Ich hatte einen ganz furchtbar bösen Traum und habe versucht, diesen in ein Bild zu fassen.
Sperrt Eure Frauen und Kinder weg, es wird grausam!!!
Die neuesten Artikel aus den StadtBlogs
Die Westerwelle überrollt die ganze Welt. Keine Ahnung von nichts, aber sehr laut. Gesehen auf “Narragonien”
mehrLämmchen, Dammeier, Kottmann. (von links), Drei “Größen” aus der von Skandalen, Skandälchen, Unmöglichkeiten gepflasterten Geschichte des Dusselvereins von der Alm. Kein Fettnäpfchen wurde ausgelassen, kein Skandal blieb unangezettelt, die Zahl der engagierten und gefeuerten Trainer ist wohl bald nationale Spitze. Finanzprobleme sind an der Tagesordnung. Warum dieser Verein immer noch das “stolze Aushängeschild der Stadt” ist, dürfte wohl der Tatsache geschuldet sein, daß man mangels irgendwelcher Attraktionen den Skandal an sich schon bemerkenswert findet.
Was wiederum ein Skandal ist. Wie sagte doch gleich der ewige Präsident des DSC, ein gewisser H.-H. Schwick (”Begrabt mich dereinst im Anstoßkreis der Alm”): “Nichts”.
mehrDie amerikanisch-neoliberale Forbes-Liste an sich ist ja schon dämlich beschissen. Zeigt sie doch lediglich, wer offensichtlich am besten behumpsen, drücken und die Ellenbogen ausfahren kann. Elisabeth Mohn, ehemalige Zahnarzthelferin und Busenfreundin der unfähigen Kanzleuse aus dem Provinzstädtchen nebenan, steht jetzt mit 3,24 Mrd. Euro auch drauf. Auf Platz 189. Sorgen müssen wir uns allerdings um Ramsch - und Pappkartonkönig Karl Albrecht machen, der mit 23,5 Mrd. Dollar aus Lieferantendrückereien und Billigstlohnbeschäftigung grad noch so unter die Top Ten kommt. Ansonsten gehts den Milliardäros aber in der Krise ausgesprochen gut. Wer weiß, an welcher Stelle sie den richtigen Hebel angesetzt haben. Goldman Sachs und eine gewisse Deutsche Bank sind da immer ausgesprochen behilflich und wissen, wie man in der Schweiz, Guernsey oder auf den Caymans steuerlich sehr günstig Kohle parkt.
mehrEin Erlass des Bundesfinanzministeriums hat zu einer Debatte über den Mehrwertsteuersatz für Schulessen geführt. Der Erlass zur Erhebung der Umsatzsteuer bei der Abgabe von Speisen und Getränken hat nach einem Bericht der “Leipziger Volkszeitung” eine deutliche Verteuerung von Schulessen zur Folge, weil nun in der Regel bei ausgeteiltem Essen der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent veranschlagt werde und nicht mehr der ermäßigte Satz von lediglich sieben Prozent.
Wie viele Kinder und Jugendliche gehen in Bielefelder und OWL - Schulen? 20.000, 30.000? Für die bricht jetzt eine wundervolle Zeit an, denn die schnellen Buletten der amerikanischen Bratketten werden nur noch mit 7% Mehrwertsteuer belegt, Schulessen dagegen mit 19%. Wie hoch sind denn die Parteispenden von McDonalds und Burgerking ausgefallen?
