2010) hat bei einer Auswertung von Daten des
Kraftfahrt-Bundesamtes festgestellt, dass nur knapp jeder dritte
Berliner Besitzer eines Pkw ist (319 Kfz pro 1.000 Einwohner). Das
Ruhrgebiet dagegen machte seinem Ruf als Autofahrer-Mekka alle Ehre.
In Bochum verfügt jeder Zweite über ein eigenes Auto (508 Kfz pro
1.000 Einwohner). Wo die anderen deutschen Großstädte in dem Ranking
stehen, zeigt die vollständige Hitliste.
1. Bochum 508*
2. Mülheim (Ruhr) 501
3. Saarbrücken 498
4. Bonn 488
5. Leverkusen 486
6. Solingen 484
7. Chemnitz 478
8. Wiesbaden 474
9. München 467
10. Düsseldorf 463
10. Oldenburg (Oldenburg) 463
12. Mönchengladbach 458
13. Stuttgart 457
14. Münster (Westfalen) 454
15. Hamm (Westfalen) 452
16. Oberhausen 451
17. Bielefeld 450
17. Braunschweig 450
19. Frankfurt (Main) 448
20. Karlsruhe 447
.
.
31. Köln 426
32. Dortmund 425
.
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40. Hamburg 402
.
.
50. Berlin 319
*Anzahl der zugelassenen Pkw pro 1.000 Einwohner. Die Daten wurden
einer Veröffentlichung des Kraftfahrt-Bundesamtes entnommen (Stand
01.01.2009). In der Rangliste wurden die 50 größten Städte
Deutschlands berücksichtigt.
Xaverl: I glab de woitn zvui. Do hot da Zwanzga rout gseng. I glab de zwoa homa nimma lang.
Übersetzung: Ich glaube die pokerten zu hoch. Da sah der Zwanziger rot. Ich gaube das Ende der Zusammenarbeit naht.
mehrStell Dir vor, Du hast kleinere Kinder und schickst sie ohne Begleitung zur Beichte. Ne, können wir uns nicht vorstellen. Aber jeden Tag kommen neue Unglaublichkeiten aus dem düsteren bigotten Umfeld der “Heiligen Kirche”. Der Mann, der sich in Rom als Stellvertreter Gottes ausgibt und in roten Schuhen herumschlurrt, sagt dazu eher Unverständliches. Das Tollste aber: die deutsche Partei, die das verlogenste “C” in ihrem Namen wie ein Schwert vor sich herträgt und dem Bürger am liebsten zu Allem und Jedem einen dieser staatlich besoldeten Aufpasser an die Hand geben und das Internet per von-der-Leyenscher-Stopschildsuperidee “reinigen” will, schweigt. Dabei ist das Internet, richtig gegen neugierige Kinderblicke abgesichert, gradezu ein Tugendort gegen das, was da unter dem Kreuz und hinterm blütenweißen Beffchen abgeht. So viel Weihrauch können die gleich nebenan am heiligen Ort Paderborn gar nicht anzünden, um die verstörten Kinderseelen zu heilen.
Oder genügt es, ein paar mal scheinheilig zu beichten und den Rosenkranz nur schnell und oft genug gleiten zu lassen? Von wegen, die Illuminati gibt es nicht mehr.
mehrDie schrecklichen Ereignisse auf der Insel Haiti geben Anlass, den Opfern des Erdbebens mit einem besonderen Charity-Konzertevent auch in Trier zu helfen. Ganz im Zeichen der guten Sache veranstaltet die Trierer Nothilfe am 19. Februar 2010 (20:00 Uhr) in der Arena Trier ein großes Charity-Konzertevent unter dem Motto »Friends for Haiti«.
Drei hochkarätige Musikformationen und unzählige Unterstützer, Helfer und Institutionen haben spontan ihre Teilnahme zugesagt und engagieren sich an diesem Abend unentgeltlich für den guten Zweck. Der Reinerlöss geht zur Gänze an die Organisation »Médecins Sans Frontières - Ärzte ohne Grenzen e.V.« , welche bereits seit Wochen vor Ort in Haiti mit großem Engagement wertvolle Hilfe leistet.
Das von Dieter Lintz moderierte Programm wird um 20:00 Uhr von der Big Band “ART OF MUSIC” mit Highlights aus Swing - Pop- Musical und Filmmusik eröffnet. Gäste werden sein: Shirley Winter, Startenor Thomas Kiessling, Daniel Bukowski und Tobias Rössler. Anschließend gastiert die bekannte 9köpfige Trierer Billy Joel Tribute Band “ALL ABOUT JOEL” mit den bekanntesten Hits des Weltstars wie “Miami 2017″, “New York State of Mind” oder “Leningrad”. Eine beeindruckende musikalische Hommage -ausgestattet mit einer erstklassigen Bandbesetzung und einem authentischen Sound- an “Mister Piano Man”, einem der wohl erfolgreichsten Songwriter dieser Zeit. Als dritte Band konnte die Formation ROXXBUSTERS mit Frontmann Frank Rohles gewonnen werden. Primär der Musik der 70er und 80er verschrieben, lässt die Band -mit dem Augenmerk auf Detailverliebtheit und Qualität- Erinnerungen an die zwei produktivsten Jahrzehnte der Rock- und Popmusik aufleben.
Die große musikalische Vielfalt - unterstützt von einem professionellen Sound- und Lichkonzept eingebettet in die beeindruckende Location der Arena Trier - versprechen »Friends for Haiti« zu einem kontrastdynamischen Konzerterlebnis auf höchstem Niveau werden zu lassen.
Anstelle eines Eintrittsgeldes wird eine Mindestspende in Höhe von 10,00 Euro von jedem Besucher erbeten. Weitere Informationen. - Kontakt: contact@all-about-joel.de
mehrIm vollbesetzten Pfarrsaal von Herz-Marien spielte das Seniorentheater einige Sketsche.
Die musikalische Begleitung übernahmen einige Musiker des Seniorenorchesters.
mehrDirk U. Hindrichs ist ein großer Mann. Körperlich. Er hält auch schöne Reden. Von, über und aus Fenstern. Davon lebt ja seine Firma mit ihren über 2 Milliarden Umsatz schließlich und nicht so schlecht. Und er hat aus dem Traditionsnamen des Stadions “Alm” eine der so modernen Beliebigkeiten mit Namen “Schüco Arena” gemacht. Als Boß der seit geraumer Zeit von “Verantwortung und Engagement der führenden Wirtschaftsunternehmen in OWL” sprechenden Gruppe um Oetker, Schüco, Gerry Weber hät er auch schöne Reden. Taten folgen den schönen Reden aber erst, so sagte er in einem Interview mit der NW (Samstagausgabe), wenn “Arminia aufgeräumt hat”.
Lassen wir das mal so stehen. Einem recht lauten und durchsetzungsfähiger Mann wie dem Herrn über Fenster und Solarentwicklungen darf man ruhig eine ziemliche Nähe zur amateurhaft agierenden Führung der Arminia unterstellen. Da fällt man nur für die Presse aus allen Wolken wegen 6 Millionen Mehrbaukosten der verkorksten neuen Hauptribüne. Unterstellen wir ruhig, daß er das wußte. Und betrachten wir noch einmal sein Engagement bei der letzten Jahreshauptversammlung, als er einen unmöglichen, pampigen Opa von Unternehmensberater als neuen Vereinspräses präsentierte.