mehrIch war am Ziel meiner Reise angekommen. Braunschweig. Halleluja, was für eine kleine langweilige Stadt. Das war jedenfalls mein erster Eindruck, nachdem ich den Hauptbahnhof und das Drumherum in Augenschein genommen hatte. Ich beschloss der Stadt in Niedersachsen noch eine Chance zu geben und öffnete mein Herz und meine Augen noch einmal. Nachdem ich ein Taxi gefunden hatte, ließ ich mich zu einer Jugendherberge fahren. Die, welche ich herausgesucht hatte, lag in der Salzdahlumer Straße 170. Es war einfach, aber sauber. Nachdem ich meine Sachen abgelegt hatte, machte ich mich auf, um mir ein deftiges Mittagessen zu besorgen. Im Play Off wurde ich dann fündig und bestellte Original BBQ Spare Ribs mit Country Potatos. Dazu gab es ein Maß amerikanisches Bier, um alles hinunter zu spülen. Danach traf ich mich im Marvelo Media mit meinen Freunden, doch wir zogen weiter zur Havana II Bar, die gleich neben dem Sexpartnerclub zu finden war. Dort saßen wir nicht lang herum, Druckbetankung war das Zauberwort. Nach ein paar großen Bieren und einer Reihe von Mojitos machten wir uns auf zum 42° Fieber, wo heute gut Party sein sollte. Wir hatten Glück und die Schlange war nicht sehr lang, sodass wir schnell drin waren. Dann gab es erstmal etwas zu trinken, bevor uns die Fotografen von flirtfair.de und datebeach.de begegneten. Da wir jedoch alle geübte Meister der Flirtkunst waren, brauchten wir keine Tipps von Außenstehenden. Wir machten uns auf Brautschau und gingen auf die Jagd. Die Musik war ausgesprochen gut, obwohl der DJ ein paar Male die Übergänge verpatzte. Ich hatte schnell ein paar schöne Frauen gefunden und wir machten uns ans Werk. Heute sollte es ein One Night Stand oder ein Sextreff werden. Das normale Partnerprogramm war jedenfalls nicht erwünscht. Ein paar scharfe Damen waren dabei, mit denen hätten wir gleich im Club Sex haben können. Es sah nicht aus, als wären Amateure unter ihnen und so wurden wir unserer Sache immer sicherer. Endlich traf ich eine, die ihren Sex kostenlos haben wollte und so verschwanden wir aus dem Club und landeten bei ihr zu Hause, um unsere Pläne von Leidenschaft in die Tat umzusetzen.
mehrDas ist die NW-Liste der “möglichen” kommenden Arminia - Trainer. Einer fehlt. Der Größte. Der Tollste. Der Liebling der Klatschkolumnisten. Der einzig Wahre.
Lothar “Lodda” M.
Dabei hat der SchücoChef - mittlerweile Haupteigner der Almdudelei - schon längst bei D. D. - Sportdirektorenelve - angerufen. Hier der Vorratsgespeicherte Inhalt des Telefonates:
“Dammeier…”
“Ja hier Schüco AG. Ich verbinde mit Eurem Chef”
“…….”
“Hinrichs hier. Entlassen Sie mal sofort den Cheftrainer”
“Ja aber………………”
“Keine Widerrede. Wer zuhause dem Ball wegläuft, wird hier entlassen”
“Ok. Wenn soll ich holen?”
“Erstmal sitzen Sie selbst da. Sie haben TG ja geholt”
“Ja aber, die Herren aus der Wirtschaft haben doch alle zugestimmt”
“Papperlappapp. Da haben Sie nicht richtig zugehört. Sie sind schuldig”
“Wen schlagen Sie nach mir vor als neuen Mohr?”
“Na Lothar M. Wen sonst. Da haben wir von Schüco dann schöne Schlagzeilen, wenn er in seine neue Villa Solarfenster einbauen läßt”
“Ok”
Fortsetzung folgt. Das Panoptikum Arm. Bielefeld geht weiter.
mehr… und macht jetzt erstmal selbst den Trainer!
“Der in Millionen-Höhe verschuldete Verein, der auf Tabellenrang fünf steht, strebt den Wiederaufstieg an. Dammeier wird an diesem Freitag als Interimscoach in der Zweitligapartie bei Alemannia Aachen auf der Bank sitzen.” (dpa) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/?em_cnt=2410684&
Wie muss man eigentlich drauf sein, um zu glauben, dass Dammi, der Gerstner geholt hat, es jetzt selbst hinkriegt mit dem Aufstieg?