Fazit: Der Angela-Merkel-Fan Hindrichs spielte eine undurchsichtige Rolle bei der Arminia und kommt bewußt gewollt nicht aus dem Quark, was er und die Truppe der schöne Reden schwingenden OWL-Unternehmer will. An der kostenlosen Dauerkarte und dem VIP-Sitzchen auf der Haupttribüne kanns ja nun wirklich nicht liegen. Vielleicht hat er mit seinen Kumpels aber auch nur den Mund zu voll genommen damals, als es darum ging, Flagge zu zeigen. SAP-Mitgründer Hopp jedenfalls hat der Region Rhein-Neckar von seinem Vermögen Krankenhäuser, Eishallen, Eishockeyclubs und einen erstklassigen Fußballverein nebst Stadion geschenkt. Davon sind wir hier viele hundert Millionen entfernt, sieht man mal vom Gerry-Weber-Stadion in Halle und der drumherum entstandenen Eventarchitektur ab. Es sei denn, alle Bekenntnisse zu Arm. Bielefeld sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden.
mehrDurchaus wettermäßig freundlich präsentiert sich dieser Februarsonntag vor der Karnevalswoche, die im Rheinischen so sehnlich berbeigewünscht wird. In der hiesigen Gegend stehen wir dem närrischen Treiben eher etwas abwartend gegenüber. Reicht ja schon was die politischen Narren und ihre Vettern bei den Arminen da abliefern. Allerdings sind die das ganze Jahr in der Bütt. Und statt Kamelle zu schmeißen müssen wir uns die alten Kamellen von ihnen anhören.
mehrUnd weil ich gerade dabei bin, mir es wieder mal mit einigen Stadtoberen zu versauen und die nächste Klage schon auf mich wartet, gleich noch ein Wort zum Prime Inter Pares: Da stand in der letzten Woche im Vereinsblatt der Lippstädter Christdemokraten doch tatsächlich, man sollte den Gerüchten nicht glauben, dass unser Langholzimport aus dem Sauerland zum Ende der Periode das Weite sucht. Er habe halt nur keinen Spaß daran, Sieben Säcke Flöhe zu hüten. Dazu Folgendes: Wer seine eigene Partei nicht im Griff hat, ist an der Fraktionsvermehrung selbst schuld. Zweitens geht es nicht darum, Mehrheiten am Telefon zu organisieren, sondern den Wählerwillen umzusetzen. Und wem das zu anstrengend ist, der darf gerne gehen; ich persönlich glaube nicht an Gerüchte, eher schon an fromme Wünsche.
mehrInteressante Hypothese, die der Gutachter von der GMA da aufstellt: 14% Kaufkraft wandern aus Lippstadt ab (wohin eigentlich?), daher sollte man schnellstens 17.000m² an zusätzlicher Einzelhandelsfläche schaffen, um diesen Verlust zu kompensieren. Natürlich stimmt es, dass man bei einer prozentualen Berechnung zusätzliche Kaufkraft in Lippstadt generiert, aber warum lässt man die 14% abwandern, ohne sich mal zu fragen, wie man dieses Problem lösen könnte? Wenn ich mir einige Erfahrungen im Lippstädter Einzelhandel in Erinnerung rufe, bin ich zumindest froh, dass ich als Eingeborener Alternativen mit ansprechendem Service und guter Sortimentierung innerhalb der Stadtgrenzen kenne. Übrigens handelt es sich dabei meist nicht um die “Großen Namen”, die wir ja auch, wenn auch nicht im gleichen Maße wie Soest oder Städte des Ruhrgebiets, in unserer Stadt finden, sondern um die kleinen Betriebe, die den Servicegedanken noch ausleben.
Jedenfalls leuchtet mir nicht ein, warum wir die Einzelhandelsfläche Lippstadts mal eben um wahnwitzige 17.000m² aufstocken sollen. Allerdings ist der zweckdienliche Ansatz dieser Empfehlung ein paar Zeilen später ersichtlich: Dort wird nämlich klargestellt, dass die Innenstadt diese Flächen nur am Güterbahnhof freisetzen kann. Und damit niemand auf die Idee käme, das Südertor wäre eine Alternative, wird dieses schon mal ohne weitere Begründung ausgeschlossen und als Zusatzoption ohne großes Potential deklariert.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei der GMA- Nummer um ein Gefälligkeitsgutachten, welches wichtige Einflüsse (Internet, Bevölkerungsstruktur) und strukturelle Tatsachen (Distanz Bernhardbrunnen/Südertor und Distanz Bernhardbrunnen/Güterbahnhof) ignoriert. Einigermaßen intelligente Zeitgenossen würden wohl zu dem Ergebnis kommen, dass man vielleicht eher die Probleme des Leerstands (Miet/Pachthöhe in 1a und 1b Lagen!!!), die Organisation der Einzelhändler (Zusammenarbeit und stringentes Marketing zum Wohle Aller und nicht auf Kosten Einzelner) und die Überarbeitung der Sortiments-, Verkaufsraum- und Servicekonzeption (Drecksladen ohne Auswahl mit unfreundlichem Verkaufspersonal) forcieren sollte, anstatt teure Gutachten zweifelhafter Sachlichkeit in Auftrag zu geben. Nur weil das Güterbahnhofsprojekt nun auf die Zielgerade des Orkus einschwenkt muss sich die Stadt nicht blindem Aktionismus unter dem Leitmotiv “Seht! Wir haben es immer gewusst!” ergehen. Die Gretchenfrage lautet immer noch: Wie soll ein Supermarkt mit 5.000m² den Kaufkraftverlust in Lippstadt verringern und Käufer aus dem Umland nach Lippstadt locken? Gibt es im näheren Umkreis etwa keine Tiefkühlkost zu kaufen?
50 Millionen schwirren heute Gerüchteweise durch die Metropole. Arminia denkt über den Verkauf der AlmSchücoArena mit der völlig fehlgeplanten neuen Haupttribüne nach. Wer kauft sowas? Vielleicht wird das, was die bekannt bösen Zungen von immer noch leicht schneebedeckten Dächern wispern bald Wirklichkeit:
Aus Alm wird AlmSchücoTechnischesRathaus
Ungeahnte Möglichkeiten auf 50 x 100 Meter Fläche mit 28.000 Zuschauerplätzen ringsum und ein paar unverkäuflichen “Sky-Offices”. Da können 28.000 Bürger den technisch Planenden der Metropole auf dem Rasen zugucken. Wenn die Almdudler dann ihre herzzerreißenden Spiele absolvieren, werden die Schreibtische vom Rasen geräumt. Dafür sollte man doch wohl 50 Millionen haben. Oder? Man könnte ja die Stätte insgesamt Schücosolarmäßig überdachen und den erzeugten Strom “Original Almstrom aus ökologisch einwandfreieer Erzeugung” mit Aufschlag vertreiben.
“Bau auf Blau” hieß es ja mal zu Zeiten eines Roland-Kentsch-Gott-hab-ihn-selig. “Bau auf blauen Strom” wäre endlich mal was Kreatives und das ewige Dauerthema “Technisches Rathaus” vom Tisch. Weltweit ebenso einmalig wie der Kredit eines hoch verschuldeteten Städtischen Klinikums an einen ebenfalls hoch verschuldeten Profiverein, der nicht in der Lage war, satte 6 Millonen Mehrkosten eines Tribünenbaus zu übersehen.
Merke: Wenn Amateure sich mit Amateuren paaren, sind 6 Millionen gemessen an der Ewigkeit praktisch nichts.
mehrKnietief ist die Metropole verschuldet. Besserung nicht in Sicht. Dennoch träumt die Verwaltungsspitze einen teuren Traum: Ein neues Technisches Rathaus soll her, koste es, was es wolle. Sozusagen ein Taj Mahal der städtischen Technik. Fast 27 Millionen sind dafür angedacht und OBPit - für was ist er eigentlich nicht? - nebst Baudezernent Mross natürlich Feuer und Flamme. Hurra, wir leben noch. Bevor die Damen und Herren weiter von ihrem teuren Taj Mahal der Technik träumen, sei eine Bollerwagenfahrt von Jöllenbeck im hiohen eisigen Norden bis in den tiefen alten Süden der Senne mit Abstechern nach Gadderbaum, Sieker und Altenhagen an geraten. Wenn dann noch alle Achsen heil sind, kann man ja gleich weiterrumpelen auf der Suche nach Geld.