mehr“Ich bin ein Magath-Fan” … verrät Jürgen von der Lippe. Eigentlich gehört sein Herz ja der Alemannia aus Aachen - “aber da hat man ja nur Leid.” Ob der Comedian - der in Interview auf der Armina-Seite einen kleinen Einblick in sein fußballerisches Innenleben preisgibt, mitleidet, wenn Arm. Bielefeld morgen ab 18 Uhr auf dem neuen Aacher Tivoli versucht, nach allen ihr zur Verfügung stehenden Künsten “seine” Alemannia zu zerlegen? Auswärts können es ja manchmal wahre Riesen sein, wenn nicht wie daheim die leere Haupttribüne dräut. Und Tivoli, das hat was von Glücksspiel….. Klappts nicht, kann man für die nächste Zweitligasaison endgültig planen. Dann kommt ganz sicher ein brasilianischer Spitzenstürmer für Millionen aus dem Wackelpuddinghaus auf die Alm. Oder?
mehrÜber nichts wird in Deutschland derzeit mehr Unsinn geschwafelt als über Hartz IV. Für die Politiker ein Objekt der Eigenprofilierung ist es für soziale Einrichtungen meist Objekt der Betroffenheitsabsonderung. Dabei gibt es durchaus vernünftige Ansätze, dem Thema vernünftig zu begegegen. Zum Beispiel mit den “Quartiershelfern” in der Glitzermetropole. Männer in gelber Jacke - ehemalige Langzeitarbeitslose, die keine Chance mehr auf eine reguläre Anstellung haben - kümmern sich um alles Mögliche. Von der Landschaftspflege über Kontrollgänge bis zum Aufhängen der Kirmesplakate. Ein Beschäftigungszuschuß von bis zu 2 Dritteln seitens der ARGE sichert ihre Bezahlung. Jetzt reicht das Geld nicht mehr und von den ingesamt 400 Beschäftigten werden wohl nur noch 45 der ältesten und gleichzeitig schwer behinderten Langzeitarbeitslosen weiter gefördert werden. Wegen ihrer vergleichsweise guten “Fitness” fallen die Quartiershelfer nicht darunter.
Die können sich dann ja die Millionen teure neue Diogenes-Tonne neben der Stadthalle für Kaninchenausstellungen und Präsentation von “Bewerbertrainings” und anderen lustigen Übungen der Arbeitsmarktbeweger anschauen. Oder die mögliche Baustelle des geplanten, über 20 Mio. teuren, neuen Technischen Rathauses bewundern. Man könnt aber auch ganz sinnvoll ein paar von ihnen auf dem “gefährlichsten Platz der Stadt”, dem spätsteinzeitlichen Jahnplatz, patroullieren lassen. Pfefferspray werden sie sicher bedienen können. Der Polizeipräsident der Stadt sieht sich nöämlich nicht in der Lage wesentlich mehr Beamte aufbringen zu können. Was finanzieren die eigentlich mit den Millionen von der Bielefelder Bergblitzerei?
mehrXaverl: Des dast net glam. Do regn se de CSU-la af weil da rote Burgamoasta, da Wolbergs, zu oft in da MZ is. Ja und. Der vastehts hoit. Owa da Schaidinga war doch a oft präsent in de Medien, sogar im Fernseha, als er mitghoifa hot s boayrische Puiva in da Adria zum vasenga. De Bankn foit bestimmt wieda wos ei wo s in de Medien san.
Übersetzung: Kaum zu glauben. Da regt sich die CSU auf weil der rote Bürgermeister, der Wolbergs, zu oft in der MZ erscheint. Ja und. Der macht das eben geschickt. Aber der Schaidinger war doch auch oft in den Medien präsent, sogar im TV, als er mithalf die bayerischen Gelder in der Adria zu versenken. Den Banken fällt bestimmt wieder was ein um in den Medien zu erscheinen.
mehrDie Spasskasse, immer währender Hort überschäumenden Humors mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungsorten auch hier in der Metropole, hat sich jetzt voll fett dem angeranzten Barden mit der Pudelfrisur verschrieben. Statt Fähnchen, wie sie andere zur Anlockung Williger hochhalten also Trinkbudensprüche. In der heutigen Beilage der Tageszeitungen wird dann auch noch final ein “Meet & Greet in privatem Rahmen” mit dem Pudeltoupetträger ausgelobt.
Spasskasse. Gruselkasse.
mehr3000euro winken dem Gewinner des Votens - also ihr lieben Magdeburger helft nur der Hilfe wegen!
Die Kinder dankens uns mit einem Lächeln!
Woterbeu
mehrhttps://www.so-geht-bank-heute.de/sport-auffrischpraemie-verein-detailseite.asp?id=23
Unter diesem Link kann jeder für eines der Projekte voten. Es müssen keine persönlichen Daten gesendet werden und man kann alle 10min wieder voten.
Ein Pferd der Kinder ist krank und kann deshalb nicht mehr zum Training benutzt werden. Der Gewinn würde es ermöglichen ein neues Pferd anzuschaffen.
Als Gewinn winken 3000Euro!
Bitte Ihr Magdeburger da draußen! Helft!
Gruß Woterbeu
mehrProvokation ist sein Programm - auf einer Diskussionsveranstaltung in Wiesbaden hat der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin jetzt erneut umstrittene Vorschläge verbreitet. Diesmal zur Bildungspolitik. Es müsste jeden Tag vor Beginn des Unterrichts überprüft werden, ob die Schüler Hausaufgaben gemacht haben, sagte der 65-Jährige. “Und wenn sie sie nicht gemacht haben, werden die Eltern zitiert”, so Sarrazin. Außerdem schlug er Sanktionen beim Kindergeld vor. “Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent gekürzt”, sagte Sarrazin. “Was meinen sie, was auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden.” schreiben die Dienste und Spiegel.online.
Nicht alle Tassen im Schrank zu haben, ist noch eine harmlose Unterstellung gegenüber dem Mann mit dem schiefen Gesicht und den noch schieferen Ansichten. Wahrscheinlich hat er einen unstillbaren Drang, das Maul zu allem aufzureißen. Ernst nehmen muß man das Ekelpaket ohnehin nicht. Seine unkontrollierten Ergüsse stören nur.
Wie ist der superflotte Thilo eigentlich in seinem Job? Zwei Fehler gemacht und die schöne Pension um 100% gekürzt?
mehrNachdem die Glitzermetropole bereits beim “Blitzen am Berg”, den wuchernden Brachflächen und der sparrigsten Burg nationale Spitze ist, wird es jetzt auch beim Thema “Heckrinder” in der Johannisbachaue spannend. Drei weitere Rindvieher kommen hinzu und der Bulle scheint eine Kuh beglückt zu haben. Das läßt doch ganz neue Perspektiven zu. Irgendwann kommt in die Johannisbachaue eine Westernranch mit regelmäßigen Lassojagden auf die Viecher. OBPit hoch zu Esel, das rote Lasso im Anschlag, den Cowboyhut mit der Aufschrift “Neue Ideen erjagen” tief im Genick, führt die jagende Meute an. Das ließe ich auf die unendlichen Brachflächen der Stadt ausweiten. Und Esel gibt es in der Puddingmetropole sicher genug.
mehrJeder Regensburger kennt den Haidplatz. Aber das Foto ist verfälscht. Wer findet den Fehler? Bitte den Fehler in den Kommentar schreiben.
mehrAus Schillers Trauerspiel “Die Verschwörung des Fiesco zu Genua” stammt der Satz:
“Der Mohr hat seine Arbeit getan. Der Mohr kann gehen”
Aus Arbeit wurde später “Schuldigkeit”. Sportreporter und - redakteure sind ja bekanntlich wahre Meister der sprachlichen und gedanklichen Vereinfachung. Siegt die Truppe - hier der DSC Arm. Bielefeld - ist Jubel, Trubel, Heiterkeit. Tut sie es nicht, werden nicht etwa die traurigen Gestalten auf dem Rasen mit dem großen Abstand zu Gegner und vergeigten Pässen als “Mohren” ausgeguckt. Nein. Der Trainer ist es. Nun, er stellt die Mannschaft nach den Trainingsleistungen und des jeweiligen Gegners Stärken und Schwächen auf. Aber bisher hat man auf der Alm noch keinen Trainer selbst mitspielen sehen. NW-Sportmensch Klusmeyer hat sich also nun auf Arminia-Trainer eingeschossen und will ihn weghaben. Der berühmte Mohr ist nach Meinung des Lokalblattes gefunden.