mehrWie schon mal hier breitgetreten, waren die Steaks im La Pampa nebst Beilagen und freundlicher Bedienung gestern Abend wirklich gut. Gegenüber im Neuen Bahnhofsviertel lauert das “Puccinis” auf Gäste und verheißt per Schild neben der Tür “Servisekräfte gesucht”. Niedlich. Dann nehmt doch bitte die drei Ausrufezeichen ernst und verdingt euch dort.
mehrXaverl: Im Stammtisch am Sunnta (TV BR3 ) hot er gsagt dass eahm am meistn gfreit hot, dass da Ramsauer de Dengisch-Wörta obschaffa wui. Da konnst sched song: Respekt.
Übersetzung: Im Stammtisch am Sonntag (TV BR3) hat Markwort als seine Freude bezeichnet, dass der Minister Ramsauer die Denglischbezeichnungen abschaffen will. Das kann man nur loben.
Bereits erschienen:
Guido Westerwelle - Blog 02.10.2009
Peter Ramsauer - Blog 01.02 2010
Da treffen Welten aufeinander. Hier erfolgreiche familiengeführte Unternehmen mit ansehnlichen Zahlen. Dort ein zurzeit mäßig erfolgreicher Fußballverein, dessen Zahlenwerk gerade für üble Überraschungen sorgt. Warum helfen die einen dem anderen? Nicht aus Nächstenliebe. Auch nicht nur aus Liebe zum Fußball. Obwohl es ohne Letzteres auch nicht gehen wird. Wenn die Unternehmer sich also engagieren, dann spielt auch eine gehörige Portion Eigennutz mit. Schießen Arminias Spieler viele Tore, wird der Verein bundesweit mit Bewunderung wahrgenommen, dann hilft das auch Weidmüller, Melitta, Goldbeck oder Beckhoff. Weil etwas vom Ruhm, von der Begeisterung auf die Region OWL und damit auf den Unternehmensstandort abfärbt. Einen weichen Standortfaktor nennt man das. Und den kann ein chronisch unterschätzter Landstrich wie Ostwestfalen-Lippe sehr gut gebrauchen, um Fachkräfte anzulocken. Ein guter Bundesligaverein lockt nämlich fast so gut wie ein gut dotierter Arbeitsvertrag. Wichtig ist das den Unternehmern. Aber nicht so wichtig, dass sie ihren unternehmerischen Instinkt verlören. Gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen - das gibt es nicht. Erst mal soll die Arminia ihr Haus in Ordnung bringen. Erst dann gibt es die einmalige Unterstützung. Hilfe zur Selbsthilfe ist das. Vielleicht auch eine - überfällige - erzieherische Maßnahme.
Oh Mann, liebe NW. Da müssen wir heute früh, wenn Euer Kommentar das Licht der Öffentlichkeit erblickt, aufpassen, daß der ziemlich erfolgreiche Herrr Beckhoff (Papst of automatic Schaltungen) draussen im Verler Outback nicht vor Schreck mit dem Fleischhauer Kleinemas spontan einen saufen geht. Arminia als absoluter Standortfaktor der Region OWL. Bißchen hoch gegriffen, was? Was sagt “der kleine Schneider aus Halle, Gerhard Weber, dazu?” Dem wird frühere Arminiasche Arroganz sicher noch in den Ohren klingen.