Wer die verlorenen Heimspiele gesehen hat, ging mit einer etwas anderen Meinung. Da ist das Affentheater in einem nahezu immer dilletantisch geführten Verein. Da sind Personen, die ihrem Egotrip huldigen. Da sind Finanzprobleme, die aus eben jenem Dillettantismus erwachsen.
Wer, der hier keine Wurzeln in Jöllenbeck, Senne, Gadderbaum, Heepen oder Brackwede hat und zumindest zweitligatauglich kickt, bekommt da nicht schwere Beine? Sicher hat Thomas Gerstner Fehler gemacht. Wie praktisch jeder Trainer. Aber: Er kam nicht als strahlender Mensch, der schon Erfolge gefeiert hat sondern als Notnagel für die, die nicht wollten. An Hannovers Mirko Slomka oder Fürths Büsken sei erinnert. Von Lothar M. wollen wir hier mal nicht reden.
Nun sollten wenigstens alle, die den Löffel in die schale Suppe halten, wenigstens auch gemeinsam auslöffeln. Die wie ein Menetekel über der Alm schwebende “heimische Wirtschaft” wird dann sicher die in der 3. Liga notwendigen Millionen für das spannende Aufstiegsdrama locker machen.
mehrMehr mitdiskutieren und mitbestimmen in der Stadt? Kürzlich ist das Portal “Ideen für Heidelberg” an den Start gegangen:
www.ideen-fuer-heidelberg.de
mehrDie meisten Backwaren-Filialen dürften ja hierzuorte die Bürenkemper-Buben betreiben. Aber Thomas Pollmeier von der Lechtermann-Pollmeier-Truppe ist schon ein ganz Gewitzter. Wie NW-Heidi H-H berichtet, hat er jetzt in Paderborn den Brötchen-Zwegat für den TV-Sender Pro 7 gegeben (”Jobretter”) und der dortigen Bäckerei Hermisch mal gezeigt, wie die Mohnstrietzel perfekt gemacht und verkauft werden.
Ausbaufähig. Er könnte sich mal dranmachen, daß im Rathaus die Brötchen nicht ganz so klein gebacken werden. Polli, gib Mehl!
mehrAuch dem größten Fan der Almdudler schwant wohl seit gestern Abend, daß da was nicht stimmt im Staate Arminia. Wer es auf DSF in der Übertragung von der Alm sah, konnte nicht genug Rotwein trinken, um sich den Auftritt der Truppe schöner zu trinken. Trostloser noch als das Spiel war der Schwenk der Kameras: eine nahezu komplett leere Haupttribüne und grad mal 12.000 Männeken im Stadion. Gab es hier nicht mal einen Trainer, der von “Systemfußball” schwärmte und ähnlich grauslige Kicks ablieferte?
Im Stadttheater am Niederwall geben sie grad “Carmen”, eine Oper von über 2 Stunden Spieldauer. Der beste Platz kostet 36 Euro. Bei “Auf in den Kampf Tohoreheheroooo” fetzt es richtig. In der AlmSchücoArena gaben sie ein bürgerliches Trauerspiel. Dauer anderthalb Stunden. Die Karte kostet 40 Euro.
Dämmert es?
Man kann sich natürlich auch langsam im Jibi-Kassenvorbereich durch die Schneisen mit Osterzeugs fressen. Tüte unter 1 Euro. Bringt wenigstens Gold auf die Hüften und ein schokoladiges Lächeln ins Gesicht.
mehr12.000 pfiffen auf der Alm nach dem Abpfiff zum Gotteserbarmen. In einem schrecklichen Spiel vergeigt Arminia die 3 Punkte, die sie auf St. Pauli gewonnen hatte. Sollte dieses Team dennoch in die 1. Liga aufsteigen, es wäre ein wahres Fußballwunder.
mehrEin Trauerspiel, jetzt versucht auch die SPD, mit Hartz-IV bei den NRW-Wahlen zu punkten: Statt Ein-Euro-Jobs mit Null-Euro-Jobs. “Diese Menschen können zum Beispiel in Altenheimen Senioren Bücher vorlesen, in Sportvereinen helfen oder Straßen sauber halten”. Wo ist da der Unterschied zum “Schnee Schippen” Westerwelles. Versteht sich, dass FDP-Generalsekretärs Christian Lindner die Vorlage aufgreift und sich freut, dass die SPD endlich ein Einsehen habe: “Wir fordern die SPD auf, in der Tradition von Gerhard Schröder und Wolfgang Clement zu einer Politik des Forderns und Förderns zurückzukehren.”
Eigentlich ist jedes Wort des Kommentars zu Hannlörchen Krafts Anbiederung an das Hartz IV-Thema zu schade gegenüber den Erfindern der idiotischen Hartz-Gesetze mit überschäumend flankierender Freude durch CDU/CSU/FDP. Aber es juckt, dazu was zu sagen. Überlassen wir es mal den “Nachdenkseiten“, die das Thema aufgreifen. Auf der nach unten offenen Doofheitsskala der Parteien ist die SPD ohnehin ein ganz heißer Konkurrent der gelben Klientel-Partei.
Wer hat sich selbst immer wieder eine übergebraten? Sozialdemokraten!
mehrEine Topp-Kreativleistung aus dem Hause Arminia:
Beachtenswert: Die tolle Location, der übersichtliche Haufen, die niedliche Spielerfigur, die hochwertige Fotografie und das originelle Wort Spiel!
(Man soll übrigens nicht Mannschaft kaufen, sondern die Arminia-Merchandising-Produkte.
Der Erlös kommt dem DSC zugute … diese überraschende Info liest man hier.)
Da sichtet man nahezu lustlos die unendlich vielen, unendlich langweiligen uninteressanten Mails von “Verlängerungen”, “Ausdauer” und “phantastischen Verzinsungen” und übersieht fast solch eine wahre Perle:
Am Mittwoch, 10. März, eröffnet Oberbürgermeister Pit Clausen um 14.30 Uhr die Leseveranstaltungsreihe „Gigis“ der Martin-Niemöller-Gesamtschule und der Stadtteil- und Schulbibliothek Schildesche. In dieser Reihe wird Bielefelder Persönlichkeiten Gelegenheit zum Vorlesen frei ausgewählter Werke gegeben. Pit Clausen wird aus dem Buch „Der Chinese“ von Henning Mankell lesen. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion. Die Veranstaltung findet in der Stadtteil- und Schulbibliothek Schildesche, Apfelstraße 210, statt. Pressemeldung Stadt Bielefeld.
Es steht hier in Bücherregal. Ist spannend und wie immer beim Schweden Mankell (”Mitsommer-Mord”) gut geschrieben. Wenn er dann noch Mankells “Der Mann, der lächelte” nachlegt… und was wohl der Herr von den “Freien Demokraten” lesen wird und erst einmal Ingetraud Schulz von den gelb geränderten Grünen….
mehrJetzt, wo der Schnee langsam wieder wegtaut oder wegfriert, kommt allerlei Verborgenes zum Vorschein. Wie dieser Ahornflieger. Ob aus ihm noch ein stattlicher Baum werden würde? Am besten Zuckerahorn.
mehrDa draußen in Windelsbleiche, wo die Zeit im Industriellen stehengeblieben ist, als Bielefeld noch ein Synonym war für Geschäftigkeit, Werktätigkeit und gewisse Bedeutung, gibt es skurrille Details an Bauten, die in den zwanziger Jahren für “Größe” standen. Heute schaut man durch die Scheiben auf Bauten, die viel zu groß sind für die vielen kleinen Gewerbe, die sich da angesiedelt haben.
mehrXaverl: Zeit is worn das ma do einestriegelt. Wenn was sauba is, dann ko ma des a mit a saubern Abrechnung beweisn. Hot ma koane is doch ois möglich. Dann muass ma se net wundern wenn d Leit song do wird bschissn.
Übersetzung: Es wurde Zeit dass dieses Thema behandelt wurde. Ordentliche Geschäftsabläufe kann man mit einer ordentlichen Abrechnung überprüfen. Fehlt diese so ist doch alles möglich. Dann muss man sich nicht wundern wenn man unsaubere Geschäfte unterstellt.
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