mehrAls wir auf dem automobilen Rückweg von einem wunderbaren Steakessen noch im Autoradio Uli Z.´s erregter Fistelstimme auf dem OWD lauschten, aus dem der ganze Frust klang und dem folgenden Erregungsaufschreis ob des 1:1 die schönere und bessere Hälfte lakonisch meinte: “Naja, wart mal die letzten Minuten ab”. Die dann in einem 2:1-Sieg endeten, gab es immerhin von der ihr Leben lang zwangsfußballaffinierten Urbielefelderin ein gnädiges “Gib ihnen mal mildernde Umstände”. Gehört, geschrieben. War sicher nicht ganz leicht ob des amateurhaften Rumhampelns des Vorstandes/Geschäftsführung. Lediglich 10000 wollten dem Drama beiwohnen. Zum Spiel Düsseldorf gegen Duisburg werden fast 49.000 erwartet. Arm. Bielefeld ist eben nicht der FC Chelsea.
mehrSie haben die Keyboards also gestreckt, die drei umtriebigen Bielefelder Buben. Einer versucht, der NW das bloggen beizubringen,. die beiden anderen betreiben andere Projekte. Ist eben nicht so einfach, den täglichen Wahnsinn der kleinen Möchtergernmetropole an der reissenden Lutter in wenige dürre Worte und Bilder zu fassen. Dabei gibt es doch mit unseren friends, dem Profilierungs-
defizitärischen Klinikchef, der komischen Arminia und OBerbollerwagenlenker Pit durchaus Kabarettreife Ansätze.
Lebt wohl Bloggies
mehrHeute Abend auf der umtosten Alm wird Greuther Fürth erwartet. Siegen die Arminen, bleiben sie an den Spitzenteams dran. Bei Unentschieden oder gar Niederlage könnte man die Schücosolargespeisten Flutlichter fast schon ausknipsen, weil die derzeitigen Probleme dann wohl den Club endgültig überrennen. Gemischte Gefühle also.
Wer die Stimmung der Fans abklopfen möchte, liest hier.
mehrIn mehr oder weniger regelmäßigen Abständen scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Heinrich Heine hatte vor 166 Jahren Albträume, wenn er über die deutsche Politik nachdachte. Heute kann einem der kalte Kaffee hochkommen, wenn man das Gefasel von Kanzlerin oder Ministern anhört. Eigentlich kein Wunder. Wie sollen die Leute, die von ihrem Ressort absolut keine Ahnung haben, merken, dass sie von ihren Beratern manipuliert werden? Da sind Minister nach dem Kinderspiel “Bäumchen, wechsel dich” ausgetauscht worden. Nach hundert Tagen im Amt (wobei man von der Kanzlerin hätte erwarten können, dass sie sich schon eingearbeitet hatte) ist für das Land nichts weiter herausgekommen als weiter abwärts zu schlittern. Und das wird sich fortsetzen, wenn wir uns nicht schnell genug darauf besinnen, dass wir das Volk sind. Gute Nacht, Deutschland!
mehrWo in Regensburg findet man diese Details. Seit der Ausgabe 15 schreibe ich die Lösungen nicht mehr sofort in den Kommentar. Wenn Sie die Details, oder auch nur Teile davon, erkannt haben, schreiben Sie diese doch selbst in den Kommentar. Mit Erscheinen der nächsten Ausgabe werde ich hier die komplette Lösung nachträglich in den Kommentar schreiben.
Bereits erschienene Seiten finden Sie mit der Sucheingabe: Kennen Sie Regensburg
mehrVor dem Hintergrund der nun an die Öffentlichkeit gelangten Beinahe-Pleite des Almdudler-Vereins kocht Volkes Seele über den anrüchigen Kreditdeal des immens verschuldeten Städtischen Klinikums vollends über und macht sich nicht nur in Leserbriefen Luft.
Wie man aus Heilungen an Prellungen von Profibeinen “gewaltigen” Profit, hohes zukünftiges Ansehen und vor allem Rendite zieht, zeigt dieser Mann, seines Zeichens Geschäftsführer des Klinikums:
Sitzt dem Aufsichtsrat der Arminia mit Norbert Leopoldseder nicht ein gestandenen Steuerberater aus dem Steinhagener Outback vor? Irgendwie kann man doch von diesen Leuten erwarten, daß ihnen die Zusammenhänge zwischen Einnnahmen und Ausgaben und Kosten bekannt und geläufig sind …..
mehrEin paar werden jetzt wieder sagen “Mann, ist der Kerl überheblich. Vergleicht Hamburgs Eisbegehung mit Schildesche”. Nein. Tut er nicht. Weil er die Hamburger Pfeffersäcke und ihre hohen Nasen ziemlich gut kennt. Aber mal ehrlich. Ist die jährliche Überquerung des Sees unter dem Viadukt nicht wunderschön provinziell angestrichen? Da zeigen sich dann wieder ein paar rot gewordene Politikernasen der Metropole, die sie weit über der Masse der Brachflächen halten, freuen sich wie Schneekönige, das in dieser Stadt so wenig vorangeht und feiern sich dann selbst. Würde nicht wundern, wenn der zierliche OBPit samt Bollerwagen über Eis zieht, beladen mit einem gigantischen Minus, aus dem man grad mal Hunderttausende für einen nicht wirtschaften könnenden Fußballprofiverein irgendwie durch wundersame Krankenhauskanäle abgezwackt hat.
mehrFinanzchef Heinz Anders und Aufsichtsratsboss Norbert Leopoldseder haben es bestätigt: Arminias Finanzlage ist dramatisch. Spätestens jetzt ist klar geworden, dass der Aufstieg in die 1. Liga ein Muss ist. Nur so können Gelder generiert werden, die
den DSC aus seiner desaströsen Situation befreien. Misslingt dieses Vorhaben, bleibt nur, in der 2. Liga ganz neu anzufangen.
Leistungsträger müssten verkauft und eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Es dürfte Jahre dauern, bis Arminia wieder um den Aufstieg mitspielen könnte - wenn überhaupt. Denn auch der Weg in die andere Richtung ist möglich. Wie es ist, aus dem Profifußball in die Amateurklassen durchgereicht zu werden, hat Arminia schon erlebt. Das braucht niemand ein weiteres Mal. Doch die Lage ist so ernst, dass nichtmal das ausgeschlossen werden kann. Arminia dreht und dreht, doch (fast) alle Geldhähne sind zu. Die jüngste Finanzspritze des Klinikums Bielefeld bezeichnen Insider als Notkredit der öffentlichen Hand. Gern würde Arminia noch Profis abgeben, um an Geld zu gelangen. In Deutschland ist das seit dem 1. Februar nicht mehr möglich, andere Spielermärkte sind aber noch offen. Arminia prüft, was noch geht. Die potenziellen Retter sind bekannt, Schüco und Co. halten sich mit Hilfsmaßnahmen aber zurück. Gestern teilte der DSC mit, dass die Gespräche mit der Wirtschaft laufen. Als nächster Schritt werde das Gesamtkonzept erarbeitet. Ein Einstieg ist jedoch nach wie vor erst zur neuen Saison angedacht. Dass Arminia Unterstützung selten dringender nötig hatte als jetzt, könnte vielleicht zu einem Umdenken führen. Andernfalls sähe es so aus, als ließen die Unternehmer den DSC am langen Arm verhungern.
Tja, liebes Westfalen-Blatt. Dann legt mal ein “Notopfer Arminia” auf, damit der letzte Imageträger der kleinen geduckten Metropole unter dem Steinhaufen Sparrenburg nicht auch noch die Flatter macht. Ach so, ja, bevor ich es vergesse: Der OBerbollerwagenlenker lächelt nur dazu, denn die Stadt ist seit dem Klinikum - Geschenk noch pleiter als pleite….
mehrbon um bon - das Familiengutscheinbuch | anna.centawer@park-sieben.com | bonumbon.de | IP: 188.100.198.114
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Ihr bon um bon-Team.
mehr
Xaverl: Heit warn alle Bankerl frei. Owa koana mogs se hihocka.
Übersetzung: Heute sind alle Bänke frei. Aber keiner nutzt die Gelegenheit.














